Archiv des Monats: Mai 2025

Heute abend

Habe mich heute abend – es ist mittlerweile 21:18 Uhr –  mit einer Bekannten unterhalten. Thema war u. a. die inflationäre Preisentwicklung. Ich hatte mich ja gefragt, wer denn die Gewinner dieser Entwicklung wären. Darauf meine Bekannte: Na ja, z. B. Lidl in Heilbronn. Wahlspruch: „Lidl lohnt sich“. Ja, aber für wen? Tja.

Bärbel Bas, Ministerin für Arbeit und Soziales. Credits: phototek.

Ganz unten in der Antwort des BMAS auf meine Anfrage ist eine Telefonnummer angegeben – 030 ist wohl Berlin – wo man sich über die Grundsicherung informieren kann. Die ganze Nummer lautet 030 221 911 008. Ich befürchte aber, daß ich mich da aber nur ärgern würde, wenn ich da anrufe. Soweit sind wir schon.  Wie gesagt: Lügen und Taktieren. Dabei steht auch noch folgender Spruch unten auf der Website des BMAS: „Soziale Gerechtigkeit muss ein Markenzeichen dieser Regierung sein. Dafür stehe ich ein.“—Bärbel Bas.
Ergo habe ich dem BMAS folgende Email geschrieben:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

auf der Eingangsseite Ihrer Website steht folgender Spruch von
Bärbel Bas:

„Soziale Gerechtigkeit muss ein Markenzeichen dieser Regierung
sein. Dafür stehe ich ein.“—Bärbel Bas

Da frage ich Sie: Was ist denn an dieser Sozialpolitik gerecht?
Das ist doch blanker Hohn. Vielleicht können Sie das beantworten. Das wäre einmal ein Dialog, der die Bezeichnung auch
verdient. Habe beim zuständigen Sozialamt nachgefragt, ob die Regelsätze an die
inflationäre Preisentwicklung angepaßt würden. Das wurde jedoch
verneint. Auch einmalige Zahlungen gäbe es nicht.
Mit freundlichen Grüßen,

Claus Cyrny“

Ob da eine Antwort kommt?
Wollte mir gerade eine Pizza Salami bestellen, weil ich noch Hunger habe, aber da kommt immer nur „Bestellungen wurden pausiert“. Und der Pizza-Service hier im Haus macht um 21 Uhr zu. Na toll.

Heute nachmittag

Möchte das folgender Relief gerne verschenken, vielleicht an die Frau, die bei mir putzt.

Relief (2021; 30 x 40 cm ohne Rahmen; Spachtelmasse und Acryl auf MDF-Platte; gerahmt). Foto von mir.

Dieses Relief ist, weil es so dunkel ist, nicht leicht zu fotografieren. Ich habe es versucht, so gut es ging.

Dann überlege ich mir, welche Version des nachfolgenden Fotos die bessere ist. Ich persönlich tendiere zu der helleren Version.

Zwei Versionen desselben Fotos. Eigenes Werk.

À propos „Aktzeichnen“:

Nachdem es im „Forum 3“ in Stuttgart kein Aktzeichnen mehr gibt, bin ich auf der Suche nach einer alternativen Aktzeichen-Klasse auf den Kunstraum5 von Dorothea Schwertzel-Thoma in Stuttgart-Bad Cannstatt gestoßen, die jetzt wieder Aktzeichnen  und -malen anbietet. Kosten: € 32,- incl. Model excl. Material. Das Atelier liegt in der Cannstatter Altstadt, in der Spreuergasse 5. Termine: Donnerstag, der 05.06.25 (weibliches Modell) und Donnerstag, der 12.06.25 (männliches Modell). Zeit: 19 – 21 Uhr. Kontakt: doro@kunstraum5.com.
Habe mir interessehalber den Schluß der Datenschutzerklärung dieses Blogs angeschaut, aber schon da wird mir schlecht. Ich frage mich dann, was das für Leute sind, die für diese DSGVO verantwortlich sind. In meinen Augen ist das ein einziger großer Schwachsinn. Auch diese Cookie-Banner sind doch völlig unnötig. Ich meine, mir persönlich ist es wurscht, ob jemand Cookies einsetzt oder nicht. Es gibt doch wirklich Wichtigeres im Leben.

