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Heute morgen

Bin schon wieder so früh (04:34 Uhr) auf und habe mir meinen ersten entkoffeinierten Milchkaffee mit einem Schuß Sahne gemacht. Will von nun an erst um 07:00 Uhr frühstücken, koste es, was es wolle.

Gestern habe ich erfahren, daß es nun den Gimp 3.20.0 zum Herunterladen gibt. Ich benutze aber noch die alte Version 2.10.36, weil ich mich mit der wohler fühle. Außerdem habe ich noch gimp-gap sowie die FX-Foundry installiert.

Dieses Jahr im November werde ich seit 30 Jahren Grafik machen. Nicht eingerechnet ist ein erster Versuch mit Photoshop von 1994. Im November 1996 bekam ich nach einer Zeit der Arbeitslosigkeit einen Job bei debis Systemhaus. Das lief über Zeitarbeit – ein Kapitel für sich1.

Das Logo von debis Systemhaus. Quelle: Wikipedia.

Email an Marcel Pauly vom „Spiegel“:

„Guten Abend Herr Pauly,

ich habe von Ihnen den Artikel „Mehr als elf Millionen Euro mit unklarer Herkunft“ gelesen. Nun wollte ich, angeregt durch die NachDenkSeiten von Albrecht Müller, einmal nachfragen, ob der „Spiegel“ nicht mal eine Serie zu dem brisanten Thema „Vermögensverteilung in Deutschland“ bringen könnte, oder sind die Reichen und Superreichen tabu? Es wird immer nur auf den Bürgergeldempfängern herumgehackt. Das finde ich nicht so zielführend.

Mit freundlichen Grüßen,

Claus Cyrny“

Habe die Wohnungstür aufgemacht, um etwas durchzulüften und kann draußen die Vögel hören.

Möchte ja der einen rumänischen Bettlerin helfen, die nach einer Pause von mehreren Monaten wieder in der Ludwigsburger Myliusstraße bettelt. Laut eigener Aussage schläft sie im Stuttgarter Stadtpark. Habe nun erfahren, daß da die Wohnungsnotfallhilfe Ludwigsburg zuständig ist.

Entwurf einer CinePaint-Schachtel. Grafik von mir. Software: Blender.

Habe ja 2021 ein paar Monate an dem Open-Source-Projekt CinePaint mitgearbeitet. Habe da vor allem Grafik gemacht. Die obige Schachtel wurde von einer Schachtel Cheerios inspiriert. Irgendwie geht es mit diesem Projekt aber nicht so richtig vorwärts. Schon vor Jahren (!) wurden Versionen für macOS und Linux angekündigt, aber bis heute hat sich da nichts getan, so daß ich mich frage, ob an diesem Projekt überhaupt noch gearbeitet wird.

Noch vierzig Minuten bis zum Frühstück. Puuuh! 😉

Im Zuge meine Therapieplatzsuche habe ich von der Techniker erfahren, daß ich zuerst zu einer Sprechstunde kommen muß, wo ich ein PTV11-Formular bekomme, mit dem ich erst einen Therapieplatz suchen kann. Frage mich aber, ob das nicht einfacher geht. Es wird eben alles immer bürokratischer statt einfacher. Der angebliche Bürokratieabbau ist eine einzige Lüge.

Sehe gerade, daß draußen vor meinem Fenster lauter Ausländer – teils in in traditioneller Kleidung – vorbeidefilieren. Meine Vermutung ist, daß sie von dem islamischen Zentrum weiter oben kommen. Ist das die Zukunft?

Email an das Ludwigsburger Busunternehmen LVL Jäger:

„Sehr geehrter Herr Thiede,

ich wende mich noch in einer Sache an Sie, und zwar geht es um Fahrgäste , die im Bus laut telefonieren. Wenn ich etwas sage, bekomme ich oft eine dumme Antwort, und die Leute telefonieren seelenruhig weiter. Kann man da denn gar nichts machen? Ich finde, der technische Fortschritt stößt dann an seine Grenzen, wenn Bürger – hier: Fahrgäste – darunter leiden.

Mit freundlichen Grüßen,

Claus Cyrny“

Keine Antwort. 

