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Heute morgen

Habe heute nacht etwas geträumt, weiß aber nicht mehr, was, weil ich vergessen habe, es aufzuschreiben. Generell träume ich sehr viel. Im Keller sind bestimmt fünf oder sechs große Leitz-Ordner mit Träumen. Frage mich, ob es irgendwann einmal möglich sein wird, Träume mit Bild und Ton aufzuzeichnen.

Das ist eine Aufnahme vom Anfang der Vierzigerjahre. Gesang: wahrscheinlich Ray Eberle.

Es ist mittlerweile 03:43 Uhr, und ich werde vermutlich nicht mehr einschlafen. Habe mir einen koffeinfreien Kaffee gemacht.

Habe nun wohl schlußendlich die richtige Email-Adresse wegen der Rechte zu „Das Schweigen der Lämmer“ (1991), und zwar eine Adresse bei MGM. Warum ich das alles mache? Das ist eben meine Politik, nachzufragen, bevor ich etwas poste, woran ich nicht die Rechte habe. Habe deswegen bestimmt acht oder neun Emails geschrieben.

Inzwischen ist es 04:00 Uhr. Habe nun also MGM ebenfalls eine Email geschrieben und bin gespannt auf die Antwort.

Wollte mir gerade ein Video bei web.de anschauen, aber womit wurde ich da konfrontiert? Genau, Werbung. Ich würde die ganze Werbung ja am liebsten abschaffen. Sie ist aggressiv und störend.

Muß gerade an die Bettler um den Ludwigsburger Busbahnhof denken, die die Passanten um Geld anbetteln, obwohl das eigentlich verboten ist. Keine Ahnung, woher die kommen, vielleicht aus Rumänien oder Bulgarien. Die Polizei unternimmt da leider nichts. Sehe nur ab und zu ein Polizeiauto über den Busbahnhof fahren, das war’s aber auch schon.

Habe auf der Website der Stanley-Kubrick-Ausstellung ein PDF über das nicht verwirklichte Napoleon-Projekt von Kubrick entdeckt. Kubrick: „I expect to make the best movie ever made“.

Heute nachmittag

Habe jetzt für das Gemälde, das ich in die USA schicken wollte, die Versandkosten bekommen: € 4.890,90 (!) über eine auf den Versand von Kunstwerken spezialisierten Firma. Die haben wohl einen Vogel. Mit DHL kostet es ohne Versicherung € 47,99. Bleibt noch, das Gemälde gut zu verpacken. Wie ich herausfinden mußte, ist es nämlich nicht am schwierigsten, das Gemälde zu malen oder auf Leinwand aufzuziehen, sondern es zu verpacken.

Gemälde von mir, das ich in die USA verschicken möchte.

Meinem Eindruck nach kommt es immer mehr in Mode, daß man, wenn man irgendwelche öffentlichen Stellen wie die Post bzw. DHL anruft, zuerst mit einem KI-Sprachmenü konfrontiert wird. Auch Fachärzte kapseln sich so immer mehr ab. Ich finde diese Entwicklung nicht gut, aber es wird halt trotzdem gemacht.

Habe wegen der Rechte an „Das Schweigen der Lämmer“ (1991) bestimmt fünf oder sechs Emails geschrieben, die aber allesamt zurückgekommen sind. Keine Ahnung, was da los ist. Würde hier gerne ein paar Stills aus diesem Film posten.

Habe jetzt, nachdem ich bei Disney in München angerufen habe, nochmals eine Email verschickt und hoffe, daß diese nicht zurückkommt.

Auf Saatchi Art hat es teilweise Sachen, die von „incredible artists“ für absolut überteuerte Preise angeboten werden. Das zeugt imho lediglich von der enormen Selbstüberschätzung der betreffenden Maler, die nicht einmal die elementarsten Grundlagen der Kunstgeschichte kennen.

Heute morgen

Bin um 03:25 Uhr schon wach und weiß nicht, was ich um diese Zeit machen soll. Trinke meinen ersten Milchkaffee. Da ich gestern so k. o. war, habe ich es leider nicht mehr geschafft, fürs Wochenende einzukaufen. Muß ergo improvisieren. Heute abend gibt es nochmal Spaghetti quattro formaggi.

Spaghetti quattro formaggi. Foto von mir.

Bei uns im Haus ist nämlich ein Pizza-Service. Bestelle dort ab und zu etwas, auch wenn der Besitzer etwas komisch ist.

