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Heute abend

Erfreulicherweise waren heute wieder mehr Besucher auf diesem Blog, siehe die folgende Statistik:

Besucherstatistik für dieses Blog von heute

Ich werde versuchen, in Zukunft nicht nur kritische Beiträge zu posten, sondern auch Positives. Das Nur-Kritische wird leicht zu einem Faß ohne Boden.

Wird es in Europa etwa kühler? Beim Umweltbundesamt habe ich jedenfalls den Artikel „Kippt der Golfstrom und kommt es daher in Europa zu einer Abkühlung?“ entdeckt.

Zitat:

„Ein Zusammenbruch der Atlantischen Ozeanzirkulation würde zu starken Änderungen in den Meeresoberflächentemperaturen führen, die wiederum die ⁠Atmosphäre⁠ sowie die globale Verteilung des Meereises und der Niederschläge beeinflussen. Die Durchschnittstemperaturen auf der Nordhalbkugel, insbesondere in Europa, würden deutlich sinken. So könnte die Durchschnittstemperatur in Nordwesteuropa um 1°C pro Jahrzehnt abnehmen, in Nordeuropa sogar um bis zu 3,5°C pro Jahrzehnt und nach einem Jahrhundert der Abkühlung auf einem Niveau von 5°C bis 15°C unter dem heutigen Niveau verbleiben (Van Westen et al., 2024).“—Umweltbundesamt

Habe ein Schwarz-/Weiß-Foto einer Calla bei einem Fotowettbewerb eingereicht, aber dann leider nichts mehr davon gehört. Schade, eigentlich ist das Foto gar nicht so schlecht.

„Calla“ (2019). Foto von mir.

Dieses Foto habe ich noch mit meiner alten Kodak-Kamera aufgenommen, einer Kodak EasyShare Z 8612 IS, die an sich nicht so toll war. Umso erstaunlicher sind z. T. die Ergebnisse. Auch meine Paris-Fotos und die Fotos von meinem Cuxhaven-Urlaub habe ich mit dieser Kamera gemacht. Zur Zeit habe ich eine DSC-RX100 von Sony, nachdem ich – bin mir aber nach wie vor unsicher, ob das der richtige Schritt war – meine Sony Alpha 7 verkauft habe, hauptsächlich, weil sie mir zu schwer war. Nun ja. Die Alpha 7 war für den Preis, für den ich sie (neu) bekommen habe – mit Zubehör unter € 800,- -, wirklich eine Spitzen-Kamera. Wenn ich mal wieder genügend Geld übrig habe, kaufe ich mir das Nachfolgemodell Sony Alpha 7 II.

Cover © Copyright 2022 by DER SPIEGEL GmbH & Co. KG

Themenwechsel. Beim Amazon.de kann man das Heft SPIEGEL GESCHICHTE 6/2022 „Hitlers treues Volk“ kaufen, das imho gerade jetzt, wo die AfD so im Aufwärtstrend ist, viele Fragen beantworten könnte. Ich blogge zwar immer wieder zur AfD, aber, so meine ich, doch aus einer kritischen Distanz heraus. Ich bin jedenfalls definitiv kein AfD-Wähler. Wenn ich das Geld übrig habe, werde ich mir dieses Heft jedenfalls kaufen, um mir ein eigenes Bild zu machen.

Zitat:

„Der Journalist und Exilant Sebastian Haffner schrieb 1940, es sei vor allem die »loyale Bevölkerung«, die das System stütze. Also jene »40 Prozent« der Deutschen, »die dem Naziregime treu dienen, ohne Nazis zu sein«. Die Mitläufer seien autoritätsgläubig und wünschten sich einen Sieg Deutschlands im Krieg. Im Privaten seien sie »oft anständig, sympathisch und liebenswürdig«, so Haffner. Gleichzeitig würden im Namen dieser zivilisierten Leute Gräueltaten begangen.“—Amazon

Es ist jedenfalls schon ein Phänomen, wie ein verkrachter österreichischer Kunstmaler zum Führer einer ganzen Nation werden konnte.

