Gimp 2.10.18: Einen Pfeil malen

Da ich im Gimp gerne wie in Inkscape Pfeile hätte, habe ich gerade versucht, einen zu machen – was eigentlich gar nicht schwierig ist, wie das folgende Beispiel zeigt. Man/frau lege einfach eine schmale Auswahl für den Schaft des Pfeils an und zeichne die Spitze mit dem Lasso (Modus: Addieren). Dann die fertige Auswahl mit der gewünschten Farbe füllen.

Im Gimp 2.10.18 gezeichneter Pfeil

Man/frau kann hier nach Bedarf noch einen Schlagschatten dazumachen. Dazu den Pfeil mittels Ausschneiden [Strg][X] & Einfügen [Strg][V] auf eine zweite – noch anzulegende – transparente Ebene kopieren und Filter > Licht und Schatten > Schlagschatten anwenden. Voilà!

Pfeil mit Schlagschatten

Man/frau kann das Ganze noch beliebig variieren, indem etwa die Pfeilspitze – wie in Inkscape – durch eine Kugel ersetzt wird:

Pfeil mit Kugelspitze

Möglich sind auch Pfeile mit beidseitiger Spitze etc. etc.

Pfeil mit zwei Spitzen

ImageMagick: Philosophie

ImageMagick wird ja üblicherweise aus einer Shell heraus aufgerufen – ein Konzept, mit dem die Redaktion von Chip.de offensichtlich so ihre Schwierigkeiten hat:

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Ich frage mich u. a., was das „spezielle Features“ bedeuten soll, können doch die meisten Features von ImageMagick nur über eine Shell ausgeführt werden. Und: Wieso soll das bitteschön ein Nachteil sein? Dieses Konzept ist einfach Teil der Philosophie von ImageMagick. Ich frage mich sowieso, weshalb ImageMagick überhaupt eine – sehr eingeschränkte – Version mit GUI zur Verfügung stellt.

Die Chip.de-Redaktion schreibt weiter:

„ImageMagick selbst liefert die Benutzeroberfläche für die wichtigsten Basis-Funktionen. So kommen auch Laien mit der Software klar.“

Ähem, sorry, aber meinem Dafürhalten nach ist ImageMagick eben nicht für Laien gedacht. My!