„Bodyguard“

Richard Madden in „Bodyguard“. © Copyright 2018 by World Productions. Mit freundlicher Genehmigung.

Eine meiner Lieblingsserien auf Netflix ist die 2018 produzierte Miniserie „Bodyguard“ mit Richard Madden („Game of Thrones“) in der Titelrolle. Bislang gibt es davon leider nur eine Staffel, die anzuschauen sich aber absolut lohnt (und wenn möglich auf Englisch; ggf. mit deutschen Untertiteln). Richard Madden verkörpert David Budd, ein Mitglied einer Spezialeinheit der Londoner Polizei, der als Leibwächter einer hochrangigen englischen Politikerin abgestellt wird und im Verlauf der Serie auf eine Intrige stößt. Mehr will ich aber nicht verraten.

In Stuttgart (6)

Hatte heute einen wichtigen Termin in Stuttgart-Degerloch, und da heute ja der VVS streikt, mußte ich einen Riesenumweg über Esslingen und Ostfildern machen. Insgesamt war ich ca. zwei Stunden unterwegs – einfach. Da das bestellte Taxi, das mich nach dem Termin hinunter nach Stuttgart zum Hauptbahnhof bringen sollte, nicht kam, blieb mir, da auch kein Auto anhielt, nichts anderes übrig, als zu Fuß von der Haltestelle „Weinsteige“ hinunter zum „Bopser“ zu laufen, was eine halbe Stunde in Anspruch nahm.

Während meines Fußmarschs die Neue Weinsteige hinunter kam ich wohl oder übel an diversen Plakaten der fünf Kandidaten zur OB-Wahl im November vorbei. Was ich von Wahlplakaten halte, habe ich ja, so meine ich zumindest, hier schon dargelegt. Für mich ist das jedenfalls die absolute Volksverdummung. Den Vogel schoß die Grünen-Kandidatin mit dem Spruch „Hier fürs Wir“ ab. Ich meine, was soll denn das bitte heißen? Das haben sich wohl irgendwelche Werbefritzen ausgedacht. Erinnern tut mich das an „Das Wir entscheidet“ – war das die CDU oder die SPD? Keine Ahnung. Können diese Leute denn nicht mal einen Wahlkampf für intelligente Leute machen, wenn sie schon das Geld zum Fenster hinauswerfen müssen?

Am Bopser angekommen, hatte ich keine Lust mehr, weiterzulaufen und habe mir kurz entschlossen ein Taxi genommen, dessen Fahrer mir allerdings nicht besonders sympathisch war. Er quasselte mich in einem Fort voll, und ich habe es irgendwie leider nicht geschafft, ihm zu sagen, daß ich mich nicht unterhalten will.

Noch etwas? Ach ja, der RegioExpress von Abellio fuhr erst kurz an und bremste dann wieder ab. So stand er einige Minuten im Hauptbahnhof, bis es dann nach einer Durchsage, es läge eine Signalstörung vor, endlich weiterging.