Heute nachmittag

War heute mittag in Tübingen, wo ich mich mit meiner Schwester getroffen habe. Sie hat mir einen Rollenkoffer gebracht. Die Fahrt verlief heute zu meiner Überraschung nach Plan. Allerdings sind mir sowohl in der Bahn als auch in der Myliusstraße und im Bus die ganzen Ausländer aufgefallen. Ich fühle mich langsam wie ein Fremder im eigenen Land.

Da wird wohl so weitergehen, bis irgendwann die AfD die Regierung stellt. Dann wird sich ja zeigen, wie sich die AfD verhält, wenn sie Regierungsverantwortung innehat. Die Politik der etablierten Parteien ist ja austauschbar, ob das die Ampel war oder die aktuelle GroKo. Tja, so sieht’s aus. Ich würde die AfD nicht wählen, aber ich versuche nur, realistisch zu sein. Wer weiß, vielleicht bekommen wir dann auch die D-Mark wieder. Ich würde das jedenfalls begrüßen. Dann glaubt die AfD nicht an den menschengemachten Klimawandel, aber bei dieser Thematik tun wir uns ja seither schon denkbar schwer. Und die 2 % kann man ja auch vergessen. Nein? Na ja, dann käme wenigstens wieder unsere Wirtschaft in Fahrt, wenn es denn doch nur ums Geld geht.

Merke, daß es mich traurig macht, daß wir bisher keine Partei haben, die das Wohl der Mehrheit im Sinn hat. Das wird nur auf den Bürgergeldempfängern (jetzt imho etwas unglücklich „neue Grundsicherung“ genannt) herumgehackt – eine absolut durchsichtige Strategie. Die Reichen werden praktisch von jeder Regierung geschont, anscheinend auch von der AfD, die sogar Steuererleichterungen verspricht.

Heute morgen

Screenshot von der Website der „Grünen“

Wie kann man nur so lügen, ohne rot zu werden? Vor allem das “ … schaffen Frieden & Sicherheit.“

Vor etwa 15 Jahren war ich Mitglied im Linux-Blog „Penguins“. Das hat mir richtig Spaß gemacht; umso mehr finde ich es schade, daß dieses Blog leider nicht mehr existiert. Auch im Internet Archive ist nur noch ein Fragment vorhanden.

Dann – es geht ebenfalls um Computer – habe ich die Apple User Group Europe entdeckt, nach eigener Aussage der älteste Computer-Club in Deutschland. Ich hatte eigentlich nach einem ehemaligen Klassenkameraden von mir gesucht und bin eben bei dieser Gruppe prompt fündig geworden. Die Apple User Group ist mittlerweile auch für Benutzer anderer Computer offen. Der nächste Treff ist am 28.11.2025 abends von 18:15 bis 22:00 Uhr im Stuttgarter Restaurant „Schnitzelkönig“ in der Bebelstr. 96, Haltestelle „Vogelsang“ (Linien U2/U9/U29/U34).

Bei den NachDenkSeiten lese ich den Artikel „„Unser Militär ist dem russischen Militär unendlich überlegen“ – Wieso dann die ganze Aufrüstung?“ von Florian Warweg. Bezeichnend ist, daß der Sprecher der Bundesregierung, ein Herr Müller, den Fragen von Herrn Warweg ausweicht. Es entsteht der Eindruck, daß dieser Herr Müller nicht so ganz blickt, was die Frage impliziert.

Über die NachDenkSeiten gefunden: „Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz zur Debatte um den Wehrdienst“

Zitat:

„Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zum Wehrdienst vorgelegt, der darauf abzielt, die personelle Aufwuchsfähigkeit der Bundeswehr zu stärken. Wir begrüßen diese Debatte.“—Dr. Matthias Kopp

Heute morgen

Zitat aus diesem Video:

„Ich merke ja, daẞ die Blödesten nach vorne kommen.“—Peter Hahne

Und:

Thema: „Migrantengewalt an Schulen: Ist das noch Cottbus – oder Islamabad?“.

