Schlagwort-Archiv: Bettler

Heute morgen

„Adios“ ist wie auch „‚Deed I Do“ auf „The Uncollected Claude Thornhill“ zu finden. Die Jahresangabe 1946 ist aber falsch. Beide Stücke erschienen erst 1947.

Cover © Copyright 1977 by Hindsight Records

Habe bei der Polizei angerufen, weil ich mir wegen der rumänischen Bettlerin Sorgen mache. Wenn sie heute bei der klirrenden Kälte bettelt, holt sie sich ja den Tod. Der Herr am Telefon konnte mir aber nicht weiterhelfen. Er hat nur gemeint, ja, wenn jemand unterkommen will, kommt er auch unter.

Muß heute auf den Paketdienst Hermes warten, weil die zwei Gepäckstücke bei mir abholen müssen. Die konnten mir nicht mal ein Zeitfenster nennen. Das nenne ich Kundenfreundlichkeit. Jetzt sitze ich u. U. den ganzen Tag da und warte.

Ärgere mich spürbar über Hermes. Ich meine, das ist doch unmöglich, daß die nicht in der Lage sind, mir eine bestimmte Zeit zu nennen. Frage mich, was das denn für ein Saftladen ist. Hermes hat denn auch bei Trustpilot denkbar schlechte Bewertungen. Bei 39.529 Bewertungen ein Durchschnitt von einem Stern (= ungenügend).

Nachdem ich nun doch nochmal bei Hermens angerufen habe, kam prompt der Fahrer und hat die Gepäckstücke abgeholt.

War am Bahnhof, etwas essen. Die rumänische Bettlerin war allerdings nicht da.

Heute nachmittag

War in der Stadt, wo ich u. a. kurz mit der rumänischen Bettlerin gesprochen habe. D. h. ich habe es jedenfalls versucht, aber mein Handy hat nicht richtig funktioniert. Zu Hause hat es noch einwandfrei übersetzt. Habe ihr einen Cappuccinio gekauft und ihr dann noch entgegen meinem Vorsatz € 2,- gegeben. Sie hat mir eben sehr leid getan.

Habe Hermes beauftragt, zwei Gepäckstücke zu verschicken. Nun wollte ich die Sendung verfolgen, aber die Sendungsnummer ist nicht gültig1. Habe also die Hotline angerufen, aber da war nur so ein blöder Mann am Apparat, der nicht richtig Deutsch gesprochen hat. Als ich ihm die Sendungsnummer gegeben habe, hat er nur wiederholt, ich solle ihm die richtige Nummer geben. Habe verärgert aufgelegt.

Habe wegen meiner Rente eine Email vom Sozialamt bekommen, nachdem ich mich für meine beiden Emails vom 03.11.25 und 04.11.25 entschuldigt habe. Vom Ton her war das zwar nicht in Ordnung, von der Sache her hat mich das aber doch geärgert, daß sich das Sozialamt immer mit dem Regelsatz herausredet, auch wenn das rein technisch gar nicht geht. Es soll mir mal jemand vorrechnen, wie ich beispielsweise das Geld für die eine Krone in Höhe von € 274,69 vom Regelsatz bezahlen soll. Und das ist ja noch nicht alles. Allein für den Zahnarzt mußte ich die letzten Monate € 424,69 bezahlen. Ohne Pflegegeld ginge das einfach nicht.

1 Das liegt evt. daran, daß die Sendung noch nicht abgeholt wurde.

Heute abend

Habe vorhin endlich herausgefunden, wie ich mit dem Dolmetscher meines Huawei-Handys von Rumänisch nach Deutsch übersetzen kann. Ich muß dazu auf „Manuell“ drücken. Sozusagen als letzte Option werde ich morgen versuchen, mit der rumänischen Bettlerin zur Zentralen Frauenberatung in Stuttgart zu gehen. Die befindet sich nicht weit von der Haltestelle „Österreichischer Platz“ in der Hauptstätter Straße 87.

Habe meine Gasthörerschaft beendet und bekomme die € 150,- zurückerstattet. Bin froh, daß es so gelaufen ist.

Werde morgen nochmal mit der Dame von der Zentralen Frauenberatung reden und sehen, ob die Bettlerin nach Stuttgart mitkommen will. Vielleicht will sie das Vertraute (Betteln) ja nicht aufgeben1. Ich nehme auch stark an, daß sie einer Bettelbande angehört. Sie wollte heute, daß ich ihr etwas Geld in den Becher werfe. Das habe ich aber abgelehnt. Probiere gerade noch mal mit meinem Handy herum, um den Dolmetscher-Modus in den Griff zu bekommen.

