WordPress: Backup

Ich habe vor ein paar Tagen mal wieder ein Backup der Inhalte dieses Blogs gemacht (sollte man/frau eigentlich regelmäßig machen). Dazu habe ich in Dashboard > Werkzeuge > Daten exportieren > Alle Inhalte ausgewählt und dann die XML-Datei heruntergeladen und abgespeichert. Danach bin ich in den Admin-Bereich bei meinem Internet-Provider gegangen, der dieses Blog hostet, und habe in phpMyAdmin einen Export der WordPress-Datenbank vorgenommen. Als letzten Schritt werde ich noch per FTP die ganzen Medien (Bilder und PDFs) herunterladen und ebenfalls abspeichern.

Was ist richtig?

Das Foto, das ich in meinen letzten Beispielen verwendet habe, habe ich vor Jahren bei https://www.3d.sk gekauft. Nun habe ich spaßeshalber mal einen automatischen Weißabgleich vorgenommen und frage mich, welche Version nun die richtige ist. Das Bild nach dem Weißabgleich (links) ist a) heller und b) natürlicher in den Farben.

Welche Version ist die richtige? Vor dem Weißabgleich (rechts) oder danach (links)?

Also, auf den ersten Blick würde ich sagen, daß die Version rechts einen deutlichen Farbstich hat. Das Weiß im Auge ist links viel natürlicher.

Gimp 2.10.18: Chrom-Rahmen

Habe gerade versucht, im Gimp einen schönen Chrom-Rahmen zu machen, der leider nicht so toll geworden ist, wie ich mir das vorgestellt hatte. Grund dafür ist u. a. das schlechte Anti-Aliasing (Glätten), das mir immer wieder einen Strich durch die Rechnung macht.

Hier der Rahmen mit den in Rot gekennzeichneten Problemzonen.

Versuch eines 3D-Rahmens mit Chrom -Effekt

Daß es auch anders – und deutlich besser – geht (und auch im Gimp, und zwar in einer älteren Version), zeigt folgendes Beispiel, das ich mal vor zig Jahren gemacht habe.

Noch ein Chrom-Rahmen (und deutlich besser)

Der Schlüssel zu einem Chrom-Effekt ist folgende Kurve (zu finden in Farben > Kurven...):

Kurve für Chrom-Effekt

Diese Kurve hier ist ein bischen unregelmäßig. Ihr könnt da einfach herumprobieren. Wichtig ist, nicht zu übertreiben, sonst entstehen kaum zu beherrschende Solarisationseffekte. Je flacher die Kurven, desto schwächer fällt der Chrom-Effekt aus.

Und hier noch ein Text mit Chrom-Effekt:

Ok, genau genommen ist das kein richtiger Chrom-Text, sondern vielleicht eher ein Edelstahl-Text, aber ich persönlich finde ihn nicht so schlecht.

Firefox: Surfspuren löschen

Gestern abend hat uns ein Teilnehmer am Linux-Chat gesagt, daß es in Firefox eine versteckte SQLite-Datenbank hätte, die die Surfspuren des jeweiligen Benutzers aufzeichen (und weitergeben?) würde. Man/frau könne diese Datenbank aber leeren, nur darüber, wo man/frau das konkret machen kann, hat sich dieser Teilnehmer etwas – ähem – unklar ausgedrückt. Ich habe diese Option jedenfalls nicht gefunden. Dafür hat ein anderer Teilnehmer folgenden Link gepostet. Und in der Tat hat es im Firefox-Ordner $HOME/.mozilla, wie jeder/r nachprüfen kann, mehrere Datenbanken. In dem Artikel „Versteckte Spuren in Firefox löschen“ von Peter Schnoor wird die Firefox-Erweiterung (Add-On) SQLite Manager erwähnt, die ich mir auch installiert habe. Allerdings ist das Handling etwas kompliziert. 🙁 So habe ich diese angeblich existierende Option, die Inhalte dieser SQLite-Datenbanken zu löschen, bisher leider noch nicht entdeckt. Fall sich das aber ändern sollte, werde ich das hier natürlich posten.

Wenn man/frau in der Adreßleiste von Firefox about:support eingibt, erscheint eine Reihe interessanter Optionen, unter anderem die, Firefox zu „bereinigen“. War es das, was der eine Teilnehmer im Linux-Chat gemeint hat? Da gehen aber alle Einstellungen verloren, außerdem werden alle Add-Ons gelöscht.

P. S.: Habe es jetzt mal gewagt und Firefox bereinigen... angeklickt. Daraufhin war Firefox kurz weg, aber die Bookmarks, Paßwörter und Add-Ons sind alle wieder da. (Sicherheitshalber hatte ich aber ein Backup von $HOME/.mozilla gemacht.)