In Stuttgart IV

Die Holanka Bar in der Buchhandlung Wittwer von außen. Foto von mir.

War heute, wie jeden Samstagvormittag, wieder in Stuttgart; zuerst in der Holanka Bar im Wittwer, einen Crema trinken und eine Hefebrezel essen. Dann habe ich noch, nachdem ich den Chef der Holanka Bar, Herrn Sportmann, gefragt hatte, ein paar Fotos gemacht.

Ich gehe ja nicht umsonst gern in diese Kaffee-Bar, sind die Klientéle dort wirklich sehr angenehm und die Preise moderat. Auch die – größtenteils weiblichen – Mitarbeiter sind ausgesprochen freundlich. Am liebsten hätte ich heute einen leckeren Heidelbeerkuchen gegessen, aber ich will  ja das Süße reduzieren, deshalb habe ich eine Hefebrezel genommen.

Crema und Hefebrezel. Foto von mir.

Finde es ausgesprochen schade, daß die Holanka Bar keine eigenen Website hat. Würde das vielleicht selbst machen, aber ich habe leider zu wenig Erfahrung mit WordPress für normale Websites. Ich kann mit WordPress eben nur ein Blog aufsetzen. Außerdem habe ich das Gewerbe als Webdesigner abgemeldet.

Eine Mitarbeiterin der Holanka Bar im Wittwer. Foto von mir.

Schade auch, daß die junge Frau im Hintergrund so unscharf ist, aber ich habe dieses Foto mit dem Handy aufgenommen, und da hatte ich leider nicht die Kontrolle über die Blende bzw. hatte nicht an die Blende gedacht. Nachdem ich gefragt hatte, ob ich sie fotografieren dürfte, waren beide Frauen zu meiner Überraschung ausgesprochen freundlich, und es hat mir nachher, als ich mir das Foto angeschaut habe, wie gesagt leid getan, daß die zweite junge Frau so unscharf ist. Vielleicht starte ich – jetzt ermutigt – ja nochmal einen Versuch, diesmal mit meiner Sony.

Anschließend hätte ich mich am liebsten auf die Terrasse des Kunstmuseums gesetzt, aber der Cappuccino dort kostet stolze € 4,90 – das sind umgerechte DM 9,58 -, und da ich sparen will, habe ich darauf verzichtet. Auf dem Schloßplatz waren verschiedene Stände aufgebaut, u. a. einer des lokalen Radiosenders „Die neue 107.7. Bester Rock und Pop.“  Insbesondere das mit dem „besten Rock und Pop“ will ich aber mal dahingestellt lassen, lief da doch nur aktueller Dudel-Pop. Und: An diesem Stand war doch tatsächlich Werbung für das Bonusprogramm von Rewe zu sehen. Frage mich wirklich, ob das sein muß, genügt es mir eigentlich schon, wenn ich an der Kasse im Rewe immer gefragt werde: „Haben Sie Rewe-Bonus?“. Na ja, wir leben halt im Kapitalismus.

Heute morgen

Bin um 03:24 Uhr schon wach. Habe gerade ein paar Stückchen Traubenzucker gegessen. War nicht in Unterzucker, aber ich hatte einfach Hunger.

Bin nochmal eingeschlafen und jetzt – um 05:10 Uhr – endgültig wach. Die Back-Factory macht heute (Samstag) aber erst um sechs Uhr auf. Mache mir einen Milchkaffee (entkoffeiniert).

Kaffeebecher in der Back-Factory. Foto von mir.

