Schlagwort-Archiv: ÖPNV

Heute nachmittag

War heute mittag wieder in der Vesperkirche. Die durchweg älteren Leute am Tisch waren aber nicht sehr freundlich; deshalb habe ich mich, nachdem ich gegessen hatte, an einen Stehtisch gestellt und dort meinen Kuchen gegessen. Kaffee wollte ich nicht, weil mir der zu stark ist.

Auf dem Rückweg zum Busbahnhof kam ich an ein paar Wahlplakaten vorbei. So wirbt die FDP mit „BaWü einfach machen“. Frage mich, was das heißen soll. Imho ist das eben ein dummer Spruch; Hauptsache, man wird gewählt. Nach der Wahl interessieren die ganzen Sprüche eh‘ keinen mehr.

Ich ziehe mich immer mehr in die Welt der Vierzigerjahre und der Big Bands von Glenn Miller, Claude Thornhill und Duke Ellington zurück. Die aktuelle gesellschaftliche Realität ist einfach so deprimierend. Stehe mit dieser Ansicht jedoch nicht allein da. Eine Bekannte von mir z. B. meidet die Gegend um den Ludwigsburger Busbahnhof ganz. Sie ist froh, daß sie ein Auto hat und nicht den ÖPNV benutzen muß.

Habe gerade per Email Briefwahl beantragt. Mache mir aber nicht viel Hoffnung, daß die Wahl etwas verändert. Ob Grün-Schwarz oder Schwarz-Grün oder Ultraviolett ist doch eh‘ wurscht. Ist doch wahr.

Heute morgen

Jodie Foster 2002. Foto: Imago

Laut „Elle“ hat Jodie Foster einen IQ von 132. Ich bin aber, was diese ganzen IQ-Tests angeht, sehr skeptisch. Kreativität wird da z. B. gar nicht gemessen. Auch sprachliche Begabung wird durch die IQ-Tests nicht abgedeckt. Das soll aber nicht heißen, daß Jodie Foster keine hochintelligente Frau ist.

„Now I Know“ wurde vermutlich 1944 aufgenommen.

„Symphonie“ wurde in der Session vom 13. November 1947 aufgenommen. Besetzung: Django Reinhardt [g], Gérard Lévéque [cl], Eugène Vées [g-rhythm], Emmanuel Soudieu [b] und André Jourdan [dr].

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Habe wegen obigem Foto den VVS angemailt, was das soll, diese Leute mit den weit aufgerissenen Augen.

Zitat aus der Antwort:

“ Unser Ziel war es, die Vielfalt unserer Fahrgäste auf eine moderne, plakative Art zu zeigen – mit einem visuellen Augenzwinkern, das auffällt und Spaß macht.“—Michael Terbeck vom VVS

Was soll daran denn bitte „Spaß machen“? Für mich ist das ein Zeichen des Niedergangs unserer Gesellschaft, aber wie üblich stehe ich da wahrscheinlich allein da, und vermutlich können nur älterer Leute nachvollziehen, was ich meine.

Heute morgen

„Now I Know“ stammt von einer Radioübertragung, die vermutlich 1944 gesendet wurde. Sgt. Johnny Desmond [voc] wird begleitet von Glenn Millers Army Air Force Band. Im Unterschied zu Millers ziviler Band hatte diese u. a. Streicher. Die Arrangeure damals haben sich im Gegensatz zu heute, wo die Stücke nur lieblos zusammengeklatscht werden, noch Mühe gegeben und konnten auch etwas.

Was mir gerade im Bus auffällt, ist die Unfreundlichkeit der Fahrgäste. Keine/r, der/die etwas freundlich dreinschaut. Die Busfahrer sind sowieso unfreundlich. Nur wenn ein Kollege einsteigt, leben sie auf einmal auf.

Würde gern lernen, zu arrangieren. Ich kann zwar ein bischen Noten lesen, aber nur in C-Dur. Habe seit Ewigkeiten eine Jazz- und Pop-Musiklehre, aber ich schaue praktisch nie hinein. Habe bei der VHS nach einem Kurs Notenlesen gesucht, aber nichts gefunden. Bei der englischen Wikipedia habe ich eine gute Seite „chord notation“ entdeckt.

