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Heute morgen

„Ohne Titel“ (ca. 2005). Kamera: Canon AE-1; Film: Fujichrome Sensia 200. Bearbeitung: Gimp. Foto von mir.

In dieser Sendung der Talkshow „Maischberger“ wurde u. a. von Donald Trump geredet, aber imho war das eine so seichte Angelegenheit, daß man sich das hätte sparen können. Über eine mögliche Psychose Trumps hat keiner der Beteiligten geredet. Auch die Drohung von der „Auslöschung einer ganzen Zivilisation“ wurde meinem Eindruck nach nicht besonders ernst genommen.

Lenke mich ab, indem ich Musik höre:

Heute morgen

Habe nochmal von Eric Clapton geträumt. Wir waren beide am Wirtschaftsgymnasium in Tübingen, wo ich früher – 1973 – 1977 – in Wirklichkeit war. Es war große Pause, und ich wollte mir beim Bäcker noch etwas zu essen kaufen. Eric Clapton hat sich bemüht, von den anderen Schülern nicht erkannt zu werden. Dazu hatte er sich einen Mantel umgehängt.

YouTube-Screenshot: Eric Clapton 1968. So sah er in meinem Traum aus.

Cover von „Pop History, Vol. 1: Cream“. © Copyright by Polydor Records.

Dies war die Doppel-LP, die mein Interesse für Cream ausgelöst hat. Ich hatte diese Platte einem Mitschüler abgekauft. Leider kann ich mit dem Nach-Cream-Clapton mit seiner Fender Stratocaster wenig bis gar nichts anfangen. Für mich ist die Konzentration auf Top-40-Material ein absoluter Rückschritt, auch wenn das aus Eric Claptons Perspektive logisch gewesen sein mochte, bezeichnete er die langen Improvisationen von Cream im Nachhinein doch als „maestro bullshit“. Nachdem er „Music From Big Pink“ der Band gehört hatte, wurde ihm klar, daß er lieber einfache Songs spielen wollte, statt solcher langer Improvisationen wie mit Cream.

2005 gab es ja eine Cream-Reunion in der Royal Albert Hall, aber das war für mich jedenfalls eine Enttäuschung. Das waren zwar dieselben Musiker wie 1968 und auch dieselben Stücke, aber das war auch schon alles. Nur relativ kurze Improvisationen, und dann Eric Clapton mit einer Stratocaster.

Und – so leid es mir tut, und nochmal zu Eric Clapton – : Ich finde Songs wie „Forever“ einfach langweilig.

Weiterführender Link: Eric Clapton in den Sechzigern.

Bin nochmal eingeschlafen und habe – kaum zu glauben – tatsächlich nochmal von Gitarren geträumt. Ich wollte im Stuttgarter Musikaliengeschäft Berthold & Schwerdtner Gitarren ausprobieren, ohne eine zu kaufen. Hatte deswegen ein schlechtes Gewissen.

Bin am Überlegen, ob ich meinen schon lange geplanten Kurzfilm fertigstelle. Hier das Ende:

Software: Blender.

Heute nachmittag

Ich kann mir nicht helfen, aber ich habe bei der Sängerin Taylor Swift immer den Eindruck, daß sie eiskalt und berechnend und nur aufs Geld aus ist. In ihren bis ins Letzte durchgeplanten Live-Auftritten ist kein Platz für Spontaneität. Sie ist einfach nicht authentisch.

Taylor Swift; Pressefoto. © Copyright 2025 by Universal Music.

Und hier – sozusagen als Antithese zu Taylor Swift – Janis Joplin beim Monterey Pop Festival 1967, wie sie „Ball And Chain“ singt.