Hier ist wieder evident, daß unsere Regierung auf ganzer Linie versagt. Fragt sich, wie das weitergehen soll. Jedenfalls ist für mich klar, daß Herr Merz keine vier Jahre regieren wird. Das kommt imho davon, wenn man primär für eine reiche Minderheit regiert, frei nach dem Motto „die Armen fordern, die Reichen fördern“. Das Schlimme ist, daß diese Politik von jeder Partei außer der LINKEN und dem BSW getragen wird – auch von der AfD.

Hier kurz eine aktuelle Umfrage: Was wäre, wenn heute Bundestagswahl wäre?

Zahlen von PolitPro. Grafik von mir.

Und hier noch Zahlen zur letzten Bundestagswahl 2025.

Heute abend

War heute abend noch einkaufen, weil morgen Feiertag ist. In der Myliusstraße kamen mir wirklich am laufenden Band Ausländer entgegen. Frage mich, wie das weitergehen soll. Wenn ich ein Diktaphon hätte, würde ich mal eine Umfrage machen, was die Deutschen von der Situation halten. Ich meine, wie soll das denn weitergehen, wenn die Regierung nichts Substantielles unternimmt? Soll das soweit gehen, bis die Ausländer in der Mehrzahl sind?

Beim „Stern“ lese ich „Aufregung um Merz‘ „Stadtbild“-Aussage – aber was hat der Kanzler genau gesagt?“. Eigentlich war das, was Herr Merz gesagt hat, angesichts der Situation in den Innenstädten vergleichsweise harmlos. Ich verstehe auch nicht, wieso diese sogenannten „Töchter“ sich da so aufregen. Ich vermute, daß die allesamt noch nicht so alt sind und es gar nicht anders kennen. Ich dagegen bin Jahrgang 1957, und bis so ca. 20001 waren Migranten kein Problem. Ich selber empfinde das als problematisch, seit ich in Ludwigsburg lebe, also seit Ende Januar 2016. Vorher hat mich das überhaupt nicht gestört.

Angeblich fühlen sich 80% der Deutschen fremd im eigenen Land. Das müßte wieder anders werden, und da die „etablierten“ Parteien dazu ganz offensichtlich nicht in der Lage sind, müssen wir wohl abwarten, bis die AfD an die Regierung kommt. Die ist nicht von ungefähr mittlerweile prozentual die stärkste Partei. Ich würde mir das eigentlich anders wünschen, und ich bin auch (noch) kein AfD-Wähler, aber ich versuche hier einfach realistisch zu sein. Ich kann die AfD an sich schon wegen ihrer Sozialpolitik nicht wählen. Dazu kommt, daß sie – warum auch immer – den menschengemachten Klimawandel leugnet. Wie das zustande kommt, kann ich mir nicht erklären, zumal Alice Weidel eine hochintelligente Frau ist.

Alice Weidel. Foto © Copyright by WEB.DE

Und dann sind da noch Leute wie Björn Höcke. Warum werden die nicht aus der Partei ausgeschlossen?

Björn Höcke. Foto: IMAGO

1 Ich meine mich jedoch zu erinnern, daß mir die Ausländer erstmals Mitte der Neunzigerjahre aufgefallen sind, als ich noch in Stuttgart gelebt habe.

Heute abend

Auf der Website der AfD lese ich eine Klarstellung zu der von den anderen Parteiel so genannten „demokratiefeindlichen“ Ausrichtung der AfD. Da heißt es u. a.:

„Immer wieder wird seitens der Medien, des politischen Gegners und der von ihm instrumentalisierten Ämter für Verfassungsschutz unterstellt, die AfD vertrete einen Volksbegriff, der auf das Ethnisch-Kulturelle verengt sei und daher gegen die im Grundgesetz festgeschriebene Menschenwürdegarantie verstoße. Wer nicht dem ethnisch definierten Volk angehöre, so wird suggeriert, dem wolle die AfD staatsbürgerliche Rechte oder gar elementare Menschenrechte vorenthalten oder entziehen.“—AfD

Und weiter:

„Gleichwohl ist es ein völlig legitimes politisches Ziel, welches sowohl dem Geist als auch den Buchstaben des Grundgesetzes entspricht, das deutsche Volk, seine Sprache und seine gewachsenen Traditionen langfristig erhalten zu wollen. Damit befinden wir uns im Einklang mit dem Bundesverwaltungsgericht, welches in einem Urteil ausdrücklich festgestellt hat, dass die Wahrung der geschichtlich gewachsenen nationalen Identität als politisches Ziel nicht gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung verstößt.“—AfD; Hervorhebungen von mir

Insbesondere die Aussage „das deutsche Volk, seine Sprache und seine gewachsenen Traditionen langfristig erhalten zu wollen“ sehe ich in Gefahr, und zwar durch die meiner Wahrnehmung nach fortschreitende Überfremdung insbesondere durch Migranten aus dem arabischen Kulturraum. Dabei möchte ich hier nochmal betonen, daß ich die AfD definitiv nicht wählen würde1, aber ich mache mir Sorgen um nichts weniger als um den Erhalt unserer deutschen Kultur. Ich empfinde mich auch definitiv nicht als „ausländerfeindlich“. An sich bin ich meiner Wahrnehmung nach (was mir andere auch bestätigen) ein freundlicher, hilfsbereiter Mensch.

Ich werde hier, wo ich wohne, allerdings täglich mit Migranten konfrontiert, zu denen ich als Deutscher aber keinerlei Kontakt bekomme, vor allem a) männliche Migranten, die – tut mir leid, aber ich empfinde das so – unfreundlich bis aggressiv wirken und sich meist in ihrer Muttersprache unterhalten und b) Frauen mit Hijab bzw. vor allem ältere Frauen mit Kopftuch. Bei letzteren nehme ich (das ist jetzt schon eine Gratwanderung) das Signal „Laß mich in Ruhe!“ wahr. Folglich würde ich solche Frauen nie ansprechen. Ich habe mir schon überlegt, mal eine oder mehrere Frauen mit Hijab darauf anzusprechen, warum sie ihr Haar bedecken, habe mich aber bisher noch nicht getraut. Wie gesagt, das ist nicht einfach.

Soviel zu den muslimischen Frauen. Was arabischstämmige Männer angeht, so fallen mir vor allem jüngere Männer von teilweise nicht einmal zwanzig auf. Auch die würde ich nie ansprechen, weil sie einfach nicht freundlich wirken. Freundlich sind sie nur zu ihresgleichen. So, jetzt habe ich das, was ich schon lange sagen wollte, einmal konkretisiert. Wer mir nicht glaubt (und das erlebt ja Herr Merz gerade massiv), der möge einfach mal nachmittags so um 17 Uhr die Ludwigsburger Myliusstraße hinaufgehen. Da kommen einem in einem Fort Ausländer entgegen. Ob das alles Migranten sind, kann ich nicht beurteilen, aber ich fühle mich da sichtlich unwohl. Das kann auch daher kommen, daß ich den Eindruck habe, daß diese Ausländer oder Migranten gar keinen Kontakt zu Deutschen wollen.

Und was tut die Regierung? Von Herrn Merz kommt etwa die Aussage, man hätte irgendwelche Zahlen (welche?) in Zusammenhang mit Migration innerhalb eines Jahres um 60% gesenkt. Also, ich merke davon nichts.

Die taz findet die Stadtbild-Aussage von Friedrich Merz „unsäglich“. Darüber hinaus heißt es da:

„Merz kam nicht etwa auf die Idee, sich bei all den Menschen, die sich von seiner Aussage ausgegrenzt fühlen, zu entschuldigen.“—Pauline Jäckels

Wieso entschuldigen? Araber entschuldigen sich bei mir auch nicht, wenn sie finster gucken. Also, was soll das? Und die ganzen Frauen mit Hijab (oder, was ich auch schon erlebt habe, Niqab, also nur ein Schlitz für die Augen) entschuldigen sich doch auch nicht, obwohl sie sich sichtlich überhaupt nicht anpassen wollen. Ich frage mich sowieso, was Haare mit Religion zu tun haben. Bisher hat sich mir das jedenfalls noch nicht erschlossen.

