Upcoming: CinePaint 1.1 documentation

Ich habe heute von CinePaint-Projektleiter Robin Rowe eine Nachricht erhalten, daß mir – wann, weiß ich noch nicht – das neue Release CinePaint 1.1 zur Verfügung gestellt wird, damit ich ein funktionierendes Programm habe, das ich als Basis für die geplante CinePaint-Dokumentation nehmen kann. Dabei werde ich mir große Mühe geben, CinePaint auch für Einsteiger verständlich zu erklären. Und: Wie ich den Informationen auf Slack entnehme, wird es auch eine 32-bit CinePaint-Version für Windows geben. Über ein Datum kann ich aber noch nichts sagen.

Received a message from CinePaint project leader, Robin Rowe, saying that I will be provided with the new CinePaint 1.1 in order to write a CinePaint documentation consisting of tutorials & articles. This documentation will be especially for beginners using CinePaint. And: According to the info on Slack, there will be a 32-bit Windows version of CinePaint 1.1. When this version – and CinePaint 1.1. in general – will be released, I cannot say at this point. Just stay tuned! 😉

18:20 Uhr

Ich beschäftige mich gerade mit dem Thema „Copyright“. Besonders interessiert mich dabei, wann und wo der Begriff des Copyrights erstmals eingeführt wurde. Dabei bin ich zuerst auf das sehr empfehlenswerte Buch „Free Culture“ von Lawrence Lessig und kurz darauf auf die „Berner Übereinkunft zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst“ von 1886 gestoßen. Hmmm. Was ich eigentlich gesucht habe, ist ein kurz zusammengefaßter, allgemeinverständlicher geschichtlicher Abriß. Vielleicht gibt es das ja als Buch?

Dann – ich trinke gerade wieder Eduscho „Gala“, weil mir der Tchibo BLACK `N WHITE leider ausgegangen ist – habe ich heute sieben Beitrage zum Thema „Bildende Kunst“ verfaßt, wobei ich von der VG Bild-Kunst in Bonn die schriftliche Erlaubnis zum Posten von maximal zehn Werken erhalten habe. Das Ganze gilt erst mal für ein Jahr.

Grafiktablett

Nach einer Anfrage von mir, ob man für Character Modeling ein Grafiktablett brauchen würde, hat mir Eva vom Blender-Meetup mitgeteilt, dass ich eins von ihr haben könnte, das nicht mehr ganz richtig funktioniert, ein Intuos von Wacom. Man/frau kann es aber noch benutzen. Bin mal gespannt, wie das ist, habe ich bisher nur mal kurz auf der FMX mit einem Tablett herumprobiert.

Intuos-Tablett von Wacom

William Turner: „Sonnenuntergang über einem See“

Dieses Landschaftsbild hat William Turner – Jahrzehnte vor Monet – bereits 1840 gemalt. Obwohl erstaunlich abstrakt, hat Turner den Schritt weg vom Gegenstand nie vollzogen; auch bei diesem impressionistisch anmutenden Gemälde bleibt der Bezug zur gegenständlichen Welt bestehen.

William Turner: „Sonnenuntergang über einem See“. Tate Gallery. Copyright erloschen.

Vincent van Gogh: „Selbstportrait“

Das hier abgebildete Selbstportrait Vincent van Goghs stammt aus dem Jahre 1889 und befindet sich augenblicklich im Pariser Musée d’Orsay. Dies ist denn auch mein persönlicher Favorit unter den Selbstportraits, die van Gogh hinterlassen hat. Der Maler präsentiert sich hier selbstbewußt vor einer wirbelnden Aureole aus gebrochenem Blaugrün. Charakteristisch auch die prägnanten Pinselstriche.

Vincent van Gogh: „Selbstportrait“. Musée d’Orsay. Copyright erloschen.

Amedeo Modigliani: „Bildnis der Jeanne Hébuterne mit Hut“

Der Italiener Amedeo Modigliani hat sich wie wenige Maler einen ganz eigenen Stil erarbeitet. Was dabei auffällt, ist, daß Modigliani ausschließlich Portraits gemalt hat, wie dieses Bildnis seiner Geliebten Jeanne Hébuterne. Dabei ist das Bild nicht bis ins Letzte augearbeitet; statt der Pupillen sind lediglich hellblaue Flächen zu sehen – ein Effekt, den Modigliani auch sonst gerne benutzte. Charakteristisch sind auch die anatomischen Unmöglichkeiten wie der viel zu lange Hals und die zu lange Nase.

Amedeo Modigliani: „Bildnis der Jeanne Hébuterne mit Hut“. Copyright erloschen.

Milton Avery: „Seated Figure“

Von dem bei uns in Deutschland weniger bekannten Maler Milton Avery stammt das folgende, „Seated Figure“ betitelte Gemäde. Avery, der u. a. mit Mark Rothko befreundet war, hatte einen sparsamen, figurativen Stil, bei dem die Elemente aufs Wesentliche reduziert sind. Unaufdringlich in der Farbgebung, sind Parallelen zu Matisse unverkennbar.

Milton Avery: „Seated Figure“ © VG Bild-Kunst, Bonn 2020.

Ad Reinhardt: „Black Painting“

Das vorliegende, zwischen 1960 und 1964 gemalte „Black Painting“ befindet sich im Besitz der Staatsgalerie Stuttgart, die es 1981 aus Lotto-Mitteln erworben hat. Von Anfang an ein abstrakter Maler, hat Reinhardt von 1953 bis zu seinem Tod 1967 nur noch Variationen (wenn man/frau das so nennen kann) des „einen“ Gemäldes geschaffen, das er als Meditationstafel verstand. Da ich mich 1995/96 selbst intensiv mit den Möglichkeiten dunkler Farben auseinandergesertzt habe, meine ich – ein Stück weit wenigstens -, die Intention Reinhardts zu verstehen: Weg von den flüchtigen Oberflächenreizen, hin zum „Eigentlichen“.

© VG Bild-Kunst, Bonn 2020.

Lyonel Feininger: „Blue Marine“

Wohl zum ersten Mal bin ich den Werken Lyonel Feiningers in der Stuttgarter Staatsgalerie begegnet, wo das Gemälde „Barfüßerkirche in Erfurt I“ hängt, wie das vorliegende „Blue Marine“ im Jahre 1924 gemalt, als Feininger, der 1871 in New York geboren wurde, noch in Deutschland lebte. Feininger hat sich einen markanten, sofort erkennbaren und vom Kubismus und Futurismus beeinflußten Stil erarbeitet. Das vorliegende „Blue Marine“ ist eines meiner Lieblingswerke. Sehr schön, wenn auch nicht unmittelbar ins Auge fallend, finde ich die beiden roten Farbakzente.

Lyonel Feininger: „Blue Marine“ © Copyright VG Bild-Kunst, Bonn 2020.