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Heute morgen

Ich finde diese ganzen Polls „Wer ist der beste Gitarrist“ einfach unerquicklich. Was heißt „der beste“. Und der beste worin? Der Schnellste, der Vielseitigste, oder was sonst? Eben. Statt dessen hier mein Lieblingsgitarrist: Django Reinhardt (1910 – 1953).

Django Reinhardt 1946 im New Yorker Club Aquarium. William P. Gottlieb/Ira and Leonore S. Gershwin Fund Collection, Music Division, Library of Congress.

Das ist umso bemerkenswerter, als Reinhardt an der linken Hand ein Handicap hatte. Er hatte mit 18 Jahren einen Unfall, bei dem sein Wohnwagen Feuer fing und Reinhardt fortan an der linken Hand nur noch drei gesunde Finger hatte. Mit diesen drei Fingern entwickelte er eine ganz neue, eigene Grifftechnik. Während er für Akkorde in begrenztem Maße die gelähmten Finger sowie den Daume einsetzen konnte, spielt er die Melodie lediglich mit zwei Fingern.

Eric Clapton 2010 in München. Foto: Copyright by Majvdl. Lizenz: CC BY-SA 4.0.

Noch mal kurz zu Eric Clapton. Zitat von den Kommentaren auf YouTube:

„Clapton’s own autobiography shows what an unfeeling, cold guy he is.“—Diego Ramirez

Dieses Zitat stammt aus den Kommentaren zu einem Video, in dem es um das von Schlagzeuger Jim Gordon auf dem Klavier gespielte Coda in „Layla“ geht. Dieses Coda stammt eigentlich von Rita Coolidge, die dafür aber keine Kompensation erhielt. Sie wurde in den Credits nicht einmal erwähnt. Mir war Eric Clapton bisher eigentlich sympathisch, aber das hier geht gar nicht.

Und daß sogar die renommierte New York Times falsch liegen kann, zeigt dieser folgende Clip von YouTuber Rick Beato:

Und: Was die Beatles auch heute noch von anderen Bands abhebt:

Heutige Acts experimentieren nicht mehr. Sie gehen auf Nummer Sicher, und entsprechend hört sich ihre Musik auch an. Ein YouTube-Video über Joni Mitchell bestätigt diese Sichtweise. Mitchell würde die Top-Acts von heute in der Luft zerreissen.

Heute nachmittag

Gerade entdeckt: „13,8 Milliarden Jahre alt: Gaia-Daten liefern neue Antwort auf das Alter des Universums“. Und: Was war denn vor den 13,8 Milliarden Jahren? Schwer, sich das vorzustellen.

Zitat:

„Ein uraltes kosmisches Rätsel treibt die astrophysikalische Wissenschaft bereits seit vielen Jahrzehnten um. Neue Auswertungen extrem umfangreicher Sternenkataloge werfen nun ein unerwartetes Licht auf die Ursprünge von Raum und Zeit.“—Dieter Petereit

Für uns ist es ja praktisch unmöglich, sich einen Zustand vorzustellen, in dem es weder Raum noch Zeit gibt.

Weiterführender Link: ESAs Gaia.

Unsere Milchstraße und benachbarte Galaxien. Foto: ESA/Gaia/DPAC

Heute mittag habe ich am Busbahnhof eine Frau sitzen sehen, die den Kopf in beide Hände gestützt hatte. Hätte sie am liebsten fotografiert, aber ich hatte mein Handy nicht dabei. Oft vergesse ich es einfach, und ich kann es nicht nachvollziehen, wenn Leute eine Ewigkeit aufs Display starren.

