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Heute morgen

Höre „Moon Over Cuba“ vom Orchester Duke Ellington, eine Komposition von Juan Tizol [valve-tb]. Tizol hat auch „Caravan“ und „Conga Brava“ vom selben Orchester komponiert.

„Clair de Lune“ (Viktor Kosma) ist eine Aufnahme vom 16.04.1947. Bei dieser Session hat Django Reinhardt ein Stück – den „Minor Blues“ – mit seiner Big Band „Django’s Music“ sowie vier Stücke mit dem Quintett aufgenommen.

Roland Emmerich am Set. Foto © Copyright Reiner Bajo.

Dieses Jahr feiert Regisseur Roland Emmerich 30 Jahre „Independent Day“ (1996). Dieser Film ist aber ehrlich gesagt nicht so mein Fall. „Stargate“ (1994) gefiel mir besser. Und daß Hollywood mit authentischen „Außerirdischen“ so seine Probleme hat, ist ja nichts Neues. Emmerich wird am 6. Mai 2026 auf der FMX sein.

Bin um 06:19 Uhr aufgewacht, nachdem ich heute nacht schon wach war, und trinke meinen ersten Milchkaffee mit Koffein. Habe von Roland Emmerich geträumt. Habe in der IMDb gelesen, daß Emmerich die meisten Filme von Wim Wenders langweilig findet. Ich persönlich kann mit Wenders auch nichts anfangen.

Höre gerade „Moon Over Cuba“ vom Orchester Duke Ellington.

Habe mir interessehalber den Anfang von „Der Himmel über Berlin“ (1987) von Wim Wenders angeschaut, aber ich muß sagen, daß ich das, was ich gesehen habe, langweilig und prätentiös finde – also absolut kein Anreiz, weiter zu schauen. Ich erinnere mich auch, wie ich 1978 „Despair“ (1978) von Rainer Werner Faßbinder angeschaut habe. Das war im Kino „Museum“ in Tübingen. Ich bin damals fast eingeschlafen, so langweilig war dieser Film.

War in der Myliusstraße, etwas einkaufen und Mittagessen. Hier dominieren immer mehr die Ausländer, ob sie telefonieren oder sich laut unterhalten. Habe überhaupt das Gefühl, daß es mit unserer bundesdeutschen Gesellschaft langsam, aber sicher abwärts geht und Thilo Sarrazin bei allen Fehlern im Kern recht behält. Im Bus heute wieder lautes Handy-Gelaber. Rücksicht kommt eben immer mehr aus der Mode. Und: Immer wieder Ausländer – wahrscheinlich Rumänen oder Bulgaren -, die die Passanten anbetteln, obwohl das eigentlich verboten ist.

Heute nachmittag

Wieder beim Rewe in der Myliusstraße, und wieder die ganzen Ausländer. Wie mein Bekannter so richtig gesagt hat: Von dem Deutschland, so wie es noch vor zwanzig, dreißig Jahren war, können wir uns getrost verabschieden. Beim Deniz Kebap war ein Stand der CDU. Ich bin kurz vorbeigelaufen und habe mich beim Deniz Kebap draußen hingesetzt, aber die meist jungen Leute am Stand haben mich nicht angesprochen. Es hätte auch gar keinen Sinn gehabt, denn ich habe schon per Briefwahl gewählt, und ganz bestimmt nicht CDU.

Seit einiger Zeit bootet mein Desktop-PC beim Einschalten oft nicht mehr hoch. Nach einigen Versuchen klappt das dann aber wieder. Habe jetzt beim Arlt angerufen, aber der Herr am Telefon konnte das so nicht sagen, was das kosten würde.

Habe auf YouTube per Zufall ein paar Videos von Eric Clapton und B. B. King entdeckt, aber ich kann mit dem Eric Clapton nach Cream leider nichts mehr anfangen.

Habe gerade gelesen, daß die Renten dieses Jahr um 4,24% steigen sollen. Leider habe ich nichts davon, weil mir da einfach die Grundsicherung gekürzt wird. Ich finde, das ist eine Schweinerei. Ich meine, diese Erhöhung hat ja ihren Sinn. Habe das Sozialamt angemailt und bin gespannt auf die Antwort. Üblicherweise stelle ich nachher jedoch leider fest, daß ich mir die Email hätte sparen können. Ich habe aber jetzt eine neue Sachbearbeiterin. Mal sehen.