Bin aus irgendwelchen Gründen auf die Website der französischen „Vogue“ gestoßen. Mein Traum ist es ja, mal in Paris zu leben. Habe bei meinem Paris-Aufenthalt im September 2018 eine Reihe von Fotos gemacht.

Häuser beim Gare de Lyon in Paris.

Die Brassierie „Les Deux Savoie“ beim Gare de Lyon.

Zugang zur Métro. Fotos von mir.

Möchte auch gern fließend Französisch sprechen. Bisher hapert es damit aber noch. Kann zumindest etwas bestellen, aber das war’s auch schon so ziemlich.

Gerade geht mir oft „Laura“ vom Orchester Woody Herman durch den Kopf.

War vorhin beim Bäcker Trölsch, frühstücken.

Mein heutiges Frühstück. Foto von mir.

Habe irgendwo gelesen, daß Stanley Kubrick am Set Pudovkin gelesen hat.

Gerade habe ich mir Teile von „Paris, Texas“ (1984) von Wim Wenders angeschaut, aber das, was ich gesehen habe, fand ich denkbar langweilig.

Heute abend

Bin nach wie vor der festen Meinung, daß es bei uns einfach zu viele Ausländer gibt, wobei ich Ausländer nicht per se meine, sondern bestimmte Ausländer: aus nicht-europäischen Ländern, die sich ganz offensichtlich nicht anpassen wollen, sondern weiterhin ihr eigene Sprache sprechen und die in einer Parallelwelt leben, in der Deutsche keinen Platz haben. Ich würde solche Leute denn auch nie von mir aus ansprechen (und Frauen mit Hijab schon zweimal nicht). Um aufzuzeigen, was ich meine, würde ich diese Leute auch gerne fotografieren, aber dem steht das Recht vom eigenen Bild entgegen.

Da ich gegen die negativen Tendenzen in unserer bundesdeutschen Gesellschaft machtlos bin, suche ich nach einer spirituellen Lösung für mich selbst. Bin dabei auf das 12-Schritte-Programm der AA gestoßen. Ich bin zwar kein Alkoholiker, aber ich kenne das Programm schon eine ganze Weile. Habe auch diverse AA-Literatur, meist auf Englisch. Gerade lese ich in „Came To Believe“ eine Geschichte auf S. 74.

Auszug aus „Came To Believe“ S. 74.

Bin von den Lebensgeschichten der AAs und davon, wie sie einen Höhere Macht für sich entdecken, sehr beeindruckt. In einem deutschen Blog habe ich gelese, AA sei eine Sekte, aber das kann nur jemand schreiben, der sich noch nicht näher mit AA bzw. dem 12-Schritte-Programm beschäftigt hat.

Auszug aus „Came To Believe“ S. 58.

Das 12-Schritte-Programm ist immerhin das weltweit am meisten verbreitete spirituelle Programm, und auch wenn in den Schritten teilweise das Wort „Gott“ vorkommt, ist es eben kein religiöses Programm. Es trifft zwar zu, daß die frühen AAs in Akron, Ohio die Bibel benutzt haben, aber das war 1935, als es das Programm noch nicht gab. Diese frühen AAs waren auch noch mit der 1921 von Frank Buchman gegründeten Oxford Group verbunden. Das war eben die Gründerphase, als es die Bezeichnung Alcoholics Anonymous noch nicht gab. Das sollte erst 1939 kommen, als das Big Book, der Standard-Text der AA, erschien.

Heute morgen

Nochmal kurz zu gestern: Prof. Dr. Lüthy, der die Vorlesung „Grundbegriffe der Kunst“ gehalten hat, die ich besucht habe, war mir sehr sympathisch. Er hat u. a. die „Kritik der reinen Vernunft“ (1787) von Immanuel Kant erwähnt, eines der herausragenden Werke der deutschen Philosophie, das aber leider nicht gerade einfach zu lesen ist.

