Schlagwort-Archiv: Gitarre

Heute morgen

Bin schon wach – es ist 01:37 Uhr – und höre „Moon Over Cuba“ (1940) von Orchester Duke Ellington. Komponiert wurde dieses Stück von Juan Tizol [valve-tb].

Duke Ellington 1954. Fotograf unbekannt.

Habe gerade etwas auf meiner elektrischen Harley Benton gespielt. Ich habe da aber immer noch das Problem, daß Leersaiten mitklingen, und ich habe den Bogen noch nicht ganz raus, wie ich die abdämpfe.

Meine HB-35 von Harley Benton. Foto von mir.

Heute morgen

Es ist 03:25 Uhr, und ich bin vor vielleicht zehn Minuten aufgewacht. Habe geträumt, daß ich eine sehr schöne großformatige Zeichnung von mir bei mir hatte und diese rahmen lassen wollte. Da war diese Zeichnung aber auf einmal weg. Die Frauen im Geschäft haben mir dann für eine ähnliche Zeichnung einen klotzigen Rahmen angeboten. Das habe ich aber entrüstet abgelehnt.

Das ist die erste Cream-Doppel-LP, die ich – das war 1976 – im Wirtschaftsgymnasium einem Mitschüler abgekauft habe.

Cover © Copyright by Polydor.

In der Folge bin ich dann zu einem absoluten Cream-Fan geworden und habe mir, als ich mein Motorrad verkauft hatte, meine erste Gitarre gekauft, eine Konzertgitarre. Hatte dann fast alle Cream-Platten: „Fresh Cream“, „Disraeli Gears“, „Wheels of Fire“ sowie „Live Cream“, Vol. 1 und 2. Insbesondere Eric Clapton war mein Held. Folgerichtig habe ich mir dann 1978 meine erste elektrische Gitarre gekauft, eine Gibson SG sowie einen Burman-Pro-501-Verstärker und ein Wah-/Volume-Pedal von Morley.

Aktuell habe ich eine ES-335-Kopie von Harley Benton sowie einen Boss-Katana-Verstärker.

Meine HB-35 von Harley Benton. Foto von mir.

Mittlerweile ist es 04:13 Uhr, und ich werde vermutlich nicht mehr einschlafen.

War heute morgen um 08:45 Uhr bei der Friedenskirche in Ludwigsburg. Hatte mich da als ehrenamtlicher Helfer gemeldet. Leider war die Kirche zugeschlossen, so daß ich unverrichteter Dinge wieder zurückgefahren bin.

Heute nachmittag

Versuche bereits seit Tagen, die Rechte an folgendem Foto von Robert M. Pirsig zu bekommen – bisher vergeblich. Frage mich, ob das nicht auch einfacher geht.

Habe auf YouTube ein schönes, 3:44 Minuten langes Interview mit Eric Clapton gefunden, das 1989 aufgenommen wurde.

Dieses Jahr werden die Renten um 4,24% erhöht. Leider habe ich nichts davon, weil mir dann einfach die Grundsicherung gekürzt wird. Eine Nachfrage beim Sozialamt brachte im Endeffekt nichts. Derweil dürfen Bundestagsabgeordnete im Einzelfall Millionen dazuverdienen, da wird nichts angerechnet. Bei mir dagegen werden bei einem Dazuverdienst 2/3 abgezogen. Das ärgert mich. Wie heißt es so schön: Die Kleinen hängt man, die Großen läßt man laufen.

Hier spielt Albert Lee „Cocaine“.

Ich muß zugeben, daß ich Albert Lee Eric Clapton vorziehe, seit ich Ricky Scaggs‘ „Country Boy“ gehört habe, auf dem Albert Lee mitspielt. Unglaublich!

Heute abend

Beim „Rolling Stone“ hat es einen dieser Polls: die 250 besten Gitarristen. Ich habe mit diesen Polls aber so meine Probleme, wenn z. B. weder John McLaughlin noch Django Reinhardt auf einem der ersten Plätze auftauchen. Darüber hinaus: Was heißt denn „der beste“? Der schnellste oder der vielseitigste oder was-weiß-ich? Und daß George Harrison (Platz 31) ein besserer Gitarrist sein soll als Eric Clapton (Platz 35) ist auch schwer zu glauben.

Und dann auf dem ersten Platz natürlich Jimi Hendrix. Ich finde ihn eben auch überschätzt. Er hat zwar die elektrische Gitarre revolutioniert, aber er hatte eben auch seine schwachen Momente – gerade live. Und wo ist Rory Gallagher? Auf Platz 275. Welcher – Verzeihung – Idiot hat diesen Poll erstellt? Oder Johnny Winter auf Platz 166. My! Mein Fazit: Man kann diese ganzen Polls getrost vergessen, denn ich vermute mal, daß bei zehn verschiedenen Leuten auch zehn verschiedene Polls herauskommen.

Heute morgen

Nochmal kurz zu „Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten“. Dieses Buch war damals, als es erschienen ist, ein Kultbuch, nachdem es, soweit ich weiß, im Vorfeld von über 100 Verlagen abgelehnt wurde. Ich möchte dieses Buch jedenfalls all‘ denen empfehlen, die sich Gedanken über Qualität machen.

Bin heute wieder relativ früh wach – es ist gerade 02:33 Uhr – und trinke meinen ersten entkoffeinierten Milchkaffee. Ob ich nochmal einschlafen kann, weiß ich nicht.

Ich verachte unsere derzeitige Politiker-Klasse, weil sie in erster Linie nicht an die Allgemeinheit, sondern nur an die eigenen Karrieren denkt.

Höre „Warm Valley“ (1940) von Orchester Duke Ellington, gefolgt von „Conga Brava“ (1940) vom selben Orchester.

Duke Ellington 1954. Fotograf unbekannt.

Mache mir Gedanken über den Gitarristen Django Reinhardt, meiner Meinung nach dem Gitarristen überhaupt. Wenn man sich die Sachen anhört, die er aufgenommen hat, muß man bedenken, daß er an der linken Hand lediglich drei gesunde Finger hatte.

Hier ein Beispiel, eine Aufnahme von 1947:

Django Reinhardt spielt hier eine elektrisch verstärkte Archtop. Ab 1947 nahm er praktisch nur noch elektrisch verstärkt auf – eine Tatsache, mit der Puristen so ihre Probleme haben.

Habe wegen der Ausländer-Thematik mit jemandem hier, wo ich wohne, ein sehr gutes Gespräch gehabt. Er hat gemeint, ja, wir würden uns mit der Zeit immer mehr mit Ausländern/Migranten besonders aus arabischen Ländern vermischen, das wäre unausweichlich. Ich sollte eben versuchen, mir das Deutsche zu bewahren. Der Betreffende hat auch gemeint, er würde mich nicht für ausländerfeindlich halten. Ich sehe das auch so. Was ich traurig finde, ist, daß unsere Politiker versuchen, diese Tatsache zu leugnen, obwohl das eigentlich fast nicht mehr geht. Bin, was Politik angeht, sowieso sehr desillusioniert. Da wird mir einfach zuviel gelogen und geheuchelt.

Was z. B. die ganzen Frauen mit Hijab angeht, frage ich mich, warum die sich nicht an deutsche Verhältnisse anpassen. Wir sind hier eben nicht in Saudi-Arabien oder in Syrien oder Afghanistan. Hier sind Haare eben nur Haare.

War beim Trölsch frühstücken. Das habe ich mir heute ausnahmsweise geleistet. Dafür muß ich eben ab jetzt sparen.

Mein Frühstück heute morgen: Lachs, Senf, Rührei, Butter, Brot, Cappuccino. Foto von mir.

War heute morgen im dm-Markt, etwas einkaufen. Wollte auch Mach-3-Klingen von Gilette kaufen, aber da kosten mittlerweile fünf Stück sage und schreibe € 17,95. Ich kenne noch Zeiten, wo sie nur € 11,95 gekostet haben. Frage mich, wo das ganze Geld hingeht und ob diese unverschämte Erhöhung wirklich sein muß. Habe dazu erst bei Procter & Gamble angerufen, wo mir der Herr am Telefon gesagt hat, er könne mir da keine Auskunft geben, ich solle mich an den Händler – also an den dm-Markt – wenden. Und der dm-Markt hat gemeint, ja, die Preise kämen vom Hersteller. So kann man’s auch machen.

Heute morgen

Ich glaube, ich muß mich damit abfinden, daß ich so früh aufwache. Gerade ist es erst 02:34 Uhr.

Der Buchautor („Das Gitarrenbuch“) und Gitarrist Alexander Schmitz hat mir mal vor Jahren geschrieben, Django Reinhardt wäre mit der elektrischen Gitarre nie richtig zurechtgekommen. Ich finde dafür aber keinerlei Belege. Ich verweise nur auf Aufnahmen wie „Vendredi 13“ von 1947, dem Jahr, als Django Reinhardt das Gros seiner Aufnahmen mit elektrischer Gitarre eingespielt hat. Das ist so unglaublich, was er da spielt (und nur mit zwei gesunden Fingern). Darüber hinaus hätte Django Reinhardt, wenn er wirklich mit der elektrischen Gitarre nicht zurechtgekommen wäre, diese wieder gegen die akustische Selmer eingetauscht. Dagegen war die elektrische Gitarre seit 1947 sein Hauptinstrument.

Django Reinhardt 1946 im New Yorker Club „Aquarium“. Foto: William P. Gottlieb/Ira and Leonore S. Gershwin Fund Collection, Music Division, Library of Congress.

Die Gitarre, die Django Reinhardt auf dem Foto spielt, ist übrigens eine schwedische Levin Deluxe, die Fred Guy vom Duke Ellington Orchestra gehörte.

Habe mir heute morgen überlegt, ob ich einer Partei mal eine kritische Email schreiben soll, aber da kommt ja nichts zurück. Die ganzen Email-Adressen sind anscheinend nur zur Dekoration da.

Heute morgen

Jodie Foster 2002. Foto: Imago

Laut „Elle“ hat Jodie Foster einen IQ von 132. Ich bin aber, was diese ganzen IQ-Tests angeht, sehr skeptisch. Kreativität wird da z. B. gar nicht gemessen. Auch sprachliche Begabung wird durch die IQ-Tests nicht abgedeckt. Das soll aber nicht heißen, daß Jodie Foster keine hochintelligente Frau ist.

„Now I Know“ wurde vermutlich 1944 aufgenommen.

„Symphonie“ wurde in der Session vom 13. November 1947 aufgenommen. Besetzung: Django Reinhardt [g], Gérard Lévéque [cl], Eugène Vées [g-rhythm], Emmanuel Soudieu [b] und André Jourdan [dr].

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Habe wegen obigem Foto den VVS angemailt, was das soll, diese Leute mit den weit aufgerissenen Augen.

Zitat aus der Antwort:

“ Unser Ziel war es, die Vielfalt unserer Fahrgäste auf eine moderne, plakative Art zu zeigen – mit einem visuellen Augenzwinkern, das auffällt und Spaß macht.“—Michael Terbeck vom VVS

Was soll daran denn bitte „Spaß machen“? Für mich ist das ein Zeichen des Niedergangs unserer Gesellschaft, aber wie üblich stehe ich da wahrscheinlich allein da, und vermutlich können nur älterer Leute nachvollziehen, was ich meine.