Archiv des Monats: Oktober 2025

Heute abend

War heute abend noch einkaufen, weil morgen Feiertag ist. In der Myliusstraße kamen mir wirklich am laufenden Band Ausländer entgegen. Frage mich, wie das weitergehen soll. Wenn ich ein Diktaphon hätte, würde ich mal eine Umfrage machen, was die Deutschen von der Situation halten. Ich meine, wie soll das denn weitergehen, wenn die Regierung nichts Substantielles unternimmt? Soll das soweit gehen, bis die Ausländer in der Mehrzahl sind?

Beim „Stern“ lese ich „Aufregung um Merz‘ „Stadtbild“-Aussage – aber was hat der Kanzler genau gesagt?“. Eigentlich war das, was Herr Merz gesagt hat, angesichts der Situation in den Innenstädten vergleichsweise harmlos. Ich verstehe auch nicht, wieso diese sogenannten „Töchter“ sich da so aufregen. Ich vermute, daß die allesamt noch nicht so alt sind und es gar nicht anders kennen. Ich dagegen bin Jahrgang 1957, und bis so ca. 20001 waren Migranten kein Problem. Ich selber empfinde das als problematisch, seit ich in Ludwigsburg lebe, also seit Ende Januar 2016. Vorher hat mich das überhaupt nicht gestört.

Angeblich fühlen sich 80% der Deutschen fremd im eigenen Land. Das müßte wieder anders werden, und da die „etablierten“ Parteien dazu ganz offensichtlich nicht in der Lage sind, müssen wir wohl abwarten, bis die AfD an die Regierung kommt. Die ist nicht von ungefähr mittlerweile prozentual die stärkste Partei. Ich würde mir das eigentlich anders wünschen, und ich bin auch (noch) kein AfD-Wähler, aber ich versuche hier einfach realistisch zu sein. Ich kann die AfD an sich schon wegen ihrer Sozialpolitik nicht wählen. Dazu kommt, daß sie – warum auch immer – den menschengemachten Klimawandel leugnet. Wie das zustande kommt, kann ich mir nicht erklären, zumal Alice Weidel eine hochintelligente Frau ist.

Alice Weidel. Foto © Copyright by WEB.DE

Und dann sind da noch Leute wie Björn Höcke. Warum werden die nicht aus der Partei ausgeschlossen?

Björn Höcke. Foto: IMAGO

1 Ich meine mich jedoch zu erinnern, daß mir die Ausländer erstmals Mitte der Neunzigerjahre aufgefallen sind, als ich noch in Stuttgart gelebt habe.

Heute abend

Werde für etwa sechs Wochen in eine Klinik gehen und kann während dieser Zeit hier nichts posten.

Eine Impression:

Berge um Oberstdorf im Allgäu. Foto von mir.

Email an das Sozialamt:

„Sehr geehrte Frau Lillig,

ich kann evt. für vier bis sechs Wochen in eine psychosomatische Klinik  in Oberstdorf im Allgäu gehen. Nun müßte ich noch dringend ein paar T-Shirts und eine neue Jeans kaufen. Ich kann das nicht vom Regelsatz bezahlen, weil ich die letzten Monate insgesamt € 589,69 674,69 für verschiedene Dinge – z. B. Zahnarzt – ausgegeben habe. Können Sie mir da einen Zuschuß gewähren? Zudem kommen dann noch die Fahrtkosten nach Oberstdorf hinzu.

Mit freundlichen Grüßen,

Claus Cyrny“

Das war vor zwei Tagen. Ob da eine Antwort kommt?

So setzt sich der Regelsatz zusammen:

Anteil am Regelbedarfin % von der RLin € von der RL
Nahrung, alkoholfreie Getränke34,70 %195,35 €
Freizeit, Unterhaltung, Kultur9,76 %54,92 €
Verkehr8,97 %50,49 €
Post und Telekommunikation8,94 % 50,33 €
Wohnen, Energie (Strom), Wohninstandhaltung8,84b%47,71 €
Bekleidung, Schuhe 8,30b%46,71 € 
Andere Waren und Dienstleistungen7,98b%44,93 €
Innenausstattung, Haushaltsgeräte und -gegenstände6,09b% 34,28 €
Gesundheitspflege3,82b%21,48 €
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen2,61b%14,70 €
Bildung0,36b%2,03 €
Summe100 %563 €