1969 schrieb der Science-Fiction-Autor Frederik Pohl einen „Die Zeit der Katzenpfoten“ (engl.: „The Age Of The Pussyfoot“) betitelten Roman, in dem ein Vorläufer unseres Handys, der im Roman Joker genannt wird, vorkommt. Das war ein zepter-ähnliches Gerät, das mit dem lokalen Computer-Netzwerk verbunden war. Außerdem enthielt es diverse psychoaktive Sprays wie Aphrodisiaka etc. Hauptfigur dieses Romans ist Charles Dalgleish Forrester, der nach 500 Jahren Tiefschlaf wieder aufgeweckt wird und sich nun in der Zukunft zurechtfinden muß. Mein Tip: Absolut lesenswert.

Cover von „Die Zeit der Katzenpfoten“. Design: Eddie Jones. © Copyright 1972 by S. Fischer Verlag. Mit freundlicher Genehmigung.

Die ganze „Fischer Orbit“-Reihe ist – wenn auch nur noch gebraucht erhältlich – überhaupt sehr empfehlenswert. Neben Science-Fiction-Romanen gibt es unter dem Titel „Damon Knight’s Collection“ Sammlungen mit SF-Kurzgeschichten von vorwiegend angelsächsischen Autoren.

Eine Klasse für sich ist natürlich der 2006 verstorbene polnische Schriftsteller Stanisław Lem. Lesetips: „Eden“, „Solaris“, „Transfer“ (auch: „Rückkehr von den Sternen“), „Der Unbesiegbare“.

Stanisław Lem in 1966, courtesy of his secretary, Wojciech Zemek. Lizenz: CC BY-SA 4.0.

Website: https://german.lem.pl/.

Hochintelligent (ich glaube, Stanisław Lem hatte einen IQ von 185), kommen bei ihm ein souveräner Schreibstil, ein fundiertes Wissen in den verschiedensten Disziplinen und eine atemberaubende Phantasie zusammen (man nehme nur – um ein Beispiel zu geben – die Beschreibung des Bahnhofs in „Transfer“).

Jedesmal, wenn ich mir vornehme, etwas Positives, Konstruktives zu posten, muß ich wieder lesen, wie unsere Politiker uns schamlos belügen. Soll das so weitergehen? Offenbar schon. Und dann diese ganzen Kriege. Lernen diese Leute denn gar nichts dazu? Es scheint fast so, und nach wie vor gilt leider das Hesse-Zitat, das da lautet: „Der Mensch ist des Denkens nicht in hohem Maße fähig.“ Hermann Hesse muß ja wissen, wovon er spricht, hat er sich 1914 doch als einer der Wenigen gegen die allgegenwärtige Kriegsbegeisterung gewandt und ist dafür als Vaterlandsverräter gebrandmarkt worden. Und wie sehen wir das heute? Tja …

Deutsche Soldaten am 1. August 1914. Foto: Deutsches Bundesarchiv Bild 183-25684-0004. Lizenz: CC BY-SA 4.0.

Discord nervt mich, weil da gefühlt alle ein bis zwei Wochen ein neues Release kommt und ich das .deb-Paket jedesmal herunterladen und installieren muß. Muß das denn sein? Einmal im Monat – oder vielleicht alle zwei bis drei Monate – würde es doch auch tun.

Ich kann diese ganzen Trump-Fotos nicht mehr sehen. Warum gibt man diesem Menschen soviel Aufmerksamkeit? Der Krieg gegen den Iran funktioniert nur deswegen, weil es keine Exekutive gibt, die das Völkerrecht durchsetzt. An diesem Beispiel wird exemplarisch der Satz deutlich: „Wo kein Kläger, da kein Richter.“ Das ist alles so pervers. Da sterben Tausende, und wofür?

Gort (Lock Martin) verläßt Klaatus Raumschiff. © Copyright 1951 by Centfox-Film. So jemand fehlt hier eben.

Komme immer mehr zu der Erkenntnis, daß wir auf dem Planeten der Spinner leben. Keine Spezies außer dem Homo sapiens schadet dem Planeten so. Und: Wird es besser? Sieht leider nicht danach aus. Was fehlt, ist ein Faktor X, der alles ändert.

