Schlagwort-Archiv: Gimp

Heute morgen

„Ohne Titel“ (ca. 2005). Kamera: Canon AE-1; Film: Fujichrome Sensia 200. Bearbeitung: Gimp. Foto von mir.

In dieser Sendung der Talkshow „Maischberger“ wurde u. a. von Donald Trump geredet, aber imho war das eine so seichte Angelegenheit, daß man sich das hätte sparen können. Über eine mögliche Psychose Trumps hat keiner der Beteiligten geredet. Auch die Drohung von der „Auslöschung einer ganzen Zivilisation“ wurde meinem Eindruck nach nicht besonders ernst genommen.

Lenke mich ab, indem ich Musik höre:

Heute morgen

Bin schon wieder so früh (04:34 Uhr) auf und habe mir meinen ersten entkoffeinierten Milchkaffee mit einem Schuß Sahne gemacht. Will von nun an erst um 07:00 Uhr frühstücken, koste es, was es wolle.

Gestern habe ich erfahren, daß es nun den Gimp 3.20.0 zum Herunterladen gibt. Ich benutze aber noch die alte Version 2.10.36, weil ich mich mit der wohler fühle. Außerdem habe ich noch gimp-gap sowie die FX-Foundry installiert.

Dieses Jahr im November werde ich seit 30 Jahren Grafik machen. Nicht eingerechnet ist ein erster Versuch mit Photoshop von 1994. Im November 1996 bekam ich nach einer Zeit der Arbeitslosigkeit einen Job bei debis Systemhaus. Das lief über Zeitarbeit – ein Kapitel für sich1.

Das Logo von debis Systemhaus. Quelle: Wikipedia.

Email an Marcel Pauly vom „Spiegel“:

„Guten Abend Herr Pauly,

ich habe von Ihnen den Artikel „Mehr als elf Millionen Euro mit unklarer Herkunft“ gelesen. Nun wollte ich, angeregt durch die NachDenkSeiten von Albrecht Müller, einmal nachfragen, ob der „Spiegel“ nicht mal eine Serie zu dem brisanten Thema „Vermögensverteilung in Deutschland“ bringen könnte, oder sind die Reichen und Superreichen tabu? Es wird immer nur auf den Bürgergeldempfängern herumgehackt. Das finde ich nicht so zielführend.

Mit freundlichen Grüßen,

Claus Cyrny“

Habe die Wohnungstür aufgemacht, um etwas durchzulüften und kann draußen die Vögel hören.

Möchte ja der einen rumänischen Bettlerin helfen, die nach einer Pause von mehreren Monaten wieder in der Ludwigsburger Myliusstraße bettelt. Laut eigener Aussage schläft sie im Stuttgarter Stadtpark. Habe nun erfahren, daß da die Wohnungsnotfallhilfe Ludwigsburg zuständig ist.

Entwurf einer CinePaint-Schachtel. Grafik von mir. Software: Blender.

Habe ja 2021 ein paar Monate an dem Open-Source-Projekt CinePaint mitgearbeitet. Habe da vor allem Grafik gemacht. Die obige Schachtel wurde von einer Schachtel Cheerios inspiriert. Irgendwie geht es mit diesem Projekt aber nicht so richtig vorwärts. Schon vor Jahren (!) wurden Versionen für macOS und Linux angekündigt, aber bis heute hat sich da nichts getan, so daß ich mich frage, ob an diesem Projekt überhaupt noch gearbeitet wird.

Noch vierzig Minuten bis zum Frühstück. Puuuh! 😉

Im Zuge meine Therapieplatzsuche habe ich von der Techniker erfahren, daß ich zuerst zu einer Sprechstunde kommen muß, wo ich ein PTV11-Formular bekomme, mit dem ich erst einen Therapieplatz suchen kann. Frage mich aber, ob das nicht einfacher geht. Es wird eben alles immer bürokratischer statt einfacher. Der angebliche Bürokratieabbau ist eine einzige Lüge.

