Schlagwort-Archiv: Stuttgart

Heute nachmittag

Ich war heute vormittag in Stuttgart in der Holanka-Bar im Wittwer. Das hat mich aber so angestrengt, daß ich besser zu Hause geblieben wäre. War dann auch noch in der Vesperkirche, obwohl mir das eigentlich zuviel war.

Mein PC bootet oft nicht mehr richtig hoch. Wenn ich ihn einschalte, versucht er kurz, hochzubooten und geht dann aber wieder aus. Habe jetzt an der Vorderseite alle USB-Stecker entfernt, und da ging es auf einmal. Hatte u. a. eine externe Festplatte angeschlossen, was natürlich ein Fehler war.

Hier kommt man auf eine Seite, auf der man die gesamte Sammlung der Stuttgarter Staatsgalerie durchsuchen kann, auch die Exponate, die im Archiv sind.

Versuche, mich nun nach meiner Stuttgart-Exkursion zu erholen.

Inzwischen ist es 16:35 Uhr, und ich bin immer noch total k. o. Die Reizhusten-Tabletten von „Klosterfrau“ helfen überhaupt nicht, und die Apotheke, wo ich mich berraten lassen könnte, hat inzwischen zu. Na toll! 🙁

War heute in Stuttgart bei strömendem Regen an einem Stand der Partei Volt. Frage mich, ob ich so eine kleine Partei wählen soll. Das BSW ist mir jetzt nicht mehr so sympathisch, weil sie das Verbrenner-Aus kippen wollen und gegen AKWs sind.

Heute abend

Habe für die rumänische Bettlerin inzwischen eine Anlaufstelle gefunden, und zwar das MedMobil, das Donnerstagabend zwischen 17:00 Uhr und 19:00 Uhr im oberen Schloßgarten in Stuttgart hält. Habe extra eine Karte in Farbe ausgedruckt und hoffe, daß die Bettlerin damit zurechtkommt.

Karte vom Oberen Schloßgarten. Screenshot von Google Maps; Anmerkungen von mir.

Habe jetzt doch etwas Angst, ich könnte die Bettlerin überfordern. Muß eben mal sehen, wie das klappt.

Ein paar Sätze auf Rumänisch, um die Verständigung zu erleichtern.

Heute nachmittag

War heute vormittag in meiner ersten Vorlesung, allein die war so dermaßen trocken, daß ich nach einer Viertelstunde gegangen bin. Mein Eindruck von den Studenten: Mein Gott, die sind ja noch so jung! Ich bin dann noch kurz in die Verwaltung gegangen, etwas fragen, habe dann in der Mensa (die noch zu hatte) einen Kaffee getrunken und bin danach wieder mit der U5 nach Stuttgart hinuntergefahren. Was mich sichtlich nervt, ist das laute Telefonieren in der Bahn, sei es die S-Bahn oder die Stadtbahn in Stuttgart. Das ist eben der sogenannte „technische Fortschritt“. Wenn man mit etwas Geld machen kann, sind die gesellschaftlichen Konsequenzen sekundär.

Die nächste Vorlesung, in die ich gehen möchte, ist am Mittwochnachmittag. Hoffe, daß die besser sein wird.

Bei der FAZ lese ich „563 Euro Regelsatz, zwei Euro für Bildung – und die Wohnung?“. Das ist wieder die leidige Diskussion um des Kaisers Bart. Man kann so oder so argumentieren, ja, da gäbe es die Tafeln und Second-Hand-Läden und wenn man sparsam ist, könnte man sehr wohl usw. usf., aber nach 18 Jahren Sozialhilfesatz kann ich sagen: Nein, die € 563,- reichen nicht, Punkt! Imho müßten es mindestens € 200,- bis € 250,- mehr sein. Das Sozialamt bezahlt weder Zahnbehandlungen (jedenfalls bei mir) und auch keine € 150,- für Bildung. Es wird gebetsmühlenartig wiederholt, ja, das ist im Regelsatz enthalten, was aber technisch gar nicht geht. Eine Bitte von mir, das Sozialamt solle mir vorrechnen, wie das gehen soll, wurde ignoriert. Ich habe mich dann wohl oder übel entschuldigt, um keinen Ärger zu bekommen, aber im Grunde genommen ist das einfach eine Schweinerei. Eine Email an das BMAS wurde mit dem Hinweis „nicht zuständig“ beantwortet.

