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Standortbestimmung

An dieser Stelle ein paar Gedanken zum Thema „Ausländer“, das ich hier in diesem Blog schon mehrfach aufgegriffen habe. Ich habe darüber mit jemandem geredet und derjenige hat gemeint, ich solle meinen Standpunkt etwas deutlicher machen.

Ein Schlüssel zum besseren Verständnis meiner Beiträge ist der, daß ich als Jahrgang 1957 Deutschland eben noch ganz anders kenne, als es jetzt ist. Insbesondere Leute, die nach der Jahrtausendwende geboren sind, kennen Deutschland einfach gar nicht mehr anders.In den Achtziger- und frühen Neunzigerjahren waren Ausländer dagegen einfach noch kein Thema.

Das alles sollte man berücksichtigen, wenn man meine Beiträge zum Thema liest.

Vor allem wehre ich mich gegen den Vorwurf des Rassismus und der Menschenfeindlichkeit, zumal das wirklich absolut nicht mein Absicht ist. Zudem sollten die Betreffenden, die solche Anschuldigungen aussprechen1, diese auch sehr gut begründen. Das sind einfach so massive Anschuldigungen, daß mir ein Rätsel ist, wie jemand zu einer solchen Einschätzung kommt – gerade bei mir, der ich mich nach Kräften bemühe, auch mit Leuten, die ich nicht so mag, einigermaßen auszukommen.

1 Zudem kann das auch rechtliche Konsequenzen haben, wenn mir jemand unterstellt, ich würde das Grundgesetz und hier insbesondere Artikel 3 (3) mißachten. Da hört bei mir der Spaß auf. Und: Auch die politische Partei, der diese Leute angehören, bringt das Kunststück fertig, alles Problematische in Bezug auf Ausländer bzw. Migranten einfach auszublenden, Stichwort „Willkommenskultur“.


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