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Heute nachmittag

Versuche bereits seit Tagen, die Rechte an folgendem Foto von Robert M. Pirsig zu bekommen – bisher vergeblich. Frage mich, ob das nicht auch einfacher geht.

Habe auf YouTube ein schönes, 3:44 Minuten langes Interview mit Eric Clapton gefunden, das 1989 aufgenommen wurde.

Dieses Jahr werden die Renten um 4,24% erhöht. Leider habe ich nichts davon, weil mir dann einfach die Grundsicherung gekürzt wird. Eine Nachfrage beim Sozialamt brachte im Endeffekt nichts. Derweil dürfen Bundestagsabgeordnete im Einzelfall Millionen dazuverdienen, da wird nichts angerechnet. Bei mir dagegen werden bei einem Dazuverdienst 2/3 abgezogen. Das ärgert mich. Wie heißt es so schön: Die Kleinen hängt man, die Großen läßt man laufen.

Hier spielt Albert Lee „Cocaine“.

Ich muß zugeben, daß ich Albert Lee Eric Clapton vorziehe, seit ich Ricky Scaggs‘ „Country Boy“ gehört habe, auf dem Albert Lee mitspielt. Unglaublich!

Heute morgen

Nochmal kurz zu „Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten“. Dieses Buch war damals, als es erschienen ist, ein Kultbuch, nachdem es, soweit ich weiß, im Vorfeld von über 100 Verlagen abgelehnt wurde. Ich möchte dieses Buch jedenfalls all‘ denen empfehlen, die sich Gedanken über Qualität machen.

Bin heute wieder relativ früh wach – es ist gerade 02:33 Uhr – und trinke meinen ersten entkoffeinierten Milchkaffee. Ob ich nochmal einschlafen kann, weiß ich nicht.

Ich verachte unsere derzeitige Politiker-Klasse, weil sie in erster Linie nicht an die Allgemeinheit, sondern nur an die eigenen Karrieren denkt.

Höre „Warm Valley“ (1940) von Orchester Duke Ellington, gefolgt von „Conga Brava“ (1940) vom selben Orchester.

Duke Ellington 1954. Fotograf unbekannt.

Mache mir Gedanken über den Gitarristen Django Reinhardt, meiner Meinung nach dem Gitarristen überhaupt. Wenn man sich die Sachen anhört, die er aufgenommen hat, muß man bedenken, daß er an der linken Hand lediglich drei gesunde Finger hatte.

Hier ein Beispiel, eine Aufnahme von 1947:

Django Reinhardt spielt hier eine elektrisch verstärkte Archtop. Ab 1947 nahm er praktisch nur noch elektrisch verstärkt auf – eine Tatsache, mit der Puristen so ihre Probleme haben.

Habe wegen der Ausländer-Thematik mit jemandem hier, wo ich wohne, ein sehr gutes Gespräch gehabt. Er hat gemeint, ja, wir würden uns mit der Zeit immer mehr mit Ausländern/Migranten besonders aus arabischen Ländern vermischen, das wäre unausweichlich. Ich sollte eben versuchen, mir das Deutsche zu bewahren. Der Betreffende hat auch gemeint, er würde mich nicht für ausländerfeindlich halten. Ich sehe das auch so. Was ich traurig finde, ist, daß unsere Politiker versuchen, diese Tatsache zu leugnen, obwohl das eigentlich fast nicht mehr geht. Bin, was Politik angeht, sowieso sehr desillusioniert. Da wird mir einfach zuviel gelogen und geheuchelt.

Was z. B. die ganzen Frauen mit Hijab angeht, frage ich mich, warum die sich nicht an deutsche Verhältnisse anpassen. Wir sind hier eben nicht in Saudi-Arabien oder in Syrien oder Afghanistan. Hier sind Haare eben nur Haare.

War beim Trölsch frühstücken. Das habe ich mir heute ausnahmsweise geleistet. Dafür muß ich eben ab jetzt sparen.

Mein Frühstück heute morgen: Lachs, Senf, Rührei, Butter, Brot, Cappuccino. Foto von mir.

War heute morgen im dm-Markt, etwas einkaufen. Wollte auch Mach-3-Klingen von Gilette kaufen, aber da kosten mittlerweile fünf Stück sage und schreibe € 17,95. Ich kenne noch Zeiten, wo sie nur € 11,95 gekostet haben. Frage mich, wo das ganze Geld hingeht und ob diese unverschämte Erhöhung wirklich sein muß. Habe dazu erst bei Procter & Gamble angerufen, wo mir der Herr am Telefon gesagt hat, er könne mir da keine Auskunft geben, ich solle mich an den Händler – also an den dm-Markt – wenden. Und der dm-Markt hat gemeint, ja, die Preise kämen vom Hersteller. So kann man’s auch machen.