Vorhin war im Bus schon wieder ein Fahrgast, ein gewisser Guido, der den ganzen Bus – Linie 413 – beschallt hat. Das ist eben der Trend: Immer lauter, immer rücksichtsloser. Die ganze Gesellschaft bewegt sich in eine ungute Richtung, aber die Verantwortlichen wiegeln nur ab.

Bei LVL Jäger hat es einen Artikel über den Busfahrer Mustafa Özyakan, der ein eineinhalbjähriges Mädchen gerettet hat.

Dieser Busfahrer ist meiner Ansicht nach aber die Ausnahme. Die meisten Busfahrer dieses Unternehmens sind denkbar unfreundlich. Grüßt man sie, kommt meistens nichts zurück. Die leben nur auf, wenn ein Kollege einsteigt; dann sind sie wie verwandelt.

Eine Initiative, auf die ich vor ein paar Tagen gestoßen bin, sind die „Friends of Attention“.

1 Die betreffende Zeitarbeitsfirma war Manpower in Stuttgart. Beim Einstellungsgespräch war die Chefin sehr freundlich, ich könnte mich jederzeit an sie wenden. Ich war dann ein ganzes Jahr bei debis, wo ich zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Internet machte. Als das Jahr um war, bekam ich einen weiteren Einsatz, der aber nur etwa zwei Wochen dauerte. Da Manpower anschließend keinen weiteren Einsatz für mich hatte, wollten die, daß ich Urlaub nehme, aber ich hatte meinen ganzen Jahresurlaub bereits genommen. Nun sollte ich kündigen, obwohl Manpower mich laut Vertrag auch bezahlen mußte, wenn ich keinen Einsatz hatte. Da fing Manpower an, Dinge zu behaupten, die einfach nicht gestimmt haben, und am Ende kündigten sie mir.

Heute morgen

Weiter in „Stanley Kubrick – A Life In Pictures“ von Jan Harlan, Kubricks Schwager.

Stanley Kubrick am Set von „A Clockwork Orange“ 1971. Foto: Alamy/Allstar Picture Library

Bin gerade bei „Barry Lyndon“ (1975), den Kubrick nach einer Romanvorlage von William Makepeace Thackeray gedreht hat. Berühmt wurden die Szenen, die nur bei Kerzenlicht gedreht wurden. Kubrick verwendete dafür ein spezielles Objektiv, das von Zeiss für die NASA entwickelt wurde.

Ein Filmprojekt, das Kubrick nicht realisiert hat, war „A. I.“ nach einer Kurzgeschichte von Brian W. Aldiss. Obwohl dieses Projekt nach Kubricks Tod von Steven Spielberg verfilmt wurde, finde ich diesen Film nicht so geglückt.

Thomas Gainsborough: „The Blue Boy“ (1769/70). Gemeinfrei.

Das war Kubricks Vorbild für den Androiden David. Im 18. Jahrhundert konnten die Maler auch noch malen. Ein Georg Baselitz etwa wäre damals undenkbar gewesen. Gebe gerade für die Entwicklung seit dem 20. Jahrhundert den heutigen Kunstakademien eine Mitschuld, weil die Studenten einfach keine solide Technik mehr lernen.

Bin überhaupt der Meinung, daß wir uns aktuell in einer Phase der künstlerischen Stagnation befinden. Man muß nichts mehr können, man muß nur eine clevere Idee haben und die verkaufen. Besonders augenfällig wird diese Entwicklung in der Pop-Musik, wo nur noch substanzloses Gedudel ohne Höhen und Tiefen produziert wird.

Ein Gegenbeispiel von 1967:

„Lucy In The Sky With Diamonds“ ist auf dem 1967 erschienenen Album „Sgt. Pepper“ zu finden. Der Titel geht wohl auf eine Äußerung des Sohns von John Lennon zurück. Dieser hatte ein Bild gemalt, und gefragt, was das sein sollte, antwortete er „Lucy In The Sky With Diamonds“.

Lade mir gerade den kostenlosen Video-Editor „Shotcut“ als AppImage herunter. Man muß diese Datei unter Linux ausführbar machen, dann kann man Shotcut aufrufen. Will mein Video „Desmond Blue“ bearbeiten.

Ein Still:

Still aus „Desmond Blue“. © Copyright 2026 by Claus Cyrny. All rights reserved.