Habe mich zum ersten Mal mit dem Handy aufgenommen, wie ich „It’s A Blue World“ spiele, jedenfalls den Anfang. Das Ganze war noch ziemlich holprig, aber wenn ich das öfter spiele, müßte es besser werden.

Die Bedienung beim Trölsch hat mir freundlich „Ade!“ gesagt, nachdem ich ihr etwas Trinkgeld gegeben habe. Die Hintergrundmusik im Trölsch war das übliche Gedudel. Frage mich, was die Leute sagen würden, wenn da auf einmal Glenn Miller läuft.

Hier meine Version von „It’s A Blue World“ auf der Konzertgitarre, jedenfalls der Anfang. Immer noch etwas holprig, aber ich muß eben noch üben.

Heute morgen

Bin leider schon wieder so früh wach (es ist gerade 02:33 Uhr). Habe bestimmt schon vier oder fünf Äpfel gegessen. Meine Eß-Sponsorin meint, das wäre kein normales Eßverhalten.

Was mir sichtlich zu schaffen macht, wenn ich in der Stadt bin, sind die vielen Ausländer. Meine Betreuer verstehen das nicht. Ich fühle mich eben mehr und mehr überfremdet.

Dann sind da die vielen Wahlplakate mit diesen mehr oder weniger dummen Slogans, die irgendwelche Werbeagenturen erfunden haben.

Generell habe ich den Eindruck, daß sich das gesellschaftliche Klima immer mehr verschlechtert. Die Rücksichtslosigkeit der Handy-Besitzer ist nur ein Beispiel von vielen. Auch die Raucher nehmen keine Rücksicht.

Wollte meinem Nachbarn H. gestern etwas Nettes sagen und habe ihn nur gefragt, ob er spazieren war. Kam zur Antwort: „Spazieren wird man ja wohl noch dürfen.“ My! Meine Nachbarin E. hat vor einer Weile auch mal so reagiert. Auf meine denkbar harmlose Frage, was sie gerade machen würde, kam zur Antwort: „So eine blöde Frage.“ Das war denn auch das letzte Mal, daß ich auf sie zugegangen bin.

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Ein Beispiel für das immer Krassere in unserer Gesellschaft. Ich meine, was sollen denn diese weit aufgerissenen Augen?

Als ich – das war 1973 bis 1977 – in Tübingen im Wirtschaftsgymnasium war, war ich ein glühender Jimi-Hendrix-Fan. Heute dagegen läßt er mich ziemlich kalt.

Heute morgen

Es ist erst 02:51 Uhr, und ich bin schon wieder wach. Habe mir gerade einen Frischkornbrei gemacht und trinke eine latte. Der Frischkornbrei ist morgens das Highlight. Habe das Rezept in der Adula-Klinik bekommen.

Die Modernaires waren Glenn Millers Gesangsgruppe. Außerdem mit dabei: Marion Hutton [voc] und Tex Beneke [ts, voc]. Dieser Clip wurde vermutlich 1941 aufgenommen.

Es ist jetzt 04:51 Uhr, und ich werde vermutlich nicht mehr einschlafen. Mache mir noch eine latte.

Mittlerweile ist es 05:14 Uhr. Bin froh, wenn die Wahl am 8. März vorbei ist. Die ganze Politik ist mir mittlerweile suspekt. Ich brauche mir nur die ganzen Wahlplakate anzuschauen, da habe ich schon genug.

Auf der Website des Stuttgarter Verkehrsverbundes VVS hat es so ein total überkandideltes Foto.

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Frage mich, ob das sein muß. Das scheint mir denn auch der gesellschaftliche Trend zu sein: Immer extremer, immer krasser.

Heute vormittag

War, da ich nichts mehr im Haus hatte, in der Back-Factory, wo ich nach fünf Tagen Abstinenz prompt wieder was Süßes gegessen habe. Ergo ist mein Blutzucker wieder über 200 hochgegangen. Aktuell ist er auf 224. Hoffe dennoch, daß ich wieder die Kurve kriege und es schaffe, auf Dauer auf Süßes zu verzichten, schon wegen meinem Blutzucker.

