Schlagwort-Archiv: Gemälde

Heute morgen

Habe heute nacht etwas geträumt, weiß aber nicht mehr, was, weil ich vergessen habe, es aufzuschreiben. Generell träume ich sehr viel. Im Keller sind bestimmt fünf oder sechs große Leitz-Ordner mit Träumen. Frage mich, ob es irgendwann einmal möglich sein wird, Träume mit Bild und Ton aufzuzeichnen.

Das ist eine Aufnahme vom Anfang der Vierzigerjahre. Gesang: wahrscheinlich Ray Eberle.

Es ist mittlerweile 03:43 Uhr, und ich werde vermutlich nicht mehr einschlafen. Habe mir einen koffeinfreien Kaffee gemacht.

Habe nun wohl schlußendlich die richtige Email-Adresse wegen der Rechte zu „Das Schweigen der Lämmer“ (1991), und zwar eine Adresse bei MGM. Warum ich das alles mache? Das ist eben meine Politik, nachzufragen, bevor ich etwas poste, woran ich nicht die Rechte habe. Habe deswegen bestimmt acht oder neun Emails geschrieben.

Inzwischen ist es 04:00 Uhr. Habe nun also MGM ebenfalls eine Email geschrieben und bin gespannt auf die Antwort.

Wollte mir gerade ein Video bei web.de anschauen, aber womit wurde ich da konfrontiert? Genau, Werbung. Ich würde die ganze Werbung ja am liebsten abschaffen. Sie ist aggressiv und störend.

Muß gerade an die Bettler um den Ludwigsburger Busbahnhof denken, die die Passanten um Geld anbetteln, obwohl das eigentlich verboten ist. Keine Ahnung, woher die kommen, vielleicht aus Rumänien oder Bulgarien. Die Polizei unternimmt da leider nichts. Sehe nur ab und zu ein Polizeiauto über den Busbahnhof fahren, das war’s aber auch schon.

Habe auf der Website der Stanley-Kubrick-Ausstellung ein PDF über das nicht verwirklichte Napoleon-Projekt von Kubrick entdeckt. Kubrick: „I expect to make the best movie ever made“.

Heute nachmittag

Habe jetzt für das Gemälde, das ich in die USA schicken wollte, die Versandkosten bekommen: € 4.890,90 (!) über eine auf den Versand von Kunstwerken spezialisierten Firma. Die haben wohl einen Vogel. Mit DHL kostet es ohne Versicherung € 47,99. Bleibt noch, das Gemälde gut zu verpacken. Wie ich herausfinden mußte, ist es nämlich nicht am schwierigsten, das Gemälde zu malen oder auf Leinwand aufzuziehen, sondern es zu verpacken.

Gemälde von mir, das ich in die USA verschicken möchte.

Meinem Eindruck nach kommt es immer mehr in Mode, daß man, wenn man irgendwelche öffentlichen Stellen wie die Post bzw. DHL anruft, zuerst mit einem KI-Sprachmenü konfrontiert wird. Auch Fachärzte kapseln sich so immer mehr ab. Ich finde diese Entwicklung nicht gut, aber es wird halt trotzdem gemacht.

Habe wegen der Rechte an „Das Schweigen der Lämmer“ (1991) bestimmt fünf oder sechs Emails geschrieben, die aber allesamt zurückgekommen sind. Keine Ahnung, was da los ist. Würde hier gerne ein paar Stills aus diesem Film posten.

Habe jetzt, nachdem ich bei Disney in München angerufen habe, nochmals eine Email verschickt und hoffe, daß diese nicht zurückkommt.

Auf Saatchi Art hat es teilweise Sachen, die von „incredible artists“ für absolut überteuerte Preise angeboten werden. Das zeugt imho lediglich von der enormen Selbstüberschätzung der betreffenden Maler, die nicht einmal die elementarsten Grundlagen der Kunstgeschichte kennen.

Heute abend

„Impromptu“ wurde 1951 aufgenommen. Besetzung: Django Reinhardt [g-el], Bernard Hulin [tp], Hubert Fol [as], Raymond Fol [p], Pierre Michelot [b], Pierre Lemarchand [dr].

