Noch ein Fund: „steadycam“

Cover von „steadycam“ Nr. 29 (Anne Parillaud in „La Femme Nikita“). © Copyright 1990 by Gaumont. Mit freundlicher Genehmigung.

Als ich noch in Stuttgart gewohnt habe, habe ich mal in der dortigen Stadtbücherei (die alte im Wilhemspalais) eine Filmzeitschrift entdeckt, die mich beim Lesen zusehends fasziniert hat. Der Titel dieser (leider nicht mehr existierenden) Zeitschrift lautete „steadycam“. Ich erinnere mich noch an einen Artikel ganz hinten im Heft, in dem es um Hollywood ging. Der Autor nannte den eben herausgekommenen Film „The Matrix“ (1999) den Hyperfilm. Na ja. Damals, als die Eindrücke noch frisch waren, war auch ich von „The Matrix“ begeistert; heute sieht das etwas anders aus. Jedenfalls wurde mir schnell klar, daß „steadycam“ von absoluten Filmbegeisterten gemacht wurde. Ich erinnere mich auch noch an die Ausgabe, die Sam Peckinpahs Klassiker „The Wild Bunch“ (1969) gewidmet war, wenn ich mich recht erinnere, mit tonnenweise Stills aus dem Film. Anläßlich der 50. Ausgabe von „steadycam“ habe ich nun einen 2007 in der „SZ“ erschienenen Artikel von Jürgen Schmieder entdeckt, der u. a etwas auf die Entstehungsgeschichte dieser Zeitschrift eingeht. Und zu meiner Überraschung existieren im Internet Archive noch Fragmente der „steadycam“-Website.

FMX 2021: Pressekonferenz

Werde nun doch an der kommenden Montag online stattfindenden Pressekonferenz zur diesjährigen – ebenfalls online stattfindenden – FMX 2021 – Conference on Animation, Effects, Games and Immersive Media teilnehmen und freue mich schon darauf. Bin mal auf die Themen gespannt und werde hier natürlich darüber berichten. Habe mir auch schon einen Zoom-Client installiert.

Weiterführender Link: Impressionen von der FMX 2018.

1933er Selmer Maccaferri

Original Selmer Maccaferri von 1933. © Copyright by Siccas Guitars. Mit freundlicher Genehmigung.

Diese wunderschöne, von dem italienischen Gitarrenbauer Mario Maccaferri entworfene Gitarre wurde 1933 von Henri Selmer, Paris gebaut. Sie enthält unter dem Schallloch einen hölzernen Resonator zur Klangverstärkung. Preis: Vermutlich irgendwo im fünfstelligen Bereich.

Seriöser Spam?

Seit einiger Zeit erhalte ich häufig unerwünschte Werbe-Emails, in denen ganz unten steht:

„Sie erhalten diese Nachricht an claus.cyrny@web.de da Sie an einem unserer Projekte oder dem Dienst eines Kooperationspartners teilgenommen haben.“

Was für „Kooperationspartner“ sollen das denn bitte sein? frage ich mich dann. Ist das eine neue Masche, um Spam einen seriösen Anstrich zu geben?

Deutsche Filme

Nachdem ich auf Netflix „Fucking Berlin“ (2016) entdeckt und mir kurz angeschaut habe, frage ich mich wieder mal, ob es aktuell überhaupt irgendwelche guten – ich meine, wirklich guten – deutschen Filme gibt. Das ist alles so routiniert abgedreht, und – besonders prekär 🙁 – man merkt den Schauspielern an, daß sie nur spielen. Tja, da ist guter Rat teuer. Ich sehne mich nach den Fünfzigerjahren zurück, als wir noch so gute Schauspieler wie z. B. Heinz Rühmann hatten. Ich meine, man kann über die Fünfzigerjahre sagen, was man will, aber damals konnte man wenigstens noch gute Unterhaltungsfilme drehen.

Unnötig

Im Dezember diesen Jahres soll die Fortsetzung der „Matrix-Trilogie herauskommen. Imho hätte man/frau sich das aber ruhig sparen können, gehört doch „The Matrix“ (1999) für mich zu den Filmen, die mir über die Jahre immer weniger gefallen. Was bleibt, sind eben die damals innovativen visual fx wie bullet time oder image-based rendering. Auf der anderen Seite sind da aber die bestenfalls mittelmäßigen Dialoge, ein hölzern spielender Keanu Reeves, der mich als Schauspieler noch nie richtig überzeugt hat, und ein vom Konzept her pseudophilosophischer Plot. Ich gebe zu, daß mich der erste Teil der bisher als Trilogie konzipierten „Matrix“-Filme, als er 1999 in die Kinos kam, beeindruckt hat. Mittlerweile kann ich – nach über zwanzig Jahren Abstand – „The Matrix“ aber nicht mehr sehen. Fazit: Auf den vierten Teil kann ich getrost verzichten. Und – bevor ich’s vergesse: Auf wiederholte Anfragen von mir hat mir Warner Bros. mitgeteilt, daß sie in Blogs keine Stills aus „The Matrix“ zu sehen wünschen – warum auch immer. Ein Nachhaken von mir blieb unbeantwortet.