„Ohne Titel“ (2011). Software: Inkscape und Gimp. Eigenes Werk.
„Flamingo“ ist eine Aufnahme vom Duke Ellington Orchestra von 1940. Gesang: Herb Jeffries.
Nochmal zu Saatchi Art und verwandten Websites. Das Problem ist, daß es da imho viel zuviel Dilettantismus gibt. Eine evt. Qualitätskontrolle fehlt völlig. Zudem vermisse ich bei den ausgestellten Exponaten auch das elementarste Wissen um die Kunstgeschichte gerade der abstrakten Kunst (lies: Malerei). Und: Diese Exponate werden oft zu grotesk überhöhten Preisen angeboten. Hier wäre imho eine Kontrolle angebracht, damit nicht so viel Schrott gepostet wird. Mir scheint auch bei vielen Malern die Einstellung vorzuherrschen: Ja, wenn ich nicht malen kann, dann male ich eben abstrakt, da kann ich machen, was ich will, und da merkt es keiner.
Via „Backnanger Kreiszeitung“ habe ich den deutschen Fernsehfilm „Louma – Familie ist kein Kinderspiel“ entdeckt, der angeblich – ich zitiere – ein „famos gespielter Mix aus Komödie und Tragödie“ sein soll. Habe da kurz reingeschaut, aber da war er wieder, der Kardinalfehler im deutschen Film: Man merkt eben, daß die Schauspieler nur spielen. Ich frage mich, wieso der Regisseur Mark Monheim damit durchkommt. Ich bin ja nach wie vor der Meinung, daß wir uns in einer Phase der künstlerischen Stagnation befinden, wobei der Film im angelsächsische Raum spürbar besser davonkommt. Die deutschen Schauspieler scheinen allesamt auf dieselbe – und dieselbe schlechte – Schauspielschule gegangen zu sein. Haben die Deutschen nicht so etwas wie das Actors Studio in New York? Oder wie Stanislawski oder Pudowkin? Nein? Von Stanley Kubrick wird gesagt, er hätte am Set Pudowkin gelesen. Er wird schon gewußt haben, warum.
Konstantin Sergejewitsch Stanislawski 1900. Public Domain.
Inzwischen ist es 05:58 Uhr, und ich gehe demnächst zu Yorma’s , einen Kakao trinken. Kostenpunkt: € 2,-. Bei den im Regelsatz enthaltenen € 6,51 pro Tag verbleiben mir also € 4,51 für Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Thilo Sarrazin hat ja gemeint, man könne sich vom Regelsatz abwechslungsreich und gesund ernähren, aber hat er das mal 18 Jahre lang versucht? Das bezweifle ich doch sehr.
Immer wird nur – von seiten der Politiker jedenfalls – auf den Bürgergeldempfängern herumgehackt, als wären sie Bürger zweiter Klasse1. Was ist aber beispielsweise mit jemandem, der sich für € 18.400,- eine Rolex kauft? Das ist kein Problem. Ich könnte von diesem Geld aber ein Jahr leben.
Immer, wenn ich nach Hause komme, fällt mein Blick auf ein Wahlplakat der „Grünen“, das Herrn Özdemir zeigt. Das erinnert mich daran, daß auch die „Grünen“ sich nur halbherzig2 für den Umweltschutz einsetzen. Und die Lieferung von Waffen in Kriegsgebiete ist auch kein Problem mehr.
Noch ein digitales Gemälde von mir, hier in gThumb.
1 Ich frage mich, ob das nicht mit dem in Artikel 3 Grundgesetz verankerten Gleichheitsgrundsatz kollidiert. Zudem hat – was aber absolut realitätsfern ist – Frank-Walter Steinmeier in seiner Weihnachtsansprache 2019 gesagt: „Bürger erster oder zweiter Klasse gibt es nicht.“ Nett, nicht?
2 Ich sage ja nicht, daß die „Grünen“ sich gar nicht für den Umweltschutz einsetzen, aber das geht eben alles viel zu langsam. Konsequenz sieht anders aus. Und angenommen, Deutschland hätte – hypothetisch – null Emissionen, was ist dann mit den USA oder Rußland oder China? Eben. Zudem tragen wir weltweit mit ich glaube gerade mal 2% zur globalen Erwärmung bei.
