Heute nachmittag

Bei der FAZ+ hat es einen Artikel über die Mißstände bei der Bahn.

Zitat:

„„Über Jahrzehnte hat die DB Geld vom Staat gewollt und bekommen, aber effektive und unabhängige Kontrollen der Qualität und des effizienten Mittelein­satzes abgewehrt“, sagt Kay Mitusch, Professor für Netzwerkökonomie am Karls­ruher Institut für Technologie (KIT). „Die Bahn gaukelte vor, es sei alles nicht so schlimm, und sie habe alles im Griff – und der Bund hat es gern geglaubt, um sich nicht kümmern zu müssen.“

Mitusch erklärt die Vielzahl an Verspätungen damit anders als die Politik oder die Bahn: Es mangelte weniger an Geld, sondern das Geld wurde schlecht eingesetzt und verschwendet. „Die langjährige Erfahrung der DB lautet, dass sie genau dann mehr Geld vom Bund erhält – und ohne Kon­trollen –, wenn sie schlechtere Qualität und größere Finanzierungsprobleme produziert“, sagt Mitusch. Die Ineffizienz der DB-Unternehmen führe zu Qualitätseinbußen, unter anderem zur Vielzahl von Verspätungen und Zugausfällen.“—Thiemo Heeg

Unweigerlich fällt mir wieder Hermann Hesse ein, der da sagte:

„Der Mensch ist des Denkens nicht in hohem Maße fähig.“—Hermann Hesse