Bekam schon wieder den Newsletter des Berliner „Tagesspiegels“, aber ich kann einfach nichts mehr über Politik lesen; es ist alles so unerfreulich.
Joseph Mallord William Turner: „Sunset“ (1830 – 1835); Tate Gallery, London. Public Domain.
Näherte sich Turner in seinem Spätwerk der Grenze zur Abstraktion an, so gab er doch nie ganz den Bezug zum Gegenstand auf.
Und hier noch ein Clip von YouTube über einen damals noch unbekannten Jimi Hendrix.
Zu schön, um wahr zu sein, aber dieses und ähnliche Videos wurden mittels KI erzeugt, auf gut Deutsch gefaked. Ähnliche Kanäle gibt es auchzu Bob Dylan, Bruce Lee und den Beatles. Ich glaube, das sind überall dieselben Leute, die da dahinterstecken.
Das folgende Video ist ein eindrückliches Beispiel dafür, wie die Beatles etwas gegen Ungerechtigkeit unternahmen, hier: die Rassentrennung, die auch 1964 de facto noch in Memphis, TN herrschte, als das Peabody Hotel sich weigerte, Sängerin Diana Washington einchecken zu lassen, weil sie schwarz war.
Das auf dem gefaketen Foto ist anscheinend nicht Diana Washington, sondern Mary Wells. Seht hierzu bitte auch die Kommentare zu diesem Video.
Auf der Seite der Robert Kidd Gallery habe ich die Fotografin Laurie Tennent entdeckt, die Pflanzen fotografiert. Ich selber habe 2019 ebenfalls eine Zeitlang in einem improvisierten Studio Blumen wie diese Calla fotografiert:
„Calla“ (2019). Foto von mir.
Ich habe voriges Jahr den Fehler gemacht, meine sehr gute Sony Alpha 7 zu verkaufen, weil sie mir zu schwer war. Dafür habe ich mir eine leichtere Sony DSC-RX100 gekauft, die zwar rein optisch nicht viel hermacht, die aber deutlich mehr kann als z. B. die Canon AE-1, mit der ich bis 2008 fotografiert habe.
Eine Entwicklung, die ich nicht so gut finde, ist, daß man als Künstler heutzutage nicht mehr viel können muß; man muß sich nur clever verkaufen. So hatten noch Mitte des 19. Jahrhunderts die Maler eine solide Technik, von der die Maler von heute nur träumen können. Heutzutage wird anscheinend mehr Wert darauf gelegt, daß die Maler sich „selbst verwirklichen“ und „originell“ sind. Solide Technik ist anscheinend nicht mehr gefragt. Der Kipppunkt war, so nehme ich es jedenfalls wahr, der Impressionismus. Logisch als Widerstand gegen die akademische Malweise von damals, kam anschließend der Expressionismus, und danach war solide Technik anscheinend immer weniger gefragt. Und dann kam ja noch die abstrakte Malerei, deren Vorreiter neben Kandinsky (erstes abstraktes Aquarell von 1909) der weniger bekannte Adolf Hölzel mit seiner „Komposition in Rot I“ von 1905 war.
Adolf Hölzel: „Komposition in Rot I“ (1905); Öl auf Leinwand. Mit freundlicher Genehmigung der Adolf-Hölzel-Stiftung.
„Ohne Titel“ (2011). Software: Inkscape und Gimp. Eigenes Werk.
„Flamingo“ ist eine Aufnahme vom Duke Ellington Orchestra von 1940. Gesang: Herb Jeffries.
Nochmal zu Saatchi Art und verwandten Websites. Das Problem ist, daß es da imho viel zuviel Dilettantismus gibt. Eine evt. Qualitätskontrolle fehlt völlig. Zudem vermisse ich bei den ausgestellten Exponaten auch das elementarste Wissen um die Kunstgeschichte gerade der abstrakten Kunst (lies: Malerei). Und: Diese Exponate werden oft zu grotesk überhöhten Preisen angeboten. Hier wäre imho eine Kontrolle angebracht, damit nicht so viel Schrott gepostet wird. Mir scheint auch bei vielen Malern die Einstellung vorzuherrschen: Ja, wenn ich nicht malen kann, dann male ich eben abstrakt, da kann ich machen, was ich will, und da merkt es keiner.