Wollte eigentlich zu Deniz‘ Kebap, Mittagessen, aber ich habe zu lange überlegt. Jetzt ist der Bus raus, der sonntags nur jede Stunde fährt.

Ein Viertel Kebap von Deniz‘ Kebap. Foto von mir.

So habe ich jedenfalls noch Zeit, mein Handy aufzuladen. Der Akku ist nur noch bei 18 %.

Habe mich bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg wegen der unerwünschten Werbung vom 07.10. beschwert. Frage mich, ob die dann auch was machen.

Unerwünschte Werbung vom Werbedienst Krüger in Tübingen

Und noch etwas zum Thema „Werbung“. Habe mich wegen des Slogans „Kauf kein Kack“ der BILD-Zeitung an den Werberat gewandt.

Hier ein Auszug aus der Antwort:

„Zwar bedient sich die Werbung mit dem Wort „Kack“ einer umgangssprachlichen und etwas derberen Ausdrucksweise, jedoch bewegt sich diese noch im Rahmen dessen, was nach Ansicht des maßgeblichen Durchschnittsverbrauchers angemessen und zulässig ist. Der Begriff „Kack“ wird von einigen Menschen verwendet. Die Nutzung des Wortes allein verstößt nicht gegen Anstand und Moral. Der Slogan wandelt die umgangssprachliche Formulierung, man solle „keinen Mist kaufen“, zu einer Alliteration ab. Gemeint ist, dass man nichts von schlechter Qualität kaufen soll. Beworben wird passend dazu ein Produkttest durch Jorge Gonzáles. In der Gesamtbetrachtung können wir daher keinen Verstoß gegen die Verhaltensregeln erkennen.“—Werberat

Ich glaub’s einfach nicht! 🙁

Heute nachmittag

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Zum ersten Januar 2026 wird das Deutschland-Ticket um € 5,- pro Monat teurer. Ich vermute aber, daß, wenn der Wille da wäre, der Preis von € 58,- gehalten werden könnte.

Bekam gerade übers Handy so einen dubiosen Anruf, angeblich von PayPal, wegen irgendeinem Guthaben von über € 800,-. Habe sofort die Verbindung unterbrochen.

1 Aufsichtsratsvorsitzender der SSB ist Stuttgarts OB Dr. Frank Nopper, der neben seiner Tätigkeit als OB sage und schreibe 50 Nebentätigkeiten innehat. Ich frage mich, wie er das wohl schafft. Das Stichwort „Ämterhäufung“ kommt mir in den Sinn.

Stuttgarts OB Dr. Frank Nopper. Foto: IMAGO

Heute morgen

Erfreuliches? Die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla meint: „Wir müssen alles anders machen.“ Das wäre ja zu schön, um wahr zu sein, aber warten wir ab.

Bahn-Chefin Evelyn Palla. Foto: Deutsche Bahn AG / Stefan Wildhirt

Zitat aus der „Zeit“:

„Wir drehen den Konzern auf links. Ich setze auf einen kompletten Neuanfang“.—Evelyn Palla

Jedenfalls macht Evelyn Palla einen sehr sympatischen Eindruck.

Heute um 11 Uhr ist meine erste Vorlesung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Thema: „Das Mittelalter: Eine Geschichte der Kunst nach Funktionen“ von Prof. Dr. Nils Büttner. Ich habe mich als Gasthörer registriert; das kostet pro Semester € 150,-. Mittwochs um 14:00 Uhr folgt dann eine Vorlesungsreihe von Prof. Dr. Michael Lüthy mit dem Titel „Grundbegriffe der Kunst“.

Hier wird mir wieder bewußt, wie wenig ich vom Sozialamt unterstützt werde. Weder werden die € 150,- übernommen, noch etwa ein Zuschuß zum Mensa-Essen. Das „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ (GG Artikel 1) ist in Wahrheit nur eine Farce.

Heute morgen

Habe der Bahn eine kritische Email geschrieben, bei der ich mich ganz bewußt sehr zurückgehalten habe.