Heute nachmittag

Habe gerade erfahren, daß der Katalog der Stanley-Kubrick-Ausstellung, die zuletzt 2018 u. a. in Frankfurt zu sehen war, auf dem Weg zu mir ist. Ich bin wirklich gespannt, wie er ist.

À propos KI: Ich könnte auf die ganze KI-Hype getrost verzichten, aber es wird halt auf Teufel komm‘ raus gemacht. In der Ludwigsburger Myliusstraße ist eine Zahnarzt-Praxis, in deren Schaufenster ein Display ist, auf dem mit KI modifizierte Fotos bekannter Gemälde zu sehen sind: einmal so, wie sie gemalt wurden, und dann mit einem per KI eingebauten Lächeln. Neben der Mona Lisa ist u. a. ein Selbstportrait von Frida Kahlo zu sehen. Mit zeitgenössischer Kunst könnten die Macher das aber nicht machen, da diese Werke copyright-geschützt sind. Ich finde es aber pervers, daß man beispielsweise die Mona Lisa ungestraft verhunzen kann.

Habe gerade etwas auf meiner E-Gitarre gespielt. Das hat richtig Spaß gemacht, auch wenn ich den Verstärker lediglich auf 0,5 Watt eingestellt und den Lautstärkeregler an der Gitarre nur auf ca. 1/3 aufgedreht habe.

Meine E-Gitarre, eine HB-35 von Harley Benton. Foto von mir.

Das zwölf Minuten lange, dreiteilige „April“ (1969) ist auf dem Album „Deep Purple“ mit dem Hieronymus-Bosch-Cover zu finden. Heutzutage wäre so etwas undenkbar. Die Plattenfirmen würden so ein langes Stück nie veröffentlichen. Zudem sind Rockgruppen out. Die Charts werden von Solokünstlern wie Ed Sheeran oder Taylor Swift etc. dominiert. Ich habe Stücke wie „April“ zum ersten Mal um 1974 in der Oldies-Sendung des Pop-Shop auf SWF 3 gehört. Diese Sendung lief immer am Samstagnachmittag. Frage mich, ob es so etwas heute überhaupt noch gibt. Vermutlich nicht. Die Plattenfirmen und die Radiosender setzen nur noch auf „Nummer Sicher“. Experimente sind out. Diese Tatsache bestärkt mich auch in der Annahme, daß wir uns in einer Phase der künstlerischen Stagnation befinden. Auch in der bildenden Kunst gibt es – seien wir mal ehrlich – nichts wirklich Neues.

Beispiel:

Hennie Van De Lande: „Sparking Nature“ (2025). © Copyright 2025 by Hennie Van De Lande.

Dieses Gemälde wird auf Singulart für sage und schreibe € 3.090,- angeboten – imho absolut überteuert. Ich würde dafür vielleicht € 150,- ausgeben. Manche – ähem – „Künstler“ haben jede Perspektive verloren.

Auf Saatchi Art hat es ebenfalls jede Menge dilettantischen Schrott. Ich kann diese und ähnliche Seiten, wo Leute ihre „Kunst“ verkaufen, denn auch nicht empfehlen – Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich würde statt dessen in eine gute, etablierte Galerie gehen – Betonung auf „gute“.

Heute morgen

Weiter in „Stanley Kubrick – A Life In Pictures“ von Jan Harlan, Kubricks Schwager.

Stanley Kubrick am Set von „A Clockwork Orange“ 1971. Foto: Alamy/Allstar Picture Library

Bin gerade bei „Barry Lyndon“ (1975), den Kubrick nach einer Romanvorlage von William Makepeace Thackeray gedreht hat. Berühmt wurden die Szenen, die nur bei Kerzenlicht gedreht wurden. Kubrick verwendete dafür ein spezielles Objektiv, das von Zeiss für die NASA entwickelt wurde.

Ein Filmprojekt, das Kubrick nicht realisiert hat, war „A. I.“ nach einer Kurzgeschichte von Brian W. Aldiss. Obwohl dieses Projekt nach Kubricks Tod von Steven Spielberg verfilmt wurde, finde ich diesen Film nicht so geglückt.