Man beachte die Aufschrift „Schmecktakulär“. Das gefällt mir irgendwie. Wollte in der Back-Factory auch einen Mitarbeiter fotografieren, aber das war dem nicht so recht. Schade, aber ich kann das verstehen.
Muß wieder an unsere Politiker denken. Da wird soviel gelogen und taktiert, es ist einfach schlimm. Gleichzeitig geben sich die Politiker einen seriösen Anstrich. Bin auch gespannt, ob das BMAS mir nochmal antwortet.
Adolf Hölzel: „Ohne Titel“ (1925/30; Pastell und Graphit auf Papier). Gemeinfrei. Foto von mir.
Dies ist eines der Pastelle von Adolf Hölzel, die 1992 in der damals noch existierenden Galerie Döbele in Stuttgart – ich meine, in der Lautenschlager Straße – zu sehen waren. Frau Nothacker, eine Mitarbeiterin der Galerie, hat mir damals den Katalog geschenkt.
Mit meinem eigenen Relief geht es nicht so richtig weiter. Mir fehlt die „zündende Idee“. So steht es eben auf der Staffelei.

Relief auf der Staffelei. Foto von mir.

Gehe ja heute wieder nach Stuttgart, in der Holanka Bar einen Crema trinken und eine Hefebrezel essen. Das ist so ein Ritual.
Die Holanka Bar im Wittwer von außen. Foto von mir.

Crema und Hefebrezel. Foto von mir.

Die Atmosphäre in der Holanka Bar ist sehr angenehm. Nur die Geräuschkulisse ist manchmal etwas laut, wenn sich Leute lautstark unterhalten. Man kann da übrigens auch draußen sitzen. Der Crema hat vor Kurzem aufgeschlagen: von € 2,70 auf € 3,80. Die Hefebrezel ist mit € 1,70 nicht so teuer. Und dann gibt es noch Kuchen für € 3,50.
Habe zur Holanka Bar im Wittwer nur eine Seite bei der Region Stuttgart gefunden. Eine eigene Website hat die Holanka Bar nicht, wo man z. B. die Mitarbeiter/innen kennenlernen könnte.
Habe die Eelaubnis bekommen, in der Holanka Bar ein paar Fotos machen zu dürfen.

Das Innere der Holanka Bat im Wittswer.

Auslagen

Eine der ausnehmend freundlichen Mitarbeiterinnen. Fotos von mir. 

Heute abend

Habe mir bei dem Pizza-Service hier im Haus ein San Pellegrino Aranciata gekauft. Zuerst, weil sie kein Fanta haben, obwohl es auf der Karte steht; dann, weil es mir schmeckt. Es ist zwar herber als Fanta, aber mittlerweile schmeckt es mir richtig gut. Dazu ist es noch gekühlt, und heute war ja ein relativ heißer Tag. Einziges Manko: Es kostet beim Pizza-Service € 2,90, während bei Amazon 24 Dosen à 0,33l € 20,92 kosten, das sind rund 87 ¢ pro Dose. Aber wehe, wenn ich den Inhaber des Pizza-Service – einen Türken – darauf ansprechen würde. Da wäre aber was los.

San Pellegrino Aranciata. Foto von mir.

Mittlerweile ist es 23:33 Uhr, und ich bin nochmal aufgewacht. Habe mir einen koffeinfreien Milchkaffee gemacht.

Heute morgen

Auf meinem Computertisch liegt eine Klarsichtmappe mit fünf Fotos, die ich bei der Critique Class Fotografie im Stuttgarter Werkstatthaus gezeigt habe.

Fotos auf dem Computertisch. Foto von mir.

Es ist gerade 03:23 Uhr, und ich trinke einen schwarzen Kaffee mit Koffein, weil mir die Milch ausgegangen ist. Habe Hunger, aber im Kühlschrank herrscht gähnende Leere. 🙁 Muß erst wieder etwas einkaufen.

Habe gerade gesehen, daß am 16.07. in der Medienwerkstatt des Werkstatthauses Stuttgart ein Einführungskurs in Blender stattfindet. Es wird eine einfach Szene erstellt. Kostenpunkt: € 40,- für Verdiener und € 20,- für Nichtverdiener. Voraussetzung: Laptop mit Blender 4.4 (aktuell ist 4.4.3).

Höre „The End“ (1967) von den Doors. Heutzutage sind die Pop-Musiker nicht einmal ansatzweise in der Lage, etwas von ähnlicher Qualität zu erschaffen.

Cover der ersten LP der Doors. © Copyright 1967 by Elektra Records.

Ein anderes, ebenfalls knapp elf Minuten langes Stück von der zweiten, „Strange Days“ betitelten LP der Doors ist „When the Music’s Over“ (1967).