Ein Auszug:

„Ob die Bearbeitung der Erkenntnisse, die zum Vernunftgeschäfte gehören, den sicheren Gang einer Wissenschaft gehe oder nicht, das läßt sich bald aus dem Erfolg beurteilen. Wenn sie nach viel gemachten Anstalten und Zurüstungen, sobald es zum Zweck kommt, in Stecken gerät, oder, um diesen zu erreichen, öfters wieder zurückgehen und einen andern Weg einschlagen muß; imgleichen wenn es nicht möglich ist, die verschiedenen Mitarbeiter in der Art, wie die gemeinschaftliche Absicht erfolgt werden soll, einhellig zu machen: so kann man immer überzeugt sein, daß ein solches Studium bei weitem noch nicht den sicheren Gang einer Wissenschaft eingeschlagen, sondern ein bloßes Herumtappen sei, und es ist schon ein Verdienst um die Vernunft, diesen Weg womöglich ausfindig zu machen, sollte auch manches als vergeblich aufgegeben werden müssen, was in dem ohne Überlegung vorher genommenen Zwecke enthalten war.“—Immanuel Kant

Hier ein Beitrag, den ich in der derzeitigen Diskussion um das Thema „Stadtbild“ wichtig finde:

 

Im April 2007 legte ich bei der amerikanischen Seite Photo.net ein Profil an und postete eine Reihe von Fotos. Nun, achtzehn Jahre später, wollte ich dieses Konto wieder löschen – allein das ging nicht. 🙁 Sogar Nachrichten an den Betreiber wurden ignoriert d. h. einfach nicht beantwortet.

Foto von mir auf Photo.net

Bei den NachDenkSeiten ist gestern der Artikel „Unsichtbar gemacht – Wie die EU kritische Medien zum Schweigen bringt“ erschienen.

Zitat:

„Die EU hat kein Zensurministerium. Sie braucht auch keines mehr. Die Arbeit übernehmen inzwischen Algorithmen, Compliance-Abteilungen und Gesetze, die sich so harmlos anhören, dass man kaum glauben mag, wie tief sie in die Öffentlichkeit eingreifen. Wer heute eine Website betreibt, die unbequem ist, spürt diese Veränderung nicht sofort. Es gibt keine Hausdurchsuchung, kein Verbot, keinen Gerichtsbeschluss. Stattdessen sinken die Aufrufzahlen.“

Und:

„Seit Frühjahr 2025 berichten zahlreiche kleine Redaktionen über massive Reichweitenverluste. Die European Federation of Journalists dokumentierte über 80 Fälle, in denen unabhängige Online-Magazine in Europa ihren Betrieb einstellen mussten, weil ihre Inhalte kaum noch auffindbar waren. In Deutschland traf es vor allem spendenfinanzierte Projekte, die keine Werbung schalten.“—Günther Burbach

Ich frage mich gerade, ob da auch dieses Blog betroffen ist, weil die Besucherzahlen vor ein paar Tagen um etwa die Hälfte eingebrochen sind und ich mir das nicht erklären kann1.

Besucherstatistik dieses Blogs von gestern

1 Habe mir die Beiträge vom 19.10.2025 noch einmal durchgelesen, aber da war nichts besonders Auffälliges, worauf ich diesen Einbruch zurückführen könnte.

Heute morgen

Habe heute nacht (wie immer) etwas geträumt, kann mich aber nicht mehr daran erinnern. Wenn ich den Traum nicht sofort aufschreibe, ist er wieder weg. Schade! Es ist jetzt 04:52 Uhr, und ich trinke meinen ersten Milchkaffee (mit Koffein, da der decaf mir ausgegangen ist). Will heute mittag mit meiner Betreuerin1 kochen. Es gibt Bratkartoffeln, Spinat und Rührei.

Rottenburg am Neckar (Marktplatz). Foto: Marlies Wagner. Lizenz: CC BY-NC-ND.

Ich komme ursprünglich ja aus Rottenburg am Neckar, wo ich bis 1978 gewohnt habe. Bin dann wegen meines Studiums nach Stuttgart gezogen, wo ich die nächsten 31 Jahre gelebt habe. Ein paar Details:

  • 1960 – 1964: Kindergarten (Rottenburg)
  • 1964 – 1967: Grundschule (Rottenburg)
  • 1967 – 1973 Realschule (Rottenburg)
  • 1973 – 1977: Wirtschaftsgymnasium (Tübingen)
  • 1978: Umzug nach Stuttgart

Habe gerade gesehen, daß ich – ganz unerwartet – über StayFriends eine Nachricht von G., meinem ehemaligen Nebensitzer in der Realschule bekommen habe.

Hatte ein Erfolgserlebnis, und zwar war ich beim Bäcker Katz, einen Kaffee trinken, als sich ein Ausländer an den Nebentisch gesetzt hat. Er hat etwas zu mir gesagt, und ich habe geantwortet. Da war auf einmal ein Kontakt da, und der Mann war mir wirklich sympathisch. Das fehlt mir bei den ganzen Ausländern in der Myliusstraße und rund um den Busbahnhof: Da ist kein Kontakt da; deshalb sind sie mir so unsympathisch.