Sehe gerade, daß draußen vor meinem Fenster lauter Ausländer – teils in in traditioneller Kleidung – vorbeidefilieren. Meine Vermutung ist, daß sie von dem islamischen Zentrum weiter oben kommen. Ist das die Zukunft?

Email an das Ludwigsburger Busunternehmen LVL Jäger:

„Sehr geehrter Herr Thiede,

ich wende mich noch in einer Sache an Sie, und zwar geht es um Fahrgäste , die im Bus laut telefonieren. Wenn ich etwas sage, bekomme ich oft eine dumme Antwort, und die Leute telefonieren seelenruhig weiter. Kann man da denn gar nichts machen? Ich finde, der technische Fortschritt stößt dann an seine Grenzen, wenn Bürger – hier: Fahrgäste – darunter leiden.

Mit freundlichen Grüßen,

Claus Cyrny“

Keine Antwort. 

Vorhin war im Bus schon wieder ein Fahrgast, ein gewisser Guido, der den ganzen Bus – Linie 413 – beschallt hat. Das ist eben der Trend: Immer lauter, immer rücksichtsloser. Die ganze Gesellschaft bewegt sich in eine ungute Richtung, aber die Verantwortlichen wiegeln nur ab.

Bei LVL Jäger hat es einen Artikel über den Busfahrer Mustafa Özyakan, der ein eineinhalbjähriges Mädchen gerettet hat.

Dieser Busfahrer ist meiner Ansicht nach aber die Ausnahme. Die meisten Busfahrer dieses Unternehmens sind denkbar unfreundlich. Grüßt man sie, kommt meistens nichts zurück. Die leben nur auf, wenn ein Kollege einsteigt; dann sind sie wie verwandelt.

Eine Initiative, auf die ich vor ein paar Tagen gestoßen bin, sind die „Friends of Attention“.

1 Die betreffende Zeitarbeitsfirma war Manpower in Stuttgart. Beim Einstellungsgespräch war die Chefin sehr freundlich, ich könnte mich jederzeit an sie wenden. Ich war dann ein ganzes Jahr bei debis, wo ich zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Internet machte. Als das Jahr um war, bekam ich einen weiteren Einsatz, der aber nur etwa zwei Wochen dauerte. Da Manpower anschließend keinen weiteren Einsatz für mich hatte, wollten die, daß ich Urlaub nehme, aber ich hatte meinen ganzen Jahresurlaub bereits genommen. Nun sollte ich kündigen, obwohl Manpower mich laut Vertrag auch bezahlen mußte, wenn ich keinen Einsatz hatte. Da fing Manpower an, Dinge zu behaupten, die einfach nicht gestimmt haben, und am Ende kündigten sie mir.

Heute nachmittag

Habe im Zuge der aktuellen BILD-Werbung „Kauf kein Kack“ eine BILD-kritische Grafik entworfen, aber ein Anwalt des DMV hat mir dringend davon abgeraten, diese hier zu posten. Na gut, ich hatte das ja schon geahnt. Frage mich aber schon, ob man denn langsam alles schlucken muß? Finde ja auch, daß sich unsere Gesellschaft nicht unbedingt zu ihrem Vorteil verändert.

Hintergrund mit gimp-gap freistellen

Noch etwas im Hinblick auf meinen neulich veröffentlichten Artikel zum Freistellen mit gimp-gap: In ein oder zwei Kommentaren zu diesem Artikel wurde der Zauberstab bzw. Freistellen nach Farbe erwähnt. Ich habe das probiert, aber ich finde nach wie vor, daß es mit der Bluebox des Gimp (zu finden über Video > Bluebox ... ) am schnellsten geht.

Im Vorwort zu „Deutschland schafft sich ab“ schreibt Thilo Sarrazin wiederholt davon, daß wir immer dümmer werden. Wo ist aber die Statistik, die dies belegen würde1? So ist es einfach nur ein Vorurteil.