Summan summarum ist – wovon angeblich die Demokratie (so wir denn eine hätten) lebt – eine Diskussion mit öffentlichen Stellen nicht möglich, weil sie sich drücken, wo es geht. Man muß da froh sein, wenn man keinen Ärger bekommt.

Erneute Email an das BMAS:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

ich dürfte mir das nicht leisten, was Sie da machen. Ich werde einfach von einer Stelle zur anderen weiterverwiesen. Ich hatte beim zuständigen Sozialamt nachgefragt, ob es € 150,- für Bildung übernehmen könnte, aber da kam nur, das „wäre im Regelsatz enthalten“, was schlicht und einfach nicht stimmt. Ich kann es nicht leiden, wenn man mich anlügt, um es einmal klar auszudrücken. Bekomme ich nun von Ihnen eine befriedigende Antwort oder sind Sie dazu auch nicht in der Lage? Und wenn ich doch mal unerwartet eine Antwort bekomme, gehen Sie einfach auf die unbequemen Dinge nicht ein. So kann man das natürlich auch machen, aber beliebter werden Sie dadurch nicht. Aber vielleicht wollen Sie das auch  gar nicht.

mfg,

C. Cyrny“

Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich 1987 – ich war damals in der Ausbildung – für kurze Zeit vom Sozialamt abhängig war, und damals war die Mitarbeiterin ausnehmend freundlich (!). Sie hat mir sogar ungefragt eine Winterjacke bezahlt (damals gab es noch Kleidergeld). Ich meine, ich kann es nicht beweisen, aber ich werde das Gefühl nicht los, daß die Unfreundlichkeit der Sachbearbeiter(innen) heutzutage Methode hat.

Heute nachmittag

Kommenden Montag fangen an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart die Vorlesungen in Kunstgeschichte an. Ich habe mich für zwei Vorlesungen entschieden: eine am Montag bei Prof. Dr. Büttner und eine am Mittwoch bei Prof. Dr. Lüthy, mit dem ich auch schon Email-Kontakt hatte. Ich bin ja eigentlich nur Gasthörer; das kostet pro Semester € 150,-. Ich hatte beim Sozialamt angefragt, ob die das übernehmen könnten, aber da kam nur die lapidare Antwort, nein, das wäre im Regelsatz enthalten – was schlicht und einfach gelogen ist. Im Regelsatz sind für „Bildung“ ganze € 2,03 pro Monat vorgesehen, was eigentlich ein Witz ist. Dafür kann man sich gerade zwei Brezeln kaufen; bilden kann man sich davon nicht.

Email an das BMAS:

„Guten Tag,

ich beziehe Altersrente und Grundsicherung und möchte an Vorlesungen zur Kunstgeschichte teilnehmen. Das kostet pro Semester € 150,-. Das Sozialamt lehnt eine Übernahme dieser Kosten mit der Begründung ab, das wäre im Regelsatz enthalten. Das geht technisch aber gar nicht. Wovon soll ich das  dann bezahlen? Zudem sind im Regelsatz für „Bildung“ ganze € 2,03 pro Monat vorgesehen.

mfg,

C. Cyrny“

Antwort des BMAS:

„Auch wenn wir für Ihr Anliegen Verständnis haben, müssen wir Ihnen jedoch mitteilen, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu dem konkreten Einzelfall keine Stellungnahme abgeben kann.“—BMAS

Da ist wieder mal keiner zuständig. Zudem bekam ich nur eine vorgefertigte Email. Schwach, schwach, schwach. Bürokratieabbau – Fehlanzeige!

Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg heißt es:

„Die Ungleichheit bei den Vermögen hat sich verfestigt. Die reichsten zehn Prozent der Haushalte besitzen mehr als die Hälfte des gesamten Nettovermögens, die untere Hälfte der Bevölkerung dagegen nur ein Prozent.“—Lothar Frick (Direktor der LpB), Prof. Dr. Reinhold Weber (Chefredakteur)

Solche Tatsachen werden von einer Regierung unter den Teppich gekehrt, welche genau diese oberen zehn Prozent unterstützt und die Bürgergeldbezieher „hart rannimmt“. „Fordern statt fördern“ scheint das Motto zu sein. Da wird gelogen, da wird geheuchelt, da wird gehetzt1.

1 Und nicht nur gegen die Bürgergeldbezieher, sondern pauschal gegen die arbeitende Bevölkerung. Zu faul, zu bequem, zu behäbig – eigentlich eine Frechheit.

