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Heute morgen

Durch einen Artikel bei der FAZ habe ich mitbekommen, daß die FDP zur Lösung der bei uns anstehenden Probleme die Bürger einbeziehen will. Das hört sich erst mal gut an. Schade nur, daß ich die FDP nicht mag. Für mich ist sie nach wie vor eine „Partei der Reichen“. Und zu ihrer Sozialpolitik heißt es etwa auf der FDP-Website:

„Um die sozialen Sicherungssysteme zukunftsfest zu machen, braucht es deutlich mehr kapitalgedeckte Elemente in der Gesetzlichen Rentenversicherung und der sozialen Pflegeversicherung.“—FDP

„Kapitalgedeckelte Elemente“? Das soll wohl ein beschönigendes Wort für Kürzungen sein, oder? Schade. Die Absicht, die FDP zu modernisieren, stünde auch anderen Parteien gut zu Gesicht. Leider heißt es unter „Unsere Argumente“:

„Wir machen Politik für alle, die arbeiten und jeden Tag ihre Leistung bringen.“—FDP

Okay, aber was ist mit den Leuten, die nicht arbeiten können?

Habe bisher ehrlich gesagt auch nicht verstanden, was die FDP unter „liberal“ versteht. Nun habe ich bei der Wikipedia eine Definition von „Liberalismus“ gefunden.

Zitat:

„Der Liberalismus befürwortet eine Gesellschaft, die auf der Freiheit des Einzelnen, der Wahrung des Rechts, Pluralismus und freiem Gedankenaustausch basiert.“—Wikipedia

Eugène Delacroix: „Die Freiheit führt das Volk an“ (1830). Gemeinfrei.

Laut dem Institut Forsa liegt die AfD in der letzten Umfrage drei Prozentpunkte vor der Union.

Sie kommt nun auf 27 %, die Union dagegen nur auf 24 %.

Ich frage mich, wie das denn weitergehen soll. Die „Brandmauer“ ist imho ja verfassungswidrig. Muß es soweit kommen, bis die AfD die absolute Mehrheit hat? Ich muß dazu sagen, daß ich kein AfD-Wähler bin, aber ich finde, daß die etablierten Parteien sich einfach an die demokratischen Spielregeln halten müßten. Wenn die AfD nicht verboten ist, sollte man sich imho mit ihr auseinandersetzen.