Jean Ziegler

Auf dem Foto: Jean Ziegler. Mit freundlicher Genehmigung.

Auf den für jeden kritischen Geist sehr empfehlenswerten NachDenkSeiten habe ich ein Interview mit Jean Ziegler entdeckt, der u. a. sagt:

„Es gibt keine Ohnmacht in der Demokratie. Alle mörderischen Strukturen können morgen auf verfassungsrechtlich friedlich demokratische Weise aus dem Weg geräumt werden.“—Jean Ziegler

Jean Ziegler identifiziert als Ursache unserer globalen Misere das Großkapital, dessen einziges Ziel die Profitmaximierung um jeden Preis ist und das sogar den Hunger in der sogenannten Dritten Welt billigend in Kauf nimmt.

Noch ein Zitat:

„Die 85 reichsten Milliardäre der Welt haben im letzten Jahr über so viel Vermögen verfügt wie 4,5 Milliarden der ärmsten Menschen dieser Welt.“—Jean Ziegler

Und eine mögliche Lösung?

„Sartre hat gesagt: ‚Den Feind erkennen, den Feind bekämpfen.‘ Den Feind erkennen heißt also, die neoliberalen Globalisierungslügen zu erkennen, zu entlarven, das Ohnmachtsgefühl des Bürgers zu eliminieren, ihm zu zeigen, wo seine Waffen sind, also zu zeigen, wie die kannibalische Weltordnung funktioniert und bekämpft werden kann. Und das ist die Aufgabe der Intellektuellen: Sie müssen Ihre Stimme erheben für die, die keine Stimme haben und ohne Möglichkeit der Verteidigung zerstört werden.“—Jean Ziegler

Weiterführender Link: Ein Interview des Deutschlandfunks mit Jean Ziegler.

Autor: Claus Cyrny

Ich fotografiere seit 1993 und mache Grafik seit 1996. Seit 1998 beschäftige ich mich auch mit visual fx. .:: artificial ::. ist so eine Art kreativer Spielwiese, wo ich Sachen ausprobiere, Gedanken aufschreibe und über die aktuellen Trends berichte. Und: Ich benutze seit 2004 Ubuntu Linux, das ich total schick finde.