1 Das ist keine gesetzliche Betreuerin, sondern eine Betreuerin im betreuten Wohnen, wo ich seit 9 ¾ Jahren lebe.

Mein Apartment von außen.

Das Haus, in dem ich wohne. Fotos von mir.

Heute abend

Habe meine Benutzerseite in der deutschen Wikipedia angelegt. Komme mittlerweile nach etwa einem Monat auf 38 Bearbeitungen.

Cover des „Rock-Lexikons“ von Schmidt-Joos/Graves. © Copyright 1973 by Rowohlt Verlag. Mit freundlicher Genehmigung.

Nachdem ich in der Wikipedia die Seite über den Autor Barry Graves1 entdeckt habe, hat mich das daran erinnert, daß ich das zu Recht berühmte „Rock-Lexikon“ von 1973 immer noch habe. Ich habe es mir 1974 – mit dem Hendrix-Cover – gekauft, um in der Schule, was Pop- und Rock-Musik angeht, mitreden zu können. Das war dann auch kein Problem, weil ich mich dank diesem Buch nach einer Weile wahrscheinlich besser auskannte als die meisten meiner Mitschüler. Dabei ist es interessant, nach so vielen Jahren diverse Artikel über dieses Buch zu lesen, die allerdings – und das liegt leider am schlechten Webdesign – z. T. kaum zu entziffern sind. So hat eine Seite weiße Schrift auf gelbem Grund. Eine andere Seite listet tatsächlich alle 60 in dem Buch vorgeschlagenen LPs bzw. Doppel-LPs auf. Einige dieser Platten habe ich mir damals auch gekauft; teilweise besitze ich sie heute noch.

Zitat:

„Die Bedeutung dieses Buches ist heute, in Zeiten von WWW, von You Tube, Spotify & Co kaum noch zu begreifen. Das papierne Buch war damals nicht nur die erste, sondern schlicht und einfach die einzige Möglichkeit, im deutschsprachigen Raum komprimiertes Überblickswissen über populäre Musik zu bekommen.“—ukulele

Ja, damals gab es ja noch kein Internet, und erst heute wird mir klar, was für ein Glück ich hatte, daß ich auf dieses Buch gestoßen bin. Ich habe es mir in einer Tübinger Buchhandlung gekauft, weil ich in Tübingen aufs Wirtschaftsgymnasium gegangen bin.

Themenwechsel. Vor einigen Jahren habe ich mal per Zufall den ACT Moon Browser entdeckt, und überraschenderweise gibt es den unter einer anderen Adresse immer noch. Man kann sich hier die gesamte Mondoberfläche, und zwar Vorder- und Rückseite, in verschiedenen Auflösungen anschauen. Die Fotos stammen, wenn ich mich recht erinnere, von der Clementine-Sonde.

Der ACT Moon Browser. © Copyright 1994, 2025 by NASA.

Und noch ein Foto vom Mond, und zwar die 3D-Ansicht des ACT Moon Browsers:

Foto © Copyright 1994, 2025 by NASA.

1 Bis heute dachte ich, das wäre ein Engländer, bis ich las, daß er eigentlich Hans Jürgen Deutschmann hieß.

Heute morgen

So, heute morgen bin ich schon um 00:30 Uhr aufgewacht, dann aber nochmal eingeschlafen. Inzwischen ist es 03:35 Uhr. Habe gerade StayFriends besucht und meiner ehemaligen Mitschülerin R. eine Nachricht geschrieben.

Zwei Fotos von mir: 1977 (links) und 2018 (rechts).

Habe mich mehr oder weniger aus Versehen bei WordPress.com angemeldet. Wollte sehen, was man da a) mit einem kostenlosen Account und b) mit der Bezahlversion1 machen kann. Aber – ein Wermutstropfen – ich soll mich mit Google2 (das ich gekündigt habe) anmelden.

Habe gerade gesehen , daß 93,7% aller Besucher dieses Blogs mit Firefox und unter Linux surfen.

