Heute abend

Foto auf der Seite des VVS. © Copyright 2025 by VVS

Wieder so ein überkandideltes Foto. Man beachte nur die aufgerissenen Augen. Was soll denn das? Das sind wohl die abgedrehten Phantasien von irgendwelchen Werbefritzen.

War gerade spazieren und habe mich etwas von diesen ganzen Rentner-Videos auf YouTube erholt. Frage mich, was um alles in der Welt da los ist? Ich meine, das sind ja Dutzende von Videos, alle in derselben Machart.

Habe nun was YouTube angeht, sehr gemischte Gefühle. Weiß nicht mehr, was ich da glauben soll. Bis vor kurzem habe ich hauptsächlich Musik-Videos angeschaut; das war ok. Aber jetzt?

Am 13. Oktober fangen die Vorlesungen in Kunstgeschichte [PDF] an, die ich besuchen will. Bin mal gespannt, wie das wird. Der Professor, mit dem ich schon Kontakt hatte, ist u. a. auf den Abstrakten Expressionismus spezialisiert, dessen prominentester Vertreter wohl Mark Rothko war.

Mark Rothko: „White Over Red“ (1957). © 1998 Kate Rothko-Prizel & Christopher Rothko / VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Ein guter Einstieg ins Leben dieses Malers, der 1903 als Marcus Rothkowitz in Daugavpils in Lettland1 geboren wurde, ist die Biografie „Mark Rothko: A Biography“ von James E. B. Breslin, die m. W. aber nur auf Englisch erhältlich ist. Rothko kam in jungen Jahren in die USA, wo er 1921 in der Lincoln High School in Portland, Oregon graduierte. Danach studierte er bis 1923 in Yale, ging dann aber nach New York, um sich fortan der Malerei zu widmen. Nachdem er zuerst gegenständlich gemalt hatte, folgte eine Phase mit Gemälden, die stark von der griechischen Mythologie beeinflußt waren, bis er Ende der Vierzigerjahre sein Format aus übereinandergestapelten Rechtecken fand. Rothko beging am 25. Februar 1970 Selbstmord.

1 Ursprünglich russisch: Dvinsk (Двинск).