Archiv des Monats: März 2026

Heute morgen

Habe heute nacht etwas geträumt, weiß aber nicht mehr, was, weil ich vergessen habe, es aufzuschreiben. Generell träume ich sehr viel. Im Keller sind bestimmt fünf oder sechs große Leitz-Ordner mit Träumen. Frage mich, ob es irgendwann einmal möglich sein wird, Träume mit Bild und Ton aufzuzeichnen.

Das ist eine Aufnahme vom Anfang der Vierzigerjahre. Gesang: wahrscheinlich Ray Eberle.

Es ist mittlerweile 03:43 Uhr, und ich werde vermutlich nicht mehr einschlafen. Habe mir einen koffeinfreien Kaffee gemacht.

Habe nun wohl schlußendlich die richtige Email-Adresse wegen der Rechte zu „Das Schweigen der Lämmer“ (1991), und zwar eine Adresse bei MGM. Warum ich das alles mache? Das ist eben meine Politik, nachzufragen, bevor ich etwas poste, woran ich nicht die Rechte habe. Habe deswegen bestimmt acht oder neun Emails geschrieben.

Inzwischen ist es 04:00 Uhr. Habe nun also MGM ebenfalls eine Email geschrieben und bin gespannt auf die Antwort.

Wollte mir gerade ein Video bei web.de anschauen, aber womit wurde ich da konfrontiert? Genau, Werbung. Ich würde die ganze Werbung ja am liebsten abschaffen. Sie ist aggressiv und störend.

Muß gerade an die Bettler um den Ludwigsburger Busbahnhof denken, die die Passanten um Geld anbetteln, obwohl das eigentlich verboten ist. Keine Ahnung, woher die kommen, vielleicht aus Rumänien oder Bulgarien. Die Polizei unternimmt da leider nichts. Sehe nur ab und zu ein Polizeiauto über den Busbahnhof fahren, das war’s aber auch schon.

Habe auf der Website der Stanley-Kubrick-Ausstellung ein PDF über das nicht verwirklichte Napoleon-Projekt von Kubrick entdeckt. Kubrick: „I expect to make the best movie ever made“.

Heute nachmittag

Habe jetzt für das Gemälde, das ich in die USA schicken wollte, die Versandkosten bekommen: € 4.890,90 (!) über eine auf den Versand von Kunstwerken spezialisierten Firma. Die haben wohl einen Vogel. Mit DHL kostet es ohne Versicherung € 47,99. Bleibt noch, das Gemälde gut zu verpacken. Wie ich herausfinden mußte, ist es nämlich nicht am schwierigsten, das Gemälde zu malen oder auf Leinwand aufzuziehen, sondern es zu verpacken.

Gemälde von mir, das ich in die USA verschicken möchte.

Meinem Eindruck nach kommt es immer mehr in Mode, daß man, wenn man irgendwelche öffentlichen Stellen wie die Post bzw. DHL anruft, zuerst mit einem KI-Sprachmenü konfrontiert wird. Auch Fachärzte kapseln sich so immer mehr ab. Ich finde diese Entwicklung nicht gut, aber es wird halt trotzdem gemacht.

Habe wegen der Rechte an „Das Schweigen der Lämmer“ (1991) bestimmt fünf oder sechs Emails geschrieben, die aber allesamt zurückgekommen sind. Keine Ahnung, was da los ist. Würde hier gerne ein paar Stills aus diesem Film posten.

Habe jetzt, nachdem ich bei Disney in München angerufen habe, nochmals eine Email verschickt und hoffe, daß diese nicht zurückkommt.

Auf Saatchi Art hat es teilweise Sachen, die von „incredible artists“ für absolut überteuerte Preise angeboten werden. Das zeugt imho lediglich von der enormen Selbstüberschätzung der betreffenden Maler, die nicht einmal die elementarsten Grundlagen der Kunstgeschichte kennen.

Heute morgen

Bin schon wach – es ist 01:37 Uhr – und höre „Moon Over Cuba“ (1940) von Orchester Duke Ellington. Komponiert wurde dieses Stück von Juan Tizol [valve-tb].

Duke Ellington 1954. Fotograf unbekannt.

Habe gerade etwas auf meiner elektrischen Harley Benton gespielt. Ich habe da aber immer noch das Problem, daß Leersaiten mitklingen, und ich habe den Bogen noch nicht ganz raus, wie ich die abdämpfe.

Meine HB-35 von Harley Benton. Foto von mir.

Heute nachmittag

War beim Deniz Kebap Mittagessen.

Kebap-Teller mit Pommes. Foto von mir.

Kann die Abkürzung „KI“ nicht mehr hören. Immer nur kommt es auf den technischen Fortschritt an, während es im zwischenmenschlichen Bereich bergab geht. Aber die Leute wollen es ja so. Sie sind anscheinend zu dumm, um das zu begreifen.