Thomas Gainsborough: „The Blue Boy“ (1769/70). Gemeinfrei.

Das war Kubricks Vorbild für den Androiden David. Im 18. Jahrhundert konnten die Maler auch noch malen. Ein Georg Baselitz etwa wäre damals undenkbar gewesen. Gebe gerade für die Entwicklung seit dem 20. Jahrhundert den heutigen Kunstakademien eine Mitschuld, weil die Studenten einfach keine solide Technik mehr lernen.

Bin überhaupt der Meinung, daß wir uns aktuell in einer Phase der künstlerischen Stagnation befinden. Man muß nichts mehr können, man muß nur eine clevere Idee haben und die verkaufen. Besonders augenfällig wird diese Entwicklung in der Pop-Musik, wo nur noch substanzloses Gedudel ohne Höhen und Tiefen produziert wird.

Ein Gegenbeispiel von 1967:

„Lucy In The Sky With Diamonds“ ist auf dem 1967 erschienenen Album „Sgt. Pepper“ zu finden. Der Titel geht wohl auf eine Äußerung des Sohns von John Lennon zurück. Dieser hatte ein Bild gemalt, und gefragt, was das sein sollte, antwortete er „Lucy In The Sky With Diamonds“.

Lade mir gerade den kostenlosen Video-Editor „Shotcut“ als AppImage herunter. Man muß diese Datei unter Linux ausführbar machen, dann kann man Shotcut aufrufen. Will mein Video „Desmond Blue“ bearbeiten.

Ein Still:

Still aus „Desmond Blue“. © Copyright 2026 by Claus Cyrny. All rights reserved.

Im April diesen Jahres wird die NASA im Zuge der Mission Artemis II ein Orion-Raumschiff auf die Reise um den Mond schicken. Ziel soll eine bemannte Station auf dem Mond sein. Frage mich, weshalb die NASA die Mond-Missionen 54 Jahre pausiert hat. Darüber hinaus wäre es imho sinnvoller, zuerst danach zu schauen, daß auf der Erde alles in Ordnung ist, Stichwort „globale Erwärmung“ oder Stichwort „Krieg“. Hat die NASA am Ende vielleicht Angst, daß die Chinesen ihr zuvor kommen könnten?

Die Astronauten der Artemis-II-Mission. Image Credit: NASA/Frank Michaux

Auf ArtStation gefunden:

„Silver Grey“. © Copyright 2026 by Tran Ma.

War vorhin beim Rewe einkaufen. Habe über € 25,- bezahlt, obwohl ich nur für zwei Tage eingekauft habe. Die Rasierklingen für € 17,95 waren heute nicht drin.

Frage mich gerade, wieso bei einem Krieg die Preise steigen. Wer verdient denn daran?

Wenn ich mir wegen einer Bagatelle etwas zuschulden kommen lasse, bin ich dran1. Wenn Politiker Milliarden in den Sand setzen, geschieht nicht viel. Oft kommen sie davon. Und: Sie reden sich eloquent raus („Da gibt’s nicht den einen Fehler.“), wie hier Herr Spahn:

Ich finde das einfach zum Kotzen. Eine Mitschuld trifft hier aber auch die Moderatorin, die nicht konsequent nachhakt. Das soll vermutlich „ausgewogen“ und „neutral“ sein. Und die Politiker – wie es hier exemplarisch deutlich wird – rechnen damit, daß sie nicht hart angefaßt werden. So trifft die Medien eine Mitschuld an der prekären Situation, die wir derzeit haben, und es wird ja auch nicht besser – im Gegenteil.

Habe folglich dem MOMA eine Nachricht geschrieben:

„Guten Morgen, ich sehe mir gerade das Video mit dem Interview von Herrn Spahn an (https://www.tagesschau.de/video/video-1535662.html). Warum hakt hier die Moderatorin nicht konsequent nach, sondern läßt Herrn Spahn quasi mit seinem Rausgerede davonkommen? Mfg, C. Cyrny“

Ich würde auch die Immunität der Politiker abschaffen.

