Schlagwort-Archiv: Ausländer

Heute nachmittag

War heute vormittag beim Diabeteszentrum, wo mich die Ärztin gelobt hat; so gut wären meine Werte noch nie gewesen. Dann war ich bei meinem Hausarzt und schließlich in der Vesperkirche, Mittag essen.

Was mir sauer aufstößt, wenn ich in der Stadt unterwegs bin, sind die ganzen Ausländer. Habe immer weniger das Gefühl, daß ich in Deutschland lebe und frage mich, wie das weitergehen soll. Die Stadt Ludwigsburg ist ganz auf der Seite der Ausländer. Was die Deutschen machen sollen, denen eine solche Ausländerschwemme zuviel ist, interessiert nicht. Viele wählen dann vermutlich AfD.

Heute morgen

Bin leider schon wieder so früh wach (es ist gerade 02:33 Uhr). Habe bestimmt schon vier oder fünf Äpfel gegessen. Meine Eß-Sponsorin meint, das wäre kein normales Eßverhalten.

Was mir sichtlich zu schaffen macht, wenn ich in der Stadt bin, sind die vielen Ausländer. Meine Betreuer verstehen das nicht. Ich fühle mich eben mehr und mehr überfremdet.

Dann sind da die vielen Wahlplakate mit diesen mehr oder weniger dummen Slogans, die irgendwelche Werbeagenturen erfunden haben.

Generell habe ich den Eindruck, daß sich das gesellschaftliche Klima immer mehr verschlechtert. Die Rücksichtslosigkeit der Handy-Besitzer ist nur ein Beispiel von vielen. Auch die Raucher nehmen keine Rücksicht.

Wollte meinem Nachbarn H. gestern etwas Nettes sagen und habe ihn nur gefragt, ob er spazieren war. Kam zur Antwort: „Spazieren wird man ja wohl noch dürfen.“ My! Meine Nachbarin E. hat vor einer Weile auch mal so reagiert. Auf meine denkbar harmlose Frage, was sie gerade machen würde, kam zur Antwort: „So eine blöde Frage.“ Das war denn auch das letzte Mal, daß ich auf sie zugegangen bin.

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Ein Beispiel für das immer Krassere in unserer Gesellschaft. Ich meine, was sollen denn diese weit aufgerissenen Augen?

Als ich – das war 1973 bis 1977 – in Tübingen im Wirtschaftsgymnasium war, war ich ein glühender Jimi-Hendrix-Fan. Heute dagegen läßt er mich ziemlich kalt.

Heute morgen

Bin um 01:55 Uhr knapp eine Stunde wach. Höre „A Girl In Calico“ vom Glenn Miller Orchestra von ca. 1944. Nachdem Glenn Miller bei einem Flug von England nach Paris verschollen war, übernahm Tenorsaxophonist Tex Beneke die Leitung des Glenn Miller Orchestra. Der Close-Harmony-Gesang kam vermutlich von den Crew Chiefs.

Versuche beim Zuhören, mir vorzustellen, wenn so etwas im Supermarkt laufen würde. Das wäre doch etwas ganz anderes als das übliche Gedudel.

Während Glenn Miller 1944/45 noch populär war, kam parallel dazu der Bebop auf. Hier ein Beispiel, die „Yardbird Suite“ von Charlie Parker.

Was mir beim Einkauf beim Bahnhof in Ludwigsburg sauer aufstößt, sind die vielen Ausländer. In Oberstdorf war das ganz anders. Habe das gestern mit meiner Betreuerin geteilt, die mich ganz komisch angeschaut hat. Keine Ahnung, vielleicht hält sie mich für ausländerfeindlich, was man aber erst mal definieren sollte.

Das ist ein denkwürdiges TV-Thema von Dave Grusin [comp] und Ralph Ferraro [arr] von 1968 – 1971.

Und hier das Eingangs-Thema:

Obwohl dieses Thema von Dave Grusin komponiert wurde, sollte man das tolle Arrangement von Ralph Ferraro nicht unterschätzen.