Ich glaube, ich blogge jetzt nichts mehr zu „Politik“. Es ist einfach so unerquicklich. Kunst? Stagniert gerade, so jedenfalls mein Eindruck. Pop-Musik? Dto. Die Pop-Musik von heute hat keine Seele mehr. Ich brauche mir nur dieses Genudel im Supermarkt anzuhören, da reicht es mir schon. Das kann vermutlich aber nur jemand sehen, der noch die Sechziger- und Siebzigerjahre erlebt hat.

1 Dann werde ich ihr aber ordentlich die Meinung sagen. So, wie es jetzt ist, wird sie doch nur ausgenommen.

Heute morgen

Möchte ja heute die rumänische Bettlerin davon überzeugen, mit mir zur Wohnungsnotfallhilfe zu kommen. Bin gespannt, ob sie mitkommt.

Höre „The World Is A Ghetto“ (1972) von War. Zwischen diesem Song und dem Plastik-Pop einer Taylor Swift1 liegen Welten. Muß dabei an den Auftritt von Janis Joplin beim Monterey Pop Festival 1967 denken, wie sie „Ball And Chain“ singt2.

So etwas gibt es heute nicht mehr.

Bin mir immer noch nicht sicher, ob die rumänische Bettlerin einer Bettelbande angehört, obwohl doch einiges dafür spricht.

Habe mit einer Dame von der Wohnungslosennotfallhilfe telefoniert, und sie kann da leider nichts machen. Sie hat mir lediglich eine Telefonnummer gegeben. So, wie es aussieht, kann ich der Bettlerin vermutlich gar nicht weiterhelfen.

Wollte ein Relief von mir auf Saatchi Art verkaufen, aber die Erfordernisse, um das Bild zu verpacken, sind ein einziger Alptraum.

Ergo werde ich mich nach einer Alternative umschauen.

Überhaupt hat es auf Saatchi Art jede Menge total überteuerten Schrott – tut mir leid! Ich weiß wirklich nicht, wo die Leute diese Preise hernehmen. Kunstverstand = null.

1 Die Millionen Swifties kann ich mir nur so erklären, daß die gar nichts anderes mehr kennen.

2 Das Gitarren-Intro von James Gurley ist wirklich Schrott, aber dann … .

Heute morgen

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Statistik dieses Blogs bei der Bloggerei

Habe heute nacht etwas geträumt, kann mich aber nur noch vage daran erinnern.

Nochmal kurz zu Dr. Frank Nopper, dem Stuttgarter OB. Laut den „Stuttgarter Nachrichten“ hat er jährliche Bezüge in Höhe von € 208386. Das ist aber noch nicht alles. Laut dem „ManagerMagazin“ verdient ein Aufsichtsrat pro Jahr im Durchschnitt rund € 330.000, das sind für die elf Aufsichtsratsposten von Dr. Nopper € 3.630.000. Und da sind dann noch die übrigen 39 (!) Posten von Herrn Dr. Nopper. Legt man da bescheidene € 5.000 pro Monat fest, so kommt man pro Jahr auf weitere € 2.340.000. Insgesamt würde Herr Dr. Nopper pro Jahr also mindestens knapp € 6 Millionen verdienen. So läßt sich’s doch leben, oder?

Dr. Frank Nopper. Foto: IMAGO

Tja, wenn ich soviel Geld hätte, würde ich auch lachen. Und – wie bei Friedrich Merz – ist bei Dr. Frank Nopper eben auch die Frage, wie er das macht, neben seiner Tätigkeit als OB 50 (!) Posten innezuhaben.

Als ich heute beim Bäcker Trölsch war, saß draußen ein junger Ausländer und bettelte. Ich habe ihm aber nichts gegeben. Er ist doch noch jung; soll er doch arbeiten. Vor einiger Zeit war da mal eine andere Bettlerin, der ich immer was gegeben habe. Dann habe ich sie aber einmal gesehen, wie sie mit einem jungen Mann zusammen war, der lauter 5-Euro-Scheine in der Hand hatte. Da war der Fall klar: Bettelbande. Seitdem habe ich ihr nichts mehr gegeben. Sie ist jetzt auch schon lange nicht mehr da.