Cover von „Strange Days“. © Copyright 1967 by Elektra Records.

War im Yorma’s und in der Back-Factory und habe wieder viel zuviel gegessen. Weil ich, wenn ich in Unterzucker kommer, Zucker essen muß, habe ich es gestern und heute nicht geschafft, nichts Süßes zu essen.
Bekam auf eine Anfrage von mir eine ausführliche Email vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).
Zitat:
„Auch wenn wir für Ihr Anliegen Verständnis haben, müssen wir Ihnen jedoch mitteilen, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu dem konkreten Einzelfall keine Stellungnahme abgeben kann.“—BMAS
Können schon, wollen aber nicht.

Heute abend

Habe auf meinem Computertisch eine Mappe mit Fotos, die ich im Werkstatthaus Stuttgart anläßlich der Critique Class Fotografie gezeigt habe. Eins der Fotos wollte ich einer Bekannten schenken – das war ihr Favorit -, aber ich hatte auf einmal Hemmungen, das Foto herzugeben. Tja, da muß ich eben umdisponieren. Hmmm, vielleicht möchte die Bekannte auch ein anderes Foto.

Das fragliche Foto:

„Ohne Titel“ (2005). Foto von mir. Grafik: Gimp.

Habe mir beim Pizza-Service hier im Haus erst ein Pizzabrot und dann, weil ich immer noch Hunger hatte, eine kleine Pizza mit Garnelen und Knoblauch bestellt. Dazu eine Dose San-Pellegrino-Orangenlimonade. Könnte nochmal eine Pizza essen, aber jetzt ist es gut.

San Pellegrino Aranciata. Foto © Copyright by San Pellegrino.

Die kleine Dose San Pellegrino, die ich bestellt habe (330 ml), hat allein € 2,90 gekostet, das wären nach alter Rechnung DM 5,67. Damals – zu D-Mark-Zeiten – hätte das kein Mensch bezahlt. Frage mich, weshalb gerade alkoholfreie Getränke so teuer sind. Darüber hinaus stelle ich mir generell die Frage, wohin das ganze Geld im Endeffekt geht und wer davon profitiert. Im Kunstmuseum in Stuttgart kostet ein Cappuccino € 4,90, das sind DM 9,58. Das ist doch Wahnsinn.
Ich erinnere mich noch daran, daß, als ich in den Kindergarten gegangen bin, eine Brezel 10 Pfennige gekostet hat. Das war 1960 bis 1964. Jetzt kostet dieselbe Brezel beim Bäcker Katz € -,95, das ist das 18,6-Fache (!). Hier stellt sich auch die Frage nach dem Sinn des ewigen Wachstums bei endlichen Ressourcen. Und: Hier hat unsere Wirtschaft noch lange nicht umgedacht. Ich meine, klar, wir haben ja noch einen Planeten B in Reserve.

Erdaufgang vom Mond aus gesehen (1968). Foto: William Anders/NASA. Gemeinfrei.

Solange sich die Situation auf der Erde noch nicht spürbar verbessert hat, bin ich persönlich gegen Unternehmungen wie beispielsweise eine Reise zum Mars, aber mit dieser Meinung stehe ich vermutlich ziemlich allein da.
Meine Nachbarin E. unterhält sich oft mit dem KI-Tool ChatGPT. Ich bin da dagegen ziemlich skeptisch. Ist das die Zukunft? E. ist auch allgemein sehr esoterisch drauf. Sie bezeichnet das als „spirituell“, aber ich frage mich, ob sie überhaupt weiß, was das heißt. Sie hat Tarot-Karten und alles mögliche Zeugs und ist auch bei den Zeugen Jehovas, auch wenn sie sich nicht hat taufen lassen. Mir sind die Zeugen Jehovas, die mit ihren Karren oft am Busbahnhof hier in Ludwigsburg stehen, ausgesprochen suspekt. Habe den Eindruck, daß sie auf „Mitgliederfang“ gehen mit Sprüchen wie „Kostenloser Bibelkurs“ usw. Habe gehört, daß sie anscheinend gar nicht die Luther-Bibel, sondern eine eigene Bibel haben. Mache um diese Leute jedenfalls einen großen Bogen.
Es ist inzwischen 21:32 Uhr, und meine Ärztin hat mir  geraten, abends nicht so früh ins Bett zu gehen, weil ich Probleme mit dem Durchschlafen habe. Bekomme da auch zwei Medikamente, die aber nicht viel helfen.
Habe gerade ein Portrait von mir gefunden, das der Photo-Planet in Stuttgart vis-a-vis vom Hauptbahnhof 2018 gemacht hat.

