Archiv des Monats: April 2025

Heute abend

Habe heute nachmittag die Websites von ein paar Galerien besucht, aber der Eindruck, den ich erhalten habe, war sehr durchwachsen. Kaum eine malerisch wirklich interessante Arbeit. Bei Artsper zum Beispiel fand ich einen Stéphane Rime, dessen Gemälde aber mehr als nur ein bischen an Jackson Pollock erinnern. Bei Singulart das Gleiche in Grün, wobei ich mich der Übersichtlichkeit halber auf abstrakte Malerei beschränkt habe. Bin nicht unglücklich darüber, daß ich aus copyright-rechtlichen Gründen keine Fotos von Gemälden dort posten darf, weil es sich einfach nicht lohnt.

Hatte heute abend ein Gespräch mit einer Frau, wobei es darum ging, evt. zwei Bilder von mir auszustellen. Ich habe mich bei diesem Gespräch aber zusehends unwohl gefühlt, wobei ich nicht genau sagen kann, warum. War erleichtert, als die betreffende Frau dann wieder gegangen ist.

Finde immer mehr, daß meine Arbeiten so schlecht auch wieder nicht wegkommen. Ich habe eben (noch?) keinen Galeristen. Bei Schlichtenmaier auf Schloß Dätzingen hat man mir geschrieben, ja,  man könne mich nicht aufnehmen, weil ich kein professioneller Künstler sei. Tja, aber wie soll man es dann auf den sogenannten primären Kunstmarkt schaffen? Irgendwo muß man ja auch mal anfangen.

„Ohne Titel“ (1996). Acryl auf Packpapier; auf MDF-Platte aufgezogen und gerahmt; 30 x 40 cm. Eigenes Werk. Foto von mir.

Mir scheint, ich muß erst einen möglichst hochgestochenen Text verfassen, der meine Bilder erklärt. Erwarten Galeristen das? Keine Ahnung; es scheint aber fast so. Dabei kann ich meine Bilder gar nicht erklären. Sie sind aus der Intuition heraus entstanden.

Hier der Vollständigkeit halber noch ein digitales Gemälde, das ich 2011 gemacht habe:

„Ohne Titel“ (2011): Software: Gimp und Inkscape. Eigenes Werk.

Es ist mittlerweile 23:17 Uhr, und ich trinke einen entkoffeinierten Milchkaffee. Möchte nicht so früh schlafen gehen, weil ich sonst immer schon um vier Uhr aufwache. Habe jetzt acht Tage nichts Süßes gegessen. Mein Blutzucker ist sehr gut; teilweise so niedrig, daß ich beinahe in Unterzucker komme. Esse dann Traubenzucker.
Hier ein Bild von dem Haus, in dem ich wohne. Die Apartments sind leider relativ klein; meins hat 26 m2.

Das Haus, in dem ich wohne. Foto von mir.

Träume von einer großen Loft, wo ich ein eigenes Studio zum Malen hätte.

Heuten nachmittag

Buchcover © Copyright 2014 by dpunkt.verlag GmbH. Mit freundlicher Genehmigung.

Habe von O’Reilly das im dpunkt.verlag erschienene „Das Sony RX100 & RX100 II Handbuch“ von Martin Vieten als eBook bekommen und werde hier eine ausführliche Rezension darüber schreiben. Soviel schon mal vorab: Wer wie ich bisher nur intuitiv mit der Kamera umgegangen ist, wird in diesem Handbuch viele nützliche Hinweise finden, wie er mehr aus dieser Kamera herausholen kann, die es ungeachtet ihrer Größe wirklich in sich hat.