Habe bei mir im Apartment insgesamt sechs Gemälde, die alle noch aus der Zeit von vor dreißig Jahren sind. Habe sie nicht verkauft, weil sie a) doch mehr als ein bischen an Mark Rothko bzw. Ad Reinhardt erinnern und ich b) mich einfach nicht gut verkaufen kann. Es widerstrebt mir, z. B. einem Galeristen gegenüber irgendwelche Sachen zu erfinden und die Gemälde zu „erklären“. Imho erklären sie sich selbst.

Eines der Gemälde in meinem Apartment. „Ohne Titel“; 1995/96; Packpapier auf MDF-Platte aufgezogen; gerahmt.

2011 habe ich auch mal versucht, mit Inkscape und dem Gimp digitale Gemälde zu kreieren. Hier ein Beispiel:

„Ohne Titel“. Software: Gimp und Inkscape.

Bei Saatchi Art werden weit schlimmere Sachen für tausende von Euros angeboten. Ich kann Saatchi Art deshalb auch nicht guten Gewissens empfehlen. Das ist z. T. wirklich sehr, sehr dilettantisch. Auch bei anderen Plattformen kann ich mich nur wundern, was die Leute da z. T. für exorbitante Preise anbieten. Merke: Man muß nichts können, man muß nur von sich überzeugt sein. Da ist nicht einmal das fundamentalste Wissen um die Kunstgeschichte vorhanden. Ich finde das mehr als nur traurig.

Heute nachmittag

Nach der Vesperkirche habe ich heute ca. eine Viertelstunde am Busbahnhof warten müssen. Um mich herum fast nur Ausländer. Frage mich, wie das denn weitergehen soll. Sind wir jetzt so weit, daß man sich als Deutscher gar nicht mehr zu diesem Thema äußern darf?

Höre „Warm Valley“ (1940) vom Orchester Duke Ellington, gefolgt von „Conga Brava“ (ebenfalls 1940) vom selben Orchester.

Habe wegen untenstehendem Gemälde bei einer Restauratorin nachgefragt. Das hätte ich eigentlich gleich machen sollen, weil sie sich da viel besser auskennt als ich. Ich möchte das Gemälde in die USA verschicken und verhindern, daß es auf dem Transportweg Schaden nimmt. Besonders die Oberfläche ist sehr sensibel.

Ein Gemälde von mir. „Ohne Titel“; ca. 1995/96; Acryl auf Packpapier; auf Nessel aufgezogen und gerahmt.

Dieses Gemälde ist zwar teilweise von Ad Reinhardt beeinflußt, aber eben nur teilweise. Zu der Zeit, als ich solche schwarzen Bilder gemalt habe, habe ich spätabends im Dunkeln Spaziergänge gemacht und mich mit den Farbeffekten – jedenfalls das, was um diese fortgeschrittene Uhrzeit noch zu sehen war – in der Dunkelheit beschäftigt. Damals bin ich auch zu der Erkenntnis gekommen, daß Farbe nichts Konstantes ist, sondern daß sie vom einfallenden Licht abhängt. Ich habe damals – 1995 und 1996 – auch ein Tagebuch geführt, wo ich solche Gedanken zu Papier gebracht habe.

Ein Auszug aus meinem Tagebuch.

So lautet die Anwort auf die Frage, welche Farbe die Blätter eines Baumes bei Dunkelheit haben, üblicherweise „natürlich grün, man sieht das eben nur nicht“. Das ist aber der Irrtum. Ich bin durch fortgesetzte Überlegung zu dem Schluß gekommen, daß das, was wir Farbe nennen, eine Funktion des einfallenden Lichts ist. So müßte man korrekterweise antworten: „Bei Dunkelheit sind die Blätter eines Baumes schwarz.“ Ein Grenzfall sind dabei allerdings Dinge, die auch bei Tageslicht schwarz sind. Ein anderer Grenzfall ist ein fensterloser Raum ohne jede Lichtquelle. Gegenstände in diesem Raum haben, wenn man meine obige Definition anwendet, logischerweise entweder a) überhaupt keine Farbe oder sind b) absolut schwarz. Ich tendiere aber eher zu a), weil ja in diesem Fall kein einfallendes Licht vorhanden ist. Genauso könnte man fragen, was die ICs in einem Computer bei ausgeschaltetem Strom für einen Spannungspegel haben (high oder low). Robert M. Pirsig meint dazu: überhaupt keinen, sondern einen sog. Mu-Zustand.