1 Habe mit meiner Schwester telefoniert, die Schulpsychologin ist, und sie hat mir bestätigt, daß die Kinder immer dümmer würden. Sie hat mich auch auf Manfred Spitzer vom Universitätsklinikum Ulm hingewiesen, der zu diesem Themenkomplex eine Reihe von Büchern (u. a. „Digitale Demenz“) veröffentlicht hat.

Heute abend

Ausgekeyter grüner Hintergrund im Gimp 2.10.36

Zu diesem Thema habe ich auch einen Artikel für die LinuxNews geschrieben.

Zu den russischen Drohnen: Kommt es soweit, daß der Bündnisfall eintritt und es zum Krieg Russlands gegen die NATO kommt? Wie dem auch sei, ich wehre mich jedenfalls gegen diese Schwarz-Weiß-Malerei: Hier die „gute“ NATO, dort das „böse“ Rußland. Die USA haben sich auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert, und ich bezweifle, daß der chronische Lügner Trump ein geeigneter Verhandlungspartner für Putin ist. Ich fasse es auch nicht, daß so jemand – und gleich zweimal – zum Präsidenten gewählt wird.

Diese dauernden Nachrichten von StayFriends nerven mich langsam. Habe denn auch fast alle dementsprechenden Optionen deaktiviert.

Prof. Dr. Harald Lesch. Foto: ZDF/Jacqueline Krause-Burberg. Mit freundlicher Genehmigung.

Noch zum (möglichen) Krieg fällt mir das Zitat von Prof. Dr. Harald Lesch ein:

“ … und ich hab‘ den Eindruck, daß wir in hundert Jahren vielleicht wieder ganz leidvoll erfahren haben werden, daß wir nur aus Katastrophen lernen werden. Was anderes kriegen wir offenbar nicht hin.“—Harald Lesch

Frage mich, weshalb unsere Regierung nicht auf solche Leute hört. Schade nur, daß Herr Lesch anscheinend nur selten auf Emails antwortet.

Thilo Sarrazin. Foto: Nina Gerlach; eigenes Werk. Lizenz: CC BY-SA 4.0.

Weiter in der Lektüre von „Deutschland schafft sich ab“. Also, ich kann mir nicht helfen, aber ich habe den Eindruck, daß in diesem Buch ein Vorurteil nach dem anderen kommt. So postuliert der Autor u. a., daß die Deutschen immer dümmer werden. Thilo Sarrazin behauptet da immer wieder einfach Dinge, ohne Belege dafür beizubringen, und er ist dafür ja auch zu Recht heftig kritisiert worden. Etwa, daß eine unausgewogene Mahlzeit das geistige Leistungsvermögen „erheblich vermindert“. Das kann ja jeder sagen, aber den Beweis bleibt Herr Sarrazin schuldig. Ich würde dazu sagen, das ist einfach Quatsch. Und so geht es weiter.

Heute vormittag

Versuche seit bestimmt einer Stunde, das Resynthesizer-Plug-in für den Gimp zu installieren. Habe schließlich ein AppImage gefunden und dieses auch installiert. Das Dumme ist nur, daß ich nicht weiter weiß, da es unter Filter > Abbilden im Gimp nicht auftaucht. 🙁

Mehr Infos zum Resynthesizer-Plug-in findet ihr auch bei GitHub (engl.). Habe gerade bei PIXLS.US gepostet und hoffe, daß mir da jemand einen Tip geben kann.

Die Holanka Bar im Wittwer von außen. Foto von mir

Wollte heute eigentlich nach Stuttgart fahren, aber das ist mir gerade einfach zuviel. Vielleicht liegt das daran, daß ich schon um 01:36 Uhr aufgewacht bin und danach nicht mehr geschlafen habe.

Eine der jungen Frauen, die in der Holanka Bar arbeiten. Foto von mir

Ein älterer Herr in der Holanka Bar. Foto von mir

Ferdinand von den LinuxNews hat mir vorgeschlagen, einen Artikel über die WordPress-Migration vom Internet-Provider zum lokalen Server (localhost) zu schreiben. Mal sehen, ob ich das hinbekomme.

