Paint Shop Pro 6

Screenshot: Testversion von Paint Shop Pro 6 von JASC.

Das ist das Grafikprogramm, mit dem ich 1996 angefangen habe, als ich ein Jahr lang über Zeitarbeit bei debis Systemhaus in Fellbach bei Stuttgart gearbeitet habe. Neben „Paint Shop Pro“ habe ich damals vor allem „Visio“ und den „Designer“ von Micrografx benutzt. Heute nun habe ich, als ich mir meine alten CDs aus Windows-Zeiten durchgesehen habe, festgestellt, daß auf einer CD, die der „internet WORLD“ von 2000 beilag, eine 30-Tage-Testversion von „Paint Shop Pro 6“ enthalten ist, die ich mir mit CrossOver Linux natürlich sofort installiert habe. Eigentlich hatte ich jedoch „Poser 3“ von MetaCreations gesucht, den ich – auf einer anderen Heft-CD – auch prompt gefunden habe. Solche Ausflüge in die Vergangenheit haben doch ihren Reiz, und ich bin besonders auf „Poser“ gespannt.

P. S.: „Poser 3“ ließ sich zwar installieren; beim ersten Start kam jedoch eine Fehlermeldung, es sei nicht genügend Speicher vorhanden. Dann stürzte das Programm leider ab. 🙁

Wiedergefunden: Glossar

Auszug aus einem Glossar zum Thema „Grafik“, das ich mal so um 2002 geschrieben habe, damals noch unter Windows 98.

Im Jahre 2002 – ich hatte damals noch Windows 98 installiert – habe ich auf meiner kostenlos bei Arcor gehosteten Website ein Glossar verfaßt, in dem von A bis Z Begriffe aus dem Bereich „Computergrafik“ erklärt wurden. Mir hat das damals wirklich Spaß gemacht, und ich bin heute – im Rückblick – erstaunt, was ich damals nach sechs Jahren Grafik schon alles gewußt habe.

Ein kurzer Auszug – es handelt sich um den Eintrag zu „Anti-Aliasing“:

„Hierbei werden durch einen entsprechenden Algorithmus die Zwischenräume zwischen den „Stufen“ durch hellere Farbabstufungen aufgefüllt, so daß diese nicht mehr so stark wahrnehmbar sind (siehe auch die folgende Grafik). Die entsprechende Option („anti-aliasing“ bzw. „Glätten“) muß allerdings im Programm gesetzt sein. Bei Programmen wie z. B. Paint Shop Pro ist es dabei erforderlich, daß man mit mindestens 16 bit Farbtiefe ( 65.536 Farben ) arbeitet. Dies ist aber generell nicht erforderlich (man kann auch schon mit nur drei Farben anti-aliasing erzeugen).“

Videos in GIFs umwandeln

Nachdem ich vor Kurzem in Blender eine Animation gerendert habe, wollte ich diese – sie ist im .mp4-Format – in ein animiertes GIF umwandeln. Über Google habe ich dann auch eine Seite gefunden, die genau das macht, und beim ersten Versuch hat das auch gleich geklappt.

Hier das animierte GIF:

Animiertes GIF aus einem Video konvertiert. © Copyright 2020 by Claus Cyrny.

Die obige Animation besteht aus 85 Frames mit einer Verzögerung von 100 Millisekunden, d. h. alle 0,1 Sekunden wird ein Frame abgespielt.

Für den Gimp gibt es das Zusatzpaket gimp-gap (Gimp Animation Package), das weiterreichendes Editieren von Animationen ermöglicht. Hier ein Screenshot, wobei ich darauf hinweisen möchte, daß mein Interface auf Englisch ist:

Das Menü von gimp-gap, zu finden unter Video.

Dieses Paket läßt sich unter Ubuntu entweder über Synaptic oder über sudo apt-get install gimp-gap installieren.

Noch mehr Grafikdateiformate

In Ergänzung meines Beitrags „PNG“ hier noch etwas zu den Formaten JPG, TIFF und GIF – alles gebräuchliche Dateiformate für Grafiken. Ganz kurz: JPG oder auch JPEG – kurz für Joint Photographic Experts Group -, ist ein verlustreich komprimierendes Dateiformat mit einer Farbtiefe von 24-bit, das bedeutet 16,7 Millionen Farben. JPG wird üblicherweise für Fotos verwendet. Um beispielsweise im Gimp ein Bild als JPG abzuspeichern, muß man/frau es mit [Strg][E] exportieren.

Hier die Dialogbox, mit der man/frau im Gimp konfrontiert wird:

Dialogbox für den Export von JPGs aus dem Gimp 2.10.18

Der obige Screenshot zeigt die Einstellungen, die ich standardmäßig verwende. Die Option Smoothing benutze ich nie. Progressive muß auch nicht unbedingt selektiert werden; es bedeutet, daß das Bild nach und nach aufgebaut wird und war eigentlich nur zu Zeiten wichtig, wo man/frau sich noch mit 56k-Modems ins Internet eingewählt hat. Beim Subsampling wird das Bild in Gruppen zu je vier Pixeln aufgeteilt, aus denen dann ein Mittelwert gebildet wird.

Soviel zu JPG. TIFF– das zweite Format – ist die Abkürzung für Tagged Image File Format. Es wird häufig in der Druckvorstufe verwendet und unterstützt wie JPG eine Farbtiefe von 16,7 Millionen Farben. In einer TIFF-Datei können – wie auch in JPG – Kommentare mit abgespeichert werden. Darüber hinaus unterstützt TIFF Transparenz in Form eines Alpha-Kanals sowie die Option, mehrere Bilder in einer Datei abzuspeichern. Üblicherweise werden TIFFs entweder unkomprimiert oder mit dem verlustlos komprimirenden LZW (Lempel- Ziv-Welch) abgespeichert.

Vorsicht: Die Option JPG-Kompression sollte man /frau möglichst nicht wählen, da sie gerade von älteren Programmen teilweise nicht unterstützt wird; die Datei kann dann nicht importiert werden. Zwischen Photoshop CS2 und dem Gimp 2.10.18 klappt der Austausch dagegen; auch Inkscape 0.92 importiert TIFFs mit JPEG-Kompression. Und: Auch ImageMagick 6.9.10-23 zeigt solche TIFFs anstandslos an.

Ein Hinweis in Photoshop CS2, wenn man/frau TIFFs mit JPG-Kompression abspeichern will.

Der TIFF-Export-Dialog im Gimp:

Das dritte Format GIF (Graphics Interchange Format) wird vor allem für Bilder mit einer Farbtiefe von 8-bit (Logos, Schaubilder usw.) benutzt, das bedeutet, daß in GIF maximal 256 Farben abgespeichert sind, die in einer Palette gespeichert werden. GIF verwendet – wie auch TIFF – die verlustfreie LZW-Kompression, bei der die Bilddaten in einer Tabelle abgespeichert werden. Wichtig: GIF unterstützt Animation (animierte GIFs). Dieses Feature muß aber von der Software, mit der man/frau GIF-Dateien abspeichern will, unterstützt werden. Im Gimp ist es möglich, animierte GIFs abzuspeichern. Dabei muß jeder Frame auf einer separaten Ebene liegen.

Hier der Dialog, um GIFs aus dem Gimp heraus zu exportieren:

Wie man/frau sieht, kann man bei Animationen die betreffende Option auswählen. Dann muß angegeben werden, wie lange die Verzögerung zwischen den einzelnen Frames (in Millisekunden) ist.