Im April diesen Jahres wird die NASA im Zuge der Mission Artemis II ein Orion-Raumschiff auf die Reise um den Mond schicken. Ziel soll eine bemannte Station auf dem Mond sein. Frage mich, weshalb die NASA die Mond-Missionen 54 Jahre pausiert hat. Darüber hinaus wäre es imho sinnvoller, zuerst danach zu schauen, daß auf der Erde alles in Ordnung ist, Stichwort „globale Erwärmung“ oder Stichwort „Krieg“. Hat die NASA am Ende vielleicht Angst, daß die Chinesen ihr zuvor kommen könnten?

Die Astronauten der Artemis-II-Mission. Image Credit: NASA/Frank Michaux

Auf ArtStation gefunden:

„Silver Grey“. © Copyright 2026 by Tran Ma.

War vorhin beim Rewe einkaufen. Habe über € 25,- bezahlt, obwohl ich nur für zwei Tage eingekauft habe. Die Rasierklingen für € 17,95 waren heute nicht drin.

Frage mich gerade, wieso bei einem Krieg die Preise steigen. Wer verdient denn daran?

Wenn ich mir wegen einer Bagatelle etwas zuschulden kommen lasse, bin ich dran1. Wenn Politiker Milliarden in den Sand setzen, geschieht nicht viel. Oft kommen sie davon. Und: Sie reden sich eloquent raus („Da gibt’s nicht den einen Fehler.“), wie hier Herr Spahn:

Ich finde das einfach zum Kotzen. Eine Mitschuld trifft hier aber auch die Moderatorin, die nicht konsequent nachhakt. Das soll vermutlich „ausgewogen“ und „neutral“ sein. Und die Politiker – wie es hier exemplarisch deutlich wird – rechnen damit, daß sie nicht hart angefaßt werden. So trifft die Medien eine Mitschuld an der prekären Situation, die wir derzeit haben, und es wird ja auch nicht besser – im Gegenteil.

Habe folglich dem MOMA eine Nachricht geschrieben:

„Guten Morgen, ich sehe mir gerade das Video mit dem Interview von Herrn Spahn an (https://www.tagesschau.de/video/video-1535662.html). Warum hakt hier die Moderatorin nicht konsequent nach, sondern läßt Herrn Spahn quasi mit seinem Rausgerede davonkommen? Mfg, C. Cyrny“

Ich würde auch die Immunität der Politiker abschaffen.

1 Sagen wir, ich hätte z. B. € 50,- dazuverdient und das nicht beim Sozialamt angegeben. Oder: Ich wäre beim Schwarzfahren erwischt worden und hätte die € 60,- nicht bezahlt.

Heute nachmittag

Werde für dieses Blog wahrscheinlich eine eigene Domain anlegen und es nach WordPress migrieren, falls der Export|Import klappt. Habe mir zu diesem Zweck ein Plug-in heruntergeladen.

Vorhin im 413er-Bus ist eine junge Frau in Begleitung eines jungen Mannes eingestiegen, die einen Niqab getragen hat. Sie hatte zusätzlich zu ihrem Hijab ein schwarzes Tuch, das von unterhalb der Augen das halbe Gesicht bedeckt hat. Ich dachte eigentlich, daß das verboten wäre1. Also, langsam wird es mir wirklich zuviel, was einem da zugemutet wird.

Frau mit Niqab. Foto von أخٌ‌في‌الله auf Unsplash

Erst heute vormittag ist eine ganze ausländische Familie (?) in den Bus eingestiegen, bestehend aus einem jungen Mann, zwei Frauen (eine ohne Turban, die andere mit) und drei oder vier Kindern max. fünf oder sechs Jahre alt. Bis auf ein Mädchen trugen sie alle einen Turban. Ein deutscher Mann neben mir auf der Bank an der Haltestelle hat, als er diese Leute gesehen hat, vor sich hingeschimpft. Szene aus Deutschland anno 2025. Auch in der Myliusstraße und Umgebung hört man praktisch nur noch Ausländisch. Und was macht der Ludwigsburger OB? Der stellt sich auf die Seite der Ausländer. Muß man als Deutscher, wenn man das, was sich da anbahnt, nicht gut findet, am Ende AfD2 wählen3, frage ich mich.

Habe nun eine eigene Domain, auf die ich dieses Blog – so Gott will 😌 – migrieren kann. Muß mich erst mal mit den ganzen Einstellungen wie FTP-Zugang und phpMyAdmin etc. auseinandersetzen.

