Heute abend

Noch ein Wort zu „dem“ Satz von Friedrich Merz: „Aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem … „1. Und auch Markus Söder meinte neulich: „Das Stadtbild muss sich wieder verändern.“ Dagegen äußert Natalie Pawlik von der SPD: „Deutschland und unsere Innenstädte sind vielfältig, und das ist auch gut so“, erklärte Pawlik am Freitag in Berlin. Ja, also mir ist das in den letzten Jahren ehrlich gesagt ein bischen zu vielfältig geworden, frei nach dem Motto „Ist ja alles so schön bunt hier“.

Südosteuropäer in der unteren Königstraße in Stuttgart. Foto von mir2.

Vor zwanzig, fünfundzwanzig Jahren war das noch nicht so. Auch die Klett-Passage ist mittlerweile total verwahrlost. Ich erinnere mich noch, wie ich in den Achtzigern gerne in der Klett-Passage eingekauft habe. Da gab es einen Plattenladen und zwei Reformhäuser. In einem davon konnte man Vollkornbrot von der Stange kaufen. Davon ist heute nichts mehr übriggeblieben. Aber die Stadt Stuttgart will da offenbar nichts ändern. Die Ausrede: Ist eben Bahnhofs-Milieu, Klappe zu, Affe tot.

1 Derweil forderten Politikerinnen und Politiker der Grünen in einem offenen Brief eine Entschuldigung von Merz.“Ihre Aussage ist rassistisch, diskriminierend, verletzend und unanständig“, hieß es in dem Schreiben. Sie stehe für eine Sprache der Ausgrenzung und führe zu Gewalt. „Diese Haltung ist eines Bundeskanzlers unwürdig.“—Die ZEIT

Das sind halt die Grünen mit ihrem Multi-Kulti-Vogel.

Und:

Wie kann man nur so lügen, ohne rot zu werden? Vor allem „Frieden & Sicherheit“. Indem man Waffen an die Ukraine liefert, oder was? Dieser Krieg geht jetzt über dreieinhalb Jahre, und Putin ist noch immer nicht besiegt. Soll das Morden denn nochmal dreieinhalb Jahre so weitergehen? „If you keep doing what you’re doing, you keep getting what you’re getting“.

2 Dieses Foto ist zugegebenermaßen nicht sehr gut, weil ich es aus einiger Entfernung abends, als es schon dunkel war, aufgenommen habe. Mein Wunschtraum wäre es, mal die ganze „Szene“ rund um den Busbahnhof in Ludwigsburg zu fotografieren. Leider steht da das „Recht am eigenen Bild“ im Wege.