Mag die taz sowieso nicht, seit sie mal über den gerade verstorbenen Papst Johannes II. so einen absolut niveaulosen Satz gebracht haben, der wirklich unter der Gürtellinie war. Und was lese ich da gerade nach einer Suche?

„… zeichnet sie das Bild einer unberechenbaren Scheißsonne …“—Uli Hannemann

Also, auf sowas2 kann ich gern verzichten. Man schaue sich nur mal das, ähem, Foto des Autors an.

Hier noch eine andere Sichtweise des Problemkreises „Ausländer/Islam/Migranten“:

Dabei ist der Titel des Videos irreführend, weil Jürgen Todenhöfer gleich zu Anfang klarstellt, daß es nicht seine Absicht ist, auf Thilo Sarrazin „herumzuprügeln“. Mir persönlich ist Jürgen Todenhöfer denn auch wesentlich sympathischer.

Ich möchte noch anfügen, daß ich mich hier wirklich um eine differenzierte Sichtweise bemüht habe und mich definitiv nicht als Ausländerfeind empfinde. Die „Töchter gegen Merz“ machen es sich leicht. Sie bemühen sich eben nicht um eine differenzierte Sichtweise. Das ist zwar medienwirksam, aber nicht objektiv, nicht sachlich und auch nicht ausgewogen.

Hier noch ein Video von der „Welt“:

Thilo Sarrazin spricht hier das wichtige Faktum an, daß „Migration nicht gleich Migration“ ist. Und: Es ist auch entscheidend, woher die Migranten kommen.

1 Wenn ich so darüber nachdenke, kommen mir Bedenken der Art, daß die AfD jetzt zwar so-und-so redet und sich so-und-so darstellt. Da aber gewisse Kreise innerhalb der AfD sich mehr oder weniger verdeckt zu nationalsozialistischem Gedankengut bekennen – wer garantiert mir, daß, wenn die AfD an der Macht ist, ich nicht auf einmal in einer braunen Diktatur aufwache?

2 Das Stuttgarter Kunstmuseum betitelte eine Ausstellung ja auch „Scheize – Liebe – Sehnsucht“, wobei sie sich doch nicht getraut haben, „Scheize“ richtig zu schreiben. Ich vermute, daß es dann einen Skandal gegeben hätte. Und dann ist da noch BILD mit „Kauf kein Kack“, das der Werberat ja nicht monieren wollte. Soweit sind wir nun schon.

Heute nachmittag

Habe mit einer Bekannten über mein Blog geredet, und sie hat gemeint, sie fände es schade, wenn ich es löschen würde. Das hat mir Auftrieb gegeben, doch weiterzumachen.

War einkaufen und bin innerhalb meines Budgets von € 20,- geblieben. Koffeinhaltigen Kaffee habe ich mir aber nicht gekauft, weil der gleich € 5,49 kostet. Ich habe aber noch Decaf da.

Werde versuchen, nicht mehr soviel Kritisches zu schreiben, sondern mich auch auf das zu konzentrieren, was gut läuft. Da mich Musik generell aufbaut, habe ich heute vormittag mal fünf Stücke gepostet, meist von farbigen Künstlern wie James Brown, War oder Undisputed Truth. „Sex Machine“ (1971) von James Brown ist ja sowieso das ultimative Stück.

Ja, die Realität hat mich wieder eingeholt. Seht euch bitte die folgende Rede von Alice Weidel (ja, ich weiß) an:

Im Augenblick ist die Situation so kritisch, daß jede vernünftige Stimme zählt. Und das, was Frau Weidel da sagt, halte ich im Gegensatz zu der unsäglichen Kriegsrhetorik unserer Regierung für ausgesprochen vernünftig.

Anders Tino Chrupalla. Wenn das Verbrenner-Aus wieder rückgängig gemacht wird, sollen sie doch konsequenterweise gleich die ganzen Umweltschutzmaßnahmen auf den Mond schießen. Ist doch wahr. 🙁 Ganz offensichtlich kriegen wir es – auch und insbesondere im globalen Maßstab – nicht hin, einen Umweltschutz zu praktizieren, der den Namen auch verdient. Dann bekommen wir eben 3° C, mit allen Konsequenzen.

