Wieder in der Stadt, und wieder meiner Wahrnehmung nach mehr und mehr Ausländer. Im Bus auf der Rückfahrt zwei junge Frauen, vielleicht vierzehn, fünfzehn, mit Hijab und wallenden Gewändern, die ängstlich dreingeschaut haben, jedenfalls die eine. Müssen sie das tragen? Und ganz hört es bei mir auf, wenn junge Mädchen von vielleicht fünf Jahren einen Hijab tragen müssen. Die wissen doch noch gar nicht, was das bedeutet. Und immer mehr Ausländisch um mich herum, und das ist leider keine Übertreibung. Ich denke, ein System – hier unsere bundesdeutsche Gesellschaft – kann einfach nur in einem begrenzten Rahmen Fremdes aufnehmen. Alles, was darüber hinaus geht, ist einfach ungesund. Es kann ja nicht angehen, daß wir so viele Migranten aufnehmen, daß das Deutsche immer mehr verschwindet. Das kann doch nicht der Sinn einer Asylgesetzgebung sein. Und es ist ja auch sehr bezeichnend, daß öffentliche Stellen diese Argumentation einfach leugnen.
In der Bahnhofs-Apotheke habe ich heute wieder mal eine Frau mit einem Kleinkind gesehen, das mit dem Handy gespielt hat. Irgendso eine – ähem – „kindgerechte“ Animation. Habe das der Apothekerin gesagt, die mir zugestimmt hat. Gemacht wird es trotzdem. Als ich noch klein war, gab es ja noch keine Handys, und wir haben auch gelebt. Heutzutage starrt alles aufs Handy und muß „erreichbar“ sein. Ich habe schon im Kindergarten angefangen, zu malen. Als ich lesen konnte, habe ich Karl May verschlungen – alles ohne Handys. Wenn man telefonieren mußte, hat man das von zu Hause aus gemacht, und das ging auch. Heutzutage wird leider alles gemacht, was machbar ist – ohne Rücksicht auf Verluste. Technologiefolgenabschätzung – nein, danke.