Man beachte die € 2,03 für Bildung – ein absolutes Armutszeugnis. Und: Laut dieser Tabelle hat ein Bezieher von Bürgergeld oder auch von Grundsicherung im Alter € 6,51 pro Tag für Essen und alkoholfreie Getränke – was eigentlich gar nicht geht, auch wenn z. B. Thilo Sarrazin etwas anderes behauptet. Wenn ich nicht das Pflegegeld hätte, käme ich überhaupt nicht über den Monat. Andererseits habe ich es irgendwie geschafft, von diesem Sozialhilfesatz 18 Jahre lang zu leben. Ansparen kann man von diesem Geld allerdings nichts. Ok, man kann evt. € 30,- pro Monat auf die Seite legen, aber dann ernährt man sich nicht mehr ordentlich. Ich selber habe nach 16 Jahren Diabetes bekommen, was ich auf die ungesunde Ernährung zurückführe.

Heute nachmittag

Bekam nach zwei Wochen Nachricht von der Caritas. Ich solle mich „genauer ausdrücken“. Dabei hatte ich mein Anliegen eigentlich ganz klar geschildert.

“ Damit ich Ihnen gezielter weiterhelfen kann, wäre es hilfreich, wenn Sie Ihre konkrete Frage etwas genauer formulieren.“—Anniko Benedek, Caritas

Meine Antwort:

„Ich meine, ich habe mich eigentlich klar und deutlich ausgedrückt. Was soll ich da „etwas genauer“ formulieren? Eine Sache, die ich vergessen habe, ist die, daß das  Sozialamt sich immer mit dem Regelsatz herausredet. „Das ist im Regelsatz enthalten“. Was aber, wenn das rein technisch gar nicht geht? Man kann doch nicht unbegrenzt etwas in den Regelsatz hineinpacken. Ich habe einmalige Unterstützung von € 150,- für Bildung beantragt. Das wurde abgelehnt, weil es im Regelsatz enthalten sei. Da sind für Bildung aber ganze € 2,03 vorgesehen. Die Bitte, das Sozialamt sollle mir vorrechnen, wie das gehen soll, wurde einfach nicht beantwortet. Daraus schließe ich, daß das Sozialamt mich anlügt. Was kann ich da machen? Bleibt da nur der Klageweg?

Mit freundlichen Grüßen,

Claus Cyrny“

Die Caritas hat mir sog. „Orte des Zuhörens“ empfohlen. Werde es da morgen mal versuchen.

Habe heute nachmittag etwa eineinhalb Stunden versucht, die Hotline von Tacheles e. V. – 0202/31 84 41 – zu erreichen, aber es war andauernd besetzt. Jetzt habe ich keine Lust mehr.

Fazit: Wenn man als Bezieher von Grundsicherung sein Recht will, wird es einem nicht gerade leicht gemacht. Auch den Antrag auf Beratungshilfe zu stellen, ist eine einzige Schikane. Man muß u. a. die lückenlosen Kontoauszüge von drei Monaten beibringen. Zudem muß man da ca. einen Monat warten. Bürokratieabbau – nein, danke!

Gestern und heute hatte dieses Blog null Besucher1, während es vor dem 19.10. noch 20 bis 25 Besucher pro Tag waren. Muß, da ich mir das nicht anders erklären kann, an folgenden Artikel von Günther Burbach denken, der bei den NachDenkSeiten erschienen ist.

Zitat:

„Die EU hat kein Zensurministerium. Sie braucht auch keines mehr. Die Arbeit übernehmen inzwischen Algorithmen, Compliance-Abteilungen und Gesetze, die sich so harmlos anhören, dass man kaum glauben mag, wie tief sie in die Öffentlichkeit eingreifen. Wer heute eine Website betreibt, die unbequem ist, spürt diese Veränderung nicht sofort. Es gibt keine Hausdurchsuchung, kein Verbot, keinen Gerichtsbeschluss. Stattdessen sinken die Aufrufzahlen.“—Günther Burbach

Ich meine, kann das sein? Ich habe mir die Beiträge vom 19.10. durchgelesen, aber keinen triftigen Grund für das Einbrechen der Besucherzahlen gefunden.

Email an den „Spiegel“:

„Sehr geehrter Herr Kurbjuweit,

wenn ich mir Ihren Artikel durchlese, wo Sie die derzeitige Regierung loben, frage ich mich, ob eine Regierung das verdient, deren Bundeskanzler gegen die arbeitende Bevölkerung hetzt.