Janis Joplin ist alles, was Taylor Swift nicht ist: Authentisch bis zur Selbstaufgabe, rückhaltlos ehrlich und schmerzhaft verletzlich. Die Selbstkontrolle einer Taylor Swift fehlt hier völlig. Das Einzige, was mich stört, ist das Gitarren-Intro von James Gurley – beileibe kein Highlight dieser ansonsten außerordentlichen Performance. Soweit ich weiß, ist dies Janis Joplins zweiter Auftritt bei diesem Festival. Der erste wurde – leider – nicht gefilmt.

Ein Wort zu den Schlagzeugern in aktuellen Pop-Hits. Es kommt mir so vor, als ob das überall derselbe Schlagzeuger wäre. Bumm-zack-bumm-zack etc. Was ist da los? Und da ist dann natürlich noch die Software „Beat Detective“, die ihren Teil dazu beiträgt, daß die Schlagzeuger alle gleich klingen. Ich finde das mehr als traurig.

Heute morgen

Büste der Nofretete im Neuen Museum, Berlin. Foto: Arkadiy Etumyan. Lizenz: CC BY-SA 4.0.

Kaum zu glauben, daß die Ägypter bereits im 14. Jahrhundert vor Christi so etwas herstellen konnten.

Habe der US-amerikanischen Vogue ein paar Fotos geschickt, die ich gemacht habe. Als einzige Resonanz wurde ich jedoch auf ein Formular verwiesen, wo meine Telefonnummer nicht akzeptiert wurde. Ob meine Nachricht überhaupt von jemandem gelesen wurde? Ich hab da so meine Zweifel.

„Ohne Titel“. Kamera: Canon AE-1; Film: Fujichrome Sensia 200. Software: Gimp. Foto von mir.

„Ohne Titel“. Kamera: Canon AE-1; Film: Fujichrome Sensia 200. Software: Gimp. Foto von mir.

„Ohne Titel“. Kamera: Canon AE-1; Film: Fujichrome Sensia 200. Software: Gimp. Foto von mir.

Der korrekte Titel lautet „Boogie Funk“. Diese Live-Aufnahme stammt vermutlich aus den Siebzigerjahren.

Meine Traum-Kamera ist eine Hasselblad X2D II 100C, eine Mittelformat-Kamera mit sage und schreibe 100 Megapixeln.

Hasselblad X2D II 100C. Foto © Copyright 2025 by Hasselblad.

Da ich das Geld dafür aber nicht habe, konzentriere ich mich auf etwas Erreichbares: die Sony Alpha 7 mit 24,3 Megapixeln. Dazu käme dann noch ein Teleobjektiv mit einer Brennweite von 55 – 210 mm. Ich hatte diese Kamera ja von 2020 bis 2025, habe sie dann aber wieder verkauft, weil sie mir zu schwer war, was mir jetzt aber leid tut.

Heute morgen

Bin schon wieder so früh (04:34 Uhr) auf und habe mir meinen ersten entkoffeinierten Milchkaffee mit einem Schuß Sahne gemacht. Will von nun an erst um 07:00 Uhr frühstücken, koste es, was es wolle.

Gestern habe ich erfahren, daß es nun den Gimp 3.20.0 zum Herunterladen gibt. Ich benutze aber noch die alte Version 2.10.36, weil ich mich mit der wohler fühle. Außerdem habe ich noch gimp-gap sowie die FX-Foundry installiert.

Dieses Jahr im November werde ich seit 30 Jahren Grafik machen. Nicht eingerechnet ist ein erster Versuch mit Photoshop von 1994. Im November 1996 bekam ich nach einer Zeit der Arbeitslosigkeit einen Job bei debis Systemhaus. Das lief über Zeitarbeit – ein Kapitel für sich1.

Das Logo von debis Systemhaus. Quelle: Wikipedia.

Email an Marcel Pauly vom „Spiegel“:

„Guten Abend Herr Pauly,

ich habe von Ihnen den Artikel „Mehr als elf Millionen Euro mit unklarer Herkunft“ gelesen. Nun wollte ich, angeregt durch die NachDenkSeiten von Albrecht Müller, einmal nachfragen, ob der „Spiegel“ nicht mal eine Serie zu dem brisanten Thema „Vermögensverteilung in Deutschland“ bringen könnte, oder sind die Reichen und Superreichen tabu? Es wird immer nur auf den Bürgergeldempfängern herumgehackt. Das finde ich nicht so zielführend.

