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Heute nachmittag

Versuche bereits seit Tagen, die Rechte an folgendem Foto von Robert M. Pirsig zu bekommen – bisher vergeblich. Frage mich, ob das nicht auch einfacher geht.

Habe auf YouTube ein schönes, 3:44 Minuten langes Interview mit Eric Clapton gefunden, das 1989 aufgenommen wurde.

Dieses Jahr werden die Renten um 4,24% erhöht. Leider habe ich nichts davon, weil mir dann einfach die Grundsicherung gekürzt wird. Eine Nachfrage beim Sozialamt brachte im Endeffekt nichts. Derweil dürfen Bundestagsabgeordnete im Einzelfall Millionen dazuverdienen, da wird nichts angerechnet. Bei mir dagegen werden bei einem Dazuverdienst 2/3 abgezogen. Das ärgert mich. Wie heißt es so schön: Die Kleinen hängt man, die Großen läßt man laufen.

Hier spielt Albert Lee „Cocaine“.

Ich muß zugeben, daß ich Albert Lee Eric Clapton vorziehe, seit ich Ricky Scaggs‘ „Country Boy“ gehört habe, auf dem Albert Lee mitspielt. Unglaublich!

Heute morgen

Höre „Moon Over Cuba“ vom Orchester Duke Ellington, eine Komposition von Juan Tizol [valve-tb]. Tizol hat auch „Caravan“ und „Conga Brava“ vom selben Orchester komponiert.

„Clair de Lune“ (Viktor Kosma) ist eine Aufnahme vom 16.04.1947. Bei dieser Session hat Django Reinhardt ein Stück – den „Minor Blues“ – mit seiner Big Band „Django’s Music“ sowie vier Stücke mit dem Quintett aufgenommen.

Roland Emmerich am Set. Foto © Copyright Reiner Bajo.

Dieses Jahr feiert Regisseur Roland Emmerich 30 Jahre „Independent Day“ (1996). Dieser Film ist aber ehrlich gesagt nicht so mein Fall. „Stargate“ (1994) gefiel mir besser. Und daß Hollywood mit authentischen „Außerirdischen“ so seine Probleme hat, ist ja nichts Neues. Emmerich wird am 6. Mai 2026 auf der FMX sein.

Bin um 06:19 Uhr aufgewacht, nachdem ich heute nacht schon wach war, und trinke meinen ersten Milchkaffee mit Koffein. Habe von Roland Emmerich geträumt. Habe in der IMDb gelesen, daß Emmerich die meisten Filme von Wim Wenders langweilig findet. Ich persönlich kann mit Wenders auch nichts anfangen.

Höre gerade „Moon Over Cuba“ vom Orchester Duke Ellington.

Habe mir interessehalber den Anfang von „Der Himmel über Berlin“ (1987) von Wim Wenders angeschaut, aber ich muß sagen, daß ich das, was ich gesehen habe, langweilig und prätentiös finde – also absolut kein Anreiz, weiter zu schauen. Ich erinnere mich auch, wie ich 1978 „Despair“ (1978) von Rainer Werner Faßbinder angeschaut habe. Das war im Kino „Museum“ in Tübingen. Ich bin damals fast eingeschlafen, so langweilig war dieser Film.

War in der Myliusstraße, etwas einkaufen und Mittagessen. Hier dominieren immer mehr die Ausländer, ob sie telefonieren oder sich laut unterhalten. Habe überhaupt das Gefühl, daß es mit unserer bundesdeutschen Gesellschaft langsam, aber sicher abwärts geht und Thilo Sarrazin bei allen Fehlern im Kern recht behält. Im Bus heute wieder lautes Handy-Gelaber. Rücksicht kommt eben immer mehr aus der Mode. Und: Immer wieder Ausländer – wahrscheinlich Rumänen oder Bulgaren -, die die Passanten anbetteln, obwohl das eigentlich verboten ist.

Heute morgen

Nochmal kurz zu „Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten“. Dieses Buch war damals, als es erschienen ist, ein Kultbuch, nachdem es, soweit ich weiß, im Vorfeld von über 100 Verlagen abgelehnt wurde. Ich möchte dieses Buch jedenfalls all‘ denen empfehlen, die sich Gedanken über Qualität machen.

Bin heute wieder relativ früh wach – es ist gerade 02:33 Uhr – und trinke meinen ersten entkoffeinierten Milchkaffee. Ob ich nochmal einschlafen kann, weiß ich nicht.