Die VHS Ludwigsburg bietet, wie ich gerade gesehen habe, einen Kurs mit dem Titel „Linux statt Windows“ an. Anmeldeschluß ist der 18.10.2025. Und – wenn wir gerade dabei sind – die VHS Stuttgart bietet einen Einsteigerkurs für den Umgang mit WordPress an. Für Leute, die schon Erfahrung mit WordPress haben, gibt es am 31.01.2026 einen Aufbaukurs. Kostenpunkt – wie auch der Einsteigerkurs – € 92,-. U. U. können Interessierte einen Nachlass von bis zu 40% bekommen.

1 Das wären von € 9,- bis € 70,- pro Monat (!). Das ist doch gesponnen. Ich bezahle bei meinem Provider € 21,- pro Jahr. Und der Business-Plan kostet pro Jahr € 300,-. Ich glaube, die haben nen Vogel.

Und – wie ich gerade gesehen habe, die Enterprise-Version von WordPress.com kostet – ich glaube, meinen Augen nicht zu trauen – sage und schreibe USD 25.000. Das ist grob das 1200-fache von dem, was ich bezahle. Ich meine, geht’s noch?

Und: Hinter WordPress.com steht die Firma Automattic mit CEO Matt Mullenweg.

Matt Mullenweg. Pressefoto.

Ich glaube, ich werde jetzt WordPress-Designer. Da kann man ja richtig Geld machen. Man muß nur wissen, wie. Merke: Wenn man astronomische Preise verlangt (und wohl auch bekommt), dann wirkt das „professionell“. Wie wäre es denn mit einer WordPress-Site für € 1.250,- aufwärts? Nein? Ok, ich muß mich erst in die Templates einarbeiten, erst dann kann ich solche Preise verlangen. Bisher kann ich eigentlich nur ein WordPress-Blog aufsetzen.

2 Es geht aber auch ohne Google.

Heute morgen

Also, das mit dem Durchschĺafen klappt noch nicht so ganz. 🙁 Es ist jetzt erst 01:41 Uhr. Habe gestern StayFriends angemailt, ob sie meine Gold-Plus-Mitgliedschaft nicht wieder freischalten können. Ich habe diese nämlich bis 31.07.26 bezahlt.

Zwei Fotos1 von mir: 1977 (links) und 2018 (rechts)

Cover von „Pop History, Vol. 1“. © Copyright by Polydor.

Eric Clapton war 1977 mein Vorbild, wie man unschwer sehen kann (lange Haare, Koteletten und Schnurrbart). Das Jahr davor hat mir ein Schulkamerad diese Doppel-LP verkauft, und besonders die Live-Aufnahmen haben es mir damals angetan, so daß Cream zu einer meiner Lieblingsgruppen wurde. Ich hatte denn auch in der Folge bis auf „Goodbye Cream“ alle Platten dieser Gruppe.

Habe mir vorgenommen, heute weiter in „Deutschland schafft sich ab“ zu lesen.

Bin mit meinem Intenet-Provider bisher sehr zufrieden, zumal er sehr günstig ist. Überlege, ob ich mir zusätzlich zu WordPress noch ein CMS installieren soll, um meine Django-Reinhardt-Site wieder online zu stellen.

Eingangsseite (Ausschnitt) meiner Django-Reinhardt-Site „Djangology“

Bin aber am Überlegen, ob ich es mit WordPress als CMS versuchen soll, bevor ich mich in ein neues CMS einarbeite. Muß mich eben ins Thema „Websites mit WordPress“ einlesen.

Leere Seite in WordPress

Ich glaube, mich tiefer in WordPress einzuarbeiten ist wahrscheinlich sinnvoller als ein neues CMS wie TYPO3 oder Joomla! zu lernen.

Okay, hier entsteht also meine (alte) neue Site „Djangology“. Kämpfe noch mit dem Theme „Twenty-Thirteen“, aber ich sage mir: Es kann nur besser werden. 😉

1 Das linke Foto ist aus meinem Studienbuch. Ich hatte damals gerade an der Uni Stuttgart mit Informatk angefangen. Das rechte Foto habe ich beim Photo-Planet in Stuttgart machen lassen.

Heute nachmittag

Mir ist heute wieder bewußt gewordern, wie unglaublich komplex unsere Welt ist.

Suche seit bestimmt einer Woche (bisher vergeblich) einen passenden Karton für folgendes gerahmtes Foto:

Gerahmtes Foto. Eigenes Werk.

Entweder muß ich 100 Kartons kaufen oder es ist eine Maßanfertigung für € 40,-. Habe PosterXXL, wo ich das Foto gekauft habe, angeschrieben, ob die mir nicht ausnahmsweise einen einzelnen Karton verkaufen könnten.