Aus dem Vorwort:

„Es spielt dabei keine Rolle, welches Modell der RX100-Familie Sie besitzen – hier in meinem Buch werden Sie Antworten auf die meisten Ihrer Fragen finden und spannendes Neuland entdecken. Dabei ist es gleich, ob Sie sich erstmals mit den vielfältigen Möglichkeiten der professionell ausgestatteten Kompaktkamera beschäftigen oder ob Sie bereits ein alter Hase in Sachen Fotografie sind. Im Vordergrund steht dabei stets das Motiv – und nicht etwa die Technik der Kamera. Insofern unterscheidet sich dieses Buch also grundlegend von der Bedienungsanleitung, die Sony Ihrer RX100 beigelegt hat.“—Martin Vieten

Heute vormittag

War gestern in Stuttgart beim Arzt und bin auf dem Weg die Lange Straße hinuntergegangen. Früher war da mal die sehr empfehlenswerte Buchhandlung Wendelin Niedlich und danach, ein paar Meter weiter, der Nast. Auch der Foto-Hirrlinger in der Calwer Straße ist nicht mehr da, wo ich 1993 meine ersten Filme gekauft habe, meistens von Fuji, wie der Fujichrome Sensia 2001 oder der Fujichrome Velvia, oder auch mal ein 50er Kodachrome.

Ein Foto von damals:

„Birkacher Feld“ (1993). Kamera: Canon AE-1; Film: Kodak 200. Foto von mir.

Die leichte Körnung kommt durch den 200er-Film.
Und noch ein Foto, ebenfalls von 1993:

„Der Asemwald und das Birkacher Feld in der Abenddämmerung“ (1993). Kamera: Canon AE-1; Film: Kodak 200. Foto von mir.

Denke darüber nach, daß der Wert eines Kunstwerk davon abhängt, ob man einen „Namen“ hat. Finde dieses Konzept zumindest angreifbar. Für mich hat ein Kunstwerk einen Wert „an sich“.
Bei Sothebys hatte es eine Auktion eines roten Gemäldes von Ad Reinhardt. Der hat eben einen „Namen“; ergo ist dieses Gemälde stolze $ 3.000.000,- bis $ 5.000.000,- wert. Tja.
1 Die 200 gibt das an, was heutzutage der ISO-Wert ist. Ich glaube, damals hieß das ASA.

Kunst und Spiritualität

Habe gerade folgenden Artikel wiederentdeckt, den ich mal vor ein paar Jahren geschrieben habe:

Wenn ich mir die diversen renommierten Grafik- und Design-Seiten wie Behance oder – von der Qualität her deutlich abfallend – DeviantArt – anschaue, ist mein Eindruck der einer absoluten spirtuellen Verarmung. Da hat es Monster, Autos, Raumschiffe, schrille Sujets, Fantasy-Themen oder mehr oder weniger gelungene Portraits; das, was sich die modernen Kunst – gehört die digitale (noch) nicht dazu? – an Freiheiten im Ausdruck erarbeitet hat, fehlt bei der digitalen Kunst nahezu vollständig. Was hier dominiert, ist der Fotorealismus.

Ich frage mich nun, ob es nicht auch anders geht. Dazu müßte aber – um nur ein Beispiel zu nehmen, bei  Portraits – als Grundvoraussetzung ein Bewußtsein der kunstgeschichtlichen Entwicklung des Portraits von, sagen wir Mitte des neunzehnten Jahrhunderts bis heute vorhanden sein. Dabei denke ich jedoch definitiv nicht an Künstler wie Georg Baselitz und auch nicht an Julian Schnabel oder – ebenfalls aus den USA – an den Warhol-Protegé Jean-Michel Basquiat, die man/frau nun kaum als spirituell ansehen kann. Bei Basquiat kommt vielleicht (unbewußt?) ein Einfluß afrikanischer Kunst hinzu. Von den drei gerade genannten Malern ist er mir mit Abstand am sympathischsten, hat doch seine bewußt zur Schau gestellte Primitivität und Rohheit durchaus ihren Reiz.

Aber – spirituell? Was heißt das überhaupt? Spontan fallen mir dazu Werke wie die „Pieta“ – nach Delacroix – von van Gogh oder die „Heilige Ursula“ von Adolf Hölzel ein, aber auch bestimmte Werke etwa von Mark Rothko, um einen deutlich moderneren Künstler zu nehmen. Aber auch die Portraits von Alberto Giacometti empfinde ich als spirituell. Sozusagen die Antithese dazu wäre dann etwa Andy Warhol oder – aktuell – Jeff Koonz, wobei dieser keine Portraits macht, sondern seine Ballon-Skulpturen, die uns die Konsumgesellschaft vorführen sollen: der Künstler als Produzent. Kommerzorientierter geht es wohl kaum noch.