„Guten Tag,

ich frage mich (und Sie), warum Sie Geld für diese „selbstkritische“ Serie „Boah, Bahn“ ausgeben, statt die eklatanten Mißstände bei der Bahn zu beseitigen. Ich kann das nicht nachvollziehen. Bin gestern von Ludwigsburg nach Stuttgart gefahren, und sowohl auf der Hinfahrt (17:21 Uhr) als auch auf der Rückfahrt (ca. 19:20 Uhr) ist je ein Zug ausgefallen. Ich meine, das kann doch wohl nicht sein, daß auf jeder (!) Fahrt etwas nicht in Ordnung ist. Bitte um Stellungnahme.

Mit freundlichen Grüßen,

Claus Cyrny, Ludwigsburg“

Werbeplakat für die Serie „Boah, Bahn“

Habe dieses Plakat aus einer S-Bahn heraus an einer Haltestelle entdeckt und dachte, ich sehe nicht recht. Und die Bahn gehört zu 100% dem Bund. Imho müßten sich die in Grund und Boden schämen, weil es einfach nicht besser wird. Und so eine „selbstkritische“ Serie zu lancieren, finde ich enfach nur mega-ärgerlich.

Die „Süddeutsche“ schreibt denn auch ganz richtig:

„Der Konzern ist im Selbstironie-Modus. Das hätte vielleicht 2010 funktioniert. Heute sind die Missstände derart eklatant, dass man nicht mehr humorvoll darüber hinwegsehen kann.“—Oliver Klasen

Gerade bin ich auf „MoM Block Nr. 90“ von Michel Majerus gestoßen, das aber mehr als nur ein bischen an Jean-Michel Basquiat erinnert.

Michel Majerus: „MoM Block Nr. 90“ (1999). Kunstmuseum Stuttgart

V. l. n. r.: Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat, Bruno Bischofberger u. Francesco Clemente; New York, 1984. Lizenz: CC BY-SA 4.0.

Im Newsletter der FAZ lese ich Folgendes:

“ … die Schuleingangsuntersuchungen zeigen, dass jedes Jahr eine wachsende Zahl von Kindern nicht schulreif ist, keine Schere und keinen Stift halten kann, motorisch unterentwickelt ist oder starke Sprachdefizite aufweist. Derzeit sind es 30 bis 40 Prozent. Und das gilt beileibe nicht nur für Migrantenkinder, sondern auch für Kinder aus deutschen Familien.“—Carsten Knop

Das paßt auch zu der Aussage von Dr. med. Dietrich Klinghardt, daß wir immer dümmer werden. Mahlzeit! kann ich da nur sagen.

Heute nachmittag

Bin heute vormittag von Ludwigsburg nach Tübingen gefahren. Das war aber ein Ärgernis sondergleichen. Das hat damit angefangen, daß der Zug schon mal fünf Minuten zu spät dran war. Ich meine, das geht ja noch. Dann hat er auf offener Strecke angehalten. Etws später – zwischen Stuttgart Hbf und Bad Cannstatt – kam eine Ansage über irgendeine Streckenstörung. Der Gipfel aber war, daß der Zug nur bis Metzingen gefahren ist – warum auch immer. Den Anschlußzug hätte ich beinahe verpaßt, wenn er nicht auch sieben Minuten zu spät gekommen wäre. Fazit: Die Bahn ist einfach ein Schlamperladen. So etwas dürfte einfach nicht vorkommen. Meine Schwester, mit der ich mich in Tübingen getroffen habe, hat gemeint, das wäre die Regel; ich sollte froh sein, daß ich nicht jeden Tag diese Strecke fahren müßte.

Ich wollte mich bei der Bahn beschweren, aber: „Ihre voraussichtliche Warterzeit beträgt mehr als zehn Minuten“. Das, nachdem ich dreimal über den Datenschutz aufgeklärt wurde. Auch hieß es bei der Hotline 030 2970, ich solle die regionale Nummer 0711 46928253 wählen. Das alles ist nicht sehr kundenfreundlich.

Habe nochmal bei der Hotline 030 2970 angerufen und diesmal statt „Beschwerde“ „Information“ gesagt. Wurde dann tatsächlich zu einer Frau durchgestellt, aber die hat mir gesagt, ich müsse die Beschwerdestelle anrufen. Da hat’s mir gereicht und ich habe aufgelegt.