Portrait von mir (2018). Foto: Photo-Planet, Stuttgart. Bearbeitung von mir.

Habe gesehen, daß der Photo-Planet jetzt Foto-Profi heißt. Das gleichnamige Geschäft in Ludwigsburg in der Seestraße ist mir aber in unangenehmer Erinnerung, weil sie mir für meine Sony Alpha 7 lediglich € 80,- bis € 130,- geben wollten. Imho ist das Halsabschneiderei. Möchte nicht wissen, für wieviel sie die Kamera dann weiterverkauft hätten. Das haben sie mir aber nicht gesagt. Ich habe die Kamera über eBay-Kleinanzeigen dann mit Zubehör für € 600,- verkauft, hauptsächlich deshalb, weil sie mir zu schwer war. Habe jetzt eine deutlich kleinere DSC-RX100, ebenfalls von Sony, in die ich mich aber erst mal einarbeiten muß. Auch so kleine Kameras sind im Gegensatz zu analogen Spiegelreflex-Kameras unfaßbar komplex. Sogar ein ausklappbarer Blitz ist in die Kamera eingebaut. Gesichtserkennung, Bearbeitungs-Modi, WiFi (RX100 II) usw. usf.
Habe immer noch Appetit auf eine Pizza mit Garnelen und Knoblauch, aber der Pizza-Service hier im Haus hat jetzt zu. Außerdem muß ich sparen.

Heute nachmittag

Habe einem Nachbarn, der im Rollstuhl sitzt, ein paarmal einen Kaffee spendiert, weil er mir einfach leid getan hat. Nun kommt er aber jeden Tag und will einen Kaffee haben („Ich bezahle ihn auch.“). Es geht mir nicht ums Geld, aber ich fühle mich ausgenutzt. Habe ihm deshalb heute keinen Kaffee mehr gegeben.

Der Feiertag ist wirklich lang. Habe auch keine Idee, wie ich an dem Relief auf meiner Staffelei weitermachen soll.

Höre, weil ich nicht weiß, was ich machen soll, nochmal „Set the Controls For the Heart Of the Sun“ (1969; live) von Pink Floyd.

Das Problem, das ich mit dem Paket gnome-calendar habe, ist total mysteriös. Habe es mittels Synaptic vollständig entfernt und neu installiert, aber ich kann immer noch keine neuen Termine anlegen. Da ist guter Rat teuer. 🙁

Screenshot von gnome-calendar
Habe mich einfach ausgeloggt und wieder eingeloggt; seitdem ist das Problem weg.:-) Bin total happy, denn der Kalender ist für mich sehr wichtig.
Bin schon seit ein paar Wochen am Überlegen, ob ich auf diesem Blog eine separate Seite mit Sachen von mir anlegen soll, d. h. mit Grafiken, Fotos und Gemälden. Weiß aber noch nicht genau, wie das dann aussehen soll.

Frank-Walter Steinmeier. Pressefoto. Credits: Bundesregierung/Steffen Kugler.