Mit freundlichen Grüßen,

Claus Cyrny“

Habe die Wohnungstür aufgemacht, um etwas durchzulüften und kann draußen die Vögel hören.

Möchte ja der einen rumänischen Bettlerin helfen, die nach einer Pause von mehreren Monaten wieder in der Ludwigsburger Myliusstraße bettelt. Laut eigener Aussage schläft sie im Stuttgarter Stadtpark. Habe nun erfahren, daß da die Wohnungsnotfallhilfe Ludwigsburg zuständig ist.

Entwurf einer CinePaint-Schachtel. Grafik von mir. Software: Blender.

Habe ja 2021 ein paar Monate an dem Open-Source-Projekt CinePaint mitgearbeitet. Habe da vor allem Grafik gemacht. Die obige Schachtel wurde von einer Schachtel Cheerios inspiriert. Irgendwie geht es mit diesem Projekt aber nicht so richtig vorwärts. Schon vor Jahren (!) wurden Versionen für macOS und Linux angekündigt, aber bis heute hat sich da nichts getan, so daß ich mich frage, ob an diesem Projekt überhaupt noch gearbeitet wird.

Noch vierzig Minuten bis zum Frühstück. Puuuh! 😉

Im Zuge meine Therapieplatzsuche habe ich von der Techniker erfahren, daß ich zuerst zu einer Sprechstunde kommen muß, wo ich ein PTV11-Formular bekomme, mit dem ich erst einen Therapieplatz suchen kann. Frage mich aber, ob das nicht einfacher geht. Es wird eben alles immer bürokratischer statt einfacher. Der angebliche Bürokratieabbau ist eine einzige Lüge.

Sehe gerade, daß draußen vor meinem Fenster lauter Ausländer – teils in in traditioneller Kleidung – vorbeidefilieren. Meine Vermutung ist, daß sie von dem islamischen Zentrum weiter oben kommen. Ist das die Zukunft?

Email an das Ludwigsburger Busunternehmen LVL Jäger:

„Sehr geehrter Herr Thiede,

ich wende mich noch in einer Sache an Sie, und zwar geht es um Fahrgäste , die im Bus laut telefonieren. Wenn ich etwas sage, bekomme ich oft eine dumme Antwort, und die Leute telefonieren seelenruhig weiter. Kann man da denn gar nichts machen? Ich finde, der technische Fortschritt stößt dann an seine Grenzen, wenn Bürger – hier: Fahrgäste – darunter leiden.

Mit freundlichen Grüßen,

Claus Cyrny“

Keine Antwort. 

Vorhin war im Bus schon wieder ein Fahrgast, ein gewisser Guido, der den ganzen Bus – Linie 413 – beschallt hat. Das ist eben der Trend: Immer lauter, immer rücksichtsloser. Die ganze Gesellschaft bewegt sich in eine ungute Richtung, aber die Verantwortlichen wiegeln nur ab.

Bei LVL Jäger hat es einen Artikel über den Busfahrer Mustafa Özyakan, der ein eineinhalbjähriges Mädchen gerettet hat.

Dieser Busfahrer ist meiner Ansicht nach aber die Ausnahme. Die meisten Busfahrer dieses Unternehmens sind denkbar unfreundlich. Grüßt man sie, kommt meistens nichts zurück. Die leben nur auf, wenn ein Kollege einsteigt; dann sind sie wie verwandelt.

Eine Initiative, auf die ich vor ein paar Tagen gestoßen bin, sind die „Friends of Attention“.