Heute abend

Bin mit dem Hintergrund, den ich transparent machen will, nicht wirklich weitergekommen und habe deshalb bei WordPress.org gepostet. Hoffe, daß mir da jemand weiterhilft.

Bilder in der Seitenleiste dieses Blogs

Habe es dank einem netten Benutzer bei WordPress.org hinbekommen. Der Code:

body .widget {
  background-color: transparent;
}

War da, wo ich wohne beim offenen Treff, wo es Kaffee gibt und man sich unterhält oder etwas spielt. Auf einmal kommt da ein Nachbar in Frauenkleidern herein. Das hatte der schon mal gemacht, und ich dachte, daß es dabei bleiben würde. Man hat mir geraten, ihn doch mal selber darauf anzusprechen. Tja. Ich gebe zu, daß ich da so meine Schwierigkeiten habe. So langsam gibt es doch nichts, was es nicht gibt. Frage mich, wo das hinführen wird.

Trauere meinem alten Blog bei Google kaum mehr nach. Jetzt bin ich wenigstens mein eigener Herr, und mein Daten werden nicht – wie es in der Wikipedia heißt – an die NSA weitergegeben.

Das Interface von Eclipse 3.1.4 PE unter Ubuntu MATE 24.04

Hatte mir ja eigentlich vorgenommen, mich in Eclipse 3.1.4 PE einzuarbeiten, aber die letzten Tage bzw. die ganze letzte Woche habe ich praktisch nichts in der Richtung gemacht. 🙁 Mir fehlen auch die Fotos, die sich fürs Compositing eignen. Zudem war/bin ich mit diesem neuen Blog beschäftigt. Darüber hinaus ist es aber eigentlich ein Glücksfall, daß ich dieses über 20 Jahre alte Programm für mich entdeckt habe1. Soweit ich das überblicke, schlägt es, was das Compositing (lies: die Bildmontage) angeht, sogar Photoshop, den es ja nur noch im Abo gibt.

Das Interface des Gimp 2.10.36 unter Ubuntu MATE 24.04

Entgegen der immer wieder aufgetauchten Behauptung, man könne mit dem Gimp „nicht intuitiv arbeiten“, muß ich sagen, daß ich nach nunmehr 23 Jahren sehr wohl intuitiv mit ihm arbeiten kann. Dabei verwende ich den 3-Fenster-Modus. (Mit dem Einfenster-Modus kann ich persönlich nichts anfangen, weil er mir zu unflexibel ist.) Bei drei Fenstern kann ich jedes Fenster dorthin schieben, wo ich es gerade brauche. Außerdem kann ich die Reiter und den Werkzeugkasten weitgehend an meine Bedürfnisse anpassen. Beim Werkzeugkasten kann ich die Icons, die ich nicht brauche, einfach ausblenden. M. W. geht das z. B. in Photoshop nicht.

1 Ich habe das Glück, eine Heft-CD des Magazins PC Direkt von 2002 zu besitzen, auf der eine Trial-Version von Eclipse enthalten ist.

Heft-CD von PC Direkt 03/2002 mit Eclipse 3.1.4 PE

30 Tage ist Eclipse voll funktionsfähig, danach kann man nur noch Bilder mit 1600 x 1600 Pixeln abspeichern. Wer sich für dieses wie ich finde sehr intuitiv zu bedienende Programm interessiert, kann sich an Carsten Aevermann, einen der Entwickler, wenden.

Heute morgen

Bin ganz unerwartet um 01:31 Uhr aufgewacht. Habe gesehen, daß D., eine ehemalige Mitschülerin von der Realschule, mein Profil bei StayFriends besucht hat. Ich hatte ihr eine kurze Nachricht geschrieben; sie hat darauf aber noch nicht geantwortet.

CinePaint-Maskottchen Spot

Habe auf zwei Nachrichten – eine per Email und eine über LinkedIn – an CinePaint-Projektleiter Robin Rowe leider nichts gehört. Ich vermute, daß an CinePaint leider nicht mehr gearbeitet wird. Das letzte Release – CinePaint 1.4.5 für Windows – stammt von 2021.

