Heute morgen

„Ohne Titel“ (ca. 2005). Kamera: Canon AE-1; Film: Fujichrome Sensia 200. Bearbeitung: Gimp. Foto von mir.

In dieser Sendung der Talkshow „Maischberger“ wurde u. a. von Donald Trump geredet, aber imho war das eine so seichte Angelegenheit, daß man sich das hätte sparen können. Über eine mögliche Psychose Trumps hat keiner der Beteiligten geredet. Auch die Drohung von der „Auslöschung einer ganzen Zivilisation“ wurde meinem Eindruck nach nicht besonders ernst genommen.

Lenke mich ab, indem ich Musik höre:

Heute nachmittag

Noch zum Beitrag von heute vormittag: Warum steigen bei einem Krieg eigentlich die Preise? Da wird so getan, als sei das ganz selbstverständlich. Mir persönlich erschließt sich das aber gar nicht so einfach. Darüber hinaus glaube ich einfach nicht daran, daß das mit der angeblichen Inflationsrate von aktuell 2,7% stimmt. Die Preise im Supermarkt sprechen einfach eine ganz andere Sprache. So stiegen etwa Kaffee-Pads von € 4,39 auf € 5,39, Rasierklingen von € 11,95 auf € 15,95, teilweise sogar auf € 17,95. Das ist im letzteren Fall eine Preissteigerung von 50%. Mein Verdacht: Kann es sein, daß man uns nicht die Wahrheit sagt?

Habe mehr oder weniger durch Zufall in die Sendung „Maischberger“ vom 14.04.2026 reingeschaut, aber diese gleich wieder weggeklickt. Grund? Das ist eben „pro Establishment“. Kritische Töne wird man da vergebens suchen. Zudem will Sandra Maischberger laut „Merkur“ „noch netter“ werden. Geht das überhaupt?, frage ich mich dann.

Heute vormittag

War heute vormittag fürs Wochenende einkaufen. Habe für zwei Tage sage und schreibe € 27,14 bezahlt1. Werde den Verdacht nicht los, daß sich da jemand dumm und dämlich verdient. Ich meine, das Geld versickert doch nicht im Boden. Die Frage ist doch, wer ist bei einer Inflation der Gewinner?

1 Im Regelsatz sind für Lebensmittel pro Tag ganze € 6,51 vorgesehen. Das geht gar nicht. Zudem ist dieser Satz trotz Inflation bereits das zweite Jahr nicht erhöht worden. Imho müßte der Regelsatz von aktuell € 563,- um mindestens € 200,- erhöht werden, damit man auch unvorhergesehene größere Ausgaben wie z. B. eine Zahnarztrechnung bewältigen kann.

Heute morgen

Habe nochmal von Eric Clapton geträumt. Wir waren beide am Wirtschaftsgymnasium in Tübingen, wo ich früher – 1973 – 1977 – in Wirklichkeit war. Es war große Pause, und ich wollte mir beim Bäcker noch etwas zu essen kaufen. Eric Clapton hat sich bemüht, von den anderen Schülern nicht erkannt zu werden. Dazu hatte er sich einen Mantel umgehängt.

YouTube-Screenshot: Eric Clapton 1968. So sah er in meinem Traum aus.

Cover von „Pop History, Vol. 1: Cream“. © Copyright by Polydor Records.

Dies war die Doppel-LP, die mein Interesse für Cream ausgelöst hat. Ich hatte diese Platte einem Mitschüler abgekauft. Leider kann ich mit dem Nach-Cream-Clapton mit seiner Fender Stratocaster wenig bis gar nichts anfangen. Für mich ist die Konzentration auf Top-40-Material ein absoluter Rückschritt, auch wenn das aus Eric Claptons Perspektive logisch gewesen sein mochte, bezeichnete er die langen Improvisationen von Cream im Nachhinein doch als „maestro bullshit“. Nachdem er „Music From Big Pink“ der Band gehört hatte, wurde ihm klar, daß er lieber einfache Songs spielen wollte, statt solcher langer Improvisationen wie mit Cream.

2005 gab es ja eine Cream-Reunion in der Royal Albert Hall, aber das war für mich jedenfalls eine Enttäuschung. Das waren zwar dieselben Musiker wie 1968 und auch dieselben Stücke, aber das war auch schon alles. Nur relativ kurze Improvisationen, und dann Eric Clapton mit einer Stratocaster.