Heute nachmittag

Gemälde von mir

Möchte obenstehendes Germälde ins Ausland verschicken, aber insbesondere die richtige Verpackung ist sehr schwierig. Habe bei einer Recherche gesehen, daß entsprechende Kartons leicht € 60,- und mehr kosten, und das kann ich mir nicht leisten. Fragt sich also, was tun?

War heute vormittag in der Stadt, aber was mir wieder aufgefallen ist, sind die vielen Ausländer: an der Haltestelle, im Bus, auf der Straße, in der Wilhelmsgalerie. Habe der Stadt Ludwigsburg deswegen eine Email geschrieben, aber bisher keine Antwort erhalten. Die stecken eben den Kopf in den Sand – so kann man’s auch machen. Das ist eben der sprichwörtliche rosa Elefant im Wohnzimmer. Fragt sich, wie lange das gut geht.

Heute nachmittag

Habe zwangsweise eine Blog-Pause einlegen müssen, weil mein PC nicht mehr hochgebootet hat. Jetzt geht er Gottseidank wieder; ich muß morgen jedoch das Innere mit dem Staubsauger reinigen. Dachte schon, ich müßte den PC zur Reparatur geben.

Und, ebenfalls gestern: Habe auf 𝕏 eine Nachricht von einer Daniella Morgan bekommen, angeblich die rechte Hand von Elon Musk. Das Ganze war eine Einladung zu einem Raketenstart; außerdem sollte ich einen Tesla-Truck im Wert von $ 100.000,- USD bekommen. Allerdings hätte ich $ 1.300,- USD für „Administration“ bezahlen sollen. Das war dann wohl auch der eigentlich Zweck dieser Nachricht. Die $ 100.000,- hätte ich gut brauchen können, habe aber abgesagt, da ich a) kein Auto brauche und außerdem b) keine $ 1.300,- habe. Auf Englisch heißt das wohl „scam“.

War dann mittags in der Innenstadt von Ludwigsburg, erst im al Oğlu, ein Menemen (€ 7,-) essen, das ist eine türkische Eierspeise. Dann habe ich mir den neu eröffneten Arsenalplatz angeschaut, war aber enttäuscht, weil da abgesehen von Rasen auf der einen Seite praktisch kein Grün vorhanden ist. Dafür jede Menge Steinplatten und ein paar Wasserfontänen auf der einen Seite zur Wilhelmstraße hin. Schade, daß ich meine Sony nicht dabei hatte, sonst hätte ich ein paar Fotos gemacht.

Habe vorhin eine Weile mit ein paar Nachbarn zusammengesessen. Eine Frau – N. – macht u. a. Karaoke, und sie hat sich mit einer anderen Frau über eine Gruppe unterhalten, die anscheinend gerade en vogue ist. Es ging da u. a. um Konzert-Tickets. Ich konnte da gar nicht folgen, und höchstwahrscheinlich gefällt mir die Musik auch nicht. Bin ja der Ansicht, daß wir uns derzeit in einer kreativen Talsohle befinden.

Sahra Wagenknecht. Pressefoto.