„Leistung wird wieder im Vordergrund stehen, nicht Behäbigkeit, Bequemlichkeit, Faulheit.“—Friedrich Merz

Das ist ja eigentlich eine Frechheit. Darf ich fragen, wie Sie dazu stehen, oder bekomme ich praktischerweise einfach keine Antwort?

mfg,

C. Cyrny“

Wie ich schon vermutet habe, kam da einfach nichts zurück. So läuft das meistens.

1 Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch auf die Suchfunktion (ganz oben rechts) und das Archiv dieses Blogs (ganz unten im Footer) hinweisen. Ich habe mittlerweile über 1000 Beiträge zu allen möglichen Themen geschrieben.

Heute morgen

Bin schon seit 01:00 Uhr wach und kann nicht mehr einschlafen. Werde heute mit meiner Betreuerin besprechen, ob ich die Vorlesungen in Kunstgeschichte weiter besuchen soll oder eben nicht. Ich tendiere gerade zu Letzterem. Zwar ist mir der Dozent Prof. Dr. Lüthy sehr sympathisch, aber es hat doch keinen Wert, wenn ich mich durch die Vorlesung quäle. Dazu kommen noch die sehr unbequemen Holzsitze im Hörsaal 301.

Beim „Spiegel“ habe ich einen Artikel über die 1966 erstmals vom WDR ausgestrahlte Serie „Raumpatrouille“ entdeckt. Autor Frank Behrens ist aber im Gegensatz zu mir, der diese Serie als Neunjähriger angeschaut hat, nicht so begeistert. Da ist die Rede von „komplizierten“ Dialogen. Sogar „faschistoid“ soll die Serie gewesen sein – was wirklich absoluter Quatsch ist.

Zitat:

„Einige Jahre nach ihrer Erstausstrahlung war der Serie unterstellt worden, sie habe faschistoide Züge. Weidner glaubt, dass dies an der Vorlage des Autors Rolf Honold lag: „Das militaristische Gepränge haben die Regisseure Michael Braun und Theo Mezger sogar schon abgemildert.“ „Orion“-Produzent Helmut Krapp meint: „Kritiker haben uns dies mit Recht vorgeworfen.“ Schon allein deshalb habe sich eine Fortführung nach der Erstausstrahlung der letzten Folge am 10. Dezember 1966 verboten.“—Frank Behrens

Still aus „Raumpatrouille“. © Copyright 1966 by WDR. V. l. n. r.: Wolfgang Völz, Dietmar Schönherr, Eva Pflug, Friedrich G. Beckhaus und Ursula Lillig.

Beim fotoMAGAZIN habe ich einen Artikel zu Street Photography entdeckt. Vielleicht klappt das mit meinem Projekt „Annäherungsversuche“1 ja doch noch.

1 Ich möchte gern die „Szene“ um den Ludwigsburger Busbahnhof und die angrenzende Myliusstraße fotografieren.

Heute abend

War heute nachmittag in Stuttgart, erst an der Kunstakademie1 auf dem Killesberg und dann noch in der Holanka Bar im Wittwer. Auf der Königstraße jede Menge Passanten. Habe mich gefragt, wie viele dieser Leute sich wohl über die politische Situation hierzulande Gedanken machen.

Passanten am Königsbau in Stuttgart (Detail). Foto: Martin Dürrschnabel. Gemeinfrei.

Hätte gern selber ein Foto gemacht, aber ich hatte meine Kamera nicht dabei, und die Aufnahmen mit dem Handy sind nicht so toll.

1 War in einer Vorlesung „Grundbegriffe der Kunst“, die aber imho so dermaßen trocken und theoretisch war, daß ich nach einer halben Stunde gegangen bin. Frage mich, ob diese Vorlesungen überhaupt das Richtige für mich sind. Der Dozent Prof. Dr. Lüthy hat u. a. ein Foto eines Ready-Made von Marcel Duchamp gezeigt. Ich kann damit aber so gut wie nichts anfangen. Dem gegenübergestellt war ein Selbstportrait von Rembrandt aus dem Jahre 1660. Das habe ich leider nicht gefunden; dafür hier mein Lieblings-Selbstportrait, das in der Stuttgarter Staatsgalerie hängt.

Werkstatt des Rembrandt Harmenszoon van Rijn: „Selbstportrait mit roter Mütze“ (um 1660). Gemeinfrei.