Was wollte ich nun sagen? Ja, digitale Kunst und Spiritualität. Bislang scheint das ein Widerspruch zu sein. Muß das aber so bleiben? Das ist nun eben die Frage. Ich habe überlegt, ob mir ein Gegenbeispiel einfällt – leider vergebens. Als mögliche Lösung fällt mir ein, was ich hier schon an anderer Stelle geschrieben habe: daß moderne, etablierte oder auch (noch) nicht etablierte, sich des digitalen Mediums annehmen und es hin zu einer Tiefe im Ausdruck weiterentwickeln, die wir in der aktuellen Kunstszene vergebens suchen.

Heute morgen

Es ist, wie mir gerade klar wird, wirklich ein Wunder, daß so eine komplexe Software wie Blogger kostenlos angeboten wird.

Bin gerade dabei, mir meine digitalen Arbeiten durchzusehen. Hier ein Beispiel:

„Ohne Titel“ (2011). Software: Gimp und Inkscape. Grafik von mir.

Kann Ende Mai vielleicht die eine oder andere Arbeit von mir ausstellen. Habe auch bei der VG Bild-Kunst angefragt, ob ich da Mitglied werden kann.
Habe gestern einen guten Artikel über den amerikanischen Maler Ad Reinhardt (1913 – 1967) entdeckt. Er war ja hauptsächlich in den Fünfziger- und Sechzigerjahren aktiv, bevor er viel zu früh verstorben ist. Leider darf ich kein Gemälde von ihm posten; dafür verweise ich auf den weiter oben verlinkten Artikel. Mir scheint, daß Reinhardt zu der Erkenntnis gekommen ist, daß Farbe nur ein flüchtiger Oberflächenreiz ist. Er dagegen wollte zu dem „Einen“ kommen, um hier mal einen Ausdruck aus dem Zen-Buddhismus zu gebrauchen. Ich will damit nicht sagen, daß Ad Reinhardt sich mit dem Zen-Buddhismus beschäftigt hat; die Parallele ist mir eben gerade eingefallen. Jedenfalls hat Ad Reinhardt von Ende der Fünfzigerjahre bis zu seinem Tod „das eine“ Gemälde gemalt: ganz schwarz und 157,50 x 157,50 cm groß.
Es macht mir zusehends Spaß, über Kunst zu schreiben, so daß ich mir überlegt habe, dieses Blog nur für Kunst zu gebrauchen, aber das hatte ich ja schon mal voriges Jahr, wo ich drei verschiedene Blogs hatte: eins über Grafik und Kunst, eins über Politik und eben dieses hier über alles Mögliche. Möchte mich aber nicht so auseinanderdividieren – ergo nur dieses Blog.

Höre „Brother Where Are You“ von den Remo Four aus Liverpool. Ich hatte diesen Song mal auf Kompaktkassette, zusammen mit „Love Song For the Dead Ché“ (1968) von den „United States Of America“, die in ihrer kurzen Karriere nur ein einziges Album veröffentlicht haben.

Wenn es vom Geld her reicht, will ich bei der VG Bild-Kunst eine Lizenz erwerben, mit der ich zehn visuelle Kunstwerke posten darf.
Die Photo Vogue hat die zwei Fotos, die ich hochgeladen habe, nicht veröffentlicht. Ergo ist in meinem Portfolio nur ein Teil meines künstlerischen Lebenslaufs online. Tja, vielleicht lösche ich dieses Portfolio auch wieder, wenn das so ist. Habe allerdings keine diesbezügliche Option entdeckt. 🙁
Hier eins der Fotos, die ich hochgeladen habe:

„Schaufensterpuppe“ (ca. 2005). Kamera: Canon AE-1; Film: Fujichrome Sensia 200. Foto von mir.