Beim Deutschlandfunk hat es eine Sendung zu Open Source bzw. Alternativen zu kommerzieller Software. Ich benutze ja seit nunmehr 23 Jahren Linux, und das einzige Programm, das ich mir in den letzten zehn Jahren gekauft habe, war CrossOver Linux, weil unter Wine nicht alle – vor allem neuere – Windows-Programme laufen. Aktuell habe ich es aber nicht mehr installiert. Seit mein Schwager mir eine DVD mit Ubuntu MATE – ich glaube, es war 20.04 LTS – gebrannt hat, benutze ich es – zuerst etwas skeptisch – viel lieber als das klassische Ubuntu. Ich verstehe auch nicht, daß Linux nur einen Marktanteil von ein paar Prozent hat, fühle ich mich damit doch wesentlich wohler als mit Windows. Wenn Linux auch auf allen PCs vorinstalliert wäre, würde das vermutlich ganz anders aussehen.

Und zu den Vorurteilen bezüglich Linux muß ich sagen, daß ich weder Treiberprobleme1 noch zu wenig Auswahl bei der Software habe. Der Ubuntu-Paketmanager Synaptic listet 87.464 Pakete (!) auf, die man sich installieren kann. Darüber hinaus gibt es im Internet von vielen Open-Source-Programmen .deb-Pakete, die man sich mit gdebi installieren kann (sudo gdebi [Paketname].deb). Und – ja – was die Linux-Konsole angeht: Die meisten Sachen mache ich entweder mit Synaptic oder mit gdebi. Imho braucht man vielleicht zwanzig, fünfundzwanzig Befehle, wenn man doch mal mit der Konsole (Shell)2 arbeiten muß. Das ist wirklich überschaubar. Ein sehr nützliches Programm, das die Arbeit mit der Shell vereinfacht, ist der Midnight Commander (sudo apt install mc), der an den Norton Commander unter Windows angelehnt ist. Da kann man Dateien verschieben, kopieren, löschen oder sich anzeigen lassen. Und dann kann man im Internet suchen3, wenn man einen Befehl nicht weiß. Wenn die benötigte Software (incl. Linux) schon vorinstalliert ist, besteht meiner Ansicht nach kein großer Unterschied zwischen Windows und Linux. Die alte Stadtbücherei in Stuttgart hatte im 1. Stock auch ein paar PCs mit Linux für die Besucher, und das hat meiner Ansicht nach gut funktioniert.

1 Ich habe sowohl einen Linux-Treiber für meinen Samsung-Drucker – einen Xpress 2026M Laserdrucker – als auch einen Treiber für meine Grafikkarte – eine NVIDIA GeForce GT 710/PCIe/SSE2 – gefunden. 

2 Ein paar Befehle fürs Arbeiten mit der Shell:

  • cd [Verzeichnis] Zu einem bestimmten Verzeichnis gehen (Bsp.: cd Downloads; es genügt auch cd Down*)
  • cd .. Eine Verzeichnisebene runter in Richtung /
  • sudo mc Den Midnight-Commander mit Root-Rechten aufrufen
  • clear Den Inhalt der Shell löschen
  • sudo apt install [Programm] Ein Programm installieren
  • sudo gdebi [Paket].deb Ein .deb-Paket installieren
  • ps aux Die laufenden Prozesse auflisten. Nützlich z. B., wenn sich ein Programm aufgehängt hat. Anschließend kill [Nummer des Prozesses]
  • lsusb Listet alle USB-Geräte auf
  • display [Bild] Nach der Installation von ImageMagick ein Bild anzeigen. Ich habe auch bei LinuxNews einen Artikel über ImageMagick unter Linux geschrieben
  • display ruft das GUI (grafische Benutzeroberfläche) von ImageMagick auf 
  • chmod a+x Macht ein Programm oder Script ausführbar
  • ls -al Listet alle Dateien innerhalb eines Verzeichnisses auf
  • [Programmname] Startet ein installiertes Programm (Bsp.: firefox)
  • sudo ./[Programmname] Führt ein (z. B. heruntergeladenes) Programm oder Script mit Root-Rechten aus 

3 Ich habe ganz bewußt nicht „googeln“ geschrieben, denn ich versuche, von der Abhängigkeit von Google wegzukommen. So habe ich in Firefox als Suchmaschine DuckDuckGo eingestellt.