Wem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sympathisch ist, der sollte sich mal den Artikel „Steinmeiers soziale Kälte“ bei der taz durchlesen.
Zitat:
„Zweite Amtszeit: Der Bundespräsident wird als nett und warmherzig empfunden. Doch der Sozialdemokrat ist ein neoliberaler Machtmensch.“—Ulrike Herrmann
Steinmeier war mir ja schon unsympathisch, als er in einer Weihnachtsansprache – ich meine, das war 2019 – gesagt hatte: „Bürger erster und zweiter Klasse gibt es nicht.“, was – wie man unschwer erkennen kann – eine glatte Lüge ist. Herr Steinmeier bräuchte nur mal 18 Jahre lang vom Sozialhilfesatz zu leben, da würde er sich aber umschauen.
Das mit der sympatischen Ausstrahlung von Politikern sollte generell nicht über ihre wahren Ziele hinwegtäuschen. Ich bin da inzwischen sehr desillusioniert. Ich brauche nur daran zu denken, wie ich vom Sozialamt behandelt werde. Erst jetzt habe ich wieder erfahren müssen, wie da gelogen und taktiert wird.
Ok, jetzt habe ich doch wieder etwas über Politiker geschrieben. Ich versuche aber, das zu begrenzen und mich auf das mir Machbare zu konzentrieren. Dieses politische System werde ich nicht ändern. Es ist mir aber doch ein Anliegen, ein Bewußtsein für die wahren Verhältnisse zu schaffen. 

Heute morgen

Es ist 03:30 Uhr, und ich bin schon zum zweiten Mal wach. Trinke einen Milchkaffee mit Koffein und überlege, was ich um diese Zeit machen soll.

Hier ein ausnehmend schönes Stillleben von Cezanne:

Paul Cezanne: „Stillleben mit Granatapfel und Birnen“ (Jahr?). Vermutlich Öl auf Leinwand. Gemeinfrei.

Bin jetzt endgültig wach; es ist inzwischen 05:58 Uhr. Weiß jetzt gar nicht, ob die Back-Factory heute auf hat. Mist! 🙁 Die haben so einen Zettel an der Tür, wo die ganzen Feiertage draufstehen. Trinke dann eben meinen Milchkaffee hier. Ich habe ja nur eine Maschine für Pads; latte macchiato kann ich mir gar nicht machen.
Habe gerade bei der Back-Factory angerufen. Ja, sie haben ab 7 Uhr offen.
Bin so froh, daß ich die € 150,- für das Gasthörer-Studium bezahlt habe.

„Gerbera“ (2019). Foto und Grafik von mir.

Diese schöne Gerbera habe ich anno 2019 fotografiert, als ich in einem improvisierten Studio Blumen fotografiert habe.
Bei meinem Gnome Calendar lassen sich auf einmal keine neuen Termine mehr anlegen. Wenn ich einen Termin anlegen will, erscheint ganz links oben ein Schloß. Mist! 🙁
War bei der Back-Factory, frühstücken. Latte macchiato, Blaubeer-Muffins und zwei Börekstangen. Das kann ich mir auch nicht jeden Tag leisten, aber einmal kann man das schon machen.
Möchte der Frau, die vierzehntägig bei mir putzt, ein Gemälde von mir schenken. Weiß aber noch nicht genau, welches. Gestern, als sie wieder da war, war ich in Eile; deshalb haben wir das auf übernächste Woche verschoben. Würde auch gern mal ein Gemälde verkaufen, aber ich habe – noch? – ja keinen sogenannten „Namen“. Finde das auch blödsinnig. Bin der Meinung, daß ein Gemälde einen Wert „an sich“ hat, unabhängig davon, ob man einen „Namen“ hat oder nicht.
Auf meiner Staffelei steht ja momentan ein Relief. Weiß aber nicht, was ich weiter damit machen soll. Habe eine vage Idee, daß ich irgendwelche Strukturen herausspachteln will, aber weiter bin ich noch nicht. Auch, was die Farbe(n) angeht, bin ich mir unschlüssig. Noch ein schwarzes Relief will ich aber nicht machen. Vielleicht rot.

Relief auf meiner Staffelei. Foto von mir.

Dieses Relief war mir ja heruntergefallen, wobei die Spachtelmasse teilweise abgeblättert ist. Habe das aber wieder repariert.
Hier ein anderes Relief, das ich vor ein paar Jahren gemacht habe. Ein ähnliches habe ich meinem einen Neffen in München geschenkt.

„Relief“ (2021; 30 x 40 cm; Acryl auf MDF-Platte; gerahmt). Eigenes Werk.