Danach kann man Eric Clapton vergessen.

Schaue mir wieder mal „Das Schweigen der Lämmer“ (1991) von Jonathan Demme an. Schon die Eingangsszene, die Clarice Starling (Jodie Foster) in diesem Rundkurs zeigt, ist brillant. Das kommt zum großen Teil durch die dramatischer Musik von Howard Shore und die Kameraführung von Tak Fujimoto.

V. l. n. r.: Anthony Hopkins, Jodie Foster und Scott Glenn. Foto: IMAGO / Allstar.

„Das Schweigen der Lämmer“ ist denn auch zusammen mit „Taxi Driver“ (1976) einer meiner Lieblingsfilme.

Heute morgen

Es ist 03:25 Uhr, und ich bin vor vielleicht zehn Minuten aufgewacht. Habe geträumt, daß ich eine sehr schöne großformatige Zeichnung von mir bei mir hatte und diese rahmen lassen wollte. Da war diese Zeichnung aber auf einmal weg. Die Frauen im Geschäft haben mir dann für eine ähnliche Zeichnung einen klotzigen Rahmen angeboten. Das habe ich aber entrüstet abgelehnt.

Das ist die erste Cream-Doppel-LP, die ich – das war 1976 – im Wirtschaftsgymnasium einem Mitschüler abgekauft habe.

Cover © Copyright by Polydor.

In der Folge bin ich dann zu einem absoluten Cream-Fan geworden und habe mir, als ich mein Motorrad verkauft hatte, meine erste Gitarre gekauft, eine Konzertgitarre. Hatte dann fast alle Cream-Platten: „Fresh Cream“, „Disraeli Gears“, „Wheels of Fire“ sowie „Live Cream“, Vol. 1 und 2. Insbesondere Eric Clapton war mein Held. Folgerichtig habe ich mir dann 1978 meine erste elektrische Gitarre gekauft, eine Gibson SG sowie einen Burman-Pro-501-Verstärker und ein Wah-/Volume-Pedal von Morley.

Aktuell habe ich eine ES-335-Kopie von Harley Benton sowie einen Boss-Katana-Verstärker.

Meine HB-35 von Harley Benton. Foto von mir.

Mittlerweile ist es 04:13 Uhr, und ich werde vermutlich nicht mehr einschlafen.

War heute morgen um 08:45 Uhr bei der Friedenskirche in Ludwigsburg. Hatte mich da als ehrenamtlicher Helfer gemeldet. Leider war die Kirche zugeschlossen, so daß ich unverrichteter Dinge wieder zurückgefahren bin.

Heute nachmittag

Besetzung: John Mayall [org, voc], Eric Clapton [g], John McVie [b] und Hughie Flint [dr]. Diese Aufname von 1966 ist von dem berühmten „Beano“-Album. Wenn aber Eric Clapton („Hideaway“, „Steppin‘ Out“) nicht wäre, wäre dies nur ein unterdurchschnittliches Album. Und John Mayall kann ja wirklich nicht gut singen.

Habe nochmal kurz in „Der Himmel über Berlin“ (1987) von Wim Wenders reingeschaut, aber ich finde diesen Film einfach zu prätentiös, auch wenn er rein optisch insbesondere von der Lichtführung her teilweise wirklich anspruchsvoll ist. (Der Film wurde größtenteils in Schwarz-Weiß gedreht.)

Heute morgen

Bin gerade aufgewacht. Dabei dachte ich, es wäre schon 06:00 Uhr früh, dabei ist es erst 02:00 Uhr. Habe mir einen Milchkaffee ohne Koffein gemacht.

Habe diesen Film („Un homme et une femme“; 1966 von Claude Lelouch) zum ersten Mal in den Siebzigerjahren in einem Kino in Tübingen gesehen. Die Titelmelodie ist von Francis Lai. Bin damals in Tübingen aufs Wirtschaftsgymnasium gegangen und habe mir nachmittags im Kino alle möglichen Filme angeschaut, von Kung-Fu-Filmen im „Metropol“ bis hin eben zu Filmen der Nouvelle Vague im „Studio Hirsch“. Inzwischen existieren beide Kinos wahrscheinlich nicht mehr.

Und hier eine Aufnahme von Glenn Millers Army Air Force Orchestra aus dem Jahre 1944. Gesang: Sgt. Johnny Desmond.

Heute morgen, am Busbahnhof, ist der Busfahrer einfach ausgestiegen und hat den leeren Bus abgeschlossen mit laufendem Motor stehen lassen. Er war bestimmt zehn Minuten weg. Außerdem war da eine Frau, die dauernd rumgeschrieen hat. Wahrscheinlich war sie psychotisch. Solche Dinge häufen sich meiner Wahrnehmung nach immer mehr. Alles in allem ist das einfach keine gute Entwicklung. Über Politik will ich gar nicht reden.

