Schlagwort-Archiv: Zeichnen

Aktzeichnen und Holzschnitt

Plakat

An dieser Stelle wieder ein paar neue Termine im kunstraum5 in Stuttgart-Bad Cannstatt.

Aktzeichnen:

04.09.2025 um 19:00 Uhr (männliches Modell)

Holzschnitt mit Yvonne:

06.09. und 07.09.2025 10:00 – 15:00 Uhr (Motiv Akt)

Kosten: € 110,- incl. Material

Anmeldung: holzschnitt@online.de

Aktmodellieren:

25.09.2025 19:00 Uhr (zwei längere Stellungen mit einem weiblichen Modell). 

Karte

Adresse:

kunstraum5

Spreuergasse 5

70372 Stuttgart-Bad Cannstatt
Tel.: 0711/2841184

Aktzeichnen

Wie ich gerade erfahren habe, bietet Dorothea Schwertzel-Thoma an vier Donnerstagen im Juni/Juli wieder Aktzeichnen an.

Die Termine:

  • Do. 26.06. (männliches Modell Thomas)
  • Do. 03.07. (weibliches Modell)
  • Do. 10.07. (weibliches Modell Amanda)
  • Do. 17.07. (weibliches Modell Antonia)
Kosten: € 32,- incl. Modell excl. Material.

Die Adresse:

Kunstraum5

70372 Stuttgart (Bad Cannstatt)

Website: https://www.kunstraum5.com/kurse/aktzeichnen-und-malen/

Email:  doro@kunstraum5.com

Handy: 0171 2841184

Heute nachmittag

Möchte das folgender Relief gerne verschenken, vielleicht an die Frau, die bei mir putzt.

Relief (2021; 30 x 40 cm ohne Rahmen; Spachtelmasse und Acryl auf MDF-Platte; gerahmt). Foto von mir.

Dieses Relief ist, weil es so dunkel ist, nicht leicht zu fotografieren. Ich habe es versucht, so gut es ging.

Dann überlege ich mir, welche Version des nachfolgenden Fotos die bessere ist. Ich persönlich tendiere zu der helleren Version.

Zwei Versionen desselben Fotos. Eigenes Werk.

À propos „Aktzeichnen“:

Nachdem es im „Forum 3“ in Stuttgart kein Aktzeichnen mehr gibt, bin ich auf der Suche nach einer alternativen Aktzeichen-Klasse auf den Kunstraum5 von Dorothea Schwertzel-Thoma in Stuttgart-Bad Cannstatt gestoßen, die jetzt wieder Aktzeichnen  und -malen anbietet. Kosten: € 32,- incl. Model excl. Material. Das Atelier liegt in der Cannstatter Altstadt, in der Spreuergasse 5. Termine: Donnerstag, der 05.06.25 (weibliches Modell) und Donnerstag, der 12.06.25 (männliches Modell). Zeit: 19 – 21 Uhr. Kontakt: doro@kunstraum5.com.
Habe mir interessehalber den Schluß der Datenschutzerklärung dieses Blogs angeschaut, aber schon da wird mir schlecht. Ich frage mich dann, was das für Leute sind, die für diese DSGVO verantwortlich sind. In meinen Augen ist das ein einziger großer Schwachsinn. Auch diese Cookie-Banner sind doch völlig unnötig. Ich meine, mir persönlich ist es wurscht, ob jemand Cookies einsetzt oder nicht. Es gibt doch wirklich Wichtigeres im Leben.

Heute morgen

Bin  gerade aufgewacht, weil ich schlecht geträumt habe. Habe mir einen koffeinhaltigen Kaffee gemacht, weil der Decaf aus ist.

Hier eine Zeichnung von mir, die ich 1996 im Stuttgarter „Café Merlin“ gemacht habe.

„Portrait einer jungen Frau“ (1996). Bleistift auf Packpapier. Eigenes Werk.

Möchte hier nicht angeben, aber ich kann doch einigermaßen zeichnen. Gelernt habe ich das in einem zweijährigen Portrait-Zeichenkurs im „Forum 3“ in Stuttgart bei Brigitte Ketterlinus und Petra Fröschle. Das war von 1981 bis 1983. Reagiere deshalb etwas allergisch, wenn ich Sachen wie diese sehe. Ich wehre mich überhaupt gegen die destruktiven Tendenzen in der heutigen Malerei, wie sie u. a. von Malern wie Georg Baselitz verkörpert werden.
Eines meiner Lieblingsbilder ist dagegen das folgende:

Alfred Egerton Cooper: „Lady In Red Velvet“ (1937?). With kind permission of Wolverhampton Arts And Heritage.


Hier fehlt alles Krasse, Laute, wie es heutzutage offenbar Mode ist. Statt dessen einfach ein wunderschönes, auch farblich subtiles Portrait. Darüber hinaus tut es gut, jemanden zu sehen, der wirklich noch malen konnte.

Es ist mittlerweile erst 02:57 Uhr, aber ich möchte gar nicht mehr einschlafen.

Hermann Stenner: „Weiblicher Akt“ (1914; Kunstmuseum Stuttgart). Gemeinfrei. Foto von mir.


Eines der Highlights im Kunstmuseum Stuttgart ist dieser schöne Akt von Hermann Stenner, einem Schüler von Adolf Hölzel. Stenner verstarb viel zu früh 1914 im 1. Weltkrieg an der Ostfront.

Hier noch ein Foto von dem Bild, das ich rahmen lassen möchte.

„Schwarzes Bild auf der Staffelei“. Foto von mir.

Eigentlich sind das zwei nahezu identische Bilder, die ich gerne rahmen lassen würde. Darüber hinaus habe ich noch ein zusammengerolltes schwarzes Bild (Acryl auf Packpapier).

Zusammengerolltes schwarzes Gemälde. Foto von mir.


Das erst auf Leinwand und dann anschließend auf einen Keilrahmen aufzuziehen und schließlich zu rahmen, würde aber ein paar hundert Euro kosten.

Bert Stern: „Crucifix III“ © 1962 The Bert Stern Trust. Reprinted with permission.


Habe voriges Jahr einen englischen Text über das letzte Foto-Shooting von Bert Stern mit Marilyn Monroe verfaßt, den ich hier nochmal verlinke. Habe damals extra beim Bert Stern Trust angefragt und die schriftliche Erlaubnis erhalten, das obige Foto zu posten.

Dafür, daß dieses Foto mit orangenem Fettstift durchgestrichen ist, ist Marilyn Monroe verantwortlich. Ganz offensichtlich war sie mit diesem und anderen Fotos von Bert Stern nicht zufrieden, nicht ahnend, daß gerade das Durchgestrichene den Fotos mittlerweile eine ikonische Qualität verliehen hat.


P. S.: Ihr könnt euch den Artikel als PDF herunterladen. Bitte beachtet dabei das Copyright.

Ich ertappe mich dabei, daß ich immer wieder denke, heute wäre Samstag und ich würde nach Stuttgart fahren; dabei stimmt das gar nicht. Ok, auch am Sonntag kann ich nach Stuttgart fahren, aber was mache ich dann da? Ich kann ja meine Kamera mitnehmen und ein bischen fotografieren.

Wollte vorhin mit dem Handy ein Selfie machen, aber ich finde, daß ich nicht so fotogen bin. Dafür eine Collage, die ich von älteren Fotos von mir gemacht habe.

Collage aus Fotos von mir. © Copyright 2025 by Claus Cyrny. All rights reserved.


Noch ein experimentelles Foto, das eigentlich ein Detail aus einem anderen Foto ist, das ich hier vergrößert habe.

„Ohne Titel“ (2025; Detail). Foto und Grafik von mir.

Heute abend

Der Schluß aus meinem Kurzfilm „Desmond Blue“. Software: Blender. Renderer: Eevee.

Ich habe mich gefragt, ob ich diesen kurzen Video-Clip [0:17 Minuten) hier posten soll, aber ich finde ihn doch so poetisch, daß ich es eben gemacht habe. Das Einzige, was ich zu bemängeln hätte, ist die etwas zu hohe Lautstärke.
Eigentlich ist es kaum zu fassen, aber ich habe dieses Projekt bereits seit den späten Neunzigerjahren im Kopf; nur mit der Realisierung haperte es bis jetzt. Ich müßte mich einfach mal aufraffen, meine Kamera schnappen und nach Stuttgart fahren. Ein Teil des Kurzfilms oder Videos soll aus einem fahrenden Zug heraus gedreht werden. Zu meiner inzwischen verkauften Sony Alpha 71 hatte ich einen Polfilter gekauft, um die Reflektionen auf der Fensterscheibe des Zuges zu neutralisieren. Bei meiner jetzigen Sony DSC-RX1002 ist das leider nicht möglich. Aber irgendeine Lösung muß ich da finden.
Einen Entwurf für ein Plakat habe ich auch schon gemacht:

Entwurf für ein Filmplakat. Eigenes Werk.

Im Prinzip ist das Thema des Films simpel, und zwar geht es um die Umsetzung der 3:40 Minuten langen Paul-Desmond-Komposition „Desmond Blue“ in Bilder.
Habe mir eine Pizza mit Garnelen und Knoblauch bestellt, obwohl ich sparen muß, aber ich habe einfach Hunger. Muß unwillkürlich an die Politiker denken, die mir das Sparen verordnen wollen, während sie selber ihre Schäfchen im Trockenen haben. Das ärgert mich schon. Aber: Das zu beklagen hilft im Grunde genommen nichts; ich muß eben eine Lösung finden – nur: das sagt sich eben so leicht.
„Portrait einer jungen Frau“ (1995). Eigenes Werk.
Vielleicht sollte ich mal wieder ins „Forum 3“ zum Aktzeichnen gehen. Gibt es aber leider nicht mehr. Alternativ könnte ich an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste schauen.
Was das Zeichnen angeht, sind meine Vorbilder Henri Mastisse und Alberto Giacometti. Letzterer hat in seinen Portraits eine unglaubliche Dichte erreicht.

Alberto Giacometti: „Portrait dʼAnnette à la blouse jaune“ (1964). © Succession Alberto Giacometti / VG Bild-Kunst, Bonn 2025.

Das obige Bild ist zwar ein Gemälde, aber die Dichte der Zeichnung des beinahe monochromen Gesichts wird imho sehr deutlich.

1 Ja, daß ich diese Kamera verkauft habe, ärgert mich schon etwas. Der Grund dafür war einfach der, daß mir diese Kamera zu schwer war.

2 Diese Kamera ist zwar klein, aber sie hat es in sich. Leider kann man mit ihr aber keinen Polfilter benutzen, d. h. es ist kein Gewinde am Objektiv vorhanden. Vielleicht kann ich aber irgendwie improvisieren und einen entsprechend kleinen Filter kaufen, den ich dann mit Klebeband am Objektiv befestige. Na ja, ich weiß nicht, etwas anderes fällt mir aber gerade nicht ein.