Den Plakaten zufolge ist irgendwann anscheinend wieder Wahl. Mir hängt das aber ehrlich gesagt richtig zum Hals heraus. Werde konsequenterweise auch nicht zur Wahl gehen. Ich verstehe dieses „Ja, man muß seiner politischen Verantwortung nachkommen“ auch nicht. Wo ist denn der Witz bei der Sache, wenn man nicht mehr weiß, wen man wählen soll, weil alle im Prinzip dasselbe machen?

Heute nachmittag

Habe mich sieben Wochen nicht mehr mit Politik beschäftigt, was mir sehr gut getan hat. Nun, da ich wieder zu Hause bin, fallen mir u. a. die vielen Ausländer hier in Ludwigsburg auf. In Oberstdorf war das überhaupt kein Thema.

Noch eine Ansicht der Berge um Oberstdorf (Allgäu):

Um den 10. Januar fielen in Oberstdorf ca. 30 bis 40 cm Schnee, der in den folgenden Tagen jedoch teilweise wieder abtaute.

Ein positiver Effekt des Aufenthalts in der Adula-Klinik ist, daß ich wieder Gitarre spiele. Davor stand die Gitarre bzw. standen beide Gitarren bestimmt ein Jahr unbenutzt in der Ecke. Ich habe ja neben der Suzuki-Konzertgitarre eine E-Gitarre von Harley Benton, eine HB-35.

Will vom 26.06. bis zum 28.06. zum Ehemaligentreff in der Adula-Klinik gehen. Bin mal gespannt, wie das wird. Essen kann ich offenbar in der Klinik. Dann muß ich noch ein günstiges Zimmer finden.

Heute nachmittag

War heute mittag in Tübingen, wo ich mich mit meiner Schwester getroffen habe. Sie hat mir einen Rollenkoffer gebracht. Die Fahrt verlief heute zu meiner Überraschung nach Plan. Allerdings sind mir sowohl in der Bahn als auch in der Myliusstraße und im Bus die ganzen Ausländer aufgefallen. Ich fühle mich langsam wie ein Fremder im eigenen Land.

Da wird wohl so weitergehen, bis irgendwann die AfD die Regierung stellt. Dann wird sich ja zeigen, wie sich die AfD verhält, wenn sie Regierungsverantwortung innehat. Die Politik der etablierten Parteien ist ja austauschbar, ob das die Ampel war oder die aktuelle GroKo. Tja, so sieht’s aus. Ich würde die AfD nicht wählen, aber ich versuche nur, realistisch zu sein. Wer weiß, vielleicht bekommen wir dann auch die D-Mark wieder. Ich würde das jedenfalls begrüßen. Dann glaubt die AfD nicht an den menschengemachten Klimawandel, aber bei dieser Thematik tun wir uns ja seither schon denkbar schwer. Und die 2 % kann man ja auch vergessen. Nein? Na ja, dann käme wenigstens wieder unsere Wirtschaft in Fahrt, wenn es denn doch nur ums Geld geht.

Merke, daß es mich traurig macht, daß wir bisher keine Partei haben, die das Wohl der Mehrheit im Sinn hat. Das wird nur auf den Bürgergeldempfängern (jetzt imho etwas unglücklich „neue Grundsicherung“ genannt) herumgehackt – eine absolut durchsichtige Strategie. Die Reichen werden praktisch von jeder Regierung geschont, anscheinend auch von der AfD, die sogar Steuererleichterungen verspricht.

Heute abend

Habe vorhin endlich herausgefunden, wie ich mit dem Dolmetscher meines Huawei-Handys von Rumänisch nach Deutsch übersetzen kann. Ich muß dazu auf „Manuell“ drücken. Sozusagen als letzte Option werde ich morgen versuchen, mit der rumänischen Bettlerin zur Zentralen Frauenberatung in Stuttgart zu gehen. Die befindet sich nicht weit von der Haltestelle „Österreichischer Platz“ in der Hauptstätter Straße 87.

Habe meine Gasthörerschaft beendet und bekomme die € 150,- zurückerstattet. Bin froh, daß es so gelaufen ist.