1 Der Niqab ist nur in Schulen und an Universitäten verboten. Für mehr siehe auch das „Handbuch Islam und Muslime“ [PDF].

2 Finde die Brandmauer gegenüber der AfD im übrigen verfassungswidrig. Wenn diese Partei nicht verboten ist, müßte man sich mit ihr auseinandersetzen. Verdrängung finde ich kontraproduktiv. Wundere mich auch, warum die AfD nicht schon längst in Karlsruhe geklagt hat.

3 Habe bei der letzten Wahl nicht wählen können, weil ich im Krankenhaus war. Ansonsten hätte ich BSW gewählt.

Heute nachmittag

 

Interface von Paint Shop Pro 5 unter Ubuntu MATE 24.04

Habe doch tatsächlich eine ältere Version von Paint Shop Pro (deutsch)1 unter Linux zum Laufe gebracht. Nach dem Herunterladen den Installer mit wine ‚5.01 _German__psp5dev.exe‘ starten, nachdem man ihn mit chmod a+x ausführbar gemacht hat. Dann wird Paint Shop Pro in HOME$/.wine/drive_c/Program Files (x86)/Paint Shop Pro 5 installiert. Gestartet wird das Programm, indem man zu Psp.exe geht, rechts-klickt und Mit anderer Anwendung öffnen … auswählt. Dann bis ganz nach unten zu wine scrollen und das auswählen. Diese Version von Paint Shop Pro ist jedoch eigentlich nur für Neugierige, gibt es da z. B. nicht einmal Pfade.

Ich habe 1996 mit diesem Programm angefangen, Grafik zu machen, als ich bei debis Systemhaus in Fellbach bei Stuttgart Technische Dokumentation von Router-Netzwerken gemacht habe. Neben Paint Shop Pro habe ich den Designer von Micrografx  – hauptsächlich für Präsentationsfolien – und Visio benutzt.

Etwas anderes: Wollte mich morgen mit meiner Schwester in Tübingen treffen, aber da fährt gerade kein Zug, sondern ein Busersatzverkehr. Da habe ich es dann gelassen. Habe die Hotline der Bahn angerufen, aber bis man da jemanden ans Telefon bekommt, wirklich fünf Minuten nur substanzloses Geschwafel. Und als dann schließlich ein Mensch am Apparat war, war das eine Ausländerin, die mich nicht ganz verstanden hat. Ich wollte wissen, warum der Busverkehr eingerichtet wurde. Sie sagte dann etwas von Baustellen.

1 Alle Versionen von Paint Shop Pro auf der Seite Old Versions. PSP 9 und PSP 12.50 ließen sich unter Ubuntu MATE 24.04 nicht installieren. Und: Die offizielle Website von Paint Shop Pro (deutsch).

Heute nachmittag

So, wie es aussieht, kann ich Corel PHOTO-PAINT 9 für Linux abschreiben. Es ist eben schon so alt (2001), daß es auf modernen Linux-Systemen nicht mehr läuft. Schade! Habe leider nicht mal einen Screenshot.

À propos G’MIC für den Gimp: Habe G’MIC zwar im Gimp 2.10.36 installiert, benutze es aber so gut wie nicht. Mir reichen die Filter, die der „normale“ Gimp hat, an sich aus. Ausnahme ist FX-Foundry > Photo > Effects > Cross processing effect …

Calla unbearbeitet (links) und nach Anwendung des Filters cross processing (rechts). Foto von mir.

G’MIC besteht aus 18 Kategorien mit z. T. bis zu zehn Unterkategorien, und dann in diesen Unterkategorien vielleicht je zehn, fünfzehn Filter. Frage mich, ob das sein muß. Ich würde mir für den Gimp eine überschaubare Anzahl von Filtern wünschen, die dann aber von der Qualität her top sind (siehe Photoshop).