Heute nachmittag

Nach der Vesperkirche habe ich heute ca. eine Viertelstunde am Busbahnhof warten müssen. Um mich herum fast nur Ausländer. Frage mich, wie das denn weitergehen soll. Sind wir jetzt so weit, daß man sich als Deutscher gar nicht mehr zu diesem Thema äußern darf?

Höre „Warm Valley“ (1940) vom Orchester Duke Ellington, gefolgt von „Conga Brava“ (ebenfalls 1940) vom selben Orchester.

Habe wegen untenstehendem Gemälde bei einer Restauratorin nachgefragt. Das hätte ich eigentlich gleich machen sollen, weil sie sich da viel besser auskennt als ich. Ich möchte das Gemälde in die USA verschicken und verhindern, daß es auf dem Transportweg Schaden nimmt. Besonders die Oberfläche ist sehr sensibel.

Ein Gemälde von mir. „Ohne Titel“; ca. 1995/96; Acryl auf Packpapier; auf Nessel aufgezogen und gerahmt.

Dieses Gemälde ist zwar teilweise von Ad Reinhardt beeinflußt, aber eben nur teilweise. Zu der Zeit, als ich solche schwarzen Bilder gemalt habe, habe ich spätabends im Dunkeln Spaziergänge gemacht und mich mit den Farbeffekten – jedenfalls das, was um diese fortgeschrittene Uhrzeit noch zu sehen war – in der Dunkelheit beschäftigt. Damals bin ich auch zu der Erkenntnis gekommen, daß Farbe nichts Konstantes ist, sondern daß sie vom einfallenden Licht abhängt. Ich habe damals – 1995 und 1996 – auch ein Tagebuch geführt, wo ich solche Gedanken zu Papier gebracht habe.

Ein Auszug aus meinem Tagebuch.

So lautet die Anwort auf die Frage, welche Farbe die Blätter eines Baumes bei Dunkelheit haben, üblicherweise „natürlich grün, man sieht das eben nur nicht“. Das ist aber der Irrtum. Ich bin durch fortgesetzte Überlegung zu dem Schluß gekommen, daß das, was wir Farbe nennen, eine Funktion des einfallenden Lichts ist. So müßte man korrekterweise antworten: „Bei Dunkelheit sind die Blätter eines Baumes schwarz.“ Ein Grenzfall sind dabei allerdings Dinge, die auch bei Tageslicht schwarz sind. Ein anderer Grenzfall ist ein fensterloser Raum ohne jede Lichtquelle. Gegenstände in diesem Raum haben, wenn man meine obige Definition anwendet, logischerweise entweder a) überhaupt keine Farbe oder sind b) absolut schwarz. Ich tendiere aber eher zu a), weil ja in diesem Fall kein einfallendes Licht vorhanden ist. Genauso könnte man fragen, was die ICs in einem Computer bei ausgeschaltetem Strom für einen Spannungspegel haben (high oder low). Robert M. Pirsig meint dazu: überhaupt keinen, sondern einen sog. Mu-Zustand.

Heute morgen

Mache mir um 05:49 Uhr meinen ersten Milchkaffee. Müßte mich auch wieder mal rasieren.

Hier die Geschichte der Comedian Harmonists von 1927 bis 1935.

Dieses Stück – im Original (1966) von den Byrds – ist auf dem Kottke-Album „Mudlark“ (1971) zu finden. Toll ist auch der surrealistische Text.

Heute war wieder die eine rumänische Bettlerin in der Ludwigsburger Myliusstraße. Ich schätze sie auf Anfang bis Mitte Vierzig. Leider spricht sie fast kein Deutsch. Sie hat mir in schlechtem Deutsch gesagt, daß sie im Stuttgarter Stadtpark schläft. Ich möchte der Frau gerne helfen und habe ihr einen Cappuccino und eine Butterbrezel gekauft. Außerdem habe ich ihr € 5,- gegeben, wobei ich nur hoffen kann, daß sie keiner Bettelbande angehört. Habe sowohl der Ludwigsburger Ausländerbehörde als auch dem Stuttgarter OB Dr. Frank Nopper eine Email geschrieben und hoffe, daß da eine Antwort kommt. Ich habe mir bei Google Translate ein paar rumänische Sätze notiert. U. a. wollte ich sie fotografieren, aber das wollte sie nicht, was ich natürlich respektiere. Mein Ziel ist es, zu erreichen, daß diese Frau irgendwo untergebracht wird.