Heute nachmittag

Bin heute vormittag von Ludwigsburg nach Tübingen gefahren. Das war aber ein Ärgernis sondergleichen. Das hat damit angefangen, daß der Zug schon mal fünf Minuten zu spät dran war. Ich meine, das geht ja noch. Dann hat er auf offener Strecke angehalten. Etws später – zwischen Stuttgart Hbf und Bad Cannstatt – kam eine Ansage über irgendeine Streckenstörung. Der Gipfel aber war, daß der Zug nur bis Metzingen gefahren ist – warum auch immer. Den Anschlußzug hätte ich beinahe verpaßt, wenn er nicht auch sieben Minuten zu spät gekommen wäre. Fazit: Die Bahn ist einfach ein Schlamperladen. So etwas dürfte einfach nicht vorkommen. Meine Schwester, mit der ich mich in Tübingen getroffen habe, hat gemeint, das wäre die Regel; ich sollte froh sein, daß ich nicht jeden Tag diese Strecke fahren müßte.

Ich wollte mich bei der Bahn beschweren, aber: „Ihre voraussichtliche Warterzeit beträgt mehr als zehn Minuten“. Das, nachdem ich dreimal über den Datenschutz aufgeklärt wurde. Auch hieß es bei der Hotline 030 2970, ich solle die regionale Nummer 0711 46928253 wählen. Das alles ist nicht sehr kundenfreundlich.

Habe nochmal bei der Hotline 030 2970 angerufen und diesmal statt „Beschwerde“ „Information“ gesagt. Wurde dann tatsächlich zu einer Frau durchgestellt, aber die hat mir gesagt, ich müsse die Beschwerdestelle anrufen. Da hat’s mir gereicht und ich habe aufgelegt.

Aus dem Newsletter der russischen Botschaft in Berlin:

„Vor 35 Jahren, als die Konfrontation des Kalten Krieges, wie es schien, zu Ende war, hofften wir auf den Beginn einer Ära echter Zusammenarbeit. Es schien, als gäbe es keine ideologischen und anderen Hindernisse mehr, die weder einer Lösung der gemeinsamen Probleme der Menschheit noch der Regelung und Beilegung unvermeidlicher Streitigkeiten und Konflikte auf Grundlage gegenseitigen Respekts und der Berücksichtigung der Interessen aller im Wege stünden.

Leider wurde ein anderer Ansatz gewählt. Die westlichen Staaten widerstanden der Versuchung absoluter Macht nicht1. Ja, die Macht der USA und ihrer Verbündeten erreichte Ende des 20. Jahrhunderts ihren Höhepunkt. Doch es gibt keine und wird auch keine Kraft geben, die in der Lage wäre, die Welt zu beherrschen und allen vorzuschreiben, was sie tun sollen und wie. Es gab solche Versuche, aber sie alle endeten in Misserfolg.“—Wladimir Putin

Ich war kurz in Versuchung, unserer Regierung eine Email zu schreiben, aber was soll man von einem Bundeskanzler erwarten, der gegen die arbeitende Bevölkerung hetzt (faul, behäbig, bequem)2. Da ist eigentlich alles gesagt.

Beim SWR lese ich: „Palmer spricht mit Frohnmaier: Polizeieinsatz bei AfD-Debatte kostete über 400.000 Euro“.

Zitat:

„Der Polizeieinsatz rund um die Debatte zwischen Tübingens Oberbürgermeister Palmer und AfD-Landeschef Frohnmaier hat über 400.000 Euro gekostet. Das zeigt eine Landtagsanfrage.“—Ulrike Mix

Das ist derselbe Boris Palmer, der über die Gleise der Bahn in Tübingen einen beheizten (!) Radweg bauen ließ. Aber bei Bürgergeldempfängern wird gespart. Das zeigt mal wieder die Verlogenheit der ganzen Debatte, die Sozialausgaben „könnten wir uns nicht mehr leisten“. Oder – ein anderes Beispiel – Stuttgart 21. Von 2,5 Milliarden auf 11,5 Milliarden.

