
Meine Harley Benton HB-35. Foto von mir.
Habe gerade ein bischen Gitarre gespielt, u. a. den Claptonschen „woman tone“ ausprobiert. Würde gern lauter spielen, aber das geht in meinem Apartment nicht, obwohl ich „nur“ mit der Einstellung 0,5 Watt spiele. Bin ansonsten mit dieser Gitarre sehr zufrieden, die ich bei Thomann gekauft habe. Sie ist super eingestellt und hat noch den originalen Satz Saiten aufgezogen.
Heute habe ich schon ein paarmal an die spektakuläre Performance von Ten Years After („I’m Going Home“) beim Woodstock-Festival 1969 denken müssen.
Gitarrist Alvin Lee spielte bei dieser Gelegenheit ja eine Gibson ES-335. Und: Wer weiß noch, daß der Woodstock-Film u. a. von Martin Scorsese geschnitten wurde?
Habe ja 1976 wegen Eric Clapton (Cream) mit dem Gitarre-Spielen angefangen und mir zuerst eine Konzertgitarre gekauft. Ich bin damals schwer auf Cream abgefahren.

Eric Clapton mit seiner „Fool“-SG1, April 1967. Foto: Hit Parader Magazine, Juli 1968. Quelle: Wikimedia Commons.
Mit dem Eric Clapton nach 1970 und seiner Fender Stratocaster kann ich aber wenig bis gar nichts anfangen. Auch die Cream-Reunion 2005 war für mich eine Enttäuschung. Nicht nur, daß Clapton eine Fender gespielt hat, nein – die Stücke wurden imho routiniert, aber völlig uninspiriert runtergespielt. Mit den Cream von 1968 hatte das wenig zu tun, auch wenn es dieselben Musiker waren. Woman tone ade!
Sehr empfehlen kann ich dagegen ein Interview mit Eric Clapton von 1968, das in dem Film „Farewell Cream“ zu sehen ist. Hier ist Eric Clapton – mit langen Haaren – ganz Image.
Und – ebenfalls sehr interessant: „Lost Jack Bruce Cream Tapes (IX)“ bei Forbes, das einen guten Einblick in die Zeit von Cream (1966 – 1968) gibt.
ZItat:
„In the first, second, third, fourth, fifth, sixth, seventh and eighth parts of this 1997 “lost tapes” interview series, the late bassist Jack Bruce discussed his Scottish roots, band mates Eric Clapton and Ginger Baker, Sunshine Of Your Love, drugs, Cream’s breakup, the Rock And Roll Hall Of Fame, White Room, Jimi Hendrix, the Fillmore, last words/epitaphs, the business of music and practical jokes. Here, Bruce focuses on why a Cream reunion hadn’t happened (it did later, of course, in 2005), early efforts to make guitarist Eric Clapton Cream’s front man and whether marijuana makes artists more creative.“—Jim Clash

Cream 1968: Eric Clapton, Ginger Baker und Jack Bruce. Quelle: Wikipedia.
Weiterführender Link: Alle Gigs sowie die Aufnahme-Sessions von Cream (1966 – 1968).
1 Das war eine Gibson SG von 1964, die vom holländischen Duo „The Fool“ bemalt worden war.

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