Ich verachte unsere derzeitige Politiker-Klasse, weil sie in erster Linie nicht an die Allgemeinheit, sondern nur an die eigenen Karrieren denkt.

Höre „Warm Valley“ (1940) von Orchester Duke Ellington, gefolgt von „Conga Brava“ (1940) vom selben Orchester.

Duke Ellington 1954. Fotograf unbekannt.

Mache mir Gedanken über den Gitarristen Django Reinhardt, meiner Meinung nach dem Gitarristen überhaupt. Wenn man sich die Sachen anhört, die er aufgenommen hat, muß man bedenken, daß er an der linken Hand lediglich drei gesunde Finger hatte.

Hier ein Beispiel, eine Aufnahme von 1947:

Django Reinhardt spielt hier eine elektrisch verstärkte Archtop. Ab 1947 nahm er praktisch nur noch elektrisch verstärkt auf – eine Tatsache, mit der Puristen so ihre Probleme haben.

Habe wegen der Ausländer-Thematik mit jemandem hier, wo ich wohne, ein sehr gutes Gespräch gehabt. Er hat gemeint, ja, wir würden uns mit der Zeit immer mehr mit Ausländern/Migranten besonders aus arabischen Ländern vermischen, das wäre unausweichlich. Ich sollte eben versuchen, mir das Deutsche zu bewahren. Der Betreffende hat auch gemeint, er würde mich nicht für ausländerfeindlich halten. Ich sehe das auch so. Was ich traurig finde, ist, daß unsere Politiker versuchen, diese Tatsache zu leugnen, obwohl das eigentlich fast nicht mehr geht. Bin, was Politik angeht, sowieso sehr desillusioniert. Da wird mir einfach zuviel gelogen und geheuchelt.

Was z. B. die ganzen Frauen mit Hijab angeht, frage ich mich, warum die sich nicht an deutsche Verhältnisse anpassen. Wir sind hier eben nicht in Saudi-Arabien oder in Syrien oder Afghanistan. Hier sind Haare eben nur Haare.

War beim Trölsch frühstücken. Das habe ich mir heute ausnahmsweise geleistet. Dafür muß ich eben ab jetzt sparen.

Mein Frühstück heute morgen: Lachs, Senf, Rührei, Butter, Brot, Cappuccino. Foto von mir.

War heute morgen im dm-Markt, etwas einkaufen. Wollte auch Mach-3-Klingen von Gilette kaufen, aber da kosten mittlerweile fünf Stück sage und schreibe € 17,95. Ich kenne noch Zeiten, wo sie nur € 11,95 gekostet haben. Frage mich, wo das ganze Geld hingeht und ob diese unverschämte Erhöhung wirklich sein muß. Habe dazu erst bei Procter & Gamble angerufen, wo mir der Herr am Telefon gesagt hat, er könne mir da keine Auskunft geben, ich solle mich an den Händler – also an den dm-Markt – wenden. Und der dm-Markt hat gemeint, ja, die Preise kämen vom Hersteller. So kann man’s auch machen.

Heute abend

War heute nachmittag in der Stadt, einkaufen und einen entkoffeinierten Cappuccino trinken. An der Bushaltestelle sind mir ein paar Farbige aufgefallen, die z. T. laut telefoniert haben. Meiner Wahrnehmung nach werden das immer mehr, aber wehe, man sagt was, dann ist man gleich ein „Ausländerfeind“.

Habe wegen der Ausländer-Thematik mit jemandem hier, wo ich wohne, ein sehr gutes Gespräch gehabt. Er hat gemeint, ja, wir würden uns mit der Zeit immer mehr mit Ausländern/Migranten besonders aus arabischen Ländern vermischen, das wäre unausweichlich. Ich sollte eben versuchen, mir das Deutsche zu bewahren. Der Betreffende hat auch gemeint, er würde mich nicht für ausländerfeindlich halten. Ich sehe das auch so. Was ich traurig finde, ist, daß unsere Politiker versuchen, diese Tatsache zu leugnen, obwohl das eigentlich fast nicht mehr geht. Bin, was Politik angeht, sowieso sehr desillusioniert. Da wird mir einfach zuviel gelogen und geheuchelt.