1 Sagen wir, ich hätte z. B. € 50,- dazuverdient und das nicht beim Sozialamt angegeben. Oder: Ich wäre beim Schwarzfahren erwischt worden und hätte die € 60,- nicht bezahlt.

Heute morgen

Es ist schon kurz nach Mitternacht, und ich bin immer noch wach. Habe für die beiden Stills der Everett Collection zusammen $ USD 60 bezahlt, da ist ein Discount von $ USD 10 enthalten.

Trivia: Regisseur Jonathan Demme („Das Schweigen der Lämmer“; 1991) wurde auf Anthony Hopkins durch dessen Rolle in „Der Elefantenmensch“ (1980) aufmerksam.

THE SILENCE OF THE LAMBS, Charles Napier, Anthony Hopkins, 1991, © Orion / Courtesy Everett Collection.

Die Maske, die Anthony Hopkins in dem Still trägt, wurde 1989 von Ed Cubberly entworfen. Im Grunde genommen war das nichts anderes als die untere Hälfte einer Eishockey-Torwartmaske mit Stäben vor dem Mund, um sie bedrohlicher wirken zu lassen.

Mittlerweile ist es 04:57 Uhr. Kann wahrscheinlich nicht mehr einschlafen.

Schaue mir auf Amazon Prime Video „Buena Vista Social Club“ (1999) von Wim Wenders an, eine atmosphärisch dichte Dokumentation, die mir überraschend gut gefällt, während ich mit den anderen Filmen („Der Himmel über Berlin“, „Paris, Texas“) dieses Regisseurs ehrlich gesagt nicht so viel anfangen kann. Bekomme da Lust, mal nach Kuba zu fliegen.

Heute nachmittag

Versuche bereits seit Tagen, die Rechte an folgendem Foto von Robert M. Pirsig zu bekommen – bisher vergeblich. Frage mich, ob das nicht auch einfacher geht.

Habe auf YouTube ein schönes, 3:44 Minuten langes Interview mit Eric Clapton gefunden, das 1989 aufgenommen wurde.

Dieses Jahr werden die Renten um 4,24% erhöht. Leider habe ich nichts davon, weil mir dann einfach die Grundsicherung gekürzt wird. Eine Nachfrage beim Sozialamt brachte im Endeffekt nichts. Derweil dürfen Bundestagsabgeordnete im Einzelfall Millionen dazuverdienen, da wird nichts angerechnet. Bei mir dagegen werden bei einem Dazuverdienst 2/3 abgezogen. Das ärgert mich. Wie heißt es so schön: Die Kleinen hängt man, die Großen läßt man laufen.

Hier spielt Albert Lee „Cocaine“.

Ich muß zugeben, daß ich Albert Lee Eric Clapton vorziehe, seit ich Ricky Scaggs‘ „Country Boy“ gehört habe, auf dem Albert Lee mitspielt. Unglaublich!

Heute morgen

Habe mir vorgenommen, ab heute nichts Süßes mehr zu essen. Und warum? 1. Ich habe Diabetes, und mein Blutzucker geht jedesmal über 251, wenn ich Süßes esse, und 2. ich muß sparen, und das Jedesmal-zum-Bäcker-gehen geht ins Geld. Höre passenderweise das Thema zu „Mission: Impossible“ (1966) von Lalo Schifrin, den ich ja um 2004 beinahe mal interviewt hätte.

Das Intro zu „Mission: Impossible“ (1966). © Copyright 1966 by Paramount Pictures.

Habe es geschafft, heute morgen nichts Süßes zu essen. Habe nur eine latte getrunken und eine Butterbrezel mit Schnittlauch gegessen.

