Über die NachDenkSeiten bin ich auf die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft gestoßen. Dort habe ich u. a. folgende Grafik zur Inflation in Deutschland entdeckt:

Dabei frage ich mich, welche Aussagekraft diese Statistik hat, wenn z. B. beim Rewe Kaffeepads von € 4,39 auf € 5,39 aufschlagen; das sind 22,78 % und keine 2,2 %. Und das ist kein Einzelfall. Da kann man sich fragen: Was stimmt da nicht?
Und das ist der Warenkorb, der benutzt wird, um die Inflationsrate zu berechnen:

Bei mir paßt das schon insofern nicht, als ich für Wohnung allein warm 43,2 % meines Einkommens ausgebe.
Email an Herrn Andreas Peichl vom Ifo-Institut:
„Guten Tag Herr Peichl,
im Interview mit der „Süddeutschen“ sagen Sie tatsächlich „Gerade sind wir bei mehr als 500 Sozialleistungen, die man bekommen kann.“ Wie kommen Sie denn darauf? Wie Sie eigentlich wissen müßten, ist die Sozialhilfe mittlerweile pauschaliert. Praktisch alles, was nicht im Regelsatz enthalten ist, wird vom Sozialamt abgelehnt. Vielleicht können Sie kurz dazu Stellung nehmen.
mfg,
C. Cyrny“
Keine Antwort.
Durch obige Aussage entsteht – absichtlich? – ein völlig falsches Bild von den Beziehern von Sozialhilfe, Grundsicherung und Bürgergeld, so als ob sie in einem Land leben würden, in dem Milch und Honig fließen. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Ich finde solche Aussagen nicht zielführend. Zudem macht dieser Artikel bei Springers „Welt“ deutlich, wo dieses Institut politisch steht.
Zitat:
„Das Ifo-Institut plädiert für einen drastischen Umbau von Deutschlands Sozialleistungen.“—Die „Welt“
Beim Institut der deutschen Wirtschaft (IW) lese ich:
„Aufgrund des demografischen Wandels fehlen immer mehr Fachkräfte in wichtigen Branchen. Zuwanderung kann helfen, diese Lücken zu schließen, aber nur, wenn gezielt qualifizierte Arbeitskräfte gewonnen werden. Eine gut gesteuerte Einwanderung kann nicht nur offene Stellen besetzen, sondern auch die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft stärken.“—IW
Ja, aber was ist mit der Überfremdung von Deutschland durch immer mehr Ausländer, besonders aus Nicht-EU-Staaten? Dieses Thema scheint bei uns tabu zu sein. Man wird da schnell als ausländerfeindlich etikettiert, wenn man diesen Standpunkt vertritt. Besonders augenfällig wird diese Entwicklung in Brennpunkten wie der Myliusstraße in Ludwigsburg oder um den Busbahnhof. Wenn man aber städtische Stellen anschreibt, bekommt man in der Regel keine Antwort. So kann man es natürlich auch machen, und so bekommt auch die AfD Zulauf. Frage mich, ab wann man dann eigentlich etwas sagen darf?
Ebenfalls beim IW lese ich Folgendes:
„Das Eigenheim spielt bei der Vermögensbildung eine große Rolle. Während nicht einmal jeder Zehnte unter 35 Jahren in den eigenen vier Wänden lebte, war es bei den 55- bis 64-Jährigen mehr als jeder Zweite.“—IW
Mehr als jeder Zweite? Das glaube ich enfach nicht.