Morgen ist ja Wahl, aber ändern wird sich vermutlich nichts. Es ist ja langsam so, daß es eigentlich egal ist, wen man wählt. Die denken nur an sich.

Heute abend

Weiter auf Therapeutensuche. Habe in einer halben Stunde acht Emails an Therapeuten abgeschickt. Jetzt reicht es für heute.

Ich bin mir bewußt, daß die einzelnen Einträge hier in diesem Blog z. T. ganz verschiedene Themen haben, die nicht unbedingt zueinander passen. Das kommt daher, daß ich immer wieder eine Pause von z. T. mehreren Stunden mache und danach einfach ganz woanders bin.

Hier eine Aufnahme, die Django Reinhardt und Stéphane Grappelli im Januar/Februar 1949 in mit einer italienischen Rhythmusgruppe in Rom gemacht haben. Interessant ist in diesem Zusammenhang vielleicht, daß Django Reinhardt auch Italienisch sprach.

Heute nachmittag

Versuche bereits seit Tagen, die Rechte an folgendem Foto von Robert M. Pirsig zu bekommen – bisher vergeblich. Frage mich, ob das nicht auch einfacher geht.

Habe auf YouTube ein schönes, 3:44 Minuten langes Interview mit Eric Clapton gefunden, das 1989 aufgenommen wurde.

Dieses Jahr werden die Renten um 4,24% erhöht. Leider habe ich nichts davon, weil mir dann einfach die Grundsicherung gekürzt wird. Eine Nachfrage beim Sozialamt brachte im Endeffekt nichts. Derweil dürfen Bundestagsabgeordnete im Einzelfall Millionen dazuverdienen, da wird nichts angerechnet. Bei mir dagegen werden bei einem Dazuverdienst 2/3 abgezogen. Das ärgert mich. Wie heißt es so schön: Die Kleinen hängt man, die Großen läßt man laufen.

Hier spielt Albert Lee „Cocaine“.

Ich muß zugeben, daß ich Albert Lee Eric Clapton vorziehe, seit ich Ricky Scaggs‘ „Country Boy“ gehört habe, auf dem Albert Lee mitspielt. Unglaublich!

Heute morgen

Höre „Moon Over Cuba“ vom Orchester Duke Ellington, eine Komposition von Juan Tizol [valve-tb]. Tizol hat auch „Caravan“ und „Conga Brava“ vom selben Orchester komponiert.

„Clair de Lune“ (Viktor Kosma) ist eine Aufnahme vom 16.04.1947. Bei dieser Session hat Django Reinhardt ein Stück – den „Minor Blues“ – mit seiner Big Band „Django’s Music“ sowie vier Stücke mit dem Quintett aufgenommen.

Roland Emmerich am Set. Foto © Copyright Reiner Bajo.

Dieses Jahr feiert Regisseur Roland Emmerich 30 Jahre „Independent Day“ (1996). Dieser Film ist aber ehrlich gesagt nicht so mein Fall. „Stargate“ (1994) gefiel mir besser. Und daß Hollywood mit authentischen „Außerirdischen“ so seine Probleme hat, ist ja nichts Neues. Emmerich wird am 6. Mai 2026 auf der FMX sein.

Bin um 06:19 Uhr aufgewacht, nachdem ich heute nacht schon wach war, und trinke meinen ersten Milchkaffee mit Koffein. Habe von Roland Emmerich geträumt. Habe in der IMDb gelesen, daß Emmerich die meisten Filme von Wim Wenders langweilig findet. Ich persönlich kann mit Wenders auch nichts anfangen.

Höre gerade „Moon Over Cuba“ vom Orchester Duke Ellington.

Habe mir interessehalber den Anfang von „Der Himmel über Berlin“ (1987) von Wim Wenders angeschaut, aber ich muß sagen, daß ich das, was ich gesehen habe, langweilig und prätentiös finde – also absolut kein Anreiz, weiter zu schauen. Ich erinnere mich auch, wie ich 1978 „Despair“ (1978) von Rainer Werner Faßbinder angeschaut habe. Das war im Kino „Museum“ in Tübingen. Ich bin damals fast eingeschlafen, so langweilig war dieser Film.

War in der Myliusstraße, etwas einkaufen und Mittagessen. Hier dominieren immer mehr die Ausländer, ob sie telefonieren oder sich laut unterhalten. Habe überhaupt das Gefühl, daß es mit unserer bundesdeutschen Gesellschaft langsam, aber sicher abwärts geht und Thilo Sarrazin bei allen Fehlern im Kern recht behält. Im Bus heute wieder lautes Handy-Gelaber. Rücksicht kommt eben immer mehr aus der Mode. Und: Immer wieder Ausländer – wahrscheinlich Rumänen oder Bulgaren -, die die Passanten anbetteln, obwohl das eigentlich verboten ist.