Heute nachmittag

War heute mittag in der Vesperkirche, Mittagessen. Das war aber nicht so toll. Neben mir hat eine Frau gesessen, die immer wieder laut gelacht hat. Auch die anderen Leute am Tisch haben von mir keine Notiz genommen. Bin dann nach dem Essen einfach aufgestanden und gegangen und habe meinen Kuchen an einem Stehtisch gegessen.

Duke Ellington bei KFG Radio Studio 1954. Public domain.

Höre mir gerade immer wieder „Flamingo“ (1940) von Duke Ellington an. Die dichten Hamonien, die der Duke da verwendet, sind einfach unglaublich.

Heute morgen

Heute nachmittag um 15 Uhr ist bei uns eine Zusammenkunft wegen Fasching. Es gibt Berliner, Kekse und Kaffee. Wollte eigentlich hingehen. Leider hat es da auch Faschingsmusik. 🙁 Mal sehen, wie das wird.

Dieses Poster hängt bei mir an der Wand. Ich habe es mir mal vor zig Jahren irgendwo gekauft.

„Schaufensterpuppe“ (ca. 2005). Foto von mir.

In der Stadt am Busbahnhof gesichtet:

Wahlplakat der ÖDP.

Ich habe auch genug. Mir können die ganzen Parteien mit ihren leeren Slogans gestohlen bleiben. Sie machen ja sowieso, was sie wollen.

Heute morgen

Es ist 03:52 Uhr, und ich bin bestimmt schon eine halbe Stunde wach. Gestern hat es geschneit. Würde gern ein Foto machen, aber es ist noch zu dunkel. Habe um 05:00 Uhr schließlich doch einen Kaffee getrunken, obwohl ich an sich erst um 07:00 Uhr frühstücken wollte.

„Nardis“ (Ben Sidran rückwärts) ist auf dem Album „Explorations“ von Bill Evans zu finden.

„A Gal In Calico“ wurde vom Glenn Miller Orchestra unter der Leitung von Tex Beneke [voc, ts, ldr] aufgenommen.

Heute abend

Bei den NachDenkSeiten hat es den Artikel „Unsichtbar gemacht – Wie die EU kritische Medien zum Schweigen bringt“.

Zitat:

„Die EU hat kein Zensurministerium. Sie braucht auch keines mehr. Die Arbeit übernehmen inzwischen Algorithmen, Compliance-Abteilungen und Gesetze, die sich so harmlos anhören, dass man kaum glauben mag, wie tief sie in die Öffentlichkeit eingreifen. Wer heute eine Website betreibt, die unbequem ist, spürt diese Veränderung nicht sofort. Es gibt keine Hausdurchsuchung, kein Verbot, keinen Gerichtsbeschluss. Stattdessen sinken die Aufrufzahlen.“—Günther Burbach

Noch ein Foto von mir aus der Zeit zwischen Wirtschaftsgymnasium und Studium, also um 1978:

Das bin ich um 1978. Fotograf unbekannt.

Bei der „Frankfurter Rundschau“ ist ein Artikel erschienen, der die wichtigsten deutschen Umweltaktivisten vorstellt. Ich selbst habe aber den Eindruck, daß diese meist jungen Leute nichts Wesentliches zur Bekämpfung des fortschreitenden Klimawandels beitragen. Was soll das auch, wenn man sich z. B. an der Straße festklebt. Man verärgert die Autofahrer und bekommt vielleicht etwas Medienecho – das war’s aber auch schon.

Auch die bekannteste Klimaaktivistin – Greta Thunberg – hat zwar schon vor der UN gesprochen, aber auch hier die Frage, was es denn im Endeffekt gebracht hat. Jedenfalls ist das Schütten von grüner Farbe in den Canal Grande in Venedig nicht dazu geeignet, das Klima zu verbessern.

Heute nachmittag

Hier ein Foto von mir von anno 1977:

Das ist aus meinem damaligen Studienbuch.

Habe vorhin eine Nachbarn gefragt, was sie macht. Da hat sie mich angefahren, ich würde immer so dumme Fragen stellen etc. pp. Dabei war das eine denkbar harmlose Frage.

Da die Rentenversicherung Bund auf meine Anfrage wegen der Grundsicherung bzw. der Kürzung derselben geantwortet hat, ich solle mich ans „Grundsicherungsamt“ wenden (gemeint war wohl das Sozialamt), habe ich nachgefragt, welchen Sinn denn die Rentenerhöhung hat. Vielleicht komme ich ja so etwas weiter.