Ich konnte es gerade kaum glauben, als ich auf die Uhr geschaut habe. Dachte, es wäre vielleicht vier Uhr morgens, dabei ist es erst 01:47 Uhr. Mein Nachbar H. ist auch schon wach. Ich habe ihn gerade draußen gesehen, als ich die Wohnungstür zum Durchlüften aufgemacht habe.
Mein Nachbar H. Foto von mir.
Wir kommen so einigermaßen miteinander aus. Manchmal bringe ich ihm einen Ehrmann Schoko-Pudding mit Kaffeegeschmack mit, wenn der gerade im Sonderangebot ist. Würde gerade am liebsten E-Gitarre spielen. Mist! 🙁 H. hat sich aber Gottseidank noch nicht über mein Gitarrenspiel beschwert.
Gestern hatten wir es von der Raumfahrt und der geplanten Mondlandungen der USA und Chinas. Die USA wollen das imho evt. nur deshalb machen, um den Chinesen nicht den ganzen Mond zu überlassen. Sie planen ja, auf dem Mond einen Atomreaktor zu bauen, der eine zukünftige US-Mondstation mit Strom versorgen soll.
Dieses Mondszenario, bei dem evt. auch bedrohte Arten auf dem Mond überleben sollen, erinnert mich an den 1972 gedrehten Science-Fiction-Film „Silent Running“ (engl.; deutsch: „Lautlos im Weltraum“) von Douglas Trumbull, der schon bei Kubricks „2001: A Space Odyssey“ (1968) für die visuellen Effekte zuständig war.
Zum Soundtrack dieses Science Fiction gehören auch zwei von Joan Baez gesungene Lieder: „Rejoice In The Sun“ und „Silent Running“.
Zur Handlung: In einer Zukunft, in der die Vegetation auf der Erde zerstört wurde, fliegen acht mit Glaskuppeln versehene Raumschiffe durchs All. In diesen Kuppeln befinden sich die Reste der irdischen Vegetation. Der Botaniker Freeman Lowell (Bruce Dern) ist auf einem dieser Raumschiffe – der „Valley Forge“ – für die dortige Vegetation zuständig. Als von der Erde der Befehl kommt, die Kuppeln abzusprengen, widersetzt Lowell sich dem Befehl und bringt seine drei Mitastronauten um. Anschließend programmiert er den Service-Roboter Dewey mit seinem Wissen, sprengt die einzige verbleibende Kuppel mit Dewey ab und sprengt dann die „Valley Forge“. Ich finde den Film traurig, umso mehr, als wir heute nicht viel dazugelernt haben. Der Film ist auch prophetisch, umso mehr, als damals – 1972 – Ökologie noch nicht in Mode war.
Meine Einschätzung ist die, daß wir – das 1,5°-C-Ziel haben wir ja schon verpaßt – einfach nicht dazu in der Lage sind, konsequent dafür zu sorgen, daß es nicht noch wärmer wird. Ich finde das traurig und ärgerlich. Unsere Politiker – auch und gerade die, die sich „Ökologie“ auf ihre Fahnen geschrieben haben – wollen in erster Linie, daß die Ökonomie nicht leidet. Umwelt ist zweitrangig.
Es ist inzwischen 03:42 Uhr – viel zu früh fürs Frühstück. Habe mir einen entkoffeinierten Kaffee mit einem Schuß Sahne gemacht, weil ich keine Milch mehr da habe.
Der Astrophysiker Harald Lesch prophezeiht in dem Video „Die Welt in hundert Jahren“, daß in der Zukunft, wenn es immer wärmer wird, unter anderem Hunderttausende Afrikaner zu uns kommen werden, weil es in Afrika einfach zu heiß wird. Und was machen unsere Verantwortlichen? Sie stecken – wie üblich – einfach den Kopf in den Sand. Wenn wir die Kurve kriegen sollen, dann müßte es jemandem geben, der ökologisches Denken notfalls mit Gewalt durchsetzt – eine andere Sprache verstehen wir offenbar nicht. Und wieder erweist sich das Hesse-Zitat als prophetisch: „Der Mensch ist des Denkens nicht in hohem Maße fähig.“ Wir bräuchten heute brillante, hochintelligente, vorausschauende Politiker, die sich eben nicht durch primär ökonomische Interessen korrumpieren lassen.
Die folgende Gaußsche Normalverteilungskurve zeigt exemplarisch auf, warum es so aussieht, wie es eben nun mal aussieht, und warum sich die Vernünftigen oft nicht durchsetzen.
