Gimp 2.10.18

Mein Interface des Gimp 2.10.18 im Zweifenster-Modus

Ich arbeite sehr gern mit dem Gimp, und das schon seit ca. 18 Jahren. Damals habe ich den Mut gefaßt, von Windows 98 zu SuSE Linux 7.3 zu wechseln, das ich mir noch gekauft habe.

Auch wenn ich teilweise lese, wie Leute sich vergebens im Gimp abmühen, kann ich persönlich das nur schwer nachvollziehen. Dazu muß ich sagen, daß ich schon 1994 mit Grafik angefangen habe, auch wenn das nur ein kurzes Intermezzo war. Ich habe damals interessehalber Photoshop – ich meine, es war die Version 3.x – auf einem in der Mediathek des Stuttgarter Rotebühlbaus installierten Mac ausprobiert, und da ich ja gestalterisch nicht unbegabt bin, ist mir das auch nicht besonders schwergefallen. Dann – zwei Jahre später – bin ich über Zeitarbeit zu debis Systemhaus in Fellbach bei Stuttgart gekommen, wo ich für die von debis administrierten Router-Netzwerke die Technische Dokumentation übernommen habe.

An Software hatte ich – noch auf Windows 95 – das von JASC entwickelte und später an Corel verkaufte Programm Paint Shop Pro sowie den Designer von Micrografx zur Verfügung. Für das Gros der Arbeit habe ich die damalige Version von Visio verwendet, das ja inzwischen von Microsoft weiterentwickelt wird.

Nach einem Jahr konnte ich aus rechtlichen Gründen leider nicht weiter bei debis bleiben. Ich hatte mir inzwischen aber meinen ersten eigenen PC gekauft und arbeitete mich in den folgenden Jahren immer weiter in den Bereich „Computergrafik“ ein. Ich kaufte mir die Corel Select Edition, die Corel DRAW, Corel PHOTO-PAINT sowie eine Software zur Texterkennung – ich glaube, das hieß OCR-Trace – beinhaltete. Vor allem mit Corel PHOTO-PAINT habe ich sehr gern gearbeitet.

Das ging – inzwischen unter Windows 98 – bis 2002, als ich beschloß, mir parallel zu Windows das bereits erwähnte SuSE 7.3 zu installieren. Nun hatte ich zum ersten Mal Gelegenheit, die damalige Version des Gimp auszuprobieren.

Ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr daran erinnern, wie das damals war – es muß eine der ersten Gimp-Versionen gewesen sein. Jedenfalls arbeitete ich mich mangels Alternativen gut in den Gimp ein, so daß er noch heute, was Bitmap-Editing angeht, mein Hauptwerkzeug ist.

So, das war ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit, der doch länger geworden ist als beabsichtigt. Trotdem ist das vielleicht doch für den einen oder anderen aufschlußreich.

Buchcover selbst gestalten

Wenn man/frau vor dem Problem steht, ein Buchcover zu entwerfen, kann das – zumal, wenn man/frau gestalterisch nicht so begabt ist – einige Probleme aufwerfen. Als eine mögliche Lösung bietet sich an, das Design online zu gestalten. Ich möchte hier aus eigener Erfahrung die nicht so bekannte Seite Desygner empfehlen. Man/frau kann hier aus einer Vielzahl von Vorlagen auswählen, und das Gestalten ist wirklich sehr intuitiv. Hinzu kommt, daß Desygner auf Deutsch verfügbar ist.

Ein Screenshot des Interfaces:

Template „Mind Machines“ in Desygner

Die Designs sehen wirklich professionell aus und kosten in der Basis-Version auch nichts. Man/frau kann sich die erstellte Vorlage in verschiedenen Auflösungen herunterladen oder auch ausdrucken.

Auf meiner Wunschliste

Buchcover © Copyright 2018 by Rheinwerk-Verlag. Mit freundlicher Genehmigung.

Ganz oben auf meiner Wunschliste steht das Buch „Mediengestaltung. Der Ausbildungsbegleiter“, erschienen im Rheinwerk-Verlag, Bonn. Da ich mir ja aus dem Bereich „Computergrafik“ bze. „Webdesign“ alles autodidaktisch beigebracht habe, sind da doch noch hier und da Wissenslücken vorhanden, z. B. was das Thema „Farbmanagement“ angeht. Gestern nun habe ich obiges Buch entdeckt und werden es mir wahrscheinlich kaufen, wenn ich das Geld dazu habe. Bin mal gespannt; ich werde dann auch eine Rezension darüber schreiben.

Link: Zum Inhalt des Buches.

ImageMagick: Problem gelöst

Ich hatte hier heute ja gepostet, daß ich Probleme habe, die aktuelle Version 7.0.10-23 von ImageMagick zu installieren. Ok, als ich es vorher nochmal ausprobiert habe, ging alles auf einmal. '$ convert -version' ergab IM 6.9.10-23, und – auch das überraschend – ich kann auf einmal HDRI-Bilder öffnen. Schon seltsam, obwohl ich mich natürlich freue.

Ausstellungen

Ich bemühe mich ja immer wieder um eine Gelegenheit, meine Werke irgendwo auszustellen, aber so einfach machen es einem die Leute in den Galerien leider nicht. Oft höre ich, nachdem ich eine Galerie angemailt habe, einfach gar nichts, was ich nicht sehr höflich finde. Das Stuttgarter „Forum 3“ hat zuerst Interesse an meinen „Schaufenster“-Fotos bekundet, sich dann aber trotz gegenteiliger Zusage nicht mehr gemeldet. Anscheinend glauben die Galerien – ok, das „Forum 3“ ist ja an sich keine Kunstgalerie, sondern ein anthroposophisches Zentrum – sich das leisten zu können.

Sei dem, wie dem wolle, aktuell habe ich hier in Ludwigsburg seit vergangenem November jedenfalls zehn Fotos aus meiner Serie „Schaufenster“ ausgestellt. Nach meinem letzten Beitrag über das Programm Fyre 1.0.1 überlege ich mir, ob ich in Fyre generierte Grafiken ausstellen soll. Da ist aber das Problem mit den Kosten. Bei posterXXL kostet das gerahmte Foto 20 x 30 cm etwas über € 30,-, dazu kommen dann noch die Kosten für den Versand.

Ein Beispiel einer in Fyre erzeugten Grafik mit Passepartout und Rahmen:

In Fyre 1.0.1 erzeugte Grafik

ImageMagick 7 mit HDRI-Unterstützung installieren

Nachdem ich erfahren habe, daß meine installierte Version 6.x von ImageMagick HDRI nicht unterstützt, habe ich diese Version mittels Synaptic, dem Paketmanager von Ubuntu, deinstalliert und mir die beiden RPMs von der ImageMagick-Download-Seite heruntergeladen. Ich konnte diese beiden RPMs auch installieren (Syntax: $ alien -i [Paket].rpm), ImageMagick aber nicht aufrufen. Statt dessen kam eine Fehlermeldung, daß libMagickCore-7.Q16HDRI.so.7 fehlen würde. Da ich nicht weiß, woher ich diese Bibliothek bekommen kann, habe ich nochmal im ImageMagick-Forum gepostet und warte auf Antwort.

P. S.: Seht auch folgenden Thread.