                                 
Gestern habe ich gelesen, das Interface des Gimp wäre nicht intuitiv. Das kann aber nicht sein, denn ich – ich benutze den Gimp jetzt seit ca. 2003 – kann sehr wohl intuitiv damit arbeiten. Deshalb finde ich so ein Statement nicht sehr hlfreich, zumal es eben keine objektive Aussage ist. Besser fände ich einen Satz wie: Ich kann mit dem Gimp nicht intuitiv arbeiten. Zudem kann man das Interface des Gimp weitreichend an die eigenen Bedürfnisse anpassen.
 

Das Interface des Gimp 2.10.36 so, wie ich es konfiguriert habe. Die ganzen Reiter habe ich dagegen hinüber in den Werkzeugkasten gezogen, etwa so:

 
 
Außerdem habe ich die Icons, die ich nicht benutze, ausgeblendet.
 
Hier eine einfache metallene Kugel mit prozeduralem Shader. Programm: Blender.

Ein Blender-Shader mit Environment Map.

 
Und hier die Nodes:
 

Es ist inzwischen 07:05 Uhr, aber der erste Bus fährt um 08:46 Uhr. Bin heute morgen zwei Tage ohne Süßes.

Habe meinem Bekannten den USB-Stick und die Seriennummer von Windows 11 gegeben. Ob bzw. wann wir das mit dem PC machen, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

War in der Back-Factory, eine latte trinken. Einen Tisch weiter ein junger Mann, der total zusammengesunken am Tisch saß. Er sank immer weiter nach unten, bis sein Gesicht die Tischplatte berührte, dann kam er wieder ein Stück hoch. Das Ganze wiederholte sich ein paarmal. Ich ging schließlich zu ihm hin, aber er hatte Kopfhörer auf. Der Mann an der Kasse meinte nur, ja, der würde jeden Tag kommen und wäre immer so. Einmal hätte er, wenn ich das richtig verstanden habe, auch rumgeschrieen. Gott, wo leben wir denn langsam? War der Mensch auf Drogen?

Dann, an der Bushaltestelle, eine Frau, die mir so ein Jesus-Pamphlet geben wollte. Ich lehnte dankend ab. Sie unterhielt sich dann eine ganze Weile mit einer anderen Frau, die neben mir auf der Bank saß. Anscheinend war die Frau auf der Bank eine Zeugin Jehovas, und so diskutierten sie über Jesus und die Bibel. Ich bin schließlich aufgestanden und habe mich weiter weg gesetzt.

Heute morgen

Möchte ja aktuell eine Deutschlandfahne mit Falten hinbekommen.Das Ergebnis sieht aber (noch) nicht so überzeugend aus:

Versuch, in Blender 4.4.3 eine Deutschlandfahne zu modeln und zu rendern

Ok, ich habe bisher noch praktisch keine Erfahrung mit sculpting, und das sieht man auch. Mit der Zeit müßte das aber deutlich besser werden. Die Vorlage habe ich im Gimp 2.10.36 erstellt, und zwar mit Filter > G’MIC-QT … > Pattern > Satin:

Im Gimp 2.10.36 gerenderte Falten

Ganz grob soll die Grafik so aussehen:

Deutschland-Fahne. Software:Gimp 2.10.36

Trinke meinen ersten Milchkaffee (mit Koffein). Es ist mittlerweile 04:19 Uhr.

Versuche, mich ins Sculpting mit Blender 4.4.3 einzuarbeiten:

Pinsel fürs Sculpting in Blender 4.4.3

Heute nachmittag

So, wie es aussieht, kann ich Corel PHOTO-PAINT 9 für Linux abschreiben. Es ist eben schon so alt (2001), daß es auf modernen Linux-Systemen nicht mehr läuft. Schade! Habe leider nicht mal einen Screenshot.

