Kann zu dem, was ich heute morgen geschrieben habe, nur hinzufügen, daß der aktuelle Pop keine Seele mehr hat. Habe via Browser nochmal kurz in Deluxe Music reingeschaut, aber das ist wirklich voll industrialisierter Pop ohne Höhen und Tiefen – und das die ganze Zeit. Und die Zuschauer bzw. Zuhörer lassen sich das gefallen, weil sie es oft gar nicht mehr anders kennen. Das ist wirklich mehr als traurig – wie das wieder besser werden soll, weiß ich auch nicht. Und jetzt gibt es dazu noch KI, das setzt nochmal eins drauf.
Die Filmakademie Ludwigsburg hat mir leider abgesagt, weil sie aktuell niemanden brauchen. Habe nachgefragt, ob ich mich in ein paar Monaten nochmal melden kann, weil ich wirklich gern bei der Filmakademie arbeiten würde.
Nochmal zur aktuellen Pop-Musik. Eine Mitschuld an der Misere trifft die Medien, und hier vor allem die Radiosender, die diesen ganzen Mist unkritisiert über den Äther senden. Eine Ausnahme: Der YouTuber Rick Beato, der die ganze Entwicklung kritisch verfolgt und kommentiert. Bei ihm kommt sogar die renommierte „New York Times“ nicht gut weg, dto. der „Rolling Stone“ mit seiner absolut kritikwürdigen Liste der „250 besten Gitarristen“. Nr. 1 ist Jimi Hendrix, aber auf Nummer 2 kommt – Chuck Berry. Und wo ist Django Reinhardt? Wo Eric Clapton? Wo Rory Gallagher? Wo John McLaughlin? Tja … ??? Und was heißt „der Beste“? Der Beste worin? Das müßte erst einmal definiert werden.