Vorgestern habe ich kurz den verstorbenen amerikanischen Schriftsteller Robert M. Pirsig erwähnt, dessen „Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten“ ich – das war 1978 – regelrecht verschlungen habe. Das Buch ist in zwei Ebenen aufgebaut. Auf der ersten Ebene unternimmt der Ich-Erzähler mit seinem Sohn Chris und einem befreundeten Ehepaar eine Motorrad-Tour quer duch die Vereinigten Staaten. Die zweite Ebene handelt von einem Philosophie-Studenten, der Phaidros genannt wird. Dieser Phaidros beschäftigt sich intensiv mit dem Begriff „Qualität“, was am Ende dazu führt, daß er psychotisch wird und einer Elektroschock-Therapie unterworfen wird. Ich kann dieses Buch trotzdem wärmstens empfehlen.

Heute morgen

Bin um 03:25 Uhr schon wach und weiß nicht, was ich um diese Zeit machen soll. Trinke meinen ersten Milchkaffee. Da ich gestern so k. o. war, habe ich es leider nicht mehr geschafft, fürs Wochenende einzukaufen. Muß ergo improvisieren. Heute abend gibt es nochmal Spaghetti quattro formaggi.

Spaghetti quattro formaggi. Foto von mir.

Bei uns im Haus ist nämlich ein Pizza-Service. Bestelle dort ab und zu etwas, auch wenn der Besitzer etwas komisch ist.

Bin aus irgendwelchen Gründen auf die Website der französischen „Vogue“ gestoßen. Mein Traum ist es ja, mal in Paris zu leben. Habe bei meinem Paris-Aufenthalt im September 2018 eine Reihe von Fotos gemacht.

Häuser beim Gare de Lyon in Paris.

Die Brassierie „Les Deux Savoie“ beim Gare de Lyon.

Zugang zur Métro. Fotos von mir.

Möchte auch gern fließend Französisch sprechen. Bisher hapert es damit aber noch. Kann zumindest etwas bestellen, aber das war’s auch schon so ziemlich.

Gerade geht mir oft „Laura“ vom Orchester Woody Herman durch den Kopf.

War vorhin beim Bäcker Trölsch, frühstücken.

Mein heutiges Frühstück. Foto von mir.

Habe irgendwo gelesen, daß Stanley Kubrick am Set Pudovkin gelesen hat.

Gerade habe ich mir Teile von „Paris, Texas“ (1984) von Wim Wenders angeschaut, aber das, was ich gesehen habe, fand ich denkbar langweilig.

Heute nachmittag

Heute wieder, als ich unterwegs war, einige Frauen mit Hijab. Ich kann mir nicht helfen, aber ich finde das nur neurotisch – eines von vielen Dingen, die in unserer Welt nicht in Ordnung sind.

Werkstatt des Rembrandt Harmenszoon van Rjin: „Selbstportrait mit roter Mütze“. Gemeinfrei.

Dieses ausnehmend schöne Selbstportrait hängt in der Stuttgarter Staatsgalerie. Die Urheberschaft ist allerdings umstritten.

Habe versucht, eine der Lebensgeschichten im blauen Buch der AA zu lesen, aber das ist längst nicht so gut geschrieben wie die Geschichten im englischsprachigen Big Book. Ergo habe ich eine gewisse Aversion gegen das blaue Buch entwickelt.

Habe nun die Original-Partitur von „Flamingo“ gefunden – für $ 50,-. Frage mich aber, ob es überhaupt möglich ist, allein die Einleitung zu transkribieren1, hat Billy Strayhorn da doch mindestens zwei, wenn nicht drei Akkorde übereinandergelegt.

Frage mich schon lange, was denn an CDU christlich ist, tritt diese Partei christliche Werte doch mit Füßen. Schade auch, daß Lügen nicht strafbar ist. So kann z. B. Friedrich Merz etwas behaupten und dann doch etwas ganz anderes machen. Überhaupt haben die Politiker von heute einfach kein Format mehr – man denke nur an Politiker wie Willy Brandt oder Helmut Schmidt. Da fehlt vermutlich die prägende Erfahrung des letzten Krieges, den sowohl Brandt im Exil in Norwegen oder Schmidt als Soldat miterlebt haben.

Hier noch für diejenigen, die das interessiert, die Lebensgeschichte (PDF; auf Englisch) von AA-Gründer Bill Wilson.

Habe gerade den FMX-Newsletter bekommen, der mich über den neu erschienenen „Avatar: Fire and Ash“ informiert hat. Da wurde mir wieder klar, daß Hollywood einfach Probleme hat, überzeugende Außerirdische zu kreieren. Die Na’vi sind eben einfach Menschen mit einem etwas exotischen Aussehen. Wirklich Fremde bekommt Hollywood einfach nicht hin. Und: Der Außerirdische im Film, der mir bislang am sympathischsten ist, ist Michael Rennie als Klaatu.