08:07 Uhr

War heute morgen schon beim Trölsch, einen Cappuccino mit Sahne trinken. Auf dem Hinweg kam ich wieder an einem – demselben wie neulich? – Obdachlosen vorbei, der in der Unterführung schlief. Der Ludwigsburger Busbahnhof ist generell kein guter Ort. Unter anderem hat es da eine bestimmte Gruppe meist schon etwas älterer Männer, die auf einer Bank sitzen und sich besaufen. Viele Ausländer. Alle möglichen komischen Typen. Busfahrer, die teilweise laut herumschreien und meiner Erfahrung nach nur zu ihren Kollegen und Bekannten freundlich sind. Ich bin jedesmal froh, wenn der Bus losgefahren ist und den Busbahnhof hinter sich gelassen hat.

Gimp 2.10.18: Text mit Rand

In Inkscape oder Photoshop ist das überhaupt kein Problem, einen Text mit Rand zu versehen, und das geht auch im Gimpim Prinzip wenigstens. Voraussetzung ist, daß der Text ausreichend groß ist, sonst sieht es nicht gut aus, lies: der Rand wird ungleichmäßig.

Vorgehensweise:

Die Textfarbe auswählen (= Vordergrundfarbe) und den Text in ausreichender Größe (vielleicht so ab 40 pt) in ein neues Dokument ([Strg]+[N]) schreiben. Dann mit dem Werkzeug Nach Farbe auswählen auf den Text klicken. Im nächsten Schritt Auswahl zu Pfad anwenden. Dann den Pfad mittels Bearbeiten > Pfad nachziehen... in der gewünschten Farbe (wieder: Vordergrundfarbe) nachzeichnen.

Ergebnis:

Buchstabe mit schwarzem Rand

An den grün markierten Stellen hat der Gimp leider nicht sauber gezeichnet; das liegt wie gesagt nicht an mir und ich weiß da spontan auch keine Abhilfe außer, daß man/frau die betreffenden Stellen eben in Kleinarbeit editiert.

Ein anderer Weg, der imho ein besseres Ergebnis erzielt, ist der, nach geschriebenem Text in den Ebenendialog zu gehen, dort auf die Textebene rechts-klicken und Pfad aus Text... auswählen. Dann einfach den Pfad nachfahren (s. o.).

Text mit Rand mittels ‚Pfad aus Text…‘

Gimp 2.10.18: Wir machen einen Stern

Angeregt durch die Lektüre von „Gimp 2.8“ von Bettina K. Lechner (S. 33 oben) wollte ich einen schönen Stern mit Text machen. Das geht auch und ist gar nicht mal so schwer. Es gibt da nämlich einen sternförmigen Pinsel, den man zu diesem Zweck via Werkzeugeinstellungen modifizieren kann.

Vorgehensweise: Man/frau lege mit [Strg]+[N] eine neue Datei mit transparentem Hintergrund an. Dann wählt man /frau den sternförmigen Pinsel aus, der – wieder über die Werkzeugeinstellungen – evt. in der Größe modifiziert werden muß. Dann malt man/frau den Stern. Ok, jetzt geht es aber noch weiter. Jetzt gehe man/frau wieder in die Werkzeugeinstellungen des Pinsels und erhöhe den Winkel um genau 36°. Dann einfach (Augenmaß!) nochmal mit dem Pinsel über den schon vorhandenen Stern drübermalen. Nun kann man/frau, wenn man/frau will, noch den Rand des Sterns nachzeichnen. Schließlich kann man/frau noch mittels Filter > Licht und Schatten > Schlagschatten... einen Schatten hinzufügen. Und dann – kämpf 🙁 – kommt noch der Text (siehe auch meinen letzten Beitrag).

Der fertige Stern sieht dann so aus:

Im Gimp 2.10.18 gezeichneter Stern mit Text

Na ja, das Nachzeichnen hat nicht so ganz geklappt 🙁 , aber das liegt a) nicht an mir, sondern am Gimp und ist hier b) nur, damit sich der Stern besser vom weißen Hintergrund abhebt.

04:34 Uhr

Also, wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, täte es wirklich not, das Textwerkzeug des Gimp 2.10 mal generell (!) zu überarbeiten. Das ist alles so was von unkomfortabel.

Jonglieren mit dem Textwerkzeug des Gimp 2.10.18

Es reicht nämlich nicht (wie man/frau meinen sollte), das Textwerkzeug aufzurufen und drauflos zu tippen. Wenn man/frau die Schriftgröße verändern will, muß man/frau nämlich zuerst den Text mit [Strg]+[A] auswählen – dann erst kann die Schriftgröße verändert werden. Man/frau muß da mit drei verschiedenen Einstellmöglichkeiten jonglieren. Liebe Gimp-Entwickler: Muß das denn sein???