Grafik von mir.
Diese Kurve zeigt auch auf, daß die Mehrheit eben nicht unbedingt recht hat, weil es ihr an Intelligenz fehlt, um die Zusammenhänge zu durchschauen.
Unsere Politiker spekulieren imho primär darauf, die Wähler emotional anzusprechen. Intelligenz ist nicht so sehr gefragt, um nicht zu sagen: unerwünscht.
Bin schon wieder so früh (04:34 Uhr) auf und habe mir meinen ersten entkoffeinierten Milchkaffee mit einem Schuß Sahne gemacht. Will von nun an erst um 07:00 Uhr frühstücken, koste es, was es wolle.
Gestern habe ich erfahren, daß es nun den Gimp 3.20.0 zum Herunterladen gibt. Ich benutze aber noch die alte Version 2.10.36, weil ich mich mit der wohler fühle. Außerdem habe ich noch gimp-gap sowie die FX-Foundry installiert.
Dieses Jahr im November werde ich seit 30 Jahren Grafik machen. Nicht eingerechnet ist ein erster Versuch mit Photoshop von 1994. Im November 1996 bekam ich nach einer Zeit der Arbeitslosigkeit einen Job bei debis Systemhaus. Das lief über Zeitarbeit – ein Kapitel für sich1.
ich habe von Ihnen den Artikel „Mehr als elf Millionen Euro mit unklarer Herkunft“ gelesen. Nun wollte ich, angeregt durch die NachDenkSeiten von Albrecht Müller, einmal nachfragen, ob der „Spiegel“ nicht mal eine Serie zu dem brisanten Thema „Vermögensverteilung in Deutschland“ bringen könnte, oder sind die Reichen und Superreichen tabu? Es wird immer nur auf den Bürgergeldempfängern herumgehackt. Das finde ich nicht so zielführend.
Mit freundlichen Grüßen,
Claus Cyrny“
Habe die Wohnungstür aufgemacht, um etwas durchzulüften und kann draußen die Vögel hören.
Möchte ja der einen rumänischen Bettlerin helfen, die nach einer Pause von mehreren Monaten wieder in der Ludwigsburger Myliusstraße bettelt. Laut eigener Aussage schläft sie im Stuttgarter Stadtpark. Habe nun erfahren, daß da die Wohnungsnotfallhilfe Ludwigsburg zuständig ist.
Entwurf einer CinePaint-Schachtel. Grafik von mir. Software: Blender.
Habe ja 2021 ein paar Monate an dem Open-Source-Projekt CinePaint mitgearbeitet. Habe da vor allem Grafik gemacht. Die obige Schachtel wurde von einer Schachtel Cheerios inspiriert. Irgendwie geht es mit diesem Projekt aber nicht so richtig vorwärts. Schon vor Jahren (!) wurden Versionen für macOS und Linux angekündigt, aber bis heute hat sich da nichts getan, so daß ich mich frage, ob an diesem Projekt überhaupt noch gearbeitet wird.
Noch vierzig Minuten bis zum Frühstück. Puuuh! 😉
Im Zuge meine Therapieplatzsuche habe ich von der Techniker erfahren, daß ich zuerst zu einer Sprechstunde kommen muß, wo ich ein PTV11-Formular bekomme, mit dem ich erst einen Therapieplatz suchen kann. Frage mich aber, ob das nicht einfacher geht. Es wird eben alles immer bürokratischer statt einfacher. Der angebliche Bürokratieabbau ist eine einzige Lüge.
Sehe gerade, daß draußen vor meinem Fenster lauter Ausländer – teils in in traditioneller Kleidung – vorbeidefilieren. Meine Vermutung ist, daß sie von dem islamischen Zentrum weiter oben kommen. Ist das die Zukunft?
Email an das Ludwigsburger Busunternehmen LVL Jäger:
„Sehr geehrter Herr Thiede,
ich wende mich noch in einer Sache an Sie, und zwar geht es um Fahrgäste , die im Bus laut telefonieren. Wenn ich etwas sage, bekomme ich oft eine dumme Antwort, und die Leute telefonieren seelenruhig weiter. Kann man da denn gar nichts machen? Ich finde, der technische Fortschritt stößt dann an seine Grenzen, wenn Bürger – hier: Fahrgäste – darunter leiden.