Auf YouTube läuft „Albatross“ (1968) von Fleetwood Mac, damals noch mit Peter Green. Danach kommt „Set the Controls For the Heart Of the Sun“ (1969; live) von Pink Floyd. Das war, als sie noch experimentiert haben und noch nicht so kommerziell waren wie seit dem Erfolg von „Dark Side Of the Moon“ (1973).

Heute nachmittag

War in Stuttgart-Vaihingen in einer Arztpraxis, etwas abgeben. Auf dem Hinweg ein Ausländer, der durch den S-Bahn-Wagen gegangen ist und wirklich alle Abfallbehälter aufgemacht hat. Anscheinend hat er Flaschen oder Dosen gesucht. Mich nervt sowas, aber es ist ja niemand da, an den man sich wenden kann. Auf dem Rückweg hatte ich Gottseidank meine Ruhe.

Mein Eindruck ist, daß sich das gesellschaftliche Klima immer mehr verschlechtert. Ich mag schon gar nicht mehr unterwegs sein, ob das im Bus ist oder in der S-Bahn oder im Bahnhof. Da ist einfach so eine komische Stimmung. Und dann sind da noch die vielen Ausländer, aber unserer Politiker lassen uns damit ja im Stich. Zwischen der Zeit von vor 25 Jahren und heute liegen Welten, aber was soll der Einzelne machen? Die Uhr läßt sich eben nicht zurückdrehen.

Bin finanziell gerade so knapp, daß ich mir gerade noch etwas für morgen zum Mittagessen kaufen konnte. Zum Frühstück gibt es nur Milchkaffee. Dachte, daß die Grundsicherung vielleicht schon heute auf meinem Konto wäre, aber das war – jedenfalls bis 16:00 Uhr – leider nicht der Fall.

Es ist jetzt 16:59 Uhr, und meine Grundsicherung ist mittlerweile auf dem Konto. Konnte die € 150,- für das Wintersemester 2025/26 sowie eine Laborrechnung über € 25,41 überweisen. Bin froh, daß ich das weg habe. Jetzt ist auch das Frühstück von morgen gesichert.

Habe auf der Festplatte meines PCs ein altes Gemälde – eigentlich ein Foto von einer Fotokopie – von 1990 entdeckt. Da hatte ich gerade angefangen, mit Acrylfarben zu malen.


„Ohne Titel“ (1990; Acryl auf Papier; signiert). Eigenes Werk. Foto von mir.
Habe mir diesen Beitrag nochmal ganz durchgelesen, und ich habe mir vorgenommen, mich mehr aufs Positive zu konzentrieren. Aber ab und zu muß ich eben auch über das schreiben, was mich belastet. Daß ich das Geld fürs erste Semester überweisen konnte, ist das Highlight für heute. Bottom line: Es geht auch ohne das Sozialamt.
Die nächsten Tage werde ich irgendwann mit einem meiner beiden schwarzen Gemälde zum Hornbach hier in Ludwigsburg fahren, um zu sehen, was es kosten würde, dieses Bild rahmen zu lassen. Ich stelle mir da einen Naturholzrahmen (vielleicht Buche) mit Schattenfuge vor.

Schwarzes Gemälde (Acryl auf MDF-Platte; 30 x 40 cm) auf der Staffelei. Foto von mir.

Logo vom Stuttgarter Kreativtreff. Grafik von mir.

Da die Gründung des Ludwigsburger Blender-Meetups so erfolgreich war, dachte ich, ich könnte, um kreative Leute kennenzulernen, noch ein Meetup gründen, das „Stuttgarter Kreativtreff“ heißen sollte. Ich entwarf also ein Logo; eine Location für die Treffen – das „Oh, Julia“ – hatte ich auch gefunden, und zwar beim Stuttgarter Kaufhaus Breuninger, in diesem neuen Viertel. So weit, so gut. Beim ersten Treffen kamen auch ein paar Leute, nur war da leider einer dabei, der ständig redete. Ich machte das eine Weile mit und verabschiedete mich dann unter einem Vorwand. Eine (nette) junge Frau, die an diesem ersten Abend auch dabei war, erklärte sich per Email bereit, das Meetup weiterzuführen. Ich selbst ging aber nicht mehr hin, und so war das – zumindest für mich – das Ende des Stuttgarter Kreativtreffs.