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Eric Clapton

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Eric Clapton 2023. Foto: Ralph_PH/Wikipedia. Lizenz: CC BY 4.0.

Ich habe hier ja schon mehrfach darüber geschrieben, daß ich mit dem Nach-Cream-Clapton1 wenig bis gar nichts anfangen kann. Ich finde ihn a) einfach langweilig2 und b) total überschätzt. Auf „Do What You Like“ (1969) von Blind Faith spielte er noch ein schönes Solo, aber bereits seine erste Solo-LP „Eric Clapton“ (1970) war für mich eine einzige Enttäuschung.

Ich wünschte wirklich, ich könnte etwas Positiveres über Eric Clapton schreiben, habe ich wegen ihm bzw. seinem Spiel bei Cream doch angefangen, selber Gitarre zu spielen, aber mir fällt eben leider nichts ein. Und dann ist da noch die Sache mit dem Coda zu „Layla“ und Rita Coolidge.

1 Und was Cream angeht, waren die Konzerte 2005 in der Royal Albert Hall für mich auch enttäuschend. Nicht nur, daß Eric Clapton seine Fender Stratocaster (anstelle einer Gibson) spielte, er und die anderen nudelten die diversen Stücke technisch perfekt, aber ansonsten routiniert und langweilig herunter. Eigentlich hätten die drei Musiker3 es verdient, ausgepfiffen zu werden.

2 So kann ich, um nur ein Beispiel zu nennen, mit dem Solo von Dave Davies auf „All Day And All Of The Night“ (1964) von den Kinks deutlich mehr anfangen, auch wenn das rein technisch gesehen nicht so virtuos ist. Davies spielte da – ganz nebenbei – eine Harmony „Meteor“ über einen AC-30-Verstärker von Vox. Dieser Sound, den Dave Davies erreicht hat, hatte „Biß“, ganz im Gegensatz zum Fender-Sound von Eric Clapton, den ich einfach langweilig finde.

3 Als da wären: Eric Clapton [g, voc], Jack Bruce [b, voc] und Ginger Baker [dr, voc].


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