Weiter mit CinePaint

Habe CinePaint-Projektleiter Robin Rowe eine Nachricht geschrieben. Ich würde gerne an der CinePaint-Dokumentation mitarbeiten. Darüber hinaus vermute ich, daß meine Installation von CinePaint 1.0-4 deshalb so fehlerhaft ist, weil es sich dabei an sich um eine 32-bit-Version handelt, ich die auf einem 64-bit-Ubuntu – und mit AMD64-Bibliotheken – installiert habe. Na ja, aus Fehlern lernt man. Bin mal gespannt, wie das weitergeht, insbesonderen mit der 64-bit-Version von CinePaint „Glasgow“.

Stadtlandschaften

Als ich mich bei Behance umgeschaut habe, bin ich auf die Serie „ED 20 V“ des Ateliers Olschinsky in Wien gestoßen. In diesen Bildern türmen sich Stadtlandschaften aus Stahl und Glas auf, teilweise lichtdurchflutet schießen sie in imposanter Detailfülle aufwärts. Ich habe angefragt, ob ich hier ein Bild posten kann, bisher aber noch keine Antwort erhalten.

Online-Rechte für Bilder

Da ich ja grundsätztlich nachfrage, bevor ich Werke Dritter poste, habe ich mich an die VG Bild-Kunst gewandt, die hier in Deutschland die Bildrechte namhafter Künstler vertritt. Ich habe bisher sieben Fotografien von Kunstwerken, die ich hier gerne posten würde und bin gespannt auf die Antwort. Für mich als Privatperson ohne finanzielle Zielsetzung gilt ein ausgesprochen niedriger Tarif, wenn man/frau bedenkt, dass ich unlängst für ein einziges „Vogue“-Cover in geringer Auflösung $ 300,- bezahlen sollte. Mal sehen, ob das klappt. Ich möchte es mir eben nicht, wie bei anderen Bloggern üblich, zu eigen machen, Bilder – und meist ohne Copyright-Notiz – aus dem Internet zusammenzuklauen.

In Stuttgart (3)

Heute vormittag wieder mit dem Regionalexpress nach Stuttgart. Während der Sommerferien könnte ich mit meinem VVS-Ticket in ganz Baden-Württemberg herumfahren, aber ich hatte heute ehrlich gesagt keine Lust dazu. Vielleicht ein anderes Mal.

Zuerst im Musikhaus Berthold & Schwerdtner, eine D-Saite kaufen. Dann in die “Holanka Bar”, wo die Frau hinter der Theke schon wußte, was ich nehme, nämlich einen Cappuccino mit Sahne. Das mache ich so seit Paris, wo ich immer einen Café Viennois getrunken habe, was aber eigentlich kein Cappuccino ist, sondern ein Espresso mit süßer Sahne.

In der “Holanka Bar” war ich heute aber nur kurz, weil ich im 4. Stock – die “Holanka Bar” liegt im Buchhaus “Wittwer” – nach dem Buch “Gimp 2.10” von Jürgen Wolf schauen wollte. Das war aber ausverkauft, ergo habe ich es mir zur Ansicht bestellt. Dabei habe ich gerade nicht die Energie übrig, um eine Besprechung eines 923 Seiten umfassenden Buches zu schreiben, müßte ich dazu eigentlich das gesamte Buch durcharbeiten. Ich möchte es mir nur mal durchblättern und das eine oder andere lesen.

Wie ich gestern dem Rheinwerk-Verlag geschrieben habe, habe ich so meine Schwierigkeiten mit Büchern von solchem Umfang.

Zu guter letzt noch Mittagessen oben im Restaurant der “Galeria Kaufhof”. Ich habe gehört, dass der Kaufhof Filialen schließen will und kann nur hoffen, dass diese nicht dazu gehört. Auf der Königstraße anonyme Massen, die sich aneinander vorbeischieben.

Im Stuttgarter Hauptbahnhof sind alle Geschäfte un die ganze Gastronomie seit Ende letzten Jahres geschlossen, weil angeblich umgebaut werden soll. Es tut sich aber seit Weihnachten praktisch gar nichts. In meinen Augen ist ja das ganze “Stuttgart 21” purer Größenwahn, aber es wird eben auf Biegen und Brechen durchgezogen. 1

1 Seht hierzu auch das wirklich lesenswerte Buch „Schaden in der Oberleitung“ von Arno Luik mit einem Kapitel zu „Stuttgart 21“.

Alfred Egerton-Cooper: „Lady In Red Velvet“

An dieser Stelle möchte ich mal ein ausnehmend schönes Portrait posten, und zwar handelt es sich um das Gemälde „Lady In Red Velvet“ von Alfred Egerton-Cooper (1883 – 1974).

Alfred Egerton-Cooper: „Lady in Red Velvet“. Image courtesy of the artist’s estate. Courtesy of Wolverhampton Art Gallery.

Wie ich finde, kontrastiert das leuchtende Orangerot des Kleides sehr gut mit dem in gebrochenen Farben gehaltenen Hintergrund (Wandteppich?). Der Kreis wirkt dabei fast wie ein Heiligenschein.

Ich hatte dieses Bild eine ganze Weile auf meiner Festplatte gespeichert, bevor ich den Urheber ausfindig machen konnte.