Klaatu (Michael Rennie) in „Der Tag, an dem die Erde stillstand“ (1951). © Copyright 1951 by Centfox-Film.

1 Das ist eben nicht eine genaue Transkription.

Heute morgen

Bin immer noch auf der Suche nach der Original-Partitur von „Flamingo“, die Billy Strayhorn 1940 für das Orchester von Duke Ellington geschrieben hat.

À propos Big Book: Die deutsche Ausgabe heißt im Allgemeinen das blaue Buch. Das ist imho aber leider nicht so optimal übersetzt, und auch die Lebensgeschichten gefallen mir nicht. Mein Tip: Wenn irgend möglich, würde ich die englische Ausgabe bevorzugen. Das Big Book ist auch für praktisch alle Probleme anwendbar, nicht nur für Alkoholismus.

Eine Auswahl von Gruppen, die das 12-Schritte-Programm benutzen:

  • Alcoholics Anonymous (AA): Alkoholismus
  • Emotions Anonymous (EA): Psychische Probleme
  • Overeaters Anonymous (OA): Eßstörungen
  • Narcotics Anonymous (NA): Drogen und Medikamente
  • Gamblers Anonymous (GA): Spielsucht
  • Debtors Anonymous (DA): Finanzielle Probleme
  • Borderliners Anonymous (BA): Frühe Störungen

und viele andere mehr.

Habe nach einigen Monaten Pause nochmal einen Anlauf gemacht, um mein altes Blog „Bop City“ in Übereinstimmung mit Artikel 17 DSGVO löschen zu lassen. Da der Betreiber von Blogger.de, Dirk Olbertz, auf meine ganzen Emails taktloserweise nie geantwortet hat, suche ich aktuell einen Anwalt für IT-Recht, um eine Löschung dieses Blogs zu erwirken.

Heute abend

Bin nach wie vor der festen Meinung, daß es bei uns einfach zu viele Ausländer gibt, wobei ich Ausländer nicht per se meine, sondern bestimmte Ausländer: aus nicht-europäischen Ländern, die sich ganz offensichtlich nicht anpassen wollen, sondern weiterhin ihr eigene Sprache sprechen und die in einer Parallelwelt leben, in der Deutsche keinen Platz haben. Ich würde solche Leute denn auch nie von mir aus ansprechen (und Frauen mit Hijab schon zweimal nicht). Um aufzuzeigen, was ich meine, würde ich diese Leute auch gerne fotografieren, aber dem steht das Recht vom eigenen Bild entgegen.

Da ich gegen die negativen Tendenzen in unserer bundesdeutschen Gesellschaft machtlos bin, suche ich nach einer spirituellen Lösung für mich selbst. Bin dabei auf das 12-Schritte-Programm der AA gestoßen. Ich bin zwar kein Alkoholiker, aber ich kenne das Programm schon eine ganze Weile. Habe auch diverse AA-Literatur, meist auf Englisch. Gerade lese ich in „Came To Believe“ eine Geschichte auf S. 74.

Auszug aus „Came To Believe“ S. 74.

Bin von den Lebensgeschichten der AAs und davon, wie sie einen Höhere Macht für sich entdecken, sehr beeindruckt. In einem deutschen Blog habe ich gelese, AA sei eine Sekte, aber das kann nur jemand schreiben, der sich noch nicht näher mit AA bzw. dem 12-Schritte-Programm beschäftigt hat.

Auszug aus „Came To Believe“ S. 58.

Das 12-Schritte-Programm ist immerhin das weltweit am meisten verbreitete spirituelle Programm, und auch wenn in den Schritten teilweise das Wort „Gott“ vorkommt, ist es eben kein religiöses Programm. Es trifft zwar zu, daß die frühen AAs in Akron, Ohio die Bibel benutzt haben, aber das war 1935, als es das Programm noch nicht gab. Diese frühen AAs waren auch noch mit der 1921 von Frank Buchman gegründeten Oxford Group verbunden. Das war eben die Gründerphase, als es die Bezeichnung Alcoholics Anonymous noch nicht gab. Das sollte erst 1939 kommen, als das Big Book, der Standard-Text der AA, erschien.