Habe mich gerade mit meiner Nachbarin D. unterhalten. Sie meint auch, daß es zu wenig ist, daß der Bus am Sonntag nur jede Stunde fährt. Habe ja deswegen dem Busunternehmen LVL Jäger eine Email geschrieben. Antwort: Das sei nicht anders möglich, was absoluter Quatsch ist. Zudem würde das nicht von LVL Jäger entschieden, sondern ich glaube, von der Stadt Ludwigsburg.

Haber in Blender über die Suchfunktion 13 cloth sculpt brushes gefunden. Mit denen kann ich wahrscheinlich das machen, was mir vorgeschwebt ist.

Sculpting in Blender 4.4.3
 

Habe nun acht gerahmte Fotos – zwei bei mir im Schrank, sechs im Keller – und weiß nicht, was ich mit denen anfangen soll.

Gerahmtes Foto. Eigenes Werk.

Schreibe gerade für die LinuxNews einen Artikel über eine Einführung in Blender.

Das Interface von Blender 4.4.3 unter Ubuntu MATE 24.04

Heute nachmittag

So, wie es aussieht, kann ich Corel PHOTO-PAINT 9 für Linux abschreiben. Es ist eben schon so alt (2001), daß es auf modernen Linux-Systemen nicht mehr läuft. Schade! Habe leider nicht mal einen Screenshot.

À propos G’MIC für den Gimp: Habe G’MIC zwar im Gimp 2.10.36 installiert, benutze es aber so gut wie nicht. Mir reichen die Filter, die der „normale“ Gimp hat, an sich aus. Ausnahme ist FX-Foundry > Photo > Effects > Cross processing effect …

Calla unbearbeitet (links) und nach Anwendung des Filters cross processing (rechts). Foto von mir.

G’MIC besteht aus 18 Kategorien mit z. T. bis zu zehn Unterkategorien, und dann in diesen Unterkategorien vielleicht je zehn, fünfzehn Filter. Frage mich, ob das sein muß. Ich würde mir für den Gimp eine überschaubare Anzahl von Filtern wünschen, die dann aber von der Qualität her top sind (siehe Photoshop).

Das Interface von G’MIC

Ein imho ganz nützlicher Filter (zu finden in Filter > G’MIC-QT … > Pattern > Satin):

G’MIC-Filter Satin

Dafür braucht man normalerweise ein 3D-ProgrammDagegen finde ich es nicht so gut, wenn man da mit einem G’MIC-Filter die Mona Lisa verhunzt, etwa so:

Wenn das jemand mit einem Bild von Andy Warhol machen würde, bekäme er Probleme. Und warum? Andy Warhols Arbeiten sind – anders als die von Leonardo da Vinci- copyright-geschützt, auch wenn Warhol seinerseits copyright-geschützte Fotos verwendet hat1, ohne den Fotografen bzw. die Fotografin anzugeben. Ein anderes Beispiel ist die Ungarin Flóra Borsi. Auch sie hat in ihren Serien „Selfie“ und „Time Travel“ fremde Fotos bearbeitet – auch hier, ohne die Quelle anzugeben. Und sie ist damit anscheinend sehr erfolgreich:

Abgesehen von besagten Serien („Selfie“ und „Time Travel“) kann ich mit den Arbeiten von Flóra Boris allerdings wenig bis gar nichts anfangen. Sie sind mir einfach zu sehr auf Effekte ausgelegt.

1 Richter John G. Koeltl entschied bei Warhol auf fair use. Was sagt uns das? Man muß als Künstler nur skrupellos genug sein, dann hat man Erfolg.

Heute morgen

Hatte mich ja gestern an die schwedische Datenschutzbehörde gewandt. Hier die automatische Antwort:

„Hallo,

Vielen Dank, dass Sie sich an die schwedische Datenschutzbehörde (IMY) gewandt haben. Wir werden Ihre E-Mail in Kürze bearbeiten.