Ich habe vor einigen Tagen mehr oder weniger scherzhaft von einem Satelliten im Erdorbit geschrieben, der Verdummungsstrahlen auf die Erde schickt. Anscheinend fokussieren sich diese Strahlen vorzugsweise auf das Kanzleramt, und ich weiß nicht, ob ich da lachen oder weinen soll.

Lösungen? Tja, Hans-Ulrich Jörges meint bei der „Welt“, daß er die Möglichkeit sieht, daß die AfD die nächste Bundestagswahl gewinnt. Das ist bitter, ich weiß, aber kann es denn noch schlimmer kommen? Ich hoffe jedenfalls, daß wir noch deutlich von 2029 Neuwahlen bekommen1; dann wird sich ja zeigen, was Sache ist. Daß die etablierten Parteien die Sache nicht in den Griff bekommen, haben wir ja nun zur Genüge gesehen. Dazu fällt mir der Spruch „If nothing changes, nothing changes.“ ein.

Für das, was ich hier geschrieben habe, ist der Satz „Es gibt keine Guten“ zentral. Imho ist es auch sinnlos, auf einen „Heilsbringer“ zu warten, der „alles gut machen“ wird. Ich bin von der AfD, zumal als Empfänger von Grundsicherung im Alter, auch nicht gerade begeistert, man sehe sich nur mal folgenden Artikel bei der „Zeit“ an. Insbesondere die Kommentare sind sehr interessant.

Zitat:

„In der Kategorie Sozialpolitik wünscht sich keine Partei im Bundestag stärkere Einschnitte bei den Sozialleistungen als die AfD.“—Marcel Fratzscher

Und: Auch die AfD will sich wie die meisten etablierten Parteien – Ausnahmen sind die LINKE und das BSW – mit den Reichen und Superreichen gut stellen, z. B. durch Steuerentlastungen, was in meinen Augen totaler Quatsch ist. Wozu wird dann immer von klammen Kassen gejammert, wenn man sich nicht traut, das Geld von denen zu holen, die es auch haben? Statt dessen wird auf den Bürgergeldempfängern herumgeprügelt.

1 Ich meine, so kann es doch nicht weitergehen.

Heute abend

Habe mich heute mit einer Bekannten unterhalten, und die hat auch gemeint, daß die Atmosphäre in unserer Gesellschaft „komisch“ wäre. Technologisch geht’s bergauf, menschlich geht’s bergab. So haben wir nach dem Vorfall mit dem Handy gestern darüber geredet, daß die Handy-Nutzer immer rücksichtsloser würden. Wenn es nach mir ginge, ich würde Handys wieder abschaffen. Davor – so bis ca. 1992 – war das gesellschaftliche Klima deutlich besser. Ich bin der Meinung, daß man eben nicht alles machen sollte, was machbar ist.

Konnte auf einmal nicht mehr meine WEB.DE-Mails abrufen. Heute morgen ging’s noch. Ob da jemand mein Passwort gehackt hat? Störungen lagen nämlich keine vor. Habe das Passwort geändert, aber das hat nichts geholfen. Ich bekam nur immer und immer wieder ein-und-dieselbe Aufforderung. Bin erst schier verzweifelt, aber der Chatbot von WEB.DE hat mir gesagt, daß der Zugang bei falscher Eingabe für ein paar Stunden gesperrt sei und ich es danach einfach nochmal versuchen soll. Das hat dann auch geklappt.

Email an Friedrich Merz:

„Sehr geehrter Herr Merz,

ungeachtet der z. T. massiven Kritik an Ihrer Äußerung zum Stadtbild kann ich etwas aus meiner eigenen Erfahrung beitragen, was sich mit Ihrer Äußerung deckt. Ich wohne in Ludwigsburg bei Stuttgart, und insbesondere die Myliusstraße sowie der Busbahnhof sind Brennpunkte mit einer relativ hohen Ausländer-Quote. Das geht so weit, daß ich  mich da immer unwohler fühle. Da ich fotografiere, würde ich gern die „Szene“ an diesen Brennpunkten fotografisch dokumentieren. Das wäre etwas, das man nicht so einfach wegdiskutieren kann. Leider steht da das „Recht am eigenen Bild“ im Weg. Dabei wäre das imho ein wichtiges Zeitdokument, das die derzeit herrschenden Verhältnisse objektiv abbilden würde. Ich frage mich auch, wie denn die „Töchter gegen Merz“ zu ihrer Einschätzung kommen. Ich empfinde das, was Sie da gesagt haben, definitiv nicht als rassistisch. Das ist imho vielmehr ein Zeichen der wachsenden Überfremdung hier in Deutschland. Ich bin Jahrgang 1957, und ich kenne Deutschland noch anders. Besonders junge Leute können das einfach nicht mehr nachvollziehen.

Mit freundlichen Grüßen,

Claus Cyrny“

Was die thüringische BSW-Fraktion im Landtag angeht, war ich erst nicht so begeistert, weil sie ja mit der CDU und SPD koaliert, aber nur bin ich der Ansicht, daß sie eigentlich alles richtig gemacht hat. Ich meine, das ist schon eine Leistung, von Null gleich in den Thüringer Landtag. Solange wir hier in Deutschland keine APO (außerparlamentarische Opposition) wie anno 1968 haben, ist das, so meine ich zumindest, die beste Alternative.

Gerade – um 19:39 Uhr – hat mich ein Herr vom Info-Institut in Berlin angerufen. Er wollte mir ein paar Fragen zum Thema „Tourismus in Ludwigsburg“ stellen, was mich aber nun absolut nicht interessiert. Wenn er Fragen zu einem politischen Thema gehabt hätte, hätte ich ihm gerne geantwortet.

Heute abend

Die geplante Streichung des Pflegegrads 1 ist eine Kampfansage an alle Pflegebedürftigen. Korrektur: Pflegegrad 1 soll doch bleiben. Und: Wenn zwei Milliarden fehlen, sollen die das doch vom Rüstungs-Budget holen; da ist mehr als genug da. Ich kann überhaupt die Ansage nicht mehr hören, daß uns Rußland 2029 angeblich angreifen will. Das ist ein Spiel mit dem Feuer.

Ich muß wirklich aufpassen, daß ich ob dieser Politik nicht ganz verzweifle. So schlimm war es z. B. unter Scholz noch nicht, auch wenn der sich ebenfalls nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. Merz ist eben ein eiskalter Neo-Liberaler.

Noch ein Wort zu der geschönten Biografie von Friedrich Merz, in der BlackRock (2016 bis 2020), um nur ein Beispiel zu bringen, einfach nicht erwähnt wird. Also, ich dürfte mir das nicht erlauben. So hat auch Friedrich Merz anscheinend seine neuralgischen Punkte.

Habe mir heute abend einen Ausschnitt aus diesem Sommerinterview mit AfD-Chefin Alice Weidel angeschaut und fand die ganzen Störer einfach unmöglich. Das zeugt einfach nicht von Respekt. Das liegt für mich auf derselben Linie wie die sog. (und imho verfassungswidrige) Brandmauer. Ich meine, ich würde nie AfD wählen, aber wenn diese Partei nicht verboten ist, sollte man sie so behandeln wie die anderen Parteien auch.

Heute nachmittag

Wenn ich mir das so anschaue, was da gerade alles passiert, ist ein Schlüssel die Unehrlichkeit beispielsweise der Regierung, aber auch anderer öffentlicher Stellen. So wird das eben nichts. Man lese nur folgenden Artikel von Günther Burbach bei den NachDenkSeiten durch, wo von der angeblichen Unabhängigkeit Deutschlands und den wahren Hintergründen die Rede ist. Deutschland macht sich in großen Teilen von US-Konzernen wie Microsoft, NVIDIA, AMD, Intel, Meta und Google abhängig. Das wird aber einfach weggelogen, weil es sich eben nicht so gut macht, so etwas zuzugeben.