Und – so leid es mir tut, und nochmal zu Eric Clapton – : Ich finde Songs wie „Forever“ einfach langweilig.

Weiterführender Link: Eric Clapton in den Sechzigern.

Bin nochmal eingeschlafen und habe – kaum zu glauben – tatsächlich nochmal von Gitarren geträumt. Ich wollte im Stuttgarter Musikaliengeschäft Berthold & Schwerdtner Gitarren ausprobieren, ohne eine zu kaufen. Hatte deswegen ein schlechtes Gewissen.

Bin am Überlegen, ob ich meinen schon lange geplanten Kurzfilm fertigstelle. Hier das Ende:

Software: Blender.

Heute abend

Bin vorhin eingeschlafen und habe von Eric Clapton geträumt. Ich habe ihn gefragt, ob er mir einen Clapton-Lick zeigen könnte. Im Traum hatte ich eine rote Gibson SG Standard, auf der ich den „woman tone“ von Eric Clapton hinbekommen wollte. Eric Clapton war im Traum noch in den Zwanzigern und mit mir befreundet.

YouTube-Screenshot: Eric Clapton 1968. Das war der Eric Clapton, wegen dem ich mir meine erste Gitarre gekauft habe, eine Konzertgitarre. Zwei Jahre später kam eine Gibson SG mit einem Burman-Verstärker.

Heute nachmittag

Bin heute morgen extra nach Stuttgart-Zuffenhausen gefahren, weil ich mich dort röntgen lassen wollte. Habe aber leider, als ich in der Praxis war, erfahren, daß heute aus Personalmangel nicht geröngt wird. Na toll! Da ist er wieder, der Fachkräftemangel.

War dann, zurück in Ludwigsburg, im REWE einkaufen und mußte mir wieder über den Lautsprecher diese Ansage „REWE Bonus!“ anhören, die mich so nervt. Mehr dazu auch bei reddit.

Die deutsche „Vogue“ hat auch schon bessere Tage gesehen. Die Fotos in der Sparte „Mode“ sind nur bessere Knipsfotos, von künstlerischer Gestaltung keine Spur. Schade, daß nicht öfter Fotos von Spitzenfotografinnen wie Ellen von Unwerth oder Sheila Metzner zu sehen sind. Oder man denke nur an die Glanzzeit der „Vogue“ in den Fünfzigerjahren, als noch renommierte Fotografen wie Horst P. Horst oder Richard Avedon für dieses Magazin gearbeitet haben. Die Models waren damals auch noch reifer; nicht solche jungen Dinger wie heutzutage. Ich meine, ich würde mir wirklich wünschen, daß ich über die aktuelle „Vogue“ Positiveres schreiben könnte, aber mir scheint, daß auch in der Modefotografie eine gewisse Stagnation vorherrscht. Die Fotos von heute haben einfach nicht mehr die Klasse wie noch etwa in den Fünfzigerjahren.

Bei Beiträgen wie dem letzten würde ich gerne ein paar Fotos als Beispiele posten, aber das geht aus copyright-rechtlichen bzw. finanziellen Gründen nicht, verlangt die amerikanische „Vogue“ für ein einziges Foto doch sage und schreibe $ 250,-, und das kann ich mir einfach nicht leisten.

Das folgende Bild – ein YouTube-Screenshot – zeigt ganz exemplarisch, wohin sich unsere Gesellschaft entwickelt hat.

Screenshot: „BILD“-Werbung „Kauf kein Kack“. © Copyright 2025 Springer SE.

Habe aus diesem Anlaß den Deutschen Werberat kontaktiert, aber da hat man mir nur gesagt, man „könne da nichts machen“. Traurig, aber wahr.

Auf der Seite des „Stern“ hat es den Artikel „Diese Rabatte gibt es mit dem Rentenausweis“. Unter anderem kann man da auch einen neuen Rentenausweis bestellen. Das Problerm ist nur: Woher bekommt man die Postrentennummer (PRNR)? Die soll anscheinend 17-stellig sein, aber auf meinem Rentenbescheid habe ich die nicht gefunden.

Da hat es lediglich die 12-stellige Versicherungsnummer. Warum wird die nicht abgefragt? Das ist typisch: Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht. Auch die Rentenversicherung telefonisch zu erreichen, ist ein Abenteuer für sich. Da hat es so ein KI-Sprachmenü. Als erstes wird man da nach seinem Anliegen gefragt, und wenn man das geschildert hat, kommt doch tatsächlich: „Ja, und um was geht es genau?“ So verärgert man die Leute.