Es tut mir mittlerweile leid, daß ich die Canon AE-1 2008 verkauft habe. Das war wirklich eine gute Spiegelreflex-Kamera, und das Fotografieren mit Film hat imho auch heutzutage noch seinen Reiz. Habe gesehen, daß es diese Kamera praktisch nur noch auf eBay gibt. Auch der sehr empfehlenswerte Fujichrome Velvia 100 Professional ist noch erhältlich, wenn auch zu einem gepfefferten Preis.
Gottseidank war gestern abend wieder Geld auf dem Konto. Es ist schon deprimierend, wenn man kein Geld mehr hat.
Höre inzwischen „Stormy Monday“ (1971), eine Live-Aufnahme der Allman Brothers Band, hier noch mit Duane Allman und Berry Oakley.
Nochmal zu Ad Reinhardt und seine früheren Gemälden, von denen ich ein Beispiel auf der Website des Metropolitan Museum Of Art entdeckt habe. Reinhardt veröffentliche in den Vierziger- bis Sechzigerjahren auch Cartoons zum Thema „abstrakte Kunst“, die beispielsweise in den Beständen der Staatsgalerie zu finden sind.
Zitat:
„All that a painting requires, besides active pigments, are clear open eyes, a warm heart, an alert brain and the Four Freedoms.“—Ad Reinhardt
Ein anderer amerikanischer Maler, der Ende der Vierzigerjahre seinen reifen Stil von übereinandergestapelten Rechtecken fand, war Mark Rothko.
Ein Zitat:

„Er war ein Künstler, der völlig von der Realität abweichen und Formen schaffen wollte, die mit nichts in der realen Welt zu tun hatten. Dies würde zu einer neuen Art künstlerischer Erfahrung werden, bei der Größe und Farbe wichtiger sind als präzise Details, und die Besucher in eine Welt entführen, in der der Raum eine neue Dimension annimmt.“

Rothko (ursprünglich: Marcus Rothkowitz) fing gegenständlich an und  kam dann in den Vierzigerjahren zu einem Stil, der stark von der griechischen Mythologie beeinflußt war, bis er über die sogenannten „multiforms“ seinen reifen Stil entwickelte. An Literatur zu Mark Rothko kann ich sehr die aber leider nur auf Englisch verfügbare Biografie „Mark Rothko: A Biography“ von James E. B. Breslin empfehlen. 

Ich sehe schon, daß ich nicht darum herumkomme, von der VG Bild-Kunst eine Lizenz zu erwerben, damit ich meine Beiträge zur Kunst auch mit Fotos illustrieren kann.

Kann sehr die „Sammlung Digital“ der Stuttgarter Staatsgalerie empfehlen. Dort hat es eine Suchfunktion, mit der man Werke aus dem Bestand der Staatsgalerie suchen kann.

War heute morgen um sechs Uhr schon am Bahnhof, frühstücken. In der Herrentoilette am Busbahnhof ein Mann, der eine Spritze aufgezogen hat. Bin dann in die Damentoilette gegangen. So etwas brauche ich mir nicht anzutun, schon gar nicht frühmorgens.

Muß, wie ich heute wieder gesehen habe, am Frühstück sparen, wenn ich mir die Lizenz der VG Bild-Kunst leisten will. Das ist nur leichter gesagt als getan. Ich kann einfach nicht zu Hauser in meinem kleinen (26 m2) Apartment frühstücken; ich muß morgens raus, etwas anderes sehen.

Wenn das, was ich da jeden Tag an Spam in meinem „Unerwünscht“-Ordner habe, seriös wäre, wäre ich schon Millionär. Erst vorhin sollte ich mir wieder € 20.000.000,- abholen.

Habe jetzt endlich eine für mich passende Vorlesung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart entdeckt. Es geht da um Hieronymus Bosch. Ich will  da mal zur Probe teilnehmen, um zu sehen, ob Kunstgeschichte was für mich ist.

Heute morgen

Bekam gerade eine Email von dem Maler Robert Lang, der mir erlaubte, eine seiner Zeichnungen zu posten.

Robert Lang: „Gebilde 1“ (2008). Bleistift, Kohle und Pastell auf Papier. 56,5 x 38,5 cm. © Copyright 2008 by Robert Lang. Mit freundlicher Genehmigung.