Zitat:

„Die Milliarden der Bundesregierung für „Souveränität“ fließen also in Wahrheit direkt in die Kassen der US-Technologieindustrie.“—Günther Burbach

Die Bundesregierung schreibt hierzu:

„Im Augenblick liefern sich die Vereinigten Staaten von Amerika und die Volksrepublik China ein Kopf-an-Kopf-Rennen im Wettbewerb um künftige Marktanteile in einer KI-gestützten Weltwirtschaft. Aber wir in Deutschland und Europa haben alle Chancen aufzuholen und dann mitzuhalten: Wir sind stark in der KI-Forschung.“—Bundesregierung

Ja, schön wär’s. In Wahrheit sind wir abhängig von US-Konzernen wie NVIDIA, AMD, Intel, Meta, Google, Microsoft u. a.

Noch ein Zitat aus dem Artikel bei den NachDenkSeiten:

„Europa hat zwar Atos und ParTec am Bau beteiligt, aber ohne die Chips aus Kalifornien wäre der „europäische Meilenstein“ nichts weiter als eine leere Halle. Es ist, als würde man den ersten „europäischen“ Airbus feiern und verschweigen, dass Tragflächen, Triebwerke und Avionik komplett aus den USA stammen.

Die politische Rhetorik von „Technologiesouveränität“ entpuppt sich so als Hülle. Tatsächlich ist Jupiter nicht der Beweis europäischer Stärke, sondern der Beweis europäischer Schwäche.“—Günther Burbach

Und:

„Volkswagens Milliarde für KI klingt nach Investition in die Zukunft. Doch was steckt dahinter? Offiziell geht es um die schnellere Entwicklung neuer Modelle, „smarte“ Produktionsprozesse, präzisere Logistik. In Wirklichkeit ist es ein weiteres Kapitel im Drehbuch der industriellen Rationalisierung: KI ersetzt menschliche Arbeit.“—Günther Burbach

Ich frage mich, wann unsere Regierung endlich den Mut hat, zuzugeben, daß die Vollbeschäftigung angesichts der technologischen Entwicklung – wie eben KI – ein Auslaufmodell ist, aber die Chance, daß das passieren wird, ist wohl gleich Null, Motto: „Nach mir die Sintflut“. Das Konzept der Vollbeschäftigung ist einfach noch ein Relikt aus dem 20. Jahrhundert, das so auf Dauer einfach nicht zu halten ist. Was werden unserer Politiker sagen, wenn wir mal 5 Millionen Arbeitslose haben? Sind die dann auch „zu faul, zu träge, zu behäbig“?

Und die LINKE schreibt:

„Fast die Hälfte der unter 25-Jährigen hat keine reguläre Vollzeitbeschäftigung. Sie sind vor allem befristet beschäftigt oder müssen sich mit Zeitarbeit, Teilzeit oder gar Minijobs durchschlagen.“—Bernd Riexinger

Gerade was Zeitarbeit angeht, so kann ich da auch ein Lied singen. Von den drei Zeitarbeitsfirmen, bei denen ich gearbeitet habe, haben sich zwei link verhalten. Da wurden Dinge behauptet, die nicht gestimmt haben, da wurden mir Vorwürfe gemacht usw. usf.

Der allererste Einsatz über Zeitarbeit, der ein Jahr dauerte, war bei debis Systemhaus in Fellbach bei Stuttgart. Das ging soweit gut, nur: Als das Jahr zu Ende war, wollte die Zeitarbeit, daß ich Urlaub nehme, weil man anscheinend keinen neuen Einsatz für mich hatte. Da ich aber allen Urlaub schon genommen hatte, sollte ich kündigen. Dabei war im Arbeitsvertrag festgelegt, daß ich auch in Zeiten ohne Einsatz bezahlt werden sollte. Das war also ein eindeutiger Vertragsbruch von seiten der Zeitarbeit. Als ich mich weigerte, zu kündigen, kündigte mir die Zeitarbeit. Zuvor hatten sie Dinge behauptet, die überhaupt nicht gestimmt haben. Darüber hinaus habe ich damals mitbekommen, daß die Zeitarbeit debis das Dreifache (!) dessen berechnet hat, was ich schließlich bekommen habe. Mein Fazit: Nie wieder!