Heute abend

Das ist „Russian Patrol“ von Glenn Millers Army Air Force Band (hier: Air Forces Overseas Orchestra) von 1944, angekündigt als „And now, here’s the biggest tune of the books“. Das ist soweit schön und gut, nur: In der deutschen Wikipedia wird dieses Stück – mit Belegen – „American Patrol“ betitelt, was aber ein ganz anderes Stück ist. Ich habe versucht, das zu korrigieren, aber meine Korrektur wurde von einem sogenannten Sichter rückgängig gemacht.

Heute abend

Jürgen Wölfer: „Das große Lexikon der Unterhaltungs-Musik“. © Copyright 2000 by Lexikon Imprint Verlag.

Heute mittag kam „Das große Lexikon der Unterhaltungs-Musik“ von Jürgen Wölfer mit der Post. Habe mir ein paar Einträge durchgelesen und feststellen müssen, daß dieses Lexikon von der Qualität her nicht an das „Rock-Lexikon“ von Schmidt-Joos/Graves heranreicht. Letzteres ist einfach sehr gut und engagiert geschrieben.

Das „Rock-Lexikon“ von Siegfried Schmidt-Joos und Barry Graves. © Copyright 1973 by Rowohlt Verlag. Mit freundlicher Genehmigung.

Das hier abgebildete „Rock-Lexikon“ gibt es m. W. aber leider nicht mehr. Bei Booklooker habe ich die Ausgabe von 1995 in zwei Bänden entdeckt. Das ist aber wirklich sehr empfehlenswert, weil sympathisch und kenntnisreich geschrieben. Daß dieses Buch „nur“ bis 1995 geht, macht aber imho nicht viel, da die Entwicklung nach der Jahrtausendwende eh‘ nicht viel Neues bringt; man höre sich nur mal die aktuellen Charts an.

Bin eingeschlafen und habe etwas geträumt. Ich habe einen schönen Brief von einer jungen Frau bekommen, von der ich lange nichts gehört habe. Der Brief war handgeschrieben und teilweise mit Buntstiften bemalt. Das hat mich so gefreut, daß ich beschlossen habe, gleich zu antworten. Auf dem Weg zum PC bin ich aufgewacht.

Heute morgen

Höre gerade wieder die wunderschöne „Autumn Serenade“ von 1945.

Zitat:

„Silver stars …

were clinging to an autumn sky.

Love was ours …

until October wandered by.“—Sammy Gallop/Peter DeRose

Glenn Miller, „Billboard Magazine“, 16. Mai 1942. Public Domain.

Die Modernaires, die diesen Titel 1945 aufgenommen haben, waren bis 1942 Glenn Millers Vokalgruppe. Dann löste Miller seine zivile Big Band auf und meldete sich als Kriegsfreiwilliger, wurde aufgrund seines fortgeschrittenen Alters von 38 Jahren jedoch beinahe nicht angenommen. Von 1942 bis 1944 leitete Miller dann die Army Air Force Band, die im Unterschied zu seiner zivilen Big Band auch eine Streichersektion hatte. Gesang: die Crew Chiefs bzw. Sgt. Johnny Desmond.

Themenwechsel. Habe gerade wieder eines der Feynman-Videos angeschaut, aber da ist, angeregt durch einen Kommentar, die Frage aufgetaucht: Ist das auch nur KI?

Es scheint so, daß der Ton echt (???) und „nur“ das Bild animiert ist. Bei Videos wie diesem hier ist mir ganz mulmig zumute. Denn: Wie soll das weitergehen, wenn überhaupt nicht mehr klar ist, was real ist und was nicht? Ich bin folglich gegen die Einführung von KI.

Mars. Photo by Kevin Gill from Los Angeles, CA, United States, August 30 2021, Lizenz: CC BY 4.0.

Ich persönlich finde eine bemannte Mars-Mission mehr als fragwürdig, zumal, wenn man die Mißstände auf der Erde betrachtet. Dann kommen noch die gravierenden gesundheitlichen Probleme für die Astronauten dazu.

Das folgende Video ist von 1962, als es noch keine KI gab und Live-Auftritte noch erfrischend und spontan waren.