Mir gefällt diese Zeichnung ausnehmend gut. Besonders ansprechend finde ich die dichten Stellen, wo Robert Lang gleichzeitig verschiedene Techniken angewandt hat. Wie ich auf seiner Website gesehen habe, hat Robert Lang darüber hinaus auch mit Reliefs experimentiert. Ich möchte mir ja auch wieder Spachtelmasse und Gesso kaufen und mit Reliefs, die ich dann mit Acryl übermale, experimentieren.

Hier noch eines von zwei Reliefs, das ich einer Bekannten schenken will.

„Relief II“ (2021; 30 x 40 cm; Acryl und Spachtelmasse auf MDF-Platte; gerahmt). Eigenes Werk. Foto von mir.

Das andere, erste Relief habe ich meinem Neffen in München geschenkt.

„Relief I“ (ca. 1996; 30 x 40 cm; Acryl und Spachtelmasse auf MDF-Platte; gerahmt). Eigenes Werk. Foto von mir.

Wollte hier gern ein Gemälde von Jackson Pollock posten, aber eine Email an info@jackson-pollock.org kam zurück. Bleibt nur die VG Bild-Kunst, die die deutschen Rechte von Jackson Pollock vertritt. Hoffe, daß ich im Mai genügend Geld habe, um zehn Fotos von der VG Bild-Kunst lizensieren zu lassen. Die diesbezüglichen Künstler wären
  • Alberto Giacometti
  • Mark Rothko
  • Georg Baselitz
  • Henri Matisse (bei ihm ist das aber nicht so ganz klar, weil er inzwischen über 70 Jahre tot ist)
und ein paar andere.

Heute abend

Heute nachmittag ging es  mir nicht so gut, weil ich etwa um 15:45 Uhr noch eine Tasse Kaffee getrunken habe. Das tut mir in der Regel nicht gut. Gottseidank konnte ich dann etwas schlafen, und jetzt geht es mir wieder besser.

Hier ein Foto von meinem Nachbarn H., den ich voriges Jahr fotografiert habe.

„Mein Nachbar H.“ (2024). Foto von mir.

Bin finanziell gerade sehr knapp. Hatte gehofft, mein Geld wäre heute schon auf dem Konto; das war aber ein Trugschluß. Morgen dürfte es dann aber drauf sein.
Habe bei Artsper Gemälde von Petra Schott entdeckt, die dort zum Verkauf angeboten werden. Diese Gemälde, die günstiger sind, als ich gedacht hatte1, gefallen mir im Großen und Ganzen aber nicht so gut wie die Bilder auf der Website der Künstlerin.
Hier noch einer meiner Favoriten unter den Gemälden von Petra Schott:
Petra Schott: „Venus: Make Me My True Self, Make Me Myself“ (2023; Öl auf Leinwand; 140 x 140 cm). © Copyright 2023 by Petra Schott. Mit freundlicher Genehmigung.
Habe mich etwas bei Artsper umgesehen und feststellen müssen, daß Petra Schotts Gemälde ein absoluter Glückfall sind. Im Großen und Ganzen ist das, was dort an Kunst angeboten wird, nämlich nicht so toll. Finde auch, daß es heutzutage immer schwieriger wird, wirklich originelle, qualitativ hochwertige Kunst zu machen.
Bei der renommierten französischen Galerie Perrotin habe ich z. B.  den Maler Pierre Soulage entdeckt, dessen Gemälde – ok, wenigstens teilweise – mehr als nur ein bischen an Ad Reinhardt bzw. die späten Sachen von Mark Rothko erinnern.
Und bei Templon findet sich beispielsweise Philippe Cognée, dessen Gemälde mehr als nur ein bischen an Jackson Pollock erinnern. 
1 Ich hatte angenommen, die Gemälde von Petra Schott würden für fünfstellige Beträge verkauft werden. So sind sie ob ihrer hohen Qualität aber eine ausgesprochen günstige Investition. Wie gesagt, wenn ich das Geld und den Platz hätte, würde ich mir auch eines ihrer Bilder kaufen.

Heute morgen

Bin um 01:42 Uhr schon wach und habe mir überlegt, ob ich das immer posten soll, aber ich finde, das ist ok. Habe meine Blender-Tasse fotografiert, mache in Blender aber gerade überhaupt nichts und nehme auch nicht am Ludwigsburger Blender-Meetup teil,  das jeden zweiten Donnerstag über Discord stattfindet.