Mit freundlichen Grüßen

Registrar
Integritätsschutzbehörde (IMY)
08-657 61 00, www.imy.se (www.imy.se)

IMY, ehemals schwedische Datenschutzbehörde, setzt sich für den Schutz all Ihrer personenbezogenen Daten, wie z. B. Gesundheits- und Finanzinformationen, ein, damit diese korrekt behandelt werden und nicht in die falschen Hände geraten.

So verarbeiten wir personenbezogene Daten (https://www.imy.se/behandling-av-personuppgifter)“

Der Anwalt, der mich in dieser Sache beraten hat, hat sich auf Artikel 15 und Artikel 17 DSGVO berufen. 

Bin wegen der Hitze heute schon zwei- oder dreimal aufgewacht. Gerade ist es 03:50 Uhr.

Hier eine Grafik, die ich 1994 gemacht habe. Eigentlich ist es ein Foto eines Ausdrucks.

Grafik von anno 1994. Eigenes Werk.

Ich habe diese Grafik mit der damaligen Version von Photoshop gemacht. Eigentlich ist die Basis ein Paßfoto von mir, das ich vefremdet habe.  Was ich da aber genau gemacht habe, weiß ich  nicht mehr. Die Grafik sieht aus wie Atome in einem Rastertunnel-Mikroskop.

Habe dem Betreiber von Blogger.de, Dirk Olbertz, noch eine Email geschrieben:

„Sehr geehrter Herr Olbertz,

ich habe mich inzwischen von einem Anwalt beraten lassen und
möchte Sie bitten, mein Blog „Bop City“ bis
spätestens zum 1. September 2025 in Übereinstimmung mit Artikel 17 DSGVO zu
löschen. Sollten Sie diese Email wieder ignorieren, könnten evt. Kosten auf Sie zukommen. Zudem werde ich mich an die schwedische
IMY wenden.

Mit freundlichen Grüßen,

Claus Cyrny“

Höre „Song For My Father“ vom Horace Silver Quintett. À propos YouTube: Finde die Werbung nur nervig. Muß das denn sein?

Werbung auf YouTube 

Diese Brillenwerbung geht noch, aber ich hatte auch schon eine dicke Frau in schwarzer Unterwäsche. Habe auch mal irgendwo gelesen, daß zwei Drittel aller Werbung ohne meßbaren Erfolg sind. Das hält die Verantwortlichen jedoch nicht davon ab, uns weiter zuzumüllen.

Symbolbild „Werbung nervt“. Foto: Freepik. Grafik von mir.

Habe jetzt bei der Rechtsantragsstelle des Landgerichts Stuttgart endlich jemanden erreicht. Soll aber, da die jetzt Mittagspause haben, am Montag nochmal anrufen. Da bekomme ich anscheinend eine kostenlose Rechtsberatung.

Habe bei Freepik ein Foto heruntergeladen, nachdem ich über KI den Hintergrund entfernt habe. Wenn das so weitergeht, braucht man irgendwann in naher Zukunft Plug-ins wie die Bluebox… nicht mehr. KI ist ja sowieso in aller Munde.

Bin gerade dabei, mich zu „entgoogeln“, lies: ich benutze Google immer weniger. Habe in Firefox DuckDuckGo als Suchmaschine eingestellt. Wollte gestern auch mein Google-Konto löschen, aber dann hätte ich auch dieses Blog gelöscht.

Heute abend

Logo-Entwurf für die Linux User Group Ludwigsburg. Grafik © Copyright 2024 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Habe ja mal voriges Jahr für die Linux User Group Ludwigsburg ein besseres Logo entworfen, weil deren bisheriges Logo total verpixelt ist. Habe mir die Mühe gemacht, ein paar Entwürfe zu gestalten und habe diese Entwürfe dann als .zip-Datei bei Dropbox hochgeladen. So weit, so gut – könnte man meinen. Ich habe die Site dieser Gruppe ein paar Monate später noch einmal besucht, und was habe ich feststellen müssen? Da war das alte, verpixelte Logo. Von meinen Entwürfen keine Spur.  Was sagt uns das? Wenn man etwas umsonst macht, wird man – nicht immer, aber oft genug – einfach nicht ernst genommen. Ich hätte, so mein Gedanken, für die Logos einfach € 150,- verlangen sollen.