Soweit ich weiß, ist die Urheberschaft dieses ausnehmend schönen Gemäldes umstritten. Nichtsdesto weniger hat es im Gegensatz zu Marcel Duchamps Ready-Mades Seele. Ich habe ohnehin den Eindruck, daß unsere Gesellschaft immer seelenloser wird, was sich auch in der oft verkopften Gegenwartskunst widerspiegelt. Ich habe einmal das Buch „Das 19. Jahrhundert in Briefen“ gelesen, und aus diesen Briefen spricht eine Wertschätzung, wie es sie heute einfach nicht mehr gibt. Auch die Architektur, um ein anderes Beispiel zu nehmen, wird immer schmuckloser. Dasselbe gilt für die Kleidung.

Ein Beispiel für die Kleidung der Genueser Oberschicht aus dem Jahre 1605/06:

Peter Paul Rubens: „Geronima Spinola Spinola mit ihrer Enkelin Maria Giovanna Serra“ (1605/06). Staatsgalerie Stuttgart. Gemeinfrei.

Heute morgen

Habe geträumt, daß ich wieder in dem Rechenzentrum1 war, in dem ich in Wirklichkeit mal gearbeitet habe. Im Traum hatte ich eine bestimmte Ausbildung abgeschlossen und wollte nun wieder im Rechenzentrum arbeiten.

Weiter in „Phönix“ von Richard Cowper. Bin nun da, wo die Hauptfigur Bard Cecil nach 1500 Jahren Kälteschlaf in einer barbarischen Welt wieder aufwacht und sich da zurechtfinden muß. Nachdem eine als der „große Tod“ bezeichnete Katastrophe den Großteil der Menschheit hinweggerafft hat, ist nun wieder eine vergleichsweise primitive Zivilisation im Entstehen.

Cover © Copyright 1969 by Wilhem Goldmann Verlag. Mit freundlicher Genehmigung.

Weil Job-Center-Mitarbeiterin Ingrid Hannemann die Hartz-IV-Praxis kritisierte, wurde sie suspendiert. Bei „Focus“ liest sich das so:

„Weil Inge Hannemann Hartz IV scharf kritisiert hat, wurde die Mitarbeiterin im Jobcenter gemobbt und suspendiert. FOCUS Online erklärt sie, warum Sanktionen in ihren Augen krank machen und sogar in den Selbstmord treiben können.“—Linda Hinz

Da aber die Regierung unter Kanzler Merz ihren derzeitigen Kurs weiterverfolgt, wird sie keine dreieinhalb Jahre mehr im Amt bleiben, denn: Es gibt auch noch eine andere Gerechtigkeit.

1 Das hieß damals (1983 – 1985) noch Rechenzentrum Südwest.

Heute abend

Screenshot von Blogger.de

Habe nun nach eineinhalb Monaten endlich den erhofften Beratungsschein des Amtsgerichts Ludwigsburg erhalten. Ich will gegen den Betreiber der Community Blogger.de vorgehen, weil er sich weigert, mein altes Blog „Bop City“ nach DSGVO Artikel 17 zu löschen.

Lese gerade den Science-Fiction-Roman „Phönix“ von Richard Cowper, erschienen 1969 als Goldmanns WELTRAUM Taschenbuch.

Cover © Copyright 1969 by Wilhem Goldmann Verlag. Mit freundlicher Genehmigung.

Der Roman spielt im 24. Jahrhundert, in einem hochtechnisierten Utopia. Nur Bard Cecil, die Hauptfigur, fühlt sich in dieser Zeit deplaciert und läßt sich für geplante drei Jahre in Kälteschlaf versetzen. Die Dinge laufen allerdings nicht wie geplant, und Bard wacht erst Jahrhunderte später in einer völlig veränderten Welt wieder auf.

Heute nachmittag

Ich vermisse in der von Friedrich Merz unfreiwillig angestoßenden Debatte um das Stadtbild eine etwas differenziertere Berichterstattung. Und der „Stern“, um nur ein Beispiel zu nehmen, ist eben meiner Einschätzung nach ein Boulevard-Blatt mit einer auf Wirkung ausgerichteten relativ oberflächlichen Sichtweise.

Habe auf einen Nachfrage meinerseits von Greenpeace den Link zum Media Ownership Monitor zugemailt bekommen.