Bin angesichts unserer inkompetenten Regierung gespannt, wann es Neuwahlen gibt. Aber: Mit keiner Regierung wird es eine Vermögenssteuer geben. Die AfD will diese sogar – wie auch die Erbschaftssteuer – ganz abschaffen. So werden die Reichen immer reicher und die vielzitierte Schere zwischen Arm und Reich klafft noch weiter auseinander. Das geht so lange, bis die breite Masse sich irgendwann wehrt. Frage mich dabei, ob ich das noch erlebe.

Heute abend

Erfreulicherweise waren heute wieder mehr Besucher auf diesem Blog, siehe die folgende Statistik:

Besucherstatistik für dieses Blog von heute

Ich werde versuchen, in Zukunft nicht nur kritische Beiträge zu posten, sondern auch Positives. Das Nur-Kritische wird leicht zu einem Faß ohne Boden.

Wird es in Europa etwa kühler? Beim Umweltbundesamt habe ich jedenfalls den Artikel „Kippt der Golfstrom und kommt es daher in Europa zu einer Abkühlung?“ entdeckt.

Zitat:

„Ein Zusammenbruch der Atlantischen Ozeanzirkulation würde zu starken Änderungen in den Meeresoberflächentemperaturen führen, die wiederum die ⁠Atmosphäre⁠ sowie die globale Verteilung des Meereises und der Niederschläge beeinflussen. Die Durchschnittstemperaturen auf der Nordhalbkugel, insbesondere in Europa, würden deutlich sinken. So könnte die Durchschnittstemperatur in Nordwesteuropa um 1°C pro Jahrzehnt abnehmen, in Nordeuropa sogar um bis zu 3,5°C pro Jahrzehnt und nach einem Jahrhundert der Abkühlung auf einem Niveau von 5°C bis 15°C unter dem heutigen Niveau verbleiben (Van Westen et al., 2024).“—Umweltbundesamt

Habe ein Schwarz-/Weiß-Foto einer Calla bei einem Fotowettbewerb eingereicht, aber dann leider nichts mehr davon gehört. Schade, eigentlich ist das Foto gar nicht so schlecht.

„Calla“ (2019). Foto von mir.

Dieses Foto habe ich noch mit meiner alten Kodak-Kamera aufgenommen, einer Kodak EasyShare Z 8612 IS, die an sich nicht so toll war. Umso erstaunlicher sind z. T. die Ergebnisse. Auch meine Paris-Fotos und die Fotos von meinem Cuxhaven-Urlaub habe ich mit dieser Kamera gemacht. Zur Zeit habe ich eine DSC-RX100 von Sony, nachdem ich – bin mir aber nach wie vor unsicher, ob das der richtige Schritt war – meine Sony Alpha 7 verkauft habe, hauptsächlich, weil sie mir zu schwer war. Nun ja. Die Alpha 7 war für den Preis, für den ich sie (neu) bekommen habe – mit Zubehör unter € 800,- -, wirklich eine Spitzen-Kamera. Wenn ich mal wieder genügend Geld übrig habe, kaufe ich mir das Nachfolgemodell Sony Alpha 7 II.

Cover © Copyright 2022 by DER SPIEGEL GmbH & Co. KG

Themenwechsel. Beim Amazon.de kann man das Heft SPIEGEL GESCHICHTE 6/2022 „Hitlers treues Volk“ kaufen, das imho gerade jetzt, wo die AfD so im Aufwärtstrend ist, viele Fragen beantworten könnte. Ich blogge zwar immer wieder zur AfD, aber, so meine ich, doch aus einer kritischen Distanz heraus. Ich bin jedenfalls definitiv kein AfD-Wähler. Wenn ich das Geld übrig habe, werde ich mir dieses Heft jedenfalls kaufen, um mir ein eigenes Bild zu machen.

Zitat:

„Der Journalist und Exilant Sebastian Haffner schrieb 1940, es sei vor allem die »loyale Bevölkerung«, die das System stütze. Also jene »40 Prozent« der Deutschen, »die dem Naziregime treu dienen, ohne Nazis zu sein«. Die Mitläufer seien autoritätsgläubig und wünschten sich einen Sieg Deutschlands im Krieg. Im Privaten seien sie »oft anständig, sympathisch und liebenswürdig«, so Haffner. Gleichzeitig würden im Namen dieser zivilisierten Leute Gräueltaten begangen.“—Amazon

Es ist jedenfalls schon ein Phänomen, wie ein verkrachter österreichischer Kunstmaler zum Führer einer ganzen Nation werden konnte.