Test

Um mein neuerworbenes Grafik-Tablett auszuprobieren, habe ich im Gimp etwas herumgemalt und dann Filter > Licht und Schatten > Lichteffekt... angewandt.

Testgrafik mit dem Gimp

Da ist aber von high-end nicht viel zu sehen – sorry! Diese sichtbaren „Stufen“ dürften imho nicht sein.

Die sichtbaren „Stufen“ nach Anwendung des Filters ‚Filter > Licht und Schatten > Lichteffekte…‘ im Detail.

Dieses schlechte Anti-Aliasing („Glätten“) ist auch beim Erstellen von 3D-Text manchmal (nicht immer) ein Problem – von dem schlechten Textwerkzeug mal ganz zu schweigen.

Habe noch einen neuen Versuch gemacht und diesmal die maximale Tiefe der bump map reduziert. Ergebnis:

Filter > Licht und Schatten > Lichteffekte… mit bump map

Jetzt sind die Artefakte deutlich reduziert. Ich habe auch in 32-bit/Kanal gearbeitet. In Photoshop geht Filter > Rendering-Filter > Beleuchtungseffekte... nur in 8-bit/Kanal. In dieser Beziehung ist der Gimp also im Vorteil.

Noch besser wird es, wenn ich den Grün-Kanal ausblende. Das geht ganz einfach, indem ich diesen Kanal schwarz male.

Testgrafik ohne Grün-Kanal

Das sieht schon ganz ordentlich aus. Aber: Wir wollen ja das Gelb behalten. Lösung: Den Grün-Kanal etwas weichzeichnen, und zwar mit Filter > Weichzeichnen > Gaussscher Weichzeichner... mit den Voreinstellungen.

Ergebnis:

Testgrafik mit weichgezeichnetem Grün-Kanal

Jetzt sind die Artefakte deutlich reduziert. Fazit: Wenn man/frau weiß wie, kann man/frau auch im Gimp ordentliche Ergebnisse erzielen.

Django Reinhardt: „Clair De Lune“ (1947)

Diese Aufnahmen wurden während einer einzigen Session am 16. April 1947 aufgenommen. Neben dem fantastischen und von Gérard Lévéque arrangierten „Minor Blues“ (nicht zu verwechseln mit dem „Minor Swing“), der mit der kompletten Big Band „Django’s Music“ aufgenommen wurde, wurden vier Titel in kleiner Besetzung eingespielt, die für mich in der gesamten Diskografie von Djano Reinhardt ein absolutes Juwel darstellen, insbesondere die Aufnahmen, in denen Michel de Villier vom Altsaxophon zur Klarinette wechselt. Die übrigen Musiker sind – neben Django [g] – Eddie Bernard [p], Joseph Reinhardt [g-rhythm], Willy Lockwood [b] sowie Al Craig [dr].

Online-Bildbearbeitung

Auf der Website Img2Go.com habe ich eine sehr empfehlenswerte Sammlung zur Online-Bildbearbeitung entdeckt. Die Funktionen im Einzelnen:

  1. Foto-Editor
  2. Bild zuschneiden
  3. Bilder drehen
  4. Wasserzeichen hinzufügen
  5. Bild komprimieren
  6. Bildgröße ändern
  7. Bild in Bild umwandeln
  8. Bild in Dokument umwandeln
  9. Bild in PDF umwandeln
  10. HEIC in JPG umwandeln
  11. PNG in ICO umwandeln
  12. In Bild umwandeln
  13. In JPG umwandeln
  14. Wandle Video in GIF um
  15. In SVG umwandeln

Diese Sammlung von Online-Tools gibt es übrigens auch als Add-On für Firefox. Dabei könnte ich mir vorstellen, daß das einfach ein HTML-Frontend für ImageMagick ist, das ja u. a. auch MPEG unterstützt.

Und – als Ergänzung – der ebenfalls online verfügbare Editor Pixlr, mit einem Photoshop-ähnlichen Interface.

Blender 2.83: Gamma-Korrektur

Beim Rendern der letzten Animation, über die ich berichtet habe, ist mir ein Fehler unterlaufen: Aus irgendeinem Grund habe ich statt eines Gammas von 1,0 eines von 2,2 angegeben. Ergebnis: Die fertige Animation ist viel zu hell. Nun muß ich bei 120 Frames das Gamma korrigieren, was mit ImageMagick aber kein Problem ist. Ich brauche nur ein kleines Shell-Script mit folgendem Inhalt:

#!/bin/bash
for file in *.png
do magick $file -gamma 0.45455 corr-$file
done

Das Script sucht sich alle PNGs im Verzeichnis heraus und korrigiert bei jedem Frame – es sind 120 – das Gamma. Der Korrekturwert 0.45455 ist der Reziprokwert von 2,2 (1/2,2). Dabei darauf achten, daß das Dezimalkomma im Englischen ein Punkt ist.

Frame vor und nach der Gamma-Korrektur