Zugang aus dem Internet

Ich arbeite ja gerade daran, dieses Blog, das an sich auf einem lokalen Server liegt, aus dem Internet heraus aufrufbar zu machen. Die sich dabei ergebenden technischen Probleme habe ich fast alle lösen können. Nun hängt alles an einem sogenannten symbolischen Link, und weil ich dafür noch keine befriedigenden Lösung gefunden habe, habe ich kurz entschlossen bei Apache Friends gepostet in der Hoffnung, daß mir dort jemand weiterhelfen kann.

„Desmond Blue“

Entwurf zu einem Filmplakat. © Copyright 2020 by Claus Cyrny.

Das obige Plakat ist Teil eines noch unvollendeten persönlichen Projekts von mir, und zwar geht es darum, die Paul-Desmond-Komposition „Desmond Blue“ in Bilder umzusetzen. Als Thema schwebt mit dabei die Nacht mit ihren Farben vor. Teil des Kurzfilms (Länge – wie das Musikstück – 3:40 Minuten) wollte ich eigentlich aus dem Fenster einer fahrenden S-Bahn heraus drehen, aber da sind gewisse technische Schwierigkeiten wie z. B. die Spiegelungen in der Scheibe bei Nacht. Bisher unvollendet, habe ich jedenfalls durch eine Anfrage an den betreffenden Musikverlag die Zusicherung, daß ich die Musik verwenden könnte. Vielleicht später, wenn ich eine bessere Kamera habe.

„All Is Full Of Love“

Stills Courtesy of Glassworks, London. Reprinted with permission.

Das prämierte Video zu „All Is Full Of Love“ ist eine Kooperation von Björk, Chris Cunningham und Glassworks. Grundlage war ein B-Seiten-Mix der Björk-Komposition „All Is Full Of Love“ und nicht die auf der CD veröffentlichte Version. Dieses Video ist angesichts seiner klaren Bildsprache und den souverän integrierten Visual FX eines meiner Lieblingsvideos. (Ein anderes Video ist das- ebenfalls von Chris Cunninham gedrehte – Madonna-Video zu „Frozen“.)

Projekt „Neurogrid“

Eingangsseite für das Internet-Projekt „Neurogrid“. © ca. 2002 by Claus Cyrny.

Anfang des neuen Jahrtausends habe ich eine Zeitlang an dem auf Java basierenden Projekt „Neurogrid“ mitgearbeitet, wo ich für das Grafikdesign zuständig war. Projektleiter war Sam Philips, die Kommuniḱation lief auf Englisch. Für die obige Grafik habe ich Corel PHOTO-PAINT 7 verwendet, damals noch unter Window 98. Ich habe mit PHOTO-PAINT eigentlich ganz gern gearbeitet. Später hat Corel eine Linux-Version von PHOTO-PAINT 9 herausgebracht, mit der ich kurz gearbeitet habe. Dann hat Corel sein Linux-Engagement – leider – wieder aufgegeben.

Ein Screenshot der Neurogrid-Seite:

Billie Holiday

William P. Gottlieb/Ira and Leonore S. Gershwin Fund Collection, Music Division, Library of Congress.

Wohl zum ersten Mal habe ich die Musik von Billie Holiday in einem Spielfilm gehört, der Ende der Siebzigerjahre mal im Fernsehen lief. Ich kann mich an den Titel nicht mehr erinnern, aber die Musik hatte für mich definitv ein gewisses Etwas. Viel später habe ich mir dann eine Kassette mit mehreren LPs gekauft („The Billie Holiday Story“). Meine Favoriten sind „Them There Eyes“ und „The Very Thought Of You“, letzteres mit einem sehr schönen Klarinetten-Solo (Lester Young?). Das obige Foto wurde von William P. Gottlieb 1947 im New Yorker Club „Downbeat“ aufgenommen. Gottliebs umfangreiche Sammlung von Jazz-Fotografien aus den Vierziger- und Fünfzigerjahren ist inzwischen bei der Library of Congress beheimatet.

Piet Mondrian

Piet Mondrian: „Komposition mit Farbflächen“ (1914). © Staatsgalerie Stuttgart. Lizenz: CC BY-SA 4.0

Mein Lieblings-Mondrian, ein frühes abstraktes Gemälde von 1914, noch vor dem „klassischen“ Mondrian, von dem auch zwei Beispiele in der Stuttgarter Staatsgalerie hängen. Ich finde dieses in seiner Farbgebung sehr dezent gehaltene Bild wunderbar ausbalanciert.

Marilyn Monroe

Rose Loomis (Marilyn Monroe) © Henry Hathaway, LUMAS.com

Nachdem ich vor kurzem schon einen Beitrag über Marilyn Monroe & Bert Stern geschrieben habe, hier noch ein Still aus „Niagara“ (1953) von Henry Hathaway, in dem Marilyn Monroe die Rose Loomis spielt.

Wie Charlie Parker viel zu früh verstorben, hat sich mittlerweile ein regelrechter Mythos um Marilyn Monroe gebildet. Ich persönlich finde das Foto sehr ausdrucksstark; deshalb hatte ich das Bedürfnis, es hier zu posten.

Charlie Parker

Charlie Parker (links) mit seinem damaligen Trompeter Red Rodney. William P. Gottlieb/Ira and Leonore S. Gershwin Fund Collection, Music Division, Library of Congress.

Einer meiner Helden ist der 1955 im Alter von 34 Jahren verstorbene Altsaxophonist Charlie Parker. Meine erste Platte mit Aufnahmen von ihm und Trompeter Dizzy Gillespie habe ich mir 1980 gekauft. 1983 folgte dann die Biografie „Bird Lives!“ von Ross Russell, die ich damals in einem Zug verschlungen habe. Für mich ist Charlie Parker trotz seiner Heroinabhängigkeit – anscheinend seit seinem 15. Lebensjahr – eine der kreativen Persönlichkeiten überhaupt.