Heute abend

Gut gemeint, aber leider nicht effektiv genug. Die Rede ist von Initiativen wie Extinction Rebellion, der Letzten Generation oder Fridays For Future. Ich bewundere den Mut dieser jungen Leute, aber um die verantwortlichen Politiker unter Druck zu setzen, reicht das, was sie da tun, leider nicht aus bzw. es ist imho der falsche Ansatz.

Eine Aktion von Extinction Rebellion in Stuttgart. © Copyright 2025 by Extinction Rebellion.

Aktionen wie sich an den Asphalt kleben, sind vielleicht gut gemeint, verärgern aber nur die Autofahrer. Man müßte nicht die Autofahrer treffen, sondern die Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft bzw. diese nicht nur treffen, sondern auch zur Umkehr bewegen.

Carola Rackete. Foto © Copyright 2020 by Raimond Spekking. Lizenz: CC BY-SA 4.0.

Die Kapitänin und Umwelt-Aktivistin Carola Rackete, für die LINKE eine Zeitlang im Europa-Parlament, hat bei „Maischberger: Die Woche“ 2019 angeregt, den Tatbestand des Ökozids einzuführen. Passiert ist seitdem in dieser Richtung allerdings wenig bis gar nichts. Es stehen eben immer noch ökonomische Gesichtspunkte im Vordergrund.

Das Problem ist nur: Wir haben eben keinen Planeten B in Reserve, aber Leute wie Friedrich Merz blicken das einfach nicht, und das kommt eben daher, wenn den Leuten die emotionale Intelligenz fehlt. Mentale Intelligenz reicht vielleicht aus, um die eigene Karriere zu befördern; ich rede aber von Dingen wie Empathie (Einfühlungsvermögen) und Offenheit für Neues, Anderes. Im Englischen heißt es: „If nothing changes, nothing changes.“, aber Herr Merz hat das leider noch nicht begriffen, und das wird sich in absehbarer Zeit wohl auch nicht ändern. Die Konsequenz ist: Wir brauchen einen anderen Kanzler bzw. eine andere Regierung, die die Interessen der breiten Masse der Bürger vertritt, statt diejenigen der Reichen und Wohlhabenden1.

1 Aber wie wir ja alle wissen, werden die Interessen der Reichen und Wohlhabenden selbstverständlich nicht von Herrn Merz vertreten, sondern vom Weihnachtsmann2 oder vom Osterhasen3.

2 Seht hierzu auch „Die physikalische Unmöglichkeit des Weihnachtsmannes“.

3 Vom Osterhasen ist mir eine solche naturwissenschaftliche Einschätzung leider nicht bekannt. Es müßte aber wohl ausreichen zu konstatieren, daß Hasen bekanntlich keine Eier legen und daß die Wahrscheinlichkeit eines Osterhasen demnach gleich Null sein dürfte.