Zitat:

„Würde man zufällig Passanten in einer deutschen Fußgängerzone nach den wichtigsten Nachrichtenmedien im Netz fragen, würde man vor allem Marken wie Spiegel, Tagesschau oder Bild zu hören bekommen. Doch deren Markenpopularität spiegelt sich nur begrenzt in der tatsächlichen Verbreitung wider, denn in der deutschen Medienlandschaft gibt es zwei unterschätzte Riesen: Nachrichtennetzwerke und E-Mail-Anbieter.“—Media Ownership Monitor

Eine Aufgabe des Media Ownership Monitors ist es, Transparenz in der deutschen Medienlandschaft herzustellen.

Zitat:

„Die deutsche Medienbranche wird von einer Mischung aus traditionsreichen Konzernen, öffentlich-rechtlichen Sendern und innovativen Newcomern geprägt. An der Spitze stehen Giganten wie Bertelsmann, Axel Springer, Funke, Bauer, Burda und ProSiebenSat.1 Media, die den Markt maßgeblich beeinflussen.“

Hier eine Übersicht über die wichtigsten Medienkonzerne in Deutschland. Der größte Konzern ist Bertelsmann, dem Medien wie der „Stern“, „n-tv“, der „Spiegel“ oder „RTL“ gehören. Soviel zum Thema „Pluralismus“.

Sergej Lawrow. Foto: Kreml. Lizenz: CC BY 4.0.

Obwohl Rußlands Außenminister Lawrow nun eine Nichtangriffsgarantie für Europa ins Spiel bringen will, glaubt man dem bei WEB.DE nicht, sondern zitiert BND-Präsident Bruno Kahl1 mit dem „möglichen“ Szenario eines Angriffs Rußlands auf einen NATO-Staat. Also, vielleicht entscheidet sich die deutsche Regierung mal, was sie eigentlich will. Sind die Profite von Rheinmetall wichtiger als die ausgestreckte Hand – denn um nichts weniger handelt es sich hier ja – von Rußland? Mir scheint, Deutschland und die NATO wollen gar keinen Frieden, weil der jetzige Zustand – so unglaublich das klingt – finanziell einträglicher ist. Da kann ich nur konstatieren: Intelligenz – Fehlanzeige.

Themenwechsel. Mein ehemaliger Nebensitzer in der Realschule hat mir ein paar Klassenfotos zugemailt. Hier ist eins davon. Ich bin auf diesem Foto aber nicht zu sehen.

Klasse 10c (1973). Foto: Günter Lehmann.

1 Inzwischen ist der Präsident des BND Martin Jäger.

Heute morgen

Beim „Stern“ hat es nach der „Stadtbild“-Äußerung von Friedrich Merz einen Artikel, der da heißt: „Deutsche rügen den Bundeskanzler für seine Wortwahl“. Dabei – und das muß man doch mal sagen – war das vergleichsweise harmlos. Imho werden da noch ganz andere Sachen auf uns zukommen. Das wird halt aufgebauscht, weil Herr Merz eben in einer führenden Rolle ist.

Besucherstatistik von heute bei der Bloggerei

Frage mich, was da los ist, daß die Besucherzahlen seit dem 19.10.2025 so eingebrochen sind. Ich habe m. W. nicht anders geschrieben als vorher. Dafür habe ich bei den NachDenkSeiten folgenden Artikel entdeckt: „Unsichtbar gemacht – Wie die EU kritische Medien zum Schweigen bringt“. Könnte das die Ursache sein?

Beim „Stern“ hat es – ebenfalls zur Stadtbild-Debatte – den Artikel „Merz nimmt mir die Worte ab, die ich mich nicht zu sagen traue“. Was hier auffällt, ist, daß die Frauen im Durchschnitt relativ jung sind; die älteste ist 37, die jüngste gerade mal 16. Absicht? Weshalb wurden nicht auch ältere Frauen gefragt, die Deutschland auch noch anders kennen?

Ein Interview mit Albrecht Müller von den NachDenkSeiten:

Albrecht Müller war u. a. 1972 Wahlkampfmanager von Willy Brandt („Willy wählen!“). Damals erreichte die SPD heute unvorstellbare 45,8%. Albrecht Müller sieht als Ursache für den Abstieg der SPD die Tatsache, daß die heutigen SPD-Politiker lediglich Karriere machen wollen, statt die Gesellschaft zu verändern.