Habe nun heute abend über die Linux Community die Linux User Group Stuttgart gefunden und mir deren Website angeschaut. Also, mal ehrlich, gutes Design scheint bei diesen Linux-Gruppen Mangelware zu sein. Die Stuttgarter haben denn auch geschrieben: „Ansprechenderes und
informativeres WWW-Angebot (als Daueraufgabe)“.  Ok, dachte ich, vielleicht ergibt sich da ein Betätigungsfeld, wo ich etwas Geld verdienen kann. Ungeachtet der schlechten Erfahrung mit der Ludwigsburger Gruppe entwarf ich also eine Email. Das Problem war nur, daß es mir beim Schreiben zusehends schlechter ging. Habe also eine Bekannte um Rat gefragt, und die hatte mir geraten, auf mein Bauchgefühl zu hören. Habe die betreffende Email denn auch nicht abgeschickt.

Aber was will ich eigentlich? Ok, Geld verdienen ist ein Motiv; Anerkennung ein anderes. Dabei kann ich mich eigentlich nicht beklagen, weil ich ja seit ca. drei Wochen Artikel für die LinuxNews schreibe und mir das richtig Spaẞ macht.

Wenn ich mir Grafiken oder Screenshots von Eingangsseiten für Websites anschaue, die ich früher mal gemacht habe, bin ich meist überrascht, wie gut das auch damals auch schon war.

Ein Beispiel:

Logo-Design für ein früheres (um 2003) Blog von mir

Ein Wermutstropfen: Das fragliche Blog hatte ich damals bei Blogger.de, und anscheinend existiert es heute noch1. Lediglich der Zugang ist blockiert. Aber: Betreiber Dirk Olbertz reagiert auf meine Emails einfach nicht. Ich hatte ihn wiederholt höflich gebeten, mir doch Zugang zu den Inhalten (zu denen ich das Copyright besitze) zu gewähren; keine Antwort.  Ein Anwalt, den ich konsultiert habe, konnte mir auch nicht groß weiterhelfen. Habe mir schon ein paar richtig fiese Sachen ausgedacht, um mich zu revanchieren, aber eine Bekannte zitierte in einem ähnlichen Zusammenhang die Bibel, in der es heißt: „Mein ist die Rache, spricht der Herr.“ Im Original (Luther-Bibel) heißt es bei Römer 12,19 genau: „Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.“

Habe in dieser Frage bezüglich meines alten Blogs „Bop City“ den Dienst JustAnswer in Anspruch genommen, aber ich bin nicht besonders zufrieden (und auch keinen Schritt weiter). Nachdem ich einer Assistentin (KI?) den Sachverhalt erklärt hatte, leitete sie mich auf eine Seite weiter, wo ich, um mit einem Anwalt zu sprechen, € 5,- bezahlen sollte. Das tat ich auch, und mir wurde auch ein Anwalt zugewiesen, aber ein Telefonat hätte weitere € 46,- gekostet. Das fand ich nun nicht ok,  und so mailte ich JustAnswer an, mir die € 5,- zu erstatten. Eine Antwort steht noch aus. Ich meine, die Anwälte verdienen doch weiß Gott genug, da können sie eine Ersteinschätzung auch gut mal kostenlos geben.

Habe es jetzt, nachdem ich drei Dienste verworfen habe, bei advocado versucht, die einen seriösen Eindruck machen und ebenfalls eine kostenlose Erstberatung anbieten.

Unerwartet hat sich ein Anwalt von Just Answer gemeldet und mir geraten, mich an die schwedische  – Dirk Olbertz wohnt in Schweden – Datenschutzbehörde zu wenden. Habe denen dann auch eine längere Email geschrieben und warte jetzt ab, was da kommt.

1 Siehe auch hier.

Screenshot von Blogger.de