Heute nachmittag

War vorhin wieder in der Vesperkirche, aber ich gehe da ungeachtet meiner guten Vorsätze immer ungerner hin. Grund ist die ausgesprochene Unfreundlichkeit der meist älteren Leute, die mit mir am Tisch sitzen. Heute saß rechts neben mir eine ältere Frau, die sich fast pausenlos mit einem älteren Herrn auf Griechisch unterhalten hat. Bin schließlich aufgestanden und habe mich an einen anderen Tisch gesetzt. Ich komme mir immer öfter vor wie im Ausland. Vor ein paar Tagen saß ich in Ludwigsburg im 413er-Bus, und dieser war wirklich voller Ausländer. Habe kaum einen Deutschen entdecken können. Ist das die Zukunft?

Habe dem Wirtschaftsrat der CDU eine kritische Email geschrieben. Grund war der Vorschlag, daß die Bürger den Zahnarzt selber bezahlen sollen. Da ich nach einer Woche immer noch nichts gehört habe, habe ich da gerade angerufen, aber die Dame am Telefon hat mir gesagt, ich solle einfach nochmal eine Email schreiben.

Die Spammer werden auch nicht klüger. Bekomme gerade fast ausschließlich Casino-Spam.

Höre gerade „Now I Know“ von Glenn Millers Army Air Force Band. Gesang: Sgt. Johnny Desmond. Diese Aufnahme stammt vermutlich von 1944.

Wenn ich im Supermarkt oder beim Trölsch bin, werde ich zwangsläufig mit aktueller Pop-Musik beschallt. Nur: Das ist alles so dermaßen lieblos heruntergenudelt, daß es richtig weh tut.

Wenn man in diesen schwierigen Zeiten nach Lösungen sucht, so kann ich u. a. „The Varieties Of Religious Experience“ von William James empfehlen und da besonders die Kapitel „Conversion“ bzw. „Conversion—Concluded“. Leider ist dieses Buch im deutschsprachigen Projekt Gutenberg nicht vorhanden.

Habe mich bis jetzt mit einem Bekannten unterhalten, der gemeint hat, daß ich vom Wirtschaftsrat der CDU nichts mehr hören würde. Dann hätte mich die Dame am Telefon nur routiniert abgewimmelt. Der Bekannte hat denn auch mit mir übereingestimmt, daß die Politiker jeden Bezug zu den normalen Bürgern verloren hätten.

Mein Bekannter war dann im Gegensatz zu mir auch relativ optimistisch. Eine Türkin, die an unserem Gespräch beteiligt war, hat mir bestätigt, daß der Hijab dazu da wäre, um „die Reize“ der Trägerin zu verhüllen. Dazu kann ich nur sagen, daß für mich die Haare einer Frau absolut keinen Reiz darstellen. Mir kommt das denn auch wie ein neurotisches Konstrukt vor, eben eine kollektive Neurose. Und dann kommt natürlich das Argument, daß die Frauen mit Hijab ihre Weiblichkeit unterdrücken müssen.

Heute morgen

Habe geträumt, daß ich wieder in dem Rechenzentrum1 war, in dem ich in Wirklichkeit mal gearbeitet habe. Im Traum hatte ich eine bestimmte Ausbildung abgeschlossen und wollte nun wieder im Rechenzentrum arbeiten.

Weiter in „Phönix“ von Richard Cowper. Bin nun da, wo die Hauptfigur Bard Cecil nach 1500 Jahren Kälteschlaf in einer barbarischen Welt wieder aufwacht und sich da zurechtfinden muß. Nachdem eine als der „große Tod“ bezeichnete Katastrophe den Großteil der Menschheit hinweggerafft hat, ist nun wieder eine vergleichsweise primitive Zivilisation im Entstehen.

Cover © Copyright 1969 by Wilhem Goldmann Verlag. Mit freundlicher Genehmigung.

Weil Job-Center-Mitarbeiterin Ingrid Hannemann die Hartz-IV-Praxis kritisierte, wurde sie suspendiert. Bei „Focus“ liest sich das so:

„Weil Inge Hannemann Hartz IV scharf kritisiert hat, wurde die Mitarbeiterin im Jobcenter gemobbt und suspendiert. FOCUS Online erklärt sie, warum Sanktionen in ihren Augen krank machen und sogar in den Selbstmord treiben können.“—Linda Hinz

Da aber die Regierung unter Kanzler Merz ihren derzeitigen Kurs weiterverfolgt, wird sie keine dreieinhalb Jahre mehr im Amt bleiben, denn: Es gibt auch noch eine andere Gerechtigkeit.

1 Das hieß damals (1983 – 1985) noch Rechenzentrum Südwest.