Via „Backnanger Kreiszeitung“ habe ich den deutschen Fernsehfilm „Louma – Familie ist kein Kinderspiel“ entdeckt, der angeblich – ich zitiere – ein „famos gespielter Mix aus Komödie und Tragödie“ sein soll. Habe da kurz reingeschaut, aber da war er wieder, der Kardinalfehler im deutschen Film: Man merkt eben, daß die Schauspieler nur spielen. Ich frage mich, wieso der Regisseur Mark Monheim damit durchkommt. Ich bin ja nach wie vor der Meinung, daß wir uns in einer Phase der künstlerischen Stagnation befinden, wobei der Film im angelsächsische Raum spürbar besser davonkommt. Die deutschen Schauspieler scheinen allesamt auf dieselbe – und dieselbe schlechte – Schauspielschule gegangen zu sein. Haben die Deutschen nicht so etwas wie das Actors Studio in New York? Oder wie Stanislawski oder Pudowkin? Nein? Von Stanley Kubrick wird gesagt, er hätte am Set Pudowkin gelesen. Er wird schon gewußt haben, warum.
Konstantin Sergejewitsch Stanislawski 1900. Public Domain.
Bin diese Bettelei beim Sozialamt absolut leid. Für Bundestagsabgeordnete sind die Steuergelder da, aber ich muß bei jeder größeren Ausgabe betteln – und werde doch abgelehnt. Ok, ich komme im Allgemeinen einigermaßen über die Runden und kann sogar etwas ansparen, aber ich habe mir jetzt nach vielleicht acht Jahren wieder neue Birkenstocks gekauft. Die haben das letzte Mal noch ca. € 90,- gekostet; jetzt muß ich für dasselbe Modell sage und schreibe € 160,- bezahlen. Durch einen Newsletter habe ich das Modell um ca. € 30,- günstiger bekommen, aber auch das ist zuviel. Die halten dann aber auch acht Jahre, das sind pro Jahr € 16,88. Wenn ich nur vom Regelsatz leben müßte und kein Pflegegeld hätte, wäre das nicht möglich gewesen.
Habe mir die Boot-Szene aus „Der talentierte Mr. Ripley“ (1999) angeschaut. Habe den Film mal vor Jahren irgendwo gesehen, vielleicht auf Netflix. In dieser Szene spielen Matt Damon als Tom Ripley und Jude Law als Dickie Greenleaf. Am Anfang dieser Szene ist alles noch in Ordnung, aber nach einer Weile macht Dickie (Jude Law) eine Bemerkung, die die ganze Situation schlagartig verändert.
nach reiflicher Überlegung möchte ich Sie einmal etwas fragen: Angeblich beträgt die Inflationsrate hierzulande gerade mal 1,9%. Warum werden die Dinge z. B. im Supermarkt dann so teuer? Rasierklingen von Gillette (Mach 3) haben vor ein paar Jahren noch € 11,95 gekostet; jetzt kosten dieselben Klingen € 17,95. Das sind ca. 50%. Und das ist kein Einzelfall. Mein Verdacht ist nun, daß Sie der Bevölkerung in Bezug auf die Inflation nicht die Wahrheit sagen, um keine Unruhe auszulösen. Denn: Das mit den 1,9% kann niemals sein. Grob geschätzt sind das eher mindestens 10%. Vielleicht können Sie dazu Stellung beziehen.
Habe gerade in die Top 20 reingehört, aber das klingt alles gleich (oder zumindest ähnlich): Musik ohne Höhen und Tiefen – einfach ein permanentes Gedudel.
“ … echte Schockwellen hat eine Recherche des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ ausgelöst. Die Schauspielerin Collien Fernandes, erhebt darin schwere Vorwürfe der digitalen sexualisierten Gewalt gegen ihren Ex-Mann, den Schauspieler Christian Ulmen.“—Christian Tretbar
Bilde ich mir das nur ein, oder häufen sich solche Meldungen? Frage mich, wo da das Positive bleibt. Bei solchen Meldungen entsteht leicht der Eindruck, daß es mit unserer Gesellschaft bergab geht. Na ja, vielleicht ist das aber auch so. Oder: Die Medien konzentrieren sich bewußt auf solche sensationsträchtigen Nachrichten, weil sie sich davon mehr Leser versprechen.
Donald Trump. Credits: Courtesy Donald J. Trump Presidential Library.
Frage mich ernsthaft, warum die Medien Donald Trump soviel Aufmerksamkeit schenken. Imho hat er das gar nicht verdient.