Habe Sahra Wagenknecht vor etwa einer Woche folgende Email geschickt:

„Sehr geehrte Frau Wagenknecht,

ich beschäftige mich schon eine ganze Weile mit unserem
politischen System und frage mich, wieso Sie sich das antun, da immer noch mitzumachen? Zu mir: Ich bin 67 Jahre
alt und seit 2002 berentet. Ich wollte eigentlich bei der letzten Bundestagswahl das BSW wählen, mußte aber
kurzfristig ins Krankenhaus, so daß ich nicht zur Wahl gehen konnte. Ich betreibe ein systemkritisches
Blog
, schreibe aber immer weniger über Politik. Gerade wieder habe ich einen Versuch gemacht, ob das Sozialamt € 150,-
übernehmen würde, da ich an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart in Kunstgeschichte als
Gasthörer teilnehmen kann. Das kostet € 150,-. Das Sozialamt hat das mit Hinweis auf den Regelsatz abgelehnt. In
diesem Regelsatz sind nun beschämende € 2,03 pro Monat für Bildung vorgesehen. Als ich das moniert
habe, hat man mich überall nur auflaufen lassen, ob eben beim Sozialamt, beim BMAS und bei der Berliner Hotline
für Grundsicherung. Mein Eindruck: Das sind regelrechte Abwimmel-Strukturen, das kann man gar nicht anders
sagen. Vor diesem Hintergrund meine Frage an Sie ganz oben.  Sie sind sicher viel beschäftigt, aber vielleicht
kann ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin von Ihnen mir antworten.

Grüße,

Claus Cyrny, Ludwigsburg bei Stuttgart“

Bin so froh, daß mein PC wieder läuft. Schalte ihn jetzt nicht mehr ab, bis mir ein Bekannter (hoffentlich) morgen hilft, ihn zu reinigen.

„Ohne Titel“ (1996; Acryl auf Papier, auf Leinwand bzw. danach auf Keilrahmen aufgezogen und gerahmt). Foto von mir. 

Frage mich, was ich mit obigem Gemälde anfangen soll, das, wenn auch nicht bewußt, an die „black paintings“ von Ad Reinhardt angelehnt ist. Etwa bei Saatchi Art verkaufen? Keine Ahnung. Rein technisch gesehen ist es jedenfalls sehr ordentlich gemacht. Könnte, wenn ich mir andere Bilder auf Saatchi Art anschaue, ohne schlechtes Gewissen € 1.500,- bis € 2.500,- verlangen, Versand inclusive. Würde es in einer Holzkiste verschicken, da es schon fertig gerahmt ist. Zum Hintergrund: Ich bin damals – 1996 – oft spätabends spazieren gegangen und habe mich intensiv mit den Farbeffekten bei Nacht beschäftigt. Ich habe damals am Rande von Stuttgart-Möhringen gewohnt, und da hatte es zwischen Möhringen und Sonnenberg Wiesen mit Obstbäumen und Felder. Da war auch – um nur ein Beispiel zu nehmen – von Kaltental herauf so ein Lichtschein aus gebrochenem Orange zu sehen. Ich kann jedenfalls sagen, daß  ich nicht bewußt versucht habe, Ad Reinhardt zu kopieren.

Heute nachmittag

Beim „Stern“ lautet die Überschrift eines Artikels von Florian Schillat „SPD attackiert Merz für soziale Kürzungspläne“.

Zitat:

„Es ist schwer erträglich, wie Herr Merz versucht, Menschen mit Behinderungen sowie Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen gegeneinander und gegen die Allgemeinheit auszuspielen“, sagte die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dagmar Schmidt dem stern.—Florian Schillat

Meine Schwester hat mir gestern gesagt, daß die Höhe des Bürgergeldes angepaßt werden soll, da es zu hoch sei. Wird damit – so frage ich mich – auch die Grundsicherung bei der Altersrente von der Höhe her reduziert? Keine Ahnung. Der oben verlinkte Artikel beim „Stern“ geht darauf nicht näher ein.

Themenwechsel. Ich möchte hier ja ein Foto von vier Gemälden von Anton Stankowski posten, die mir – ich muß es zugeben – nach anfänglicher Skepsis immer besser gefallen. Auch bei anderen – nicht bei allen – Gemälden dieses Malers scheint sich mir der Zugang erst nach und nach zu erschließen.