1 Die betreffende Zeitarbeitsfirma war Manpower in Stuttgart. Beim Einstellungsgespräch war die Chefin sehr freundlich, ich könnte mich jederzeit an sie wenden. Ich war dann ein ganzes Jahr bei debis, wo ich zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Internet machte. Als das Jahr um war, bekam ich einen weiteren Einsatz, der aber nur etwa zwei Wochen dauerte. Da Manpower anschließend keinen weiteren Einsatz für mich hatte, wollten die, daß ich Urlaub nehme, aber ich hatte meinen ganzen Jahresurlaub bereits genommen. Nun sollte ich kündigen, obwohl Manpower mich laut Vertrag auch bezahlen mußte, wenn ich keinen Einsatz hatte. Da fing Manpower an, Dinge zu behaupten, die einfach nicht gestimmt haben, und am Ende kündigten sie mir.

Heute morgen

Weiter in „Stanley Kubrick – A Life In Pictures“ von Jan Harlan, Kubricks Schwager.

Stanley Kubrick am Set von „A Clockwork Orange“ 1971. Foto: Alamy/Allstar Picture Library

Bin gerade bei „Barry Lyndon“ (1975), den Kubrick nach einer Romanvorlage von William Makepeace Thackeray gedreht hat. Berühmt wurden die Szenen, die nur bei Kerzenlicht gedreht wurden. Kubrick verwendete dafür ein spezielles Objektiv, das von Zeiss für die NASA entwickelt wurde.

Ein Filmprojekt, das Kubrick nicht realisiert hat, war „A. I.“ nach einer Kurzgeschichte von Brian W. Aldiss. Obwohl dieses Projekt nach Kubricks Tod von Steven Spielberg verfilmt wurde, finde ich diesen Film nicht so geglückt.

Thomas Gainsborough: „The Blue Boy“ (1769/70). Gemeinfrei.

Das war Kubricks Vorbild für den Androiden David. Im 18. Jahrhundert konnten die Maler auch noch malen. Ein Georg Baselitz etwa wäre damals undenkbar gewesen. Gebe gerade für die Entwicklung seit dem 20. Jahrhundert den heutigen Kunstakademien eine Mitschuld, weil die Studenten einfach keine solide Technik mehr lernen.

Bin überhaupt der Meinung, daß wir uns aktuell in einer Phase der künstlerischen Stagnation befinden. Man muß nichts mehr können, man muß nur eine clevere Idee haben und die verkaufen. Besonders augenfällig wird diese Entwicklung in der Pop-Musik, wo nur noch substanzloses Gedudel ohne Höhen und Tiefen produziert wird.

Ein Gegenbeispiel von 1967:

„Lucy In The Sky With Diamonds“ ist auf dem 1967 erschienenen Album „Sgt. Pepper“ zu finden. Der Titel geht wohl auf eine Äußerung des Sohns von John Lennon zurück. Dieser hatte ein Bild gemalt, und gefragt, was das sein sollte, antwortete er „Lucy In The Sky With Diamonds“.

Lade mir gerade den kostenlosen Video-Editor „Shotcut“ als AppImage herunter. Man muß diese Datei unter Linux ausführbar machen, dann kann man Shotcut aufrufen. Will mein Video „Desmond Blue“ bearbeiten.

Ein Still:

Still aus „Desmond Blue“. © Copyright 2026 by Claus Cyrny. All rights reserved.

Im April diesen Jahres wird die NASA im Zuge der Mission Artemis II ein Orion-Raumschiff auf die Reise um den Mond schicken. Ziel soll eine bemannte Station auf dem Mond sein. Frage mich, weshalb die NASA die Mond-Missionen 54 Jahre pausiert hat. Darüber hinaus wäre es imho sinnvoller, zuerst danach zu schauen, daß auf der Erde alles in Ordnung ist, Stichwort „globale Erwärmung“ oder Stichwort „Krieg“. Hat die NASA am Ende vielleicht Angst, daß die Chinesen ihr zuvor kommen könnten?