Blender-Tasse. Design und Foto von mir.

Habe diese Tasse mit der genial einfachen Software vom dm-Markt gestaltet.

Screenshot

Habe 2010 eine Website für mich gestaltet. Damals hatte ich noch ein Nebengewerbe für Webdesign angemeldet. Habe damals den ganzen XHTML-Code von Hand geschrieben. Heute würde ich statt desssen ein CMS benutzen –  wenn ich wenigstens ein CMS beherrschen würde, was leider nicht der Fall ist. Habe ja verschiedene Versuche unternommen, mich in TYPO3, Contao, Joomla! oder ExpressionEngine einzuarbeiten – leider ohne Erfolg.

War beim Yorma’s und, weil man da nicht sitzen kann, noch in der Back-Factory, einen latte macchiato trinken und die Butterbrezel vom Yorma’s essen.

Heute abend

Adolf Hölzel:  „Biblisches Motiv“ (1914; Öl auf Leinwand; Kunstmuseum Stuttgart). Gemeinfrei. Foto von mir.

Ich verstehe nicht, weshalb das Kunstmuseum Stuttgart nicht einen ganzen Hölzel-Raum einrichtet. Statt dessen zwei Räume, die der Kunst von Hölzel-Schüler Willi Baumeister gewidmet sind, aber um ganz ehrlich zu sein: So toll ist Willi Baumeister auch wieder nicht. Das ist eben Ausdruck einer verfehlten Politik, die uns Ausstellungen wie „Scheize Liebe Sehnsucht“ oder „Doppelkäseplatte“ beschert. Na ja, ich muß ja nicht alles verstehen.

Heute nachmittag

Am 1. Mai gibt es wieder Geld. Dann kann ich mir Gesso, Spachtelmasse und MDF-Platten kaufen. Nichtsdesto weniger ist und bleibt die Frage, wo ich genügend Geld herbekomme. Sobald ich etwas dazuverdiene, nimmt mir das Sozialamt 2/3 weg, und ich habe da leider noch keine Lösung gefunden.

Ein Bekannter hat mich mal gefragt, ich solle ihm doch erklären, welchen Sinn abstrakte Malerei hätte. Ich habe lange darüber nachgedacht, aber eine schlüssige Antwort habe ich nicht gefunden. Man ist eben freier in seinen Ideen und nicht an den Gegenstand gebunden.

Die in Frankfurt lebende Malerin Petra Schott war so freundlich, mir die Erlaubnis zum Posten eines ihrer abstrakten Gemälde zu geben. Hier ist es:

Petra Schott: „Venus: Make Me My True Self, Make Me Myself“ (2023; Öl auf Leinwand; 140 x 140 cm). © Copyright 2023 by Petra Schott. Mit freundlicher Genehmigung.
Dies ist von den Gemälden, die Petra Schott auf ihrer Website zeigt, mein Lieblingsbild, wie ich auch sonst ihre Bilder mit rosa und roter Farbe am liebsten mag. Ich bin zwar kein Kunsthistoriker, aber ich persönlich würde die Arbeiten von Petra Schott dem Informel zuordnen. Was hier besticht, sind die energetischen roten Pinselstriche, wie das Bild überhaupt etwas Positives, Lebensbejahendes ausstrahlt. Dabei ist das Rot durchaus differenziert aufgetragen. In der rechten Bildhälfte meine ich eine große Figur zu erkennen, aber da kann ich mich auch täuschen. Dann scheint es mir, als ob dieses Gemälde mit dem Bild „Will Need Some Lipstick Today“ weiter unten auf der Seite verwandt ist. Überhaupt fällt bei Petra Schott die immense Produktivität auf. Schade, daß ich das Geld und den Platz nicht habe, sonst würde ich dieses Bild hier auf der Stelle kaufen.

Farbtuben der Fa. Schmincke. Foto von mir.

Wenn ich mir die Gemälde von Petra Schott so anschaue, bekomme ich Lust, wieder selber zu malen. Ich glaube auch, daß es gut ist, ein etwas größeres Format zu nehmen, etwa 60 x 80 cm.