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Heute abend

Nochmal zu der Lüge unserer Poliker, es „sei nicht genug Geld da“, und wir – d. h. die kleinen Leute – müßten „sparen“. Im September 2025 lebten in Deutschland ca. 83,5 Millionen Bürger. Auf jeden dieser Bürger kämen ungefähr € 107,700. Dabei gehört jedoch den obersten zehn Prozent grob die Hälfte des Gesamtvermögens. Spitzenreiter ist laut „Forbes“ via „Handelsblatt“ derzeit (2026) Reinhold Würth (Würth-Gruppe). An zweiter Stelle kommt Dieter Schwarz (LIDL, Kaufland) und an dritter Position liegt Klaus-Michael Kühne („Kühne + Nagel“). Interessant bei Kühne + Nagel ist nebenbei die Rolle, die dieses Unternehmen im Dritten Reich gespielt hat.

Zitat:

„Die Transportfirma Kühne + Nagel erhielt 1937 als „Nationalsozialistischer Musterbetrieb“ ein Gaudiplom und profitierte während des Nationalsozialismus von den „Arisierungsprogrammen“ der Nazis, indem sie geraubten jüdischen Besitz im Auftrag des nationalsozialistischen Staates transportierte.“—Wikipedia

In der offiziellen Firmengeschichte klafft hier eine große Lücke.

Heute nachmittag

War heute nachmittag einkaufen. Insbesondere das Mittagessen ist eine Herausforderung. Frage mich auch, nachdem die Preise eben so steigen, wie sie es tun, wie man von den im Regelsatz von € 563,- für Lebensmittel vorgesehenen € 6,51 leben soll, wenn schon ein Frosta-Tiefkühl-Menü € 4,79 kostet. Da bleiben für Frühstück und Abendessen ganze € 1,72 übrig. Und: Man kann ja nicht dauernd nur von Pellkartoffeln mit Quark leben.

Während Sozialverbände den Regelsatz als zu niedrig kritisieren, wurde die Erhöhung 2024 um € 61,- von Oppositionspolitikern teilweise als zu hoch (!) kritisiert. Das kann aber nur jemand sagen, der nicht von dem Satz leben muß. Imho müßte der mindestens € 700,- bis € 750,- betragen. Anders könnte man z. B. eine Zahnreinigung für € 150,- oder sonstige größere unvorhergesehene Ausgaben nicht bezahlen. Das Sozialamt packt das alles in den Regelsatz von € 563,- hinein, aber das geht rechnerisch gar nicht. Das ist das, was mich so ärgert.

Werde vermutlich vor dem für mich zuständigen Sozialgericht in Heilbronn klagen, wenn die Ablehnung auf mein Schreiben vom 12.03.26 kommt.

Warum, so frage ich mich, hacken die Politiker immer auf den Bürgergeldempfängern rum? Was ist beispielsweise mit jemandem, der sich für € 18.000,- eine Rolex kauft? Warum regt sich da keiner auf? Die Reichen sind eben tabu, und das ist praktisch bei allen Regierungen so, ob Schwarz-Rot oder Rot-Grün oder die Ampel. Darüber müßte beispielsweise der „Spiegel“ mal etwas schreiben. Und die LINKE kann ich gar nicht ernst nehmen („Tax the Rich“ usw.). Die haben ja praktisch keinen Einfluß.

Ich möchte hier mal alternativ zum sog. Mainstream auf die „NachDenkSeiten“ von Albrecht Müller hinweisen. Hier wird z. B. das brisante Thema „Vermögensverteilung“ behandelt, vor dem sich die etablierten Medien so gern drücken. So besitzt das oberste Prozent unserer bundesdeutschen Gesellschaft 35 % des Vermögens. Nett, nicht?