Die Astronauten der Artemis-II-Mission. Image Credit: NASA/Frank Michaux

Auf ArtStation gefunden:

„Silver Grey“. © Copyright 2026 by Tran Ma.

War vorhin beim Rewe einkaufen. Habe über € 25,- bezahlt, obwohl ich nur für zwei Tage eingekauft habe. Die Rasierklingen für € 17,95 waren heute nicht drin.

Frage mich gerade, wieso bei einem Krieg die Preise steigen. Wer verdient denn daran?

Wenn ich mir wegen einer Bagatelle etwas zuschulden kommen lasse, bin ich dran1. Wenn Politiker Milliarden in den Sand setzen, geschieht nicht viel. Oft kommen sie davon. Und: Sie reden sich eloquent raus („Da gibt’s nicht den einen Fehler.“), wie hier Herr Spahn:

Ich finde das einfach zum Kotzen. Eine Mitschuld trifft hier aber auch die Moderatorin, die nicht konsequent nachhakt. Das soll vermutlich „ausgewogen“ und „neutral“ sein. Und die Politiker – wie es hier exemplarisch deutlich wird – rechnen damit, daß sie nicht hart angefaßt werden. So trifft die Medien eine Mitschuld an der prekären Situation, die wir derzeit haben, und es wird ja auch nicht besser – im Gegenteil.

Habe folglich dem MOMA eine Nachricht geschrieben:

„Guten Morgen, ich sehe mir gerade das Video mit dem Interview von Herrn Spahn an (https://www.tagesschau.de/video/video-1535662.html). Warum hakt hier die Moderatorin nicht konsequent nach, sondern läßt Herrn Spahn quasi mit seinem Rausgerede davonkommen? Mfg, C. Cyrny“

Ich würde auch die Immunität der Politiker abschaffen.

1 Sagen wir, ich hätte z. B. € 50,- dazuverdient und das nicht beim Sozialamt angegeben. Oder: Ich wäre beim Schwarzfahren erwischt worden und hätte die € 60,- nicht bezahlt.

Heute nachmittag

Ich weiß schon, warum ich mir keine Politik-Videos auf YouTube mehr anschaue. Es tut mir einfach nicht gut. Diese Videos sind einfach dumm und ärgerlich.

Bei Daily Motion hat es auch wieder so einen blöden Text, man solle seinen Adblocker ausschalten.

Die müssen die Besucher wirklich für sehr dumm halten. Es geht primär gar nicht darum, etwas zu kaufen, sondern darum, sich Werbung anzuschauen.

Kaum zu glauben, aber diese definitive Dokumentation über Stanley Kubrick ist auf YouTube in voller Länge zu sehen. Regisseur ist Kubricks Schwager und langjähriger Produzent Jan Harlan.

Im Englischen hat der Filmtitel einen Doppelsinn: einmal „Ein Leben fürs Kino“, und dann „Ein Leben in Bildern“.

Habe die Ludwigsburger Kreiszeitung angeschrieben, ob sie Interesse an einem Artikel über die FMX 2026 hätten. Das letzte Mal, als ich das gemacht habe, kam einfach keine Antwort. Diesmal ist immerhin Regisseur Roland Emmerich dabei, der einen Vortrag halten wird. Vielleicht haben sie da ja Interesse.

Habe mich gerade mit ein paar Nachbarn unterhalten und bin zu dem Schluß gekommen, daß die angebliche Inflationsrate von 1,9 % gelogen ist. Die Preise im Supermarkt sprechen einfach eine ganz andere Sprache. Wenn Rasierklingen von Gillette von ursprünglich € 11,95 im Preis auf sage und schreibe € 17,95 steigen, kann das mit den 1,9 % gar nicht sein. Oder Kaffee-Pads: von € 3,39 auf € 5,39. Frage mich, wo das ganze Mehr an Geld hingeht. Das versickert doch nicht im Boden. Irgend jemand muß da doch der Gewinner sein.