Etwas anderes: Das Ludwigsburger Busunternehmen LVL Jäger ist ganz offensichtlich nicht daran interessiert, sein schlechtes Image (siehe Reklamation24) zu verbessern. Ich hatte dem Unternehmen folgende Email geschrieben:

„Sehr geehrter Herr T.,

gerade bin ich mit dem Bus Nr. 413 11:59 Uhr ab Ludwigsburg Bahnhof Richtung Kornwestheim gefahren. Am Bahnhof wollte eine junge Frau noch einsteigen, aber der Busfahrer (LB-E 752) ist, obwohl er die Frau gesehen hat, einfach losgefahren. Außer mir haben auch ein paar andere Fahrgäste etwas gesagt, aber den Busfahrer hat das überhaupt nicht interessiert.

mfg,

C. Cyrny“

Keine Antwort. Auch eine zweite Email wurde nicht beantwortet:

„Sehr geehrter Herr T.,

keine Antwort ist auch eine Antwort. Nicht umsonst hat Ihre Firma bei Reklamation24 so ein schlechtes Ergebnis. Und Ihre Busfahrer sind nur freundlich zu ihren Kollegen; da leben sie regelrecht auf. Ich werde mir das merken.

mfg,

C. Cyrny“

1 Wladimir Putin bezieht sich hier wohl vor allem auf die NATO-Osterweiterung, imho einen der größten außenpolitischen Fehler der NATO-Staaten. Und Wladimir Putin hetzt auch nicht gegen die NATO – etwas, das man umgekehrt leider nicht behaupten kann. Man nehme nur die völlig undiplomatische Aussage von Johann Wadephul, „Rußland werde für immer ein Feind für uns bleiben“. So jemand gehört nicht ins Auswärtige Amt, Punkt.

2 Auch Markus Söder und Carsten Linnemann stoßen in dasselbe Horn, was eigentlich eine Frechheit ist. Da kann man sich fragen, ob die drei sich da abgesprochen haben.

Heute nachmittag

Ich dachte, mal was anderes, und nicht immer nur Kritisches zur Politik. Habe War einmal live gesehen, das war 1976 in Offenburg bei einem Open-Air-Festival.

Gerade findet ja in Stuttgart und Berlin eine Friedens-Demo statt. Hier das Plakat:

Live-Stream aus Berlin:

Aus dem Newsletter der Russischen Botschaft in Berlin:

„Russland bleibt, wie Präsident Wladimir Putin mehrfach betont hat, von Anfang an für Verhandlungen zur Beseitigung der Ursachen des Konflikts offen.“—Russische Botschaft

Ja, und wo ist der Westen?

Email an die Bundesregierung:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

ungeachtet von Ihrer andauernden Forderung nach „Kriegstüchtigkeit“ heißt es im Newsletter der Russischen Botschaft in Berlin:

„Russland bleibt, wie Präsident Wladimir Putin mehrfach betont hat, von Anfang an für Verhandlungen zur Beseitigung der Ursachen des Konflikts offen.“

Warum, so frage ich mich, nehmen Sie dieses Angebot nicht an? Statt dessen wird gebetsmühlenartig die feindliche Absicht von Rußland beschwört. Was soll das? Vielleicht können Sie dazu Stellung beziehen. Sie liefern nun seit dreieinhalb Jahren Waffen an die Ukraine, und was hat das gebracht? Sie machen immer noch dasselbe, erwarten aber ein anderes Ergebnis. Im Englischen heißt das: „If you keep doing what you’re  doing, you keep getting what you’re  getting.“ Hören Sie doch auf, die Bürger für dumm zu verkaufen. 

mfg,

Claus Cyrny“

Vermutlich kommt da keine Antwort, denn die Regierung ist an einem Dialog mit kritischen Bürgern nicht interessiert. Und daß die Umfragewerte von Friedrich Merz schlechter als die von Olaf Scholz sind, ist denen wohl auch egal. Es zahlt sich halt nicht aus, wenn man die Bürger belügt.

Zitat aus dem „Merkur“:

„Das Forsa-Institut hat 2502 Befragten im Zeitraum vom 23. bis 29. September die Frage gestellt: „Sind Sie mit der bisherigen Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz zufrieden?“ Lediglich 29 Prozent antworteten mit Ja, 70 Prozent stimmten mit Nein.“—Merkur

Das kommt eben davon, wenn man keine Politik für die breite Masse macht, sondern nur für die (reiche) Oberschicht.

Passend zum Thema ein Video von den NachDenkSeiten:

Quintessenz: Über die Verteilung des Reichtums in Deutschland wird kaum berichtet. Das liegt daran, daß die Besitzer der Medien laut Michael Hartmann größtenteils Konservative sind, die entsprechend hohe Einkommen und kein Interesse daran haben, daß die breite Öffentlichkeit etwas über die ungleiche Vermögensverteilung erfährt.

Noch ein Link zu einem Artikel beim Deutschlandfunk.