Aus dem Newsletter der russischen Botschaft in Berlin:

„Vor 35 Jahren, als die Konfrontation des Kalten Krieges, wie es schien, zu Ende war, hofften wir auf den Beginn einer Ära echter Zusammenarbeit. Es schien, als gäbe es keine ideologischen und anderen Hindernisse mehr, die weder einer Lösung der gemeinsamen Probleme der Menschheit noch der Regelung und Beilegung unvermeidlicher Streitigkeiten und Konflikte auf Grundlage gegenseitigen Respekts und der Berücksichtigung der Interessen aller im Wege stünden.

Leider wurde ein anderer Ansatz gewählt. Die westlichen Staaten widerstanden der Versuchung absoluter Macht nicht1. Ja, die Macht der USA und ihrer Verbündeten erreichte Ende des 20. Jahrhunderts ihren Höhepunkt. Doch es gibt keine und wird auch keine Kraft geben, die in der Lage wäre, die Welt zu beherrschen und allen vorzuschreiben, was sie tun sollen und wie. Es gab solche Versuche, aber sie alle endeten in Misserfolg.“—Wladimir Putin

Ich war kurz in Versuchung, unserer Regierung eine Email zu schreiben, aber was soll man von einem Bundeskanzler erwarten, der gegen die arbeitende Bevölkerung hetzt (faul, behäbig, bequem)2. Da ist eigentlich alles gesagt.

Beim SWR lese ich: „Palmer spricht mit Frohnmaier: Polizeieinsatz bei AfD-Debatte kostete über 400.000 Euro“.

Zitat:

„Der Polizeieinsatz rund um die Debatte zwischen Tübingens Oberbürgermeister Palmer und AfD-Landeschef Frohnmaier hat über 400.000 Euro gekostet. Das zeigt eine Landtagsanfrage.“—Ulrike Mix

Das ist derselbe Boris Palmer, der über die Gleise der Bahn in Tübingen einen beheizten (!) Radweg bauen ließ. Aber bei Bürgergeldempfängern wird gespart. Das zeigt mal wieder die Verlogenheit der ganzen Debatte, die Sozialausgaben „könnten wir uns nicht mehr leisten“. Oder – ein anderes Beispiel – Stuttgart 21. Von 2,5 Milliarden auf 11,5 Milliarden.

Etwas anderes: Das Ludwigsburger Busunternehmen LVL Jäger ist ganz offensichtlich nicht daran interessiert, sein schlechtes Image (siehe Reklamation24) zu verbessern. Ich hatte dem Unternehmen folgende Email geschrieben:

„Sehr geehrter Herr T.,

gerade bin ich mit dem Bus Nr. 413 11:59 Uhr ab Ludwigsburg Bahnhof Richtung Kornwestheim gefahren. Am Bahnhof wollte eine junge Frau noch einsteigen, aber der Busfahrer (LB-E 752) ist, obwohl er die Frau gesehen hat, einfach losgefahren. Außer mir haben auch ein paar andere Fahrgäste etwas gesagt, aber den Busfahrer hat das überhaupt nicht interessiert.

mfg,

C. Cyrny“

Keine Antwort. Auch eine zweite Email wurde nicht beantwortet:

„Sehr geehrter Herr T.,

keine Antwort ist auch eine Antwort. Nicht umsonst hat Ihre Firma bei Reklamation24 so ein schlechtes Ergebnis. Und Ihre Busfahrer sind nur freundlich zu ihren Kollegen; da leben sie regelrecht auf. Ich werde mir das merken.

mfg,

C. Cyrny“

1 Wladimir Putin bezieht sich hier wohl vor allem auf die NATO-Osterweiterung, imho einen der größten außenpolitischen Fehler der NATO-Staaten. Und Wladimir Putin hetzt auch nicht gegen die NATO – etwas, das man umgekehrt leider nicht behaupten kann. Man nehme nur die völlig undiplomatische Aussage von Johann Wadephul, „Rußland werde für immer ein Feind für uns bleiben“. So jemand gehört nicht ins Auswärtige Amt, Punkt.

2 Auch Markus Söder und Carsten Linnemann stoßen in dasselbe Horn, was eigentlich eine Frechheit ist. Da kann man sich fragen, ob die drei sich da abgesprochen haben.