Werde morgen nochmal mit der Dame von der Zentralen Frauenberatung reden und sehen, ob die Bettlerin nach Stuttgart mitkommen will. Vielleicht will sie das Vertraute (Betteln) ja nicht aufgeben1. Ich nehme auch stark an, daß sie einer Bettelbande angehört. Sie wollte heute, daß ich ihr etwas Geld in den Becher werfe. Das habe ich aber abgelehnt. Probiere gerade noch mal mit meinem Handy herum, um den Dolmetscher-Modus in den Griff zu bekommen.

Ich glaube, ich blogge jetzt nichts mehr zu „Politik“. Es ist einfach so unerquicklich. Kunst? Stagniert gerade, so jedenfalls mein Eindruck. Pop-Musik? Dto. Die Pop-Musik von heute hat keine Seele mehr. Ich brauche mir nur dieses Genudel im Supermarkt anzuhören, da reicht es mir schon. Das kann vermutlich aber nur jemand sehen, der noch die Sechziger- und Siebzigerjahre erlebt hat.

1 Dann werde ich ihr aber ordentlich die Meinung sagen. So, wie es jetzt ist, wird sie doch nur ausgenommen.

Heute morgen

Möchte ja heute die rumänische Bettlerin davon überzeugen, mit mir zur Wohnungsnotfallhilfe zu kommen. Bin gespannt, ob sie mitkommt.

Höre „The World Is A Ghetto“ (1972) von War. Zwischen diesem Song und dem Plastik-Pop einer Taylor Swift1 liegen Welten. Muß dabei an den Auftritt von Janis Joplin beim Monterey Pop Festival 1967 denken, wie sie „Ball And Chain“ singt2.

So etwas gibt es heute nicht mehr.

Bin mir immer noch nicht sicher, ob die rumänische Bettlerin einer Bettelbande angehört, obwohl doch einiges dafür spricht.

Habe mit einer Dame von der Wohnungslosennotfallhilfe telefoniert, und sie kann da leider nichts machen. Sie hat mir lediglich eine Telefonnummer gegeben. So, wie es aussieht, kann ich der Bettlerin vermutlich gar nicht weiterhelfen.

Wollte ein Relief von mir auf Saatchi Art verkaufen, aber die Erfordernisse, um das Bild zu verpacken, sind ein einziger Alptraum.

Ergo werde ich mich nach einer Alternative umschauen.

Überhaupt hat es auf Saatchi Art jede Menge total überteuerten Schrott – tut mir leid! Ich weiß wirklich nicht, wo die Leute diese Preise hernehmen. Kunstverstand = null.

1 Die Millionen Swifties kann ich mir nur so erklären, daß die gar nichts anderes mehr kennen.

2 Das Gitarren-Intro von James Gurley ist wirklich Schrott, aber dann … .

Heute nachmittag

Bin heute nachmittag mit der S-Bahn nach Stuttgart und dann mit der U5 zum Killesberg gefahren. Da ist mir aber klar geworden, daß ich nicht mehr in diese Vorlesung gehen will, einfach, weil mir der handfeste Bezug fehlt. “ … mit der Unterscheidung von ‚ikonischem‘, ‚indexikalischem‘ und ‚symbolischem‘ Zeichen oder der Differenzierung zwischen ‚semantischer‘, ‚syntaktischer‘ und ‚pragmatischer‘ Zeichenfunktion …“ ist mir einfach viel zu abgehoben – sorry. Wollte dann mit der zuständigen Fachkraft Frau Hamberger reden, aber die war heute nicht da. Möchte sehen, ob ich diese Gasthörerschaft noch beenden kann.

Dann bin ich gerade dabei, zu schauen, ob ich mit dieser rumänischen Bettlerin nach Stuttgart zur Zentralen Frauenberatung der Ambulanten Hilfe fahren kann. Neben dem Verständigungsproblem bin ich mir nicht sicher, ob diese Frau nicht einer Bettelbande angehört, aber wenn sie nicht mitkommen will, ist der Fall ja klar.

Habe es jetzt doch geschafft, die Dolmetscher-Funktion meines Huawei-Handys zu benutzen. Dann kann’s ja losgehen.