Hubble-Sequenz: Der Zerfall von Komet K1 nach seiner Sonnenpassage. (Bild: NASA, ESA, D. Bodewits (Auburn); Bearbeitung: J. DePasquale (STScI)
Bin irgendwie auf den Doors-Sänger Jim Morrison gekommen, dessen Grab auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise ich im September 2018 besucht habe.
Das Grab von Jim Morrison auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise (2018). Foto von mir.
James Douglas „Jim“ Morrison. Foto: Joel Brodsky, Distributed by Elektra Records. Gemeinfrei.
Morrison (1943 – 1971) war nach allem, was ich über ihn gelesen habe, wenn man von seiner Lyrik und seinen Song-Texten absieht, wohl ein ziemliches A****loch. Hier steht er in einer Reihe mit Leuten wie Frank Sinatra u. a. Der Bandname „Doors“ kam wahrscheinlich durch das Buch „The Doors Of Perception“ (1954) von Aldous Huxley, in dem Huxley seine Erfahrungen mit Meskalin verarbeitete. Dem Psychiater und Analytiker C. G. Jung zufolge („Psychologie und Dichtung“) muß man den Künstler und den Menschen voneinander trennen.
C. G. Jung ca. 1909. Quelle: Wikipedia. Gemeinfrei.
Dabei fällt mir unweigerlich Pablo Picasso ein, der wohl am meisten überbewertete Maler der Kunstgeschichte. Seht dazu auch den Artikel „Pablo Picasso und sein Frauenbild“.
Zitat:
„Pablo Picasso gilt als Genie, Jahrhundertkünstler und revolutionärer Erfinder des Kubismus. Doch 50 Jahre nach seinem Tod rütteln Feministinnen und Kunsthistorikerinnen an seinem Sockel. Sie fordern eine stärkere Auseinandersetzung mit seinem problematischen Frauenbild.“—Änne Seidel
Bin schon wach – es ist 03:07 Uhr – und habe auch schon gefrühstückt. Mache mir jeden Morgen einen Frischkornbrei.
Beschäftige mich immer noch mit den „Gemälden“ von Ralph Fleck. Das ist – seien wir dochmal ehrlich – nichts anderes als etwas pastose Farbe, die auf einen Träger aufgebracht wurde. Das könnte ich auch noch. Wenn ich das aber der Galerie Schlichtenmaier schreiben würde, käme da meiner Erfahrung nach etwas zurück, was mich ärgern würde, weil diese Galerie auch die schlechtesten Bilder verteidigen würde.
Bin nochmal eingeschlafen und gerade wieder augewacht. Habe von einer jungen Frau geträumt, der ich verwinkelte Gassen in einer Stadt gezeigt habe. Da gabe es eine Art Bäckerei für Kekse und das Lager der Stuttgarter Verlagsauslieferung Koch, Neef & Oetinger. Das hat die junge Frau aber nicht sehr interessiert. Schließlich bin ich wieder aufgewacht.
Inzwischen ist es 05:32 Uhr, und ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich um diese Zeit machen soll. Würde am liebsten E-Gitarre spielen, aber es ist ja noch Nachtruhe.
„Moon Over Cuba“ ist eine Komposition von Juan Tizol und wurde 1941 vom Orchester Duke Ellington aufgenommen.
Gestern sind mir wieder die ganzen Menschen im Bus und an der Haltestelle aufgefallen, die auf ihr Smartphone starren. Ich könnte das nicht. Frage mich, was es da gibt, was die Menschen so fesselt. Ist das Sucht? Ich benutze mein Smartphone eigentlich nur für WhatsApp. Ich starre aber nicht stundenlang aufs Display. Wie kommt das? Ich habe auch keinen Fernseher und lese praktisch auch keine Zeitung, und wenn, dann nur online.
War bis gerade in der Stadt, einen Kakao trinken und einkaufen. Da waren bestimmt zwei oder drei Männer, die auf offener Straße lautstark telefoniert haben. Das alles verändert sich in eine ungute Richtung. Zwischen der Gesellschaft von vor zwanzig, dreißig Jahren und heute liegen Welten. Und: Es wird leider nicht besser – im Gegenteil. Immer wieder Frauen mit Hijab. Immer mehr Farbige. Wenn ich das Geld hätte, würde ich auswandern. So muß ich das alles, was um mich herum geschieht, Tag für Tag ertragen. Und – ja – dann sind da noch die Zeugen Jehovas mit ihren Karren, mit Aufschriften wie „Sind wir Gott wichtig?“ oder „Kostenloser Bibelkurs“. Die sind halt auf Mitgliederfang.
