ImageMagick: Compositing

Die 12 Operatoren für das sogenannte Alpha-Compositing von Duff-Porter

Auf der ImageMagick-Site gibt es einen interessanten Artikel zum Thema „Compositing“, dem die 12 von Duff-Porter definierten Compositing-Operatoren zugrunde liegen. Dieser wenn auch anspruchsvolle Artikel ist jedoch immer noch deutlich lesbarer als der folgende Artikel – leider auch nur auf Englisch – bei W3C.

Weiterführender Link: „Compositing Digital Images“ [PDF] von Thomas Porter und Tom Duff.

WordPress migrieren

Nachdem ich die Migration dieses Blogs vom lokalen Server zum Provider geschafft habe, habe ich gerade eine gute Schritt-für-Schritt-Anleitung bei IONOS entdeckt, in der – wie ich finde – alles gut erklärt wird.

Die wichtigsten Schritte in Kurzform:

  • In phpMyAdmin gehen und die WordPress-Datenbank exportieren
  • In der Admin-Oberfläche des Providers einen FTP-Zugang einrichten
  • FTP-User und Paßwort notieren
  • Per FTP-Programm (z. B. FileZilla) das gesamte WordPress-Verzeichnis von localhost auf den Webspace des Providers kopieren
  • Die Datei wp-config.php im Root-Verzeichnis der WordPress-Installation anpassen (Paßwort, User, Domain, Datenbankname)
  • Die exportierte WordPress-Datenbank über phpMyAdmin beim Provider importieren und anpassen (evt. neuer Datenbankname, neue Domain statt localhost)

Wenn alles klappt, könnt ihr euch jetzt bei WordPress einloggen.

ImageMagick

Das Logo von ImageMagick

ImageMagick ist absolut schick, nur: Ich habe weder die Zeit noch die Energie, mich da wesentlich tiefer einzuarbeiten – was eigentlich schade ist. So verwende ich eben „nur“ fertige Codebausteine und Scripts, wenn ich etwas Bestimmtes zu erledigen habe.

Seht auch meinen Beitrag „ImageMagick: Scans optimieren“ und ImageMagick: Usage mit vielen Beispielen nach Kategorien geordnet.

Adolf Hölzel

Adolf Hölzel: „Heilige Ursula“ 1914/15. Öl auf Leinwand, Kunstmuseum Stuttgart.

Der 1853 – im selben Jahr wie Ferdinand Hodler und Vincent van Gogh – in Ölmütz/Mähren geborene Adolf Hölzel ist einer meiner Lieblingsmaler und das obige Gemälde eines meiner Lieblingswerke von ihm. Viel zu wenig bekannt, ging dieser Wegbereiter der abstrakten Malerei – seine „Komposition in Rot I“ entstand bereits 1905 – nach dem Kunststudium nach Dachau, wo er unter anderem als Lehrer wirkte. Ebenfalls im Jahre 1905 wurde Hölzel nach Stuttgart an die Königlich Württembergische Kunstakademie berufen, wo er bis 1918 lehrte. Zu seinen Schülern gehörten Ida Kerkovius, Willi Baumeister und Oskar Schlemmer. Neben seiner Lehrtätigkeit ist noch der im Besitz der Stuttgarter Staatsgalerie befindliche kunsttheoretische Nachlaß zu erwähnen. Hier setzte sich Hölzel auch theoretisch mit den Fragen des künstlerischen Schaffens auseinander.

Hier ein Auszug:

Ein Blatt aus Adolf Hölzels kunsttheoretischem Nachlaß.

Adolf Hölze verstarb 1934 und wurde auf dem Stuttgarter Waldfriedhof beigesetzt.

Weiterführender Link: Die Website der Adolf-Hölzel-Stiftung.

Spam

Spam aus meinem Ordner „Unerwünscht“

Spammer lernen auch nicht dazu, sondern verbringen ihre Zeit damit, ihren Mitmenschen obigen Quatsch zuzumailen. Notgedrungen muß ich dieses Zeug wenigstens überfliegen für den unwahrscheinlichen, aber doch möglichen Fall, daß sich eine seriöse Email in den „Unerwünscht“-Ordner verirrt hat. Na ja, ärgern tut mich das eigentlich nicht; es ist halt etwas lästig.

Fanny Gräfin zu Reventlow

Fanny Gräfin zu Reventlow anno 1905. Fotograf unbekannt. Quelle: Wikipedia.

Es war 2014 oder 2015, als mir mehr oder weniger durch Zufall ein Taschenbuch mit Auszügen aus den Tagebüchern von Fanny (im Buchtitel „Franziska“) Gräfin zu Reventlow (1871 – 1918) in die Hände fiel. Ich las und war von dem Gelesenen zusehends angetan. Schon als Mädchen rebellisch, lebte Fanny zu Reventlow um die Jahrhundertwende in Münchens Stadtteil Schwabing. Sie war für die damalige Zeit – auch sexuell – sehr freizügig und hatte mehrere Liebhaber. Zu ihrem Bekanntenkreis gehört auch der Dichter Rilke. 1918 verstarb sie an den Folgen eines Fahrradunfalls.

Ein Auszug aus den Tagebüchern von 1902. Quelle: Wikipedia.

Neben den oben erwähnten Tagebüchern kann ich die Biografie „Die anmutige Rebellin“ von Gunna Wendt empfehlen (auch hier wird „Fanny“ im Titel „Franziska“ geschrieben).

Farbräume

Wenn man/frau in ImageMagick $ convert - list colorspace eingibt, dann werden alle Farbräume aufgelistet, die ImageMagick unterstützt.

Die vollständige Liste für ImageMagick 6.9.10-23:

CIELab
CMY
CMYK
Gray
HCL
HCLp
HSB
HSI
HSL
HSV
HWB
Lab
LCH
LCHab
LCHuv
LinearGray
LMS
Log
Luv
OHTA
Rec601Luma
Rec601YCbCr
Rec709Luma
Rec709YCbCr
RGB
scRGB
sRGB
Transparent
XYZ
xyY
YCbCr
YDbDr
YCC
YIQ
YPbPr
YUV

Das sind, wenn ich richtig gezählt habe, 36 unterschiedliche Farbräume. Von dieser Liste kenne ich nur ungefähr eine Handvoll: RGB, sRGB, CMY, CMYK, Gray und Lab. Besonders verwirrend für mich sind dabei HSB, HSV und HSL. Ich verstehe einfach nicht, worin sich diese – sehr ähnlichen – Farbräume unterscheiden. H steht dabei für Hue (dt.: Farbton), S für Saturation (dt.: Sättigung), aber wo ist der Unterschied zwischen B (Brightness), V (Value) und L (Luminosity)? Zu allem Überfluß gibt es auch noch HSI, wobei das I für Intensity steht. Hmmm.