Blender: Compositing

So, jetzt habe ich das fertig gerenderte Bild aus dem letzten Beitrag in den Compositor geladen und den Hintergrund ausgekeyt.

Nodes im Compositor von Blender. Der blaue Hintergrund wurde ausgekeyt – aber damit auch die blauen Schatten. 🙁
Und hier nochmal die Nodes in groß.

Ok, das war nur zum Üben! 😉 Natürlich könnte ich Blender sagen, daß der Hintergrund (world) einfach nicht mitgerendert werden soll. Das Ganze klappt auch mit zwei Videos. Und diese „Dinger“, die da miteinander verbunden sind, sind sogenannte Nodes. Übrigens: „Compositing“ wird definitiv nicht „composighting“ ausgesprochen.

P. S.: Wenn ihr das ausgekeyte Bild abspeichern wollt, einfach zurück in die Layout-Ansicht und mit [F12] nochmal rendern:

Das Bild mit dem ersetzten Hintergund. Ich habe für diesen einen mittels ImageMagick generierten Verlauf genommen.

Und hier noch dasselbe Bild mit transparent gerendertem Hintergrund. Die blauen Schatten bleiben erhalten. Wichtig: Ein Ausgabeformat wählen, das Transparent unterstützt. Ich habe hier PNG genommen. Außerdem bei der Ausgabe RGBA wählen und nicht RGB.

Mit Alphakanal gerendertes Bild.

Das fertige Bild mit dem Farbverlauf kann man/frau auch im Gimp zusammenbauen. 😉

Ein bischen knallig von den Farben her, aber rein technisch ok.

Und – zum Schluß – das Ganze noch mit reduzierter Sättigung des Vordergrundes:

Blender: Modifier

Würfel mit blauem Hintergrund

An sich eine recht triviale 3D-Szene, die ich gerade in Blender gemodelt und mit Cycles gerendert habe. Um die Kanten des Würfels abzurunden, habe ich einen sogenannten bevel modifier verwendet. Gerendert wurde das Ganze mit 512 Samples, um die Artefakte („fireflies“) in dem blauen Schatten wegzubekommen.

Anfänge (2)

„Atari ST“. Quelle: Wikipedia (kein Autor genannt)

Das war 1986 state-of-the-art: Ein Atari ST, schon damals mit Maus und grafischer Oberfläche. Zwei Mitschüler von mir hatten einen, während ich „nur“ einen Commodore C-64 besaß.

Weiterführender Link:

Der Artikel „“Sensationell“, „PC-Schreck“: Der Atari ST wird 30 Jahre alt“ von Axel Kossel.

Mango

„Mango“ © Copyright 2018 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Eine Mango, die ich eigentlich als Modell fürs Malen gekauft hatte und deren Foto ich im Gimp editiert habe. Ich finde die Farben ganz schön.

Hier noch zwei Bilder: Links gemalt(Acryl), rechts fotografiert.

„Mango 2x“ © Copyright 2018 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

P. S.: Seht in diesem Zusammenhang auch meinen Beitrag „Stillleben“.

Perspektiven

Ich habe vielleicht die Möglichkeit, beim Computermagazin LinuxUser als freier Autor mitzuarbeiten. Auf eine Anfrage per Email hin bekam ich vom stellvertretenden Chefredakteur eine Email, ob ich nicht einen Artikel zum 3D-Programm Blender schreiben könne, das hätte man schon lange nicht mehr gehabt. Daraufhin habe ich mir den Musterartikel durchgelesen und ihn in ein PDF konvertiert, um ihn – er enthält zahlreiche Konventionen in Form grüner Tags (ein Beispiel: @T:) – mir in Farbe auszudrucken, da er sich online nicht so gut liest wie auf dem Papier. Das wäre wirklich super, wenn das klappen würde.

Anfänge (3)

Fotograf: Evan-Amos; Quelle: Wikipedia.

So etwa sah mein allererster Computer aus, den ich mir 1986 von einem Bastler für DM 900,- gekauft habe. Dieser Commodore C-64 hatte oben auf dem Gehäuse noch – heute kaum vorstellbar – zwei EPROMS mit je einem zusätzlichen Betriebssystem. Die externe Floppy hatte 40 LEDs – 35 grüne und 5 rote – , die die jeweilige Spur anzeigten. Und: Dieser Heimcomputer hatte ganze 64 kByte (!) RAM.

Nachdem ich ihn eine Weile hatte und mich in Commodore BASIC eingearbeitet hatte, lieh mir ein Mitschüler – ich war damals in der Ausbildung – eine 5 1/4-Zoll-Diskette mit einem Kurs in 6510-Assembler. So fing ich dann also auch mit Assembler-Programmierung an.

Der Geist, der damals herrschte – es gab ja noch kein Internet – ist heute kaum mehr vorstellbar. Nachdem ich mich etwas in Assembler eingearbeitet hatte, kaufte ich mir ein sehr empfehlenswerte Buch von Data Becker, das glaube ich „64 Intern“ hieß. In diesem Buch war das ganze Betriebssystem dokumentiert, und ich erinnere mich, daß ich Betriebssystemroutinen der sogenannten Zero-Page benutzte, und ich war ganz stolz, als mir Parameter-Übergaben von Assembler nach BASIC und umgekehrt gelangen.

Schade, daß ich von damals kein Codebeispiel mehr habe, sonst würde ich es hier posten. Das war damals ein Geist, den viele heutzutage nicht mehr nachvollziehen können. Ich jedenfalls möchte diese Aufbruchsphase nicht missen.