ZItat:

„Die Eliten werden immer mehr zur geschlossenen Gesellschaft. Das gilt nicht nur für die Wirtschafts-, sondern zunehmend auch für die politische Elite. Ihre Lebenswelt und die der Bevölkerung driften seit Jahrzehnten auseinander.“—Christian Rabhansl

Email an Ursula Weidenfeld vom „Spiegel“:

„Guten Tag Frau Weidenfeld,

könnten Sie nicht mal einen Artikel über die Vermögensverteilung in Deutschland schreiben? Imho ist das ganz zentral, auch, um die Politik der jeweiligen Regierung zu verstehen. Sparen sollen nur die kleinen Leute und die Mittelschicht. Über die Hintergründe wird aber so gut wie nicht berichtet. Interessant ist auch folgendes Video zum Thema. Während die sozial Schwachen den Gürtel enger schnallen sollen, kassieren z. B. die BMW-Erben Susanne Klatten und Stefan Quandt € 1,6 Milliarden an Dividenden. Die Vermögenssteuer wurde aber abgeschafft. Das finde ich sehr bezeichnend.

mfg,

C. Cyrny“

Wenn das stimmt, was ich vermute, kommt da wahrscheinlich nichts zurück, oder aber ich werde abgewimmelt.

Heute nachmittag

War heute beim Neurologen, der bei mir eine diabetische Polyneuropathie diagnostiziert hat. Er war aber leider nicht sehr freundlich, und das, was er gemacht hat, hätte ich auch noch hinbekommen. 🙁 Er hat ein paarmal ein Instrument auf meine Beine gehalten, und das war’s. Soll eben darauf achten, daß mein Diabetes gut eingestellt ist.

Gestern abend war im Alten Feuerwehrhaus Süd in Stuttgart ein Treffen des BSW. War ganz nett. Nach einer Einleitung gab es ein kaltes Buffet, und danach haben sich die Leute unterhalten. Ich hatte das Pech, an einem Tisch zu sitzen, wo sich die anderen unterhalten haben, während ich allein dagesessen habe. Nach einer Weile habe ich gefragt, ob ich gehen könnte, was dann auch kein Problem war. Es war auch so laut, daß ich kaum etwas verstanden habe. Bin dann so gegen 20:30 Uhr nach Ludwigsburg zurückgefahren.

Zitat aus obigem Video:

„Aber in der Summe haben die europäischen politischen Eliten kein Interesse am Frieden.“—Patrik Baab

Das deckt sich ja auch mit dem, was z. B. Sahra Wagenknecht und Frau Prof. Dr. Krone-Schmalz sagen. Es ist außerdem ein solcher Ausdruck von Heuchelei, wenn man auf der einen Seite sagt: Ja, wir haben kein Geld.“ und dann auf der anderen Seite ein „Sondervermögen“ von € 500 Milliarden1 bereitstellt.

Email an die Bundesregierung:

„Guten Tag,

ich finde, es ist absolut verlogen, auf der einen Seite so zu tun, als ob das Geld fehlen würde und man u. a. bei den Sozialausgaben „sparen“ muß, aber für Rüstung sind dann auf einmal die Milliarden da. Vielleicht können Sie dazu mal Stellung beziehen, aber ich fürchte, Sie sind an keiner Diskussion über dieses Thema interessiert. Es ist halt bequemer so. Sie rechnen, so mein Eindruck, mit der Dummheit der Bürger.

mfg,

C. Cyrny“ 

1 Da muß man sich auch fragen, wo denn das ganze Geld auf einmal herkommt. Sind das aufgenommene Kredite?

Heute morgen

Bin doch tatsächlich am PC eingeschlafen. Jetzt zeigt mir ein Blick auf die Uhr, daß es erst 02:05 Uhr ist. Mache mir einen entkoffeinierten Milchkaffee.

Inzwischen ist es 03:23 Uhr, und ich möchte nicht, daß das Früh-Aufstehen zur Gewohnheit wird. Besonders das Am-PC-Einschlafen ist nicht so gut. Wünschte, ich hätte ein oder zwei leckere mürbe Hörnchen vom Trölsch.

Die Holanka Bar im Wittwer. Foto von mir.

Möchte heute mal wieder in die Holanka Bar in Stuttgart gehen. Werde meine Kamera mitnehmen; vielleicht finde ich das eine oder andere Motiv.

Dr. Frank Nopper. Foto: IMAGO.

Der Stuttgarter OB hat neben seiner Funktion als Oberbürgermeister sage und schreibe 51 Nebentätigkeiten inne. Frage mich, wie ein einzelner Mensch das schafft.