Gestern ist die rumänische Bettlerin, die vorigen Herbst in der Ludwigsburger Myliusstraße saß, nach einer Pause von mehreren Monaten wieder aufgetaucht. Habe mich an die Zentrale Frauenberatung in Stuttgart gewandt, die aber leider nicht zuständig ist. Ich wurde an die Migrationsberatung der Caritas weiterverwiesen. Möchte jetzt versuchen, ob ich der Frau, die laut eigener Aussage in Stuttgart im Stadtpark schläft, helfen kann.
Während der letzten Tage ist mir klar geworden, daß ich eine sehr feine Wahrnehmung habe – ergo auch meine kritischen Posts – und Dinge wahrnehme, die andere einfach ausblenden. Das ist nicht ganz einfach, aber es ist nun mal so.
Habe mich in Bezug auf das für mich zuständige Sozialamt Esslingen an das Sozialgericht Heilbronn gewandt. Ein Prozeß ist kostenlos; lediglich bei Inanspruchnahme eines Anwalts entstehen mir Kosten, wofür ich bzw. der Anwalt aber Prozeßkostenhilfe beantragen kann. Mir reichen die Ausreden des Sozialamts einfach, das mir immer mit dem Regelsatz kommt, obwohl das rechnerisch gar nicht geht. So sind z. B. für Lebensmittel im Monat € 195,35 vorgesehen, das sind bei Zugrundelegen von 30 Tagen pro Monat pro Tag € 6,51. Dazu braucht man sich nur die Preise im Supermarkt anzuschauen, dann sieht man, daß das einfach nicht geht. Besonders die € 2,03 (pro Monat!) für Bildung zeigen die Realitätsferne dieses Regelsatzes. Davon kann man sich gerade mal zwei Brezeln kaufen; bilden kann man sich davon nicht.
Frage mich, weshalb Donald Trump so viel mediale Aufmerksamkeit bekommt. Ich meine, was kann man von einem chronischen Lügner schon groß erwarten? Praktisch jedesmal, wenn ich die Firefox-Startseite aufrufe, werde ich mit einem Trump-Foto konfrontiert. n-tv dto. Muß das denn sein? Ich persönlich würde Trump ignorieren, wo ich kann.
Stanley Kubrick am Set von „A Clockwork Orange“ 1971. Foto: Alamy/Allstar Picture Library
Bin gerade bei „Barry Lyndon“ (1975), den Kubrick nach einer Romanvorlage von William Makepeace Thackeray gedreht hat. Berühmt wurden die Szenen, die nur bei Kerzenlicht gedreht wurden. Kubrick verwendete dafür ein spezielles Objektiv, das von Zeiss für die NASA entwickelt wurde.
Ein Filmprojekt, das Kubrick nicht realisiert hat, war „A. I.“ nach einer Kurzgeschichte von Brian W. Aldiss. Obwohl dieses Projekt nach Kubricks Tod von Steven Spielbergverfilmt wurde, finde ich diesen Film nicht so geglückt.
Thomas Gainsborough: „The Blue Boy“ (1769/70). Gemeinfrei.
Das war Kubricks Vorbild für den Androiden David. Im 18. Jahrhundert konnten die Maler auch noch malen. Ein Georg Baselitz etwa wäre damals undenkbar gewesen. Gebe gerade für die Entwicklung seit dem 20. Jahrhundert den heutigen Kunstakademien eine Mitschuld, weil die Studenten einfach keine solide Technik mehr lernen.
Bin überhaupt der Meinung, daß wir uns aktuell in einer Phase der künstlerischen Stagnation befinden. Man muß nichts mehr können, man muß nur eine clevere Idee haben und die verkaufen. Besonders augenfällig wird diese Entwicklung in der Pop-Musik, wo nur noch substanzloses Gedudel ohne Höhen und Tiefen produziert wird.
Ein Gegenbeispiel von 1967:
„Lucy In The Sky With Diamonds“ ist auf dem 1967 erschienenen Album „Sgt. Pepper“ zu finden. Der Titel geht wohl auf eine Äußerung des Sohns von John Lennon zurück. Dieser hatte ein Bild gemalt, und gefragt, was das sein sollte, antwortete er „Lucy In The Sky With Diamonds“.