Habe das Relief, das gerade auf meiner Staffelei steht, rot bemalt. Leider ist mir die Farbe ausgegangen. Eine neue Flasche (250 ml) kostet € 14,-. Dabei habe ich gerade nur noch € 10,- pro Tag zur Verfügung. Weiß ehrlich gesagt nicht, was ich da machen soll.

Relief III (rot) auf der Staffelei. Foto von mir.

Die Rillen oben sollen schwarz werden. Davor muß ich das Rote aber nochmal übermalen, damit die Farbe richtig deckt. Kann zwar meinen nächsten Umschlag – ich verwahre das Geld für den laufenden Monat in fünf Umschlägen: 1. Woche, 2. Woche, 3. Woche, 4. Woche und Rest des Monats – anbrechen, aber damit verschiebt sich das Problem nur, und einen Dispo aufnehmen will ich nicht, weil ich da früher immer Probleme mit der Bank bekommen habe. Und dann sollte ich – wie eine Nachbarin heute nachmittag bemerkt hat – wieder mal zum Friseur gehen. Kostenpunkt: € 23,-. Tja, das Geld.

Habe gerade ein Foto in einer Mappe auf meinem Computertisch liegen.

„Ohne Titel“ (2005; Kamera: Canon AE-1, Film: Fujichrome Sensia 200; Bearbeitung: Gimp). Eigenes Werk.

Wäre schön, wenn ich mal ein Foto verkaufen würde, damit ich meine Kosten hereinbekomme. Wollte „Unkosten“ schreiben, aber mein früherer BWL-Lehrer (1973 – 1977) hat uns darauf hingewiesen, daß das Quatsch wäre. Das war im Wirtschaftsgymnasium in Tübingen-Derendingen. Habe danach angefangen, in Stuttgart Informatik zu studieren, was ein großer Fehler war, weil ich in Mathe nie besonders gut war. Außerdem habe ich infolge eines Mißverständnisses erst am 1. Dezember angefangen zu studieren, als das halbe Semester schon vorbei war. Habe mich dann nach zwei Semestern exmatrikuliert. Danach habe ich nach einer Zeit der Arbeitslosigkeit ein paar Jahre gejobbt und habe dann beim IB Stuttgart eine Ausbildung zum Informationselektroniker gemacht, die ich auch abgeschlossen habe.

Heute nachmittag

Im Zuge meines Interesses an einem Gasthörerstudium in Kunstgeschichte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart habe ich mir die Zugangsbedingungen durchgelesen. U. a. ist da eine praktische Eignungsprüfung vorgesehen, wobei ich mir noch nicht sicher bin, ob die auch für Gasthörer verbindlich ist. Dabei bin ich aus irgendeinem Grund auf den Maler Georg Baselitz gekommen, zu dem ich aber ein sehr kritisches Verhältnis habe. So finde ich, daß die Tatsache, daß er seine Bilder verkehrt herum malt, nichts weiter als eine persönliche Marotte ist. Wenn man die Bilder umdreht (aber auch so), wird deutlich, daß Herr Baselitz überhaupt nicht gut zeichnen (und auch nicht gut malen) kann. Wie er sich dadurch, soviel ich weiß, ein Schloß leisten kann, ist mir schleierhaft. Ich nehme an, daß das der Tatsache zuzuschreiben ist, daß heutzutage alles möglich ist. Man muß nicht viel können; man muß – leider – nur originell sein. Ich bitte hier auch um Verständnis, daß ich aus copyright-rechtlichen Gründen keine Abbildung eines Werkes von Herrn Baselitz posten kann. Interessierte verweise ich hierbei auf Google.

P. S.: Ich muß zugeben, daß mir ein paar seiner Bilder durchaus gefallen, z. B. „Schlafzimmer“ – wenn man sie umdreht. Trotzdem bleibe ich, was den Großteil seiner Bilder bei dem hier Gesagten. Und: Das mit dem Auf-dem-Kopf-stehen verstehe ich immer noch nicht, es tut mir wirklich leid. Ich sehe darin einfach eine verkauftsträchtige Marotte.