Heute abend

Hier ein sehenswertes Interview mit Patrik Baab, in dem dieser eine Reihe ganz wichtiger Punkte zur aktuellen Situation anspricht.

Das ist ein ganz wichtiges Video.

Hatte nun die letzten drei oder vier Tage null Besucher auf diesem Blog. Was ist da los? frage ich mich. Ist jemandem dieses Blog nicht genehm1?

Besucherstatistik bei der Bloggerei von heute

Dagegen die Statistik vom Oktober 2025:

Neben Frau von der Leyen wären da die Maskendeals von Jens Spahn, Motto „Die Kleinen hängt man, die Großen läßt man laufen“. An sich gehört so jemand wie auch Frau von der Leyen vor Gericht.

1 „Unsichtbar gemacht – Wie die EU kritische Medien zum Schweigen bringt“. Bin überhaupt gegen die derzeit vorherrschende EU, weil ich einfach nichts Gutes über sie höre, wie z. B. über Frau von der Leyen mit ihren gelöschten SMSs.

Heute nachmittag

Beim ManagerMagazin habe ich den Artikel „Die besten Köpfe verlassen Deutschland – nicht für mehr Gehalt, sondern für mehr Wirkung“ entdeckt.

Darin heißt es u. a.:

„Die großen KI-Unternehmen versuchen derzeit, die künstliche Superintelligenz zu entwickeln. Also eine KI, die in allen Fähigkeiten den menschlichen Intellekt übertrifft und eigenständige Entscheidungen trifft. Das ist wie ein neues Betriebssystem für die Zukunft.“—Constanze Buchheim

Constanze Buchheim. Foto: Annette Koroll

Ok, und was macht man dann mit dieser Super-KI? Wer kontrolliert sie? Also, ich persönlich habe da ein absolut ungutes Gefühl. Ich könnte mir denken, daß die ganze KI-Euphorie irgendwann nach hinten losgeht, und was dann? Was, wenn diese Super-KI zu dem Schluß kommt, daß wir überflüssig sind? Schließlich ist der Homo sapiens die einzige Spezies, die diesem Planeten massiv schadet.

Mir ist diese komplett unkritische KI-Euphorie, die derzeit um sich greift, sehr suspekt. In Firefox ist sogar ChatGPT integriert. Ich benutze es aber so gut wie nicht. Ich kann einfach noch selber denken.

Die letzten Tage war das Video-Bild in Zoom ganz komisch verrauscht. Heute war es wieder ok. Ich hatte das schon mal und weiß nicht, woran das liegt.

Frage mich gerade, wann es denn zum letzten Mal einen wirklich herausragenden Film gab, etwa vom Kaliber von „Taxi Driver“ (1976) oder „Das Schweigen der Lämmer“ (1991) .

V. l. n. r.: Anthony Hopkins, Jodie Foster und Scott Glenn. Foto: IMAGO / Allstar

Habe gerade die Seite von Fridays for Future besucht und mir deren Forderungen angeschaut.

Von wegen 2045. Kohleausstieg bis 2030! Unsere Regierung ist einfach a) zu langsam und b) zu zögerlich, nach dem Motto „No net hudla“. Das ist Schwäbisch und heißt soviel wie „Eile mit Weile“. Und jetzt will Herr Merz sogar das Verbrenner-Aus rückgängig machen. Geht’s noch?

Zitat:

„Das Verfassungsgericht hat mit seinem Urteil 2021 unmissverständlich klargemacht, dass mangelhafter Klimaschutz verfassungswidrig ist.“—Fridays for Future

Aber die Bundesregierung scheint sich zu sagen: Wo kein Kläger, da ist auch kein Richter.

Zum Thema gibt es ein Video auf YouTube:

Grundrecht auf Zukunft: Interview mit Rechtsanwältin Dr. Roda Verheyen

Und zum Hintergrund ein weiteres Video, das aufzeigt, wie in unserer bundesdeutschen Gesellschaft die Reichen und Superreichen das Sagen haben.

Aufgedeckt: Der Club der Superreichen

Und hier der URL der Stiftung: https://www.familienunternehmen.de/de.

Hier noch eine Grafik aus dem Video, die die Zusammenhänge aufzeigt.

Grafik © Copyright 2025 by Greenpeace