New York: „Green City“

„Green City“ © Copyright 2019 by Claus Cyrny. Quelle: Pixabay. Software: Gimp.
„Green City“ (work-in-progress) © Copyright 2019 by Claus Cyrny

Das habe ich mal 2019 nur zum Spaß gemacht – einfach, um zu sehen, ob man das mit dem Gimp machen kann. Es war ein Haufen Kleinarbeit, aber rein künstlerisch ist das natürlich nicht so wertvoll. 🙂 Das Foto habe ich mir, soweit ich mich noch erinnere, kostenlos von Unsplash heruntergeladen. (Nein, es war Pixabay.) Beim Betrachten dieses manipulierten Fotos muß ich unwillkürlich an „I Am Legend“ (2007) mit Will Smith in der Hauptrolle denken, wo ja die Innenstadt von New York teilweise mit Steppengras bewachsen war.

Fund

„Graffiti“ © Copyright 2018 by Claus Cyrny

Dieses von mir im April 2018 in Stuttgart aufgenommene Foto habe ich gerade mittels gThumb, einem Foto-Browser für Linux, auf meiner Festplatte wiederentdeckt. Manchmal schwebt mir ein Fotoprojekt vor, das ich – etwas hochtrabend zugegebenermaßen – „Semiotik der Moderne“ nennen möchte. Na ja, ich weiß nicht, ob ich das nochmal mache, aber ich werde irgendwie den Eindruck nicht los, daß gerade Kunstgalerien auf solche Titel abfahren.

Gimp 2.10: Nachtrag

In meinem letzten Beitrag über den Gimp 2.10 ist mir ein sachlicher Fehler unterlaufen. Ich habe einerseits im Text Flyouts erwähnt, oben in der Abbildung jedoch eine frühere Version vom Gimp 2.10 gezeigt, in der die Toolbox noch keine Flyouts hatte.

Hier also ein Screenshot vom aktuellen Gimp 2.10.18 – und mit Flyout:

Flyouts sind aufklappbare Fenster, in denen dem Benutzer eine Auswahl von verschiedenen Werkzeugen zur Verfügung steht. Ob ein Icon Flyouts hat, erkennt man an dem zugegebenermaßen winzigen schwarzen Dreieck rechts unterhalb des Icons.

Gimp 2.10

Das Interface des Gimp 2.10 im Zweifenster-Modus

Ich arbeite sehr gern mit dem Gimp und tue mich schwer, wenn Leute behaupten, der Gimp sei unintuitiv. Ok, ich arbeite schon seit ca. 2002 mit ihm, seitdem ich auf Linux – zuerst SuSE 7.3, dann Mandrake und schließlich Ubuntu – umgestiegen bin. Dank Shortcuts (dt.: Tastaturkürzeln) kann man vieles vereinfachen. Man/frau kann auch seine eigenen Shortcuts definieren.

Die Toolbox ist mitttlerweile dank Flyouts deutlich aufgeräumter als noch beim Gimp 2.8, obwohl ich von letzterem ein Filterpaket vermisse, mit dem man u. a. einen schönen Cross-Processing-Effekt hinbekommen konnte. Ob dieses Paket (FX Foundry) auch für den Gimp 2.10 gibt, weiß ich ehrlich gesagt nicht. (Doch – siehe hier.) Der Begriff Cross-Processing kommt eigentlich von der Filmentwicklung und bedeutet, daß man einen Diafilm wie einen Farbnegativfilm entwickelt und umgekehrt. Dabei entstehen interessante Farbeffekte. Die FX Foundry besteht aus 116 Scripts, die man/frau nach dem Herunterladen unter Linux einfach in /usr/share/gimp/2.0/scripts kopieren muß. Dann den Gimp neu starten. Jetzt erscheint oben in der Menüleiste ein neuer Eintrag FX-Foundry. Voilà.

Ein Manko beim Gimp – auch noch im Gimp 2.10 – ist das sehr unkomfortable Textwerkzeug. Auch die Pinseleinstellungen sind nicht ganz leicht zu finden. Im Tab „Pinsel“ kann man/frau sie jedenfalls nicht editieren (nur neu erstellte Pinsel). Summa summarum kann ich den Gimp aber wirklich empfehlen, zumal seit Version 2.10 auch Farbtiefen von 16- bzw. 32-bit pro Kanal unterstützt werden.