À propos G’MIC für den Gimp: Habe G’MIC zwar im Gimp 2.10.36 installiert, benutze es aber so gut wie nicht. Mir reichen die Filter, die der „normale“ Gimp hat, an sich aus. Ausnahme ist FX-Foundry > Photo > Effects > Cross processing effect …

Calla unbearbeitet (links) und nach Anwendung des Filters cross processing (rechts). Foto von mir.

G’MIC besteht aus 18 Kategorien mit z. T. bis zu zehn Unterkategorien, und dann in diesen Unterkategorien vielleicht je zehn, fünfzehn Filter. Frage mich, ob das sein muß. Ich würde mir für den Gimp eine überschaubare Anzahl von Filtern wünschen, die dann aber von der Qualität her top sind (siehe Photoshop).

Das Interface von G’MIC

Ein imho ganz nützlicher Filter (zu finden in Filter > G’MIC-QT … > Pattern > Satin):

G’MIC-Filter Satin

Dafür braucht man normalerweise ein 3D-ProgrammDagegen finde ich es nicht so gut, wenn man da mit einem G’MIC-Filter die Mona Lisa verhunzt, etwa so:

Wenn das jemand mit einem Bild von Andy Warhol machen würde, bekäme er Probleme. Und warum? Andy Warhols Arbeiten sind – anders als die von Leonardo da Vinci- copyright-geschützt, auch wenn Warhol seinerseits copyright-geschützte Fotos verwendet hat1, ohne den Fotografen bzw. die Fotografin anzugeben. Ein anderes Beispiel ist die Ungarin Flóra Borsi. Auch sie hat in ihren Serien „Selfie“ und „Time Travel“ fremde Fotos bearbeitet – auch hier, ohne die Quelle anzugeben. Und sie ist damit anscheinend sehr erfolgreich:

Abgesehen von besagten Serien („Selfie“ und „Time Travel“) kann ich mit den Arbeiten von Flóra Boris allerdings wenig bis gar nichts anfangen. Sie sind mir einfach zu sehr auf Effekte ausgelegt.

1 Richter John G. Koeltl entschied bei Warhol auf fair use. Was sagt uns das? Man muß als Künstler nur skrupellos genug sein, dann hat man Erfolg.

Heute nachmittag

Waldbrände in Spanien. Bild: Reuters.

Nachdem Prof. Dr. Harald Lesch in seinem Video „Die Welt in 100 Jahren“ schon prophezeiht hat, daß Spanien und Portugal durch den Klimawandel unbewohnbar werden, habe ich vorhin auf der Seite der „Zeit“ ein Video gesehen, in dem die aktuellen Waldbrände in Spanien thematisiert werden. Wußte nicht, daß es schon so ernst ist.

Was mir bei den Gimp-Webseiten im Netz unangenehm auffällt, ist dieser „Hobby-User-Look“, wie z. B. auf der Seite der Gimp-Werkstatt:

Screenshot der Seite der Gimp-Werkstatt

Man beachte den Gartenzwerg und das Sofa. So wird das einfach nichts mit der Professionalität, und dann erübrigt sich auch die Frage, was besser sei, der Gimp oder Photoshop.

Es scheint jedoch, als ob ich mit meiner Kritik z. B. des Textwerkzeuges des Gimp allein dastehen würde. Es dürfte m. Ansicht nach nicht sein, daß dasselbe mehr oder weniger aus der Leinwand (engl.: canvas) herausrutscht, so daß man die verschiedenen Parameter gar nicht mehr verstellen kann.

Verrutschtes Textwerkzeug im Gimp 3.0.4   

Daszu kommt noch, daß diese Parameter sowohl im Textwerkzeug auf der Leinwand als auch in den Werkzeugeinstellungen zu finden sind. Dann geht das beliebte Spiel los: „Wo stelle ich was ein?“ Im Textwerkzeug oder in den Werkzeugeinstellungen? Zudem muß der Text mit [Strg]+[A] immer ausgewählt sein. Das zusammengenommen ist eben alles andere als komfortabel.

Screenshot: Zwei verschiedene Textfarben. Welche ist jetzt wohl die richtige?