Lade mir gerade den kostenlosen Video-Editor „Shotcut“ als AppImage herunter. Man muß diese Datei unter Linux ausführbar machen, dann kann man Shotcut aufrufen. Will mein Video „Desmond Blue“ bearbeiten.
Im April diesen Jahres wird die NASA im Zuge der Mission Artemis II ein Orion-Raumschiff auf die Reise um den Mond schicken. Ziel soll eine bemannte Station auf dem Mond sein. Frage mich, weshalb die NASA die Mond-Missionen 54 Jahre pausiert hat. Darüber hinaus wäre es imho sinnvoller, zuerst danach zu schauen, daß auf der Erde alles in Ordnung ist, Stichwort „globale Erwärmung“ oder Stichwort „Krieg“. Hat die NASA am Ende vielleicht Angst, daß die Chinesen ihr zuvor kommen könnten?
Die Astronauten der Artemis-II-Mission. Image Credit: NASA/Frank Michaux
War vorhin beim Rewe einkaufen. Habe über € 25,- bezahlt, obwohl ich nur für zwei Tage eingekauft habe. Die Rasierklingen für € 17,95 waren heute nicht drin.
Frage mich gerade, wieso bei einem Krieg die Preise steigen. Wer verdient denn daran?
Wenn ich mir wegen einer Bagatelle etwas zuschulden kommen lasse, bin ich dran1. Wenn PolitikerMilliarden in den Sand setzen, geschieht nicht viel. Oft kommen sie davon. Und: Sie reden sich eloquent raus („Da gibt’s nicht den einen Fehler.“), wie hier Herr Spahn:
Ich finde das einfach zum Kotzen. Eine Mitschuld trifft hier aber auch die Moderatorin, die nicht konsequent nachhakt. Das soll vermutlich „ausgewogen“ und „neutral“ sein. Und die Politiker – wie es hier exemplarisch deutlich wird – rechnen damit, daß sie nicht hart angefaßt werden. So trifft die Medien eine Mitschuld an der prekären Situation, die wir derzeit haben, und es wird ja auch nicht besser – im Gegenteil.
Habe folglich dem MOMA eine Nachricht geschrieben:
„Guten Morgen, ich sehe mir gerade das Video mit dem Interview von Herrn Spahn an (https://www.tagesschau.de/video/video-1535662.html). Warum hakt hier die Moderatorin nicht konsequent nach, sondern läßt Herrn Spahn quasi mit seinem Rausgerede davonkommen? Mfg, C. Cyrny“
Ich würde auch die Immunität der Politiker abschaffen.
1 Sagen wir, ich hätte z. B. € 50,- dazuverdient und das nicht beim Sozialamt angegeben. Oder: Ich wäre beim Schwarzfahren erwischt worden und hätte die € 60,- nicht bezahlt.
Habe heute nacht etwas geträumt, weiß aber nicht mehr, was, weil ich vergessen habe, es aufzuschreiben. Generell träume ich sehr viel. Im Keller sind bestimmt fünf oder sechs große Leitz-Ordner mit Träumen. Frage mich, ob es irgendwann einmal möglich sein wird, Träume mit Bild und Ton aufzuzeichnen.
Das ist eine Aufnahme vom Anfang der Vierzigerjahre. Gesang: wahrscheinlich Ray Eberle.
Es ist mittlerweile 03:43 Uhr, und ich werde vermutlich nicht mehr einschlafen. Habe mir einen koffeinfreien Kaffee gemacht.
Habe nun wohl schlußendlich die richtige Email-Adresse wegen der Rechte zu „Das Schweigen der Lämmer“ (1991), und zwar eine Adresse bei MGM. Warum ich das alles mache? Das ist eben meine Politik, nachzufragen, bevor ich etwas poste, woran ich nicht die Rechte habe. Habe deswegen bestimmt acht oder neun Emails geschrieben.
Inzwischen ist es 04:00 Uhr. Habe nun also MGM ebenfalls eine Email geschrieben und bin gespannt auf die Antwort.
Wollte mir gerade ein Video bei web.de anschauen, aber womit wurde ich da konfrontiert? Genau, Werbung. Ich würde die ganze Werbung ja am liebsten abschaffen. Sie ist aggressiv und störend.
Muß gerade an die Bettler um den Ludwigsburger Busbahnhof denken, die die Passanten um Geld anbetteln, obwohl das eigentlich verboten ist. Keine Ahnung, woher die kommen, vielleicht aus Rumänien oder Bulgarien. Die Polizei unternimmt da leider nichts. Sehe nur ab und zu ein Polizeiauto über den Busbahnhof fahren, das war’s aber auch schon.