Das Interface von G’MIC

Ein imho ganz nützlicher Filter (zu finden in Filter > G’MIC-QT … > Pattern > Satin):

G’MIC-Filter Satin

Dafür braucht man normalerweise ein 3D-ProgrammDagegen finde ich es nicht so gut, wenn man da mit einem G’MIC-Filter die Mona Lisa verhunzt, etwa so:

Wenn das jemand mit einem Bild von Andy Warhol machen würde, bekäme er Probleme. Und warum? Andy Warhols Arbeiten sind – anders als die von Leonardo da Vinci- copyright-geschützt, auch wenn Warhol seinerseits copyright-geschützte Fotos verwendet hat1, ohne den Fotografen bzw. die Fotografin anzugeben. Ein anderes Beispiel ist die Ungarin Flóra Borsi. Auch sie hat in ihren Serien „Selfie“ und „Time Travel“ fremde Fotos bearbeitet – auch hier, ohne die Quelle anzugeben. Und sie ist damit anscheinend sehr erfolgreich:

Abgesehen von besagten Serien („Selfie“ und „Time Travel“) kann ich mit den Arbeiten von Flóra Boris allerdings wenig bis gar nichts anfangen. Sie sind mir einfach zu sehr auf Effekte ausgelegt.

1 Richter John G. Koeltl entschied bei Warhol auf fair use. Was sagt uns das? Man muß als Künstler nur skrupellos genug sein, dann hat man Erfolg.

Heute nachmittag

Das Interface von Photoshop CS2 unter Ubuntu MATE 22.04

Habe versucht, Photoshop CS2 unter Wine zu installieren. Leider klappte das nicht; es kamen jede Menge Fehlermeldungen. 🙁

Fehlermeldungen bei der Installation von Photoshop CS2 mittels Wine

Mit CrossOver® Linux dagegen klappt es (siehe den Screenshot ganz oben). Von CrossOver® Linux gibt es übrigens eine 30-Tage-Testversion.

Für mich überraschend war die Feststellung, daß ich – auch wenn ich Photoshop CS2 nur kurz installiert hatte – mir das Interface bzw. das Handling des Gimp um Längen lieber ist. Zudem mache ich zu 99% Online-Grafik; Druckvorstufe so gut wie gar nicht. 

Pro Photoshop CS2 (Auszug):

  • Besseres Textwerkzeug. Text wirde zuerst als Vektor gerendert und erst bei Bedarf in eine Bitmap umgewandelt.
  • Professionelle CMYK-Unterstützung.
  • Weniger Filter als der Gimp; die vorhandenen dafür in besserer Qualität.
  • Bessere Kantenglättung (Anti-Aliasing) als der Gimp.  

Pro Gimp (Auszug):

  • Besseres, intuitiveres Handling der Pfade. Lediglich die Knoten sind größer als in Photoshop.
  • Interface läßt sich weitreichend konfigurieren (auch à la Photoshop ;-). Es gibt sogar eine Gimp-Variante namens GIMPShop. Finde das 3-Fenster-Interface des Gimp aber viel flexibler als das von Photoshop CS2.
  • Für meinen Geschmack intuitiver zu handhaben.
  • Optionaler (kostenloser) Chroma-Keyer über das Plug-in gimp-gap.

Eine gute Alternative zu Photoshop CS2 ist beispielsweise Corel PHOTO-PAINT, das ich eine Zeitlang benutzt habe, als ich noch Windows 98 installiert hatte (bis 2002, als ich auf SUSE 7.3 umgestiegen bin). Die schlechte Nachricht: PHOTO-PAINT läuft nur unter Windows/macOS X. Ein Versuch, den Installer mittels Wine zu starten, scheiterte an zahlreichen Fehlermeldungen. Es gab um 2001 mal eine Linux-Version von Corel PHOTO-PAINT 9, die auf Corel Wine aufsetzte. Ich muß irgendwo noch eine CD mit lauter .deb-Archiven haben; leider ist kein Installations-Script dabei. 🙁 Habe die CD zwar nicht gefunden, dafür aber ein .tar.gz-Archiv von 2017 mit den ganzen Installationsdateien, die ich damals meiner Erinnerung nach auf einem tschechischen Server entdeckt habe. Nun fragt sich, was ich damit machen kann/soll. Evt. könnte ich die Dateien auf eine CD brennen und dann analog zu der Datei ReadmeFirst.html verfahren. Das wäre schon toll, wenn das klappen würde. Soweit ich mich erinnere, unterstützt Corel PHOTO-PAINT auch CMYK.

Heute morgen

Bin heute morgen schon ein paarmal aufgewacht. Inzwischen ist es 03:52 Uhr. Weiß nicht, ob ich nochmal einschlafe. Habe die Wohnungstür etwas aufgemacht, um durchzulüften. Draußen ist es um diese Zeit angenehm kühl.