Der Zeitschrift „Geo“ zufolge wurde das Telefon 1892 erfunden. Hundert Jahre ging das gut, dann kam das Handy, und auf einmal mußte jedermann überall „erreichbar“ sein. Wenn ich könnte, würde ich das Handy einfach wieder abschaffen. Früher haben die Leute von zu Hause aus telefoniert, und das ging auch. Was mich vor allem stört, ist das laute Handy-Gequatsche in öffentlichen Verkehrsmitteln. Muß denn das sein? Bottom line: Nicht alles, was machbar ist, muß notwendigerweise auch gemacht werden.

2001: A SPACE ODYSSEY, 1968. Courtesy Everett Collection.

Eine Sache, die in Bezug auf „2001“ (1968) so erstaunlich ist, ist die Tatsache, daß dies abgesehen von „Spartacus“ (1960) Stanley Kubricks erster Farbfilm war. Man schaue sich nur mal den absolut souveränen Einsatz der Farbe an, z. B. da, wo die Mondfähre hinunter in den Hangar transportiert wird. Was auch auffällt, ist der Einsatz der Farbe Weiß, sei dies in der Raumstation im Erdorbit oder dann später im Inneren des Raumschiffs, das zum Jupiter fliegt.

Habe so meine Schwierigkeiten mit Intelligenztests. Vor zig Jahren habe ich mal einen dieser Tests gemacht, und heraus kam ein IQ von 123. Finde diese Tests aber nicht so besonders aussagekräftig, weil sie u. a. weder Kreativität noch sprachliche Begabung messen können. Jodie Foster z. B. hat angeblich einen IQ von 132 bzw. 140, andere Prominente wie z. B. Ashton Kutcher sogar noch deutlich mehr. Imho kommt es aber nicht nur auf den IQ, sondern auch auf den Charakter an.

Heute nachmittag

Heute vormittag war eine Dame vom Medizinischen Dienst bei mir und hat vielleicht eine Viertelstunde mit mir geredet. Es ging darum, ob mein Pflegegrad hochgestuft wird. Bin mal auf das Ergebnis gespannt. Im Augenblick habe ich Pflegegrad II, und ich habe mir sagen lassen, daß man Pflegegrad III nur sehr schwer bekommt. Ok, mal sehen, wie das Ergebnis aussieht.

Dann ist gerade das Thema „Renten“ in aller Munde. Bin mal gespannt, was das konkret heißt.

Auf YouTube diese ganzen Videos mit der knalligen Schrift à la BILD. Geht das denn nicht anders? Und dann die ganzen reißerischen Titel.

Zwei Beispiele:

Screenshot von YouTube

Auch auf die eingeblendeten Kommentare kann ich wirklich verzichten, etwa so:

Habe gerade zweimal bei Hermes angerufen, aber die (ausländischen) Frauen konnten mir nicht viel weiterhelfen. Nicht umsonst hat Hermes so schlechte Bewertungen.

Bin von der Hotline von Hermes total genervt. Lauter Frauen, die a) kein gutes Deutsch sprechen und die es b) einfach nicht blicken. Habe Hermes nun einfach eine Email geschickt. Mal sehen, ob das etwas hilft. Immerhin kam auf meine letzte Email an diese Adresse eine Antwort.

Habe nun die Hotline der Bahn – 030 2970 – angerufen. Wieder war ein Ausländer am Telefon, der mich zur Reha-Abteilung weiterverbunden hat. Dort kamen erst mal wieder diese ganzen Ansagen zum Datenschutz, zur Aufzeichnung des Gesprächs etc. pp. Habe schließlich entnervt aufgelegt.

Daß es auch anders geht, zeigt beispielsweise die Hotline der Techniker-Krankenkasse. Dort sind nur Deutsche, die einem freundlich und kompetent weiterhelfen. Oder die Hotline von 1 & 1.