Habe auf der Website der Stanley-Kubrick-Ausstellungein PDF über das nicht verwirklichte Napoleon-Projekt von Kubrick entdeckt. Kubrick: „I expect to make the best movie ever made“. Schade, daß da nichts draus geworden ist.
Habe jetzt für das Gemälde, das ich in die USA schicken wollte, die Versandkosten bekommen: € 4.890,90 (!) über eine auf den Versand von Kunstwerken spezialisierten Firma. Die haben wohl einen Vogel. Mit DHL kostet es ohne Versicherung € 47,99. Bleibt noch, das Gemälde gut zu verpacken. Wie ich herausfinden mußte, ist es nämlich nicht am schwierigsten, das Gemälde zu malen oder auf Leinwand aufzuziehen, sondern es zu verpacken.
Gemälde von mir, das ich in die USA verschicken möchte.
Meinem Eindruck nach kommt es immer mehr in Mode, daß man, wenn man irgendwelche öffentlichen Stellen wie die Post bzw. DHL anruft, zuerst mit einem KI-Sprachmenü konfrontiert wird. Auch Fachärzte kapseln sich so immer mehr ab. Ich finde diese Entwicklung nicht gut, aber es wird halt trotzdem gemacht.
Habe wegen der Rechte an „Das Schweigen der Lämmer“ (1991) bestimmt fünf oder sechs Emails geschrieben, die aber allesamt zurückgekommen sind. Keine Ahnung, was da los ist. Würde hier gerne ein paar Stills aus diesem Film posten.
Habe jetzt, nachdem ich bei Disney in München angerufen habe, nochmals eine Email verschickt und hoffe, daß diese nicht zurückkommt.
Auf Saatchi Art hat es teilweise Sachen, die von „incredible artists“ für absolut überteuerte Preise angeboten werden. Das zeugt imho lediglich von der enormen Selbstüberschätzung der betreffenden Maler, die nicht einmal die elementarsten Grundlagen der Kunstgeschichte kennen.
Heute wieder, als ich unterwegs war, einige Frauen mit Hijab. Ich kann mir nicht helfen, aber ich finde das nur neurotisch – eines von vielen Dingen, die in unserer Welt nicht in Ordnung sind.
Werkstatt des Rembrandt Harmenszoon van Rjin: „Selbstportrait mit roter Mütze“. Gemeinfrei.
Dieses ausnehmend schöne Selbstportrait hängt in der Stuttgarter Staatsgalerie. Die Urheberschaft ist allerdings umstritten.
Habe versucht, eine der Lebensgeschichten im blauen Buch der AA zu lesen, aber das ist längst nicht so gut geschrieben wie die Geschichten im englischsprachigen Big Book. Ergo habe ich eine gewisse Aversion gegen das blaue Buch entwickelt.
Habe nun die Original-Partitur von „Flamingo“ gefunden – für $ 50,-. Frage mich aber, ob es überhaupt möglich ist, allein die Einleitung zu transkribieren1, hat Billy Strayhorn da doch mindestens zwei, wenn nicht drei Akkorde übereinandergelegt.
Frage mich schon lange, was denn an CDU christlich ist, tritt diese Partei christliche Werte doch mit Füßen. Schade auch, daß Lügen nicht strafbar ist. So kann z. B. Friedrich Merz etwas behaupten und dann doch etwas ganz anderes machen. Überhaupt haben die Politiker von heute einfach kein Format mehr – man denke nur an Politiker wie Willy Brandt oder Helmut Schmidt. Da fehlt vermutlich die prägende Erfahrung des letzten Krieges, den sowohl Brandt im Exil in Norwegen oder Schmidt als Soldat miterlebt haben.
Hier noch für diejenigen, die das interessiert, die Lebensgeschichte (PDF; auf Englisch) von AA-Gründer Bill Wilson.
Habe gerade den FMX-Newsletter bekommen, der mich über den neu erschienenen „Avatar: Fire and Ash“ informiert hat. Da wurde mir wieder klar, daß Hollywood einfach Probleme hat, überzeugende Außerirdische zu kreieren. Die Na’vi sind eben einfach Menschen mit einem etwas exotischen Aussehen. Wirklich Fremde bekommt Hollywood einfach nicht hin. Und: Der Außerirdische im Film, der mir bislang am sympathischsten ist, ist Michael Rennie als Klaatu.