Habe gestern Firefox Relay ausprobiert, einen Dienst, bei dem meine Email-Adresse maskiert wird, z. B. als nqk8kfwbi@mozmail.com. Habe mich aber wieder abgemeldet, weil ich gerade sparen muß. Werde diesen Dienst – Firefox Relay Premium kostet pro Jahr € 11,88 – aber irgendwann wieder in Anspruch nehmen, weil dieses Ausmaskieren wirklich schick ist.

Freistellen eines grünen Hintergrundes mit gimp-gap. Foto: iStock.

Gestern wurde mein neuester Artikel bei LinuxNews veröffentlicht, in dem ich mich mit der Bluebox des Gimp beschäftige, einem sogenannten Chroma-Keyer, der standardmäßig aber nicht im Gimp vorhanden ist. Man muß dazu das Plug-in gimp-gap installieren. Dieses ist dann unter dem neu hinzugekommenen Menüpunkt Video zu finden. Bei Ubuntu MATE 24.04 ist gimp-gap bei den Paketen dabei. Installieren über sudo apt install gimp-gap. Ansonsten kann man es als .deb-Paket oder auch für Arch Linux herunterladen:

Nach nunmehr 23 Jahren Ubuntu Linux habe ich mich bei dem Gedanken ertappt, ob ich nicht mal eine andere Distribution wie z. B. Linux Mint ausprobieren soll. Werde das aber nicht machen, weil ich a) schon so an Ubuntu gewöhnt bin und es auch b) sehr gut unterstützt wird.

Screenshot von Pixel unter Ubuntu

Habe weder von CinePaint-Projektleiter Robin Rowe noch von dem slowakischen Programmierer Pavel Kanzelsberger1 (Pixel image editor) eine Antwort auf meine Nachricht bekommen. Finde das schon komisch, aber was kann ich machen? Gehe davon aus, daß an CinePaint eben nicht mehr weitergearbeitet wird. Dasselbe gilt für Pixel. Dabei haben beide Programme durchaus Potential. CinePaint ist ein Programm, das in erster Linie zum Bearbeiten von Film konzipiert ist. Es unterstützt max. 32-bit Farbtiefe/HDRI und kann auch zum Editieren von Fotos benutzt werden. Ursprünglich Film Gimp benannt, ist es aus dem Gimp 1.0 entstanden.

Screenshot der Wikipedia (de)

Pixel war ein an Photoshop2 angelehnter Bitmap-Editor, der von Pavel Kanzelsberger programmiert und für verschiedene Plattformen – darunter auch Linux – zur Verfügung gestellt wurde. Habe die Linux-Version vor ca. 20 Jahren für € 38,- gekauft. Leider war diese Version noch fehlerhaft. Soweit ich mich erinnere, haben Masken nicht richtig funktioniert. Schade, daß dieses Projekt im Sande verlaufen ist3.

Habe wegen meines Gasthörerstudiums an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart versucht, die  zuständige Dame zu erreichen – bisher leider vergebens.

1 Ein Interview des Linux Journal mit Pixel-Programmierer Pavel Kanzelsberger. Das Interview wurde von James Gray geführt und stammt aus dem Jahre 2007.

2 Bei Chip.de gibt es eine voll funktionsfähige Version von Photoshop CS2 für Windows. Diese Version läuft über CrossOver Linux auch unter Linux. MIt Wine habe ich es allerdings noch nicht ausprobiert.

In der deutschen Wikipedia ist bisher leider kein Artikel über Pixel (→ Diskussion) vorhanden. Möchte aber einen neuen Artikel anlegen.

Heute nachmittag

Nachdem ein Besucher auf LinuxNews Google als „Datenkrake“ bezeichnet hat und ich mich bei Google etwas umgesehen habe, frage ich mich, ob ich mein Google-Konto löschen soll. Ich meine, bisher habe ich mit Google keine Probleme gehabt, aber wenn ich sehe, was Google alles von mir speichert, frage ich mich eben, ob ich das will. (Eher nicht.)

Google-Kontakte exportieren:

            

In Google > Kontakte gehen und das rot umrandete Icon rechts oben anklicken. Dann erscheint folgende Auswahl:

 

Google CSV auswählen und Exportieren anklicken. Nun wird eine Datei namens contacts.csv in eurem Download-Ordner gespeichert.

Bei Export in ein Android-Handy die dritte Option auswählen. Dann das Handy an den PC anschließen und die Datei contacts.vcf mit den Kontakten in den Internen Speicher und dort in den Ordner Download abspeichern. Dann im Android-Handy (bei iPhone kenne ich mich nicht aus) die Kontakte öffnen und Importieren auswählen. Nun müßte die abgespeicherte Datei angezeigt werden. Importieren – fertig!

Zögere immer noch, den Schritt zu wagen und mein Google-Konto zu löschen. 

Habe versucht, mein Google-Konto zu löschen, aber da kamen solche blöden Abfragen. Es hat also nicht geklappt. 🙁 Frage mich, ob es Absicht ist, daß Google es den Leuten, die ihr Konto löschen wollen, so schwer macht. Tja, vermutlich schon. 

Heute morgen

Interface von Eclipse 3.1.4 PE unter Ubuntu MATE 24.04. Für eine größere Ansicht einfach auf den Screensahot klicken.

Bin dabei, mich mit Eclipse 3.1.4 PE zu beschäftigen – einer Trial-Version, die 30 Tage voll funktionsfähig ist. Danach kann man nur noch Bilder im Format 1.600 x 1.600 Pixel bearbeiten.

Es ist gerade 04:26 Uhr, und ich trinke meinen ersten Milchkaffe (mit Koffein).

Obwohl Eclipse 3.1.4 PE an sich unter Windows läuft, funktioniert es auch unter Ubuntu MATE 24.04 einwandfrei. Installation: wine Setup.exe.

Screenshot von Blogger.de

Ärgere mich über den Betreiber von Blogger.de, Dirk Olbertz. Obwohl ich ihn mehrfach angemailt habe,  hat er sich einfach nicht gemeldet. Um was geht es? 2003 hatte ich mal bei Blogger.de ein Blog namens „Bop City“, und obwohl das anscheinend immer noch existiert, gewährt mir Dirk Olbertz nicht den Zugang zu diesem Blog. Mich hätte einfach interessiert, was ich damals geschrieben habe. Danach würde ich das Blog löschen. Habe schon einen Anwalt konsultiert, aber der konnte mir auch nicht groß weiterhelfen. 

Habe gerade die Staatliche Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart angerufen.  Prof. Dr. Lüthy hat mich an eine Dame verwiesen, der ich bereits eine Email geschrieben habe. Leider kam da keine Antwort. Nun wollte ich es mal telefonisch versuchen. Leider war die betreffende Dame heute morgen noch nicht da. Eine Kollegin von ihr hat mir aber die Durchwahl gegeben.

Bemühe mich seit voriger Woche vergeblich, einen bestimmten Facharzt zu erreichen. Wenn ich es über das Kontaktformular bei Doctolib versuche, kommt die Meldung, daß so nur Bestandspatienten Kontakt mit der Praxis aufnehmen können. Per Email war es auch nicht möglich, denn

Und wenn ich es per Telefon versuche, sind alle Mitarbeiter im Gespräch. Da ist guter Rat teuer. Werde, nachdem ich diese Erfahrung schon öfter gemacht habe, den Eindruck nicht los, daß sich die Fachärzte immer mehr regelrecht abschotten.

War jetzt in der Praxis. Die Dame am Empfang hat mir erst einen Termin im November geben wollen; früher hätte man nichts frei. Als sie aber meine Überweisung gesehen hat, hat sie mich angemotzt, ja, das wäre die falsche Diagnose, da müßte ich zu einem Psychiater gehen. Ich wollte den Irrtum aufklären, aber sie blieb stur. So bin ich dann einfach verärgert gegangen und muß mir nun einen anderen Neurologen suchen.

Habe mir in der Apotheke zwei Medikamente – Insulin – besorgt. Die Dame wollte von mir € 20,- Eigenanteil haben. Gottseidank bin ich von der Zuzahlung befreit. Ich habe ihr also meinen Ausweis gezeigt, und dann war es in Ordnung. Aber € 20,- für zwei Medikamente ist schon enorm. Auch die Kaffee-Pads im Supermarkt: 16 Stück für € 3,59. Kurze Zeit waren sie auf € 2,22 reduziert; das wäre imho ein ziviler Preis. Habe auch immer noch keine Antwort auf die Frage, wo das ganze Geld denn hingeht.