Gimp 2.10.18: Das Interface

Beim ersten Start des Gimp 2.10.18 wird man/frau mit einem aus drei Fenstern bestehenden Interface konfrontiert, etwa so:

3-Fenster-Modus des Gimp 2.10.18

Ich arbeite jedoch gern mit nur zwei Fenstern, was sich problemlos und intuitiv anpassen läßt. Dazu verschiebt man/frau das rechte Fenster in die Mitte:

Aus drei Fenstern zwei machen (1. Schritt)

Anschließend zieht man/frau die rot eingerahmten Icons einfach in die sogenannte Toolbox (Werkzeugkasten) ganz links:

Aus drei Fenstern zwei machen (2. Schritt)

Wenn man/frau fertig ist, sieht das dann ungefähr so aus:

Gimp 2.10.18 im 2-Fenster-Modus

Ich persönlich habe folgende Icons bzw. Reiter (Tabs) installiert:

  • Werkzeugeinstellungen
  • Ebenen
  • Kanäle
  • Pfade
  • Pinsel
  • Schriften (Fonts)
  • Dokumentenindex

Was ich vergessen habe: Der Gimp 2.10 hat insgesamt sechs verschiedene Icon-Themes und vier verschiedene Themes für das Interface; dazu kommt noch wahlweise der 3- bzw. Einfenster-Modus. Das ergibt insgesamt, wenn ich richtig gerechnet habe, 26 Möglichkeiten.

So dürfte der Gimp 2.10.18 beim allerersten Start aussehen. Ich habe in den Screenshots ganz oben meine Einstellungen verwendet, weil ich diese Themes bessser lesbar finde.

Und so sieht der Gimp 2.10.18 im Einfenster-Modus aus:

Der Gimp 2.10.18 im Einfenster-Modus

Auswählen kann man/frau diesen Modus über Fenster > Einfenster-Modus. Ob man/frau damit lieber arbeitet, ist eine Sache der persönlichen Präferenz. Ich finde zwei Fenster – und dazu mit farbigen Icons und hellem Theme – besser.

Es gibt, wie ich schon erwähnt habe, vier Themes für das Interface. Zu finden sind diese Optionen über Bearbeiten > Einstellungen > Interface. Die Themes heißen – die Namen sind auch im deutschsprachigen Interface auf Englisch:

  • Dark (Dunkel)
  • Gray (Grau)
  • Light (Hell)
  • System (das benutze ich)

Und die Icon-Themes:

  • Color (Farbe)
  • Legacy (das benutze ich; dieses Theme ist im Prinzip das Theme des Gimp 2.8)
  • Symbolic (Symbolisch)
  • Symbolic-High-Contrast (Symbolisch-Hoher-Kontrast)
  • Symbolic-Inverted (Symbolisch-Invertiert)
  • Symbolic-Inverted-High-Contrast (Symbolisch-Invertiert-Hoher-Kontrast)

Ok. Das Motto ist hier, denke ich : Einfach herumprobieren, bis es „paßt“. Ich habe hier die Bezeichnungen so gut es geht ins Deutsche übersetzt. Im Einzelfall kann die eine oder andere Einstellung vielleicht etwas anders heißen, aber ich denke, in den Grundzügen müßte es stimmen. „Legacy“ heißt beispielsweise „Erbe“. Das soll wohl ein Hinweis darauf sein, daß der Gimp 2.10 dieses Theme vom Gimp 2.8 „geerbt“ hat.

Wird fortgesetzt …

Beitrag zum Gimp 2.10.18

Angeregt durch diese Lesprobe aus „Gimp 2.10“ von Jürgen Wolf bin ich am Überlegen, ob ich nicht mal einen längeren Beitrag zum Gimp 2.10.18 schreiben soll. Hmmm, mal sehen.

  1. Teil: „Das Interface“. Das Ganze ist sozusagen work-in-progress. In loser Folge werde ich versuchen, den Einstieg in den Gimp etwas zu erleichtern.

Rätselhaft

Als ich heute morgen eine Blick auf die obere Menüleiste von Ubuntu MATE geworfen habe, ist mir aufgefallen, daß ein Icon weg war. Es handelte sich dabei um das Icon des Vektorgrafik-Programms Inkscape. Auch das Programm selber ließ sich nicht mehr aufrufen, und in Menu > Graphics – mein Interface ist auf Englisch – war es ebenfalls nicht mehr zu finden. Komisch! Also habe ich wohl oder übel Inkscape über Menu > Administration > Software Boutique neu installiert.

Namensänderung

Nach meinem Beitrag über das Buch „Mediengestaltung. Der Ausbildungsbegleiter“ aus dem Bonner Rheinwerk-Verlag fiel mir bei ein paar Büchern aus dem Galileo-Verlag auf, daß da z. T. dieselben Autoren schrieben; auch die Buchtitel waren mehr oder weniger identisch. Hmm, waren das also zwei verschiedene Verlage unter einem Dach (die Adresse war identisch)? Ein Artikel auf der Website des Börsenblatts klärte das Mysterium auf: Der Galileo-Verlag mußte sich 2015 aus rechtlichen Gründen umbenennen.

Cloudinary

Als ich noch ein Blog bei Twoday hatte und mein Speichervolumen für Bilder ausgeschöpft war, hat mir ein Mitblogger die Website Cloudinary empfohlen. Ich habe mich dann dort kostenlos angemeldet. Das Interface ist auf Englisch, kann aber auch auf Deutsch umgestellt werden. Ansonsten ist Cloudinary sehr intuitiv zu bedienen. Man/frau kann dort nicht nur Bilder, sondern auch Dateien und Video/Audio speichern.

Hier ein Screenshot:

Das Interface von Cloudinary. Mit freundlicher Genehmigung.

Eine Besonderheit ist die Tatsache, daß man/frau das jeweilige Bild über den URL verändern kann (siehe die Dokumentation).

Ein Beispiel:

https://res.cloudinary.com/demo/image/upload/w_220,h_140,c_fill/l_brown_sheep,w_220,h_140,c_fill,x_220/l_horses,w_220,h_140,c_fill,y_140,x_-110/l_white_chicken,w_220,h_140,c_fill,y_70,x_110/l_butterfly.png,h_200,x_-10,a_10/w_400,h_260,c_crop,r_20/l_text:Parisienne_35_bold:Memories from our trip,co_rgb:990C47,y_155/e_shadow/yellow_tulip.jpg

Fazit: Ich benutze Cloudinary nach wie vor sehr gern und kann es ob seinem sehr intuitiven Handling wirklich empfehlen.