Mit freundlichen Grüßen,
Claus Cyrny“
Keine Antwort.
Vorhin war im Bus schon wieder ein Fahrgast, ein gewisser Guido, der den ganzen Bus – Linie 413 – beschallt hat. Das ist eben der Trend: Immer lauter, immer rücksichtsloser. Die ganze Gesellschaft bewegt sich in eine ungute Richtung, aber die Verantwortlichen wiegeln nur ab.
Bei LVL Jäger hat es einen Artikel über den Busfahrer Mustafa Özyakan, der ein eineinhalbjähriges Mädchen gerettet hat.
Dieser Busfahrer ist meiner Ansicht nach aber die Ausnahme. Die meisten Busfahrer dieses Unternehmens sind denkbar unfreundlich. Grüßt man sie, kommt meistens nichts zurück. Die leben nur auf, wenn ein Kollege einsteigt; dann sind sie wie verwandelt.
Eine Initiative, auf die ich vor ein paar Tagen gestoßen bin, sind die „Friends of Attention“.
1 Die betreffende Zeitarbeitsfirma war Manpower in Stuttgart. Beim Einstellungsgespräch war die Chefin sehr freundlich, ich könnte mich jederzeit an sie wenden. Ich war dann ein ganzes Jahr bei debis, wo ich zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Internet machte. Als das Jahr um war, bekam ich einen weiteren Einsatz, der aber nur etwa zwei Wochen dauerte. Da Manpower anschließend keinen weiteren Einsatz für mich hatte, wollten die, daß ich Urlaub nehme, aber ich hatte meinen ganzen Jahresurlaub bereits genommen. Nun sollte ich kündigen, obwohl Manpower mich laut Vertrag auch bezahlen mußte, wenn ich keinen Einsatz hatte. Da fing Manpower an, Dinge zu behaupten, die einfach nicht gestimmt haben, und am Ende kündigten sie mir.
Es ist 04:34 Uhr, und ich bin schon eine Weile auf. Mein Nachbar H. hat auch schon draußen gesessen. Er raucht, obwohl er starken Raucherhusten hat. Es hat aber keinen Zweck da was zu sagen.
Mein Nachbar H. Foto von mir.
Nochmal zum Fall des Bosniers Huso B. Das ärgert mich, daß der Staat da so inkompetent ist und niemand da ist, der da mal ein Machtwort spricht. Ich dagegen bekomme, obwohl ich mich wirklich bemühe, vom Sozialamt nichts außer den € 278,58 Grundsicherung pro Monat1. Ich bekomme weder etwas, wenn ich eine Zahnarztrechnung bezahlen muß noch, wenn ich eine Ernährungsberatung in Anspruch nehme. Da schaltet das Sozialamt auf stur. Ich bin eben kein Krimineller mit acht Kindern. Das ist alles so absurd, daß ich schier verzweifeln könnte.
Ein anderer Fall ist eine Frau, die seit ihrem 15. Lebensjahr nicht arbeitet, weil sie einfach keine Lust hat. Das hat mir die Frau erzählt, die bei mir putzt. Diese Frau sitzt den ganzen Tag in ihrer Wohnung und beantragt (und bekommt) vom Sozialamt alles Mögliche. Sie hat € 10.000 auf ihrem Konto und bekommt vom Sozialamt u. a. eine Power-Bank, fährt nach Wien in den Urlaub und was-weiß-ich noch alles. Und ich bin anscheinend so dumm, ehrlich zu sein. Das kotzt mich langsam so richtig an.
Und hier der Dada-Spruch des Tages:
Dada war eine künstlerische Bewegung, die anno 1916 von Leuten wie Hugo Ball2 in Zürich gegründet wurden. Dada setzte u. a. auf Absurdität und Provokation
Würde gerne wieder als freier Autor arbeiten, nachdem ich 2021 zwei Artikel für das Magazin LinuxUser geschrieben habe. Dann mußte ich diese Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Als ich später – ich meine, das war 2023 oder 2024 – nochmal nachgefragt habe, ob noch Interesse bestünde, kam auf bestimmt vier Emails keine Antwort. Fand das schon komisch, weil ich 2021 einen wirklich sehr freundlichen Kontakt zu mehreren Autoren incl. dem Chefredakteur hatte. Weiß bis heute nicht, was da los war.
War bis jetzt in Stuttgart, mir ein neues Uhrenarmband kaufen, weil mein altes gerissen ist. Kostenpunkt: € 34,99. Davon könnte ich zwei Tage leben. Dann muß ich auch immer noch die Rasierklingen für € 17,95 kaufen, das sind zusammen € 52,94. Dabei habe ich pro Tag ca. € 15,-. Am Bahnhof habe ich mir einen kleinen Kakao geleistet. Hinter mir waren zwei Taxifahrer, die ich kenne. Hätte sie am liebsten zu einem Kaffee eingeladen. Na ja, vielleicht nächstes Mal. Denke bei mir, daß unsere Gesellschaft ganz anders – und freundlicher – wäre, wenn Menschen so etwas öfter machen würden.
Habe heute vormittag der einen rumänischen Bettlerin, von der ich schon erzählt habe, € 2,- gegeben. Prompt war ich aber verspannt. Diese Bettlerin war den ganzen Winter über nicht an ihrem Platz in der Myliusstraße. Wollte ihr ja helfen, irgendwo unterzukommen, nachdem sie mir gesagt hatte, daß sie im Stuttgarter Stadtpark schläft. Zuständig ist hier wohl die Zentrale Frauenberatung (ZFB) Stuttgart in der Hauptstätter Str. 87.
Habe gerade beim baden-württembergischen Datenschutzbeauftragten angerufen, weil ich vor etwa zwei Wochen eine Beschwerde eingereicht hatte. Die Dame am Telefon hat mir aber gesagt, das würde einige Wochen dauern; ich würde aber auf jeden Fall Bescheid bekommen.
1 Wenn ich nicht zusätzlich € 347 Pflegegeld bekommen würde, wüßte ich gar nicht, was ich machen soll.
2 Hugo Ball schrieb u. a. die erste Hermann-Hesse-Biografie.
„Impromptu“ wurde 1951 aufgenommen. Besetzung: Django Reinhardt [g-el], Bernard Hulin [tp], Hubert Fol [as], Raymond Fol [p], Pierre Michelot [b], Pierre Lemarchand [dr].
Habe bei mir im Apartment insgesamt sechs Gemälde, die alle noch aus der Zeit von vor dreißig Jahren sind. Habe sie nicht verkauft, weil sie a) doch mehr als ein bischen an Mark Rothko bzw. Ad Reinhardt erinnern und ich b) mich einfach nicht gut verkaufen kann. Es widerstrebt mir, z. B. einem Galeristen gegenüber irgendwelche Sachen zu erfinden und die Gemälde zu „erklären“. Imho erklären sie sich selbst.
Eines der Gemälde in meinem Apartment. „Ohne Titel“; 1995/96; Packpapier auf MDF-Platte aufgezogen; gerahmt.
2011 habe ich auch mal versucht, mit Inkscape und dem Gimp digitale Gemälde zu kreieren. Hier ein Beispiel:
„Ohne Titel“. Software: Gimp und Inkscape.
Bei Saatchi Art werden weit schlimmere Sachen für tausende von Euros angeboten. Ich kann Saatchi Art deshalb auch nicht guten Gewissens empfehlen. Das ist z. T. wirklich sehr, sehr dilettantisch. Auch bei anderen Plattformen kann ich mich nur wundern, was die Leute da z. T. für exorbitante Preise anbieten. Merke: Man muß nichts können, man muß nur von sich überzeugt sein. Da ist nicht einmal das fundamentalste Wissen um die Kunstgeschichte vorhanden. Ich finde das mehr als nur traurig.
Wenn unserer Politiker einigermaßen intelligent wären, dann würden sie merken, daß ihre Strategie auf Dauer nicht aufgehen kann. Es scheint aber vielmehr so, daß sie lediglich auf kurzfristige Vorteile aus sind, Motto „Nach mir die Sintflut“. Wie das weitergehen soll, weiß der Himmel.
Habe gerade die Website der SPD besucht, wo ich auch prompt mit obiger Grafik konfrontiert worden bin. Was mir sauer aufstößt, ist dieses Schreierische, Krasse, was ja anscheinend immer mehr in Mode kommt. Was verschwiegen wird: Die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen ist nichts weniger als ein Bruch des Grundgesetzes, in dem ja die Gleichheit von Männern und Frauen verankert ist. Konsequenterweise müßte die SPD eigentlich in Karlsruhe klagen. Daß sie das nicht tut, ist sehr bezeichnend.
Ich kann das alles gar nicht mehr ernst nehmen. Da wird einfach gelogen, daß sich die Balken biegen. Frage mich, wo ich hier eigentlich gelandet bin.
Die Parteien brauchen sich doch nicht über „Politikverdrossenheit“ zu wundern, wenn sie nur den eigenen Vorteil im Auge haben.
„Waltz For Koop“ habe ich zum ersten Mal bei LuxuriaMusic gehört.
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, erst um 07:00 Uhr aufzustehen, aber ich bin leider schon jetzt wach. Gerade ist es 02:49 Uhr. Esse momentan einen Apfel.
Eine 3D-Szene, die ich in Rhino3D gemodelt habe. Rendering: Cycles.
Habe im Zuge der aktuellen BILD-Werbung „Kauf kein Kack“ eine BILD-kritische Grafik entworfen, aber ein Anwalt des DMV hat mir dringend davon abgeraten, diese hier zu posten. Na gut, ich hatte das ja schon geahnt. Frage mich aber schon, ob man denn langsam alles schlucken muß? Finde ja auch, daß sich unsere Gesellschaft nicht unbedingt zu ihrem Vorteil verändert.
Hintergrund mit gimp-gap freistellen
Noch etwas im Hinblick auf meinen neulich veröffentlichten Artikel zum Freistellen mit gimp-gap: In ein oder zwei Kommentaren zu diesem Artikel wurde der Zauberstab bzw. Freistellen nach Farbe erwähnt. Ich habe das probiert, aber ich finde nach wie vor, daß es mit der Bluebox des Gimp (zu finden über Video > Bluebox ... ) am schnellsten geht.
Im Vorwort zu „Deutschland schafft sich ab“ schreibt Thilo Sarrazin wiederholt davon, daß wir immer dümmer werden. Wo ist aber die Statistik, die dies belegen würde1? So ist es einfach nur ein Vorurteil.
1 Habe mit meiner Schwester telefoniert, die Schulpsychologin ist, und sie hat mir bestätigt, daß die Kinder immer dümmer würden. Sie hat mich auch auf Manfred Spitzer vom Universitätsklinikum Ulm hingewiesen, der zu diesem Themenkomplex eine Reihe von Büchern (u. a. „Digitale Demenz“) veröffentlicht hat.
Zu den russischen Drohnen: Kommt es soweit, daß der Bündnisfall eintritt und es zum Krieg Russlands gegen die NATO kommt? Wie dem auch sei, ich wehre mich jedenfalls gegen diese Schwarz-Weiß-Malerei: Hier die „gute“ NATO, dort das „böse“ Rußland. Die USA haben sich auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert, und ich bezweifle, daß der chronische Lügner Trump ein geeigneter Verhandlungspartner für Putin ist. Ich fasse es auch nicht, daß so jemand – und gleich zweimal – zum Präsidenten gewählt wird.
Diese dauernden Nachrichten von StayFriends nerven mich langsam. Habe denn auch fast alle dementsprechenden Optionen deaktiviert.
Prof. Dr. Harald Lesch. Foto: ZDF/Jacqueline Krause-Burberg. Mit freundlicher Genehmigung.
“ … und ich hab‘ den Eindruck, daß wir in hundert Jahren vielleicht wieder ganz leidvoll erfahren haben werden, daß wir nur aus Katastrophen lernen werden. Was anderes kriegen wir offenbar nicht hin.“—Harald Lesch
Frage mich, weshalb unsere Regierung nicht auf solche Leute hört. Schade nur, daß Herr Lesch anscheinend nur selten auf Emails antwortet.
Weiter in der Lektüre von „Deutschland schafft sich ab“. Also, ich kann mir nicht helfen, aber ich habe den Eindruck, daß in diesem Buch ein Vorurteil nach dem anderen kommt. So postuliert der Autor u. a., daß die Deutschen immer dümmer werden. Thilo Sarrazin behauptet da immer wieder einfach Dinge, ohne Belege dafür beizubringen, und er ist dafür ja auch zu Recht heftig kritisiert worden. Etwa, daß eine unausgewogene Mahlzeit das geistige Leistungsvermögen „erheblich vermindert“. Das kann ja jeder sagen, aber den Beweis bleibt Herr Sarrazin schuldig. Ich würde